DE462432C - Selbsttaetige Speisevorrichtung fuer Egreniermaschinen - Google Patents

Selbsttaetige Speisevorrichtung fuer Egreniermaschinen

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DE462432C
DE462432C DESCH76593D DESC076593D DE462432C DE 462432 C DE462432 C DE 462432C DE SCH76593 D DESCH76593 D DE SCH76593D DE SC076593 D DESC076593 D DE SC076593D DE 462432 C DE462432 C DE 462432C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B1/00Mechanical separation of fibres from plant material, e.g. seeds, leaves, stalks
    • D01B1/02Separating vegetable fibres from seeds, e.g. cotton
    • D01B1/04Ginning
    • D01B1/08Saw gins

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Selbsttätige Speisevorrichtung für Egreniermaschinen Bei Egreniermaschinen ist die Speisung des zuzuführenden Gutes bereits mittels schwingbarer Wände, «-elche sich gegen die Masse des Gutes legen und auf die Speisewalzen einwirken, gesteuert worden. Diese schwingbaren Wände befinden sich an Stellen, in denen das Gut größeren Bewegungen ausgesetzt ist. Auch ist es bekannt, die Steuerung der Speisung durch das Gewicht des zuzuführenden Gutes zu bewirken, indem dieses über eine Waage geleitet wird. Diese befindet sich vor der zu speisenden Maschine.
  • Die Erfindung betrifft nun eine selbsttätige Speisevorrichtung für Egreniermaschinen mit einem hin und her gehenden Tisch, der das Gut über einen Samenrost gegen die Messer und die Walze der Egreniervorrichtung drückt, und besteht darin, daß zwischen der Speisewalze und dem Tisch eine Wägeplatte annähernd waagerecht angeordnet ist, die bei zu großem Gewicht des auf ihr lagernden Gutes die Klinke des an sich bekannten Klinkenradantriebes der Speisewalze außer Eingriff bringt. Die Steuerung des Speisewalzenantriebes erfolgt also von dem Gewicht und nicht von der Menge des Gutes an einer Stelle, wo es keine größeren Bewegungen ausführt. Dies ist gerade für Egreniermaschinen wesentlich, da bei ihnen das Gut infolge der Samenkörner verhältnismäßig schwer ist und daher durch die Benutzung des Gewichtsunterschiedes eine viel genauere Steuerung erhalten wird, als es bisher bei Egreniermaschinen möglich war.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in Verbindung mit einer Macarthy-Maschine als; Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i ist eine Seitenansicht, Abb. 2 ein senkrechter Schnitt und Abb. 3 eine Endansicht auf einzelne Teile der Abb. i.
  • In das obere Ende des Maschinenrahmens führt ein Zuführkanal i i mit einer Speisewalze 12 am unteren Ende, die bei der dargestellten Ausführung mit Speisestiften versehen ist. Die Walze 12 sitzt auf einer Welle 13, deren Antrieb gemäß der Erfindung gesteuert wird. Mit der Walze 12 arbeitet eine Abstreifwalze 14 zusammen,' die ebenfalls mit Stiften besetzt ist und deren Welle 15 ununterbrochen durch einen Riemen- oder Kettenantrieb 16 von der Hauptwelle 17 der Maschine aus angetrieben wird. Das das untere Ende des Kanals i i bildende Gehäuse ist unter der Walze 12 gebogen und reicht fast bis an die Walze 14, läßt aber stets einen Zwischenraum zwischen den beiden Walzen frei. Die Größe dieses Raumes kann durch einen Schieber 18, der von einem Arm i9 des Maschinengestelles getragen wird, nach Belieben geregelt werden. Die übliche Vortreibstange oder der Tisch 2o wird von einer Kurbel 21 von der Welle 17 aus angetrieben. 22 ist der Samenrost, 23 das Abstreichmesser, 24 die Lederwalze und 25 ein hin und her gehendes Stößelmesser.
