DE424533C - Einrichtung zum Abdichten von Schuetztafeln und zu ihrem Feststellen in beliebiger Hoehe - Google Patents

Einrichtung zum Abdichten von Schuetztafeln und zu ihrem Feststellen in beliebiger Hoehe

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DE424533C
DE424533C DEN22815D DEN0022815D DE424533C DE 424533 C DE424533 C DE 424533C DE N22815 D DEN22815 D DE N22815D DE N0022815 D DEN0022815 D DE N0022815D DE 424533 C DE424533 C DE 424533C
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wedge
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PAUL NATTKAEMPER
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/54Sealings for gates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Barrages (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Abdichten von Schütztafeln und zu ihrem Feststellen in beliebiger Höhe. Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Einkeilvorrichtung zum Abdichten von Schütztafeln und zu ihrem Einstellen in beliebiger Höhe. Durch die Einkeitvorrichtung wird ferner die Anbringung der Tafel flußunterhalb der Stauwand ermöglicht, was ein erleichtertes Aufziehen derselben zur Folge hat, weil der Stoß des Wassers die Tafel von den seitlichen Anlegeflächen abdrückt, und was ohne Anbringung weiterer Vorrichtungen die Verwendung des Aufzugsschützes (Grundablaß) als Senkschütz (Überfall) gestattet, wodurch die Feinregelung der Wasserstände erleichtert ist. Der Gegenslgnd, der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigen die Abb. ä und 2 "die Einkeilvo.rrichtung in der Drauf- und Seitenansicht und die Abb. 3 und q. die Wehranlage in der Vorder- und Seitenansicht.
  • In der Einkeilvorrichtung wirkt die Tafel g selbst als Keil zwischen'zwei seitlichen Widerlagern. Die Widerlager werden gebildet durch die Ständer (Grießständer) h sowie anderseitig, als Teile der Einkehvorrichtung, durch die in den Lagereisen c exzentrisch ge. lagerte Keilstange b mit der zur Reibungsverminderung dienenden Rolle d. Die Tafel erhält die Keilwirkung durch eine Keilleiste a, die aus kurzen, übereinanderliegenden, in einer Stahlstange eingefrästen Keilen besteht und bei kleineren Anlagen zweckmäßig auf der Schützstange f angebracht ist'; die übrigen Teile der Einkeilvorrichtung werden zweckmäßig von dem Holm e getragen.
  • Zum Verstellen der eingekeilten Tafel g wird mittels des Schlüssels (Gasrohrstück) k auf dem etwas konisch verjüngten, als Kurbelansatz umgebogenen Ende der Keilstange b durch Abdrehen der exzentrisch gelagerten Keilstange b und gleichzeitig der Roll; d von der Keilleiste a die Einkeilung der Tafel g beseitigt; das Schütz kann durch Aufziehen und Herablassen bedient werden.
  • Zum Wiedereinkeilen der Tafel g legt man die Keilstange b mit der Rolle d mittels des Schlüssels k wieder an die Keilleiste an; das Eigengewicht der Tafel bewirkt alsdann das Einkeilen.
  • Um zu verhüten, daß mit geringer Kraft ohne Benutzung des Schlüssels die Tafel bedient werden kann, ist die Keilstange so hoch gelagert, daß die Keilrolle bei ihrem Aufwärtsgehen einen gewissen Widerstand überwinden muß, welcher so bemessen ist, dall er ohne Schlüssel schwierig, mit Schlüssel leicht zu beheben ist. Die Keilrolle d ist in ihrer Stellung gegenüber dem anderseitigen Widerlager, den Grießständern h, dadurch veränderlich eingerichtet, daß die Lagerteile c mittels Langlöchern in den zur Befestigung dienenden Schraubenbolzen genügend beweglich gehalten sind. Hierdurch kann dem geringen Maße der Keilstärke leichter Rechnung getragen, ferner .kann auch Abnutzungen nachgegeben werden. Der Holm erhält den Ausschnitt i, welcher - der Schütztafel eine gewisse vor- und rückwärtige Beweglichkeit gewährt.
  • Die in den Zeichnungen veranschaulichte Schützeinrichtung ist nicht zum Anbringen flußunterhalb der Staumauer vorgesehen; bei einer derartig anzubringenden Tafel ist die Keilleiste a flußunterhalb der Schützstange f zu befestigen, und die übrigen Teile der Einkeilvorrichtung sind entsprechend umzuordnen; die Feinregelung der Wasserstände im Oberwasser kann jedoch bei der in Abb. 3 dargestellten Tafel dadurch erleichtert werden, daß die Tafel seitlich beweglich gehalten und mit einem schrägen Ansatz versehen ist; ersteres ist durch entsprechende Verlängerung der Keilrolle d und des Holmausschnittes i zu erreichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Abdichten von Schütztafeln und zu ihrem Feststellen in beliebiger Höhe, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einer Zahnleiste (a) versehene Schützstange (f) zwischen dem Wehrholm und der an diesem gelagerten Rolle (d) hindurchgeführt ist, welche infolge ihrer exzentrischen Lagerung entweder gegen die Zahnleiste gelegt oder von ihr entfernt werden kann, so daß das Schütz im ersteren Falle durch die Keilwirkung der Zähne der Leiste (a) festgestellt, im letzteren Falle aber freigegeben wird.
DEN22815D 1924-02-03 1924-02-03 Einrichtung zum Abdichten von Schuetztafeln und zu ihrem Feststellen in beliebiger Hoehe Expired DE424533C (de)

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