  • Unter den Walzen 12 und 1q., aber über der Stange 2o befindet sich eine Wägeplatte 26, die drehbar auf einer Achse 27 sitzt und mit einem verstellbaren Ausgleichgewicht 28 versehen ist. Die Platte 26 ist nach unten gebogen, um die Baumwolle nach dem Messer 23 zu führen. Unmittelbar über dem letzteren befindet sich eine gebogene Führungsplatte 29, die mit der Platte 26 einen mehr oder weniger verengten Durchgang für die Baumwolle bildet. Indessen kann die Platte 26 niemals diesen Durchgang vollkommen abschließen. Über der Platte 26 befindet sich eine Führungsplatte 3o, die unter den Arm i9 reicht und von einem Arm 31 getragen wird. Diese Platte 3o soll die Baumwolle nach der Wägeplatte 26 zu lenken, und zwar sind, wie ersichtlich, die Führungsplatte 30 und die Wägeplatte 26 so geformt, daß sie keine Taschen oder Flächen bilden, an denen die Baumwolle hängenbleiben könnte. Die untere Kante der Platte 30 trägt ein Leder oder einen ähnlichen biegsamen Führungsstreifen, genau so wie die untere Kante der Wägeplatte 26. Der Streifen an der Platte 30 liegt auf der Wägeplatte auf, sobald diese in ihrer oberen Stellung ist. Ein Anschlag 41 begrenzt die Abwärtsbewegung der Platte.
  • Die die Walze 12 tragende Welle 13 trägt ein Klinkenrad 32 mit einer Klinke 33, die die Rückwärtsbewegung verhütet, und einer Klinke 3¢, die von einem auf der Welle 13 drehbaren Arm 35 getragen wird und das Klinkenrad 32 schaltet. Das Ende des Armes 3 5 besitzt einen Längsschlitz 36, in .dem ein Lenker 37 verstellbar befestigt ist, der mit einem von der Welle 17 angetriebenen Kurbelzapfen 38 verbunden ist. Infolgedessen wird der Arm 35 geschwungen, so daß die Klinke 34 das Klinkenrad 32 und damit die Speisewalze 12 dreht.
  • Auf der Achse 27 der Wägeplatte 26 sitzt ein Arm 39, der mit einem von dem freien Ende der Klinke 34 getragenen Zapfen qo in Berührung treten kann. Wird die Wägeplatte, weil mehr Baumwolle, als vorgesehen, auf ihr ruht, nach unten gedrückt, so hebt der Arm 39 das Ende der Klinke 34 an und zieht ihre Spitze aus den Zähnen des Klinkenrades 32. Dann schwingt der Arm 35 leer, aber sobald genügend Baumwolle abgezogen ist, so daß die Wägeplatte nicht mehr nach unten gedrückt wird, wird der Arm 39 von. den Zapfen q.o entfernt, und die Klinke 34 wird selbsttätig wieder in das Rad 32 eingreifen. Die Klinkeneinrichtung ist außerhalb Uer Maschine angeordnet, so daß sie nicht mit der Baumwolle in Berührung kommt. Außerdem kann das Ende des Lenkers 37 in dem Schlitz des Armes 35 leicht eingestellt werden, wodurch die Fördergeschwindigkeit der Walze 12 entsprechend geregelt wird.
  • Wie ersichtlich, kann durch die beschriebene Einrichtung eine regelmäßige und gleichmäßige Zuführung des Gutes zur Maschine erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätige Speisevorrichtung für Egreniermaschinen mit einem über einen Rost hin und her gehenden Tisch, der das Gut gegen die Messer und Walzen der Egreniervorrichtung drückt, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Speisewalze (i2) und dem Tisch (2o) eine Wägepl.atte (26) annähernd waagerecht angeordnet ist, die bei zu großem Gewicht des auf ihr lagernden Gutes die Klinke (34) des Klinkenradantriebes der Speisewalze außer Eingriff bringt.
DESCH76593D 1925-03-26 1926-01-12 Selbsttaetige Speisevorrichtung fuer Egreniermaschinen Expired DE462432C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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DESCH76593D Expired DE462432C (de) 1925-03-26 1926-01-12 Selbsttaetige Speisevorrichtung fuer Egreniermaschinen

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