DE330362C - Festhaltevorrichtung fuer Eisenbahnlademassfluegel - Google Patents
Festhaltevorrichtung fuer EisenbahnlademassfluegelInfo
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- DE330362C DE330362C DE1917330362D DE330362DD DE330362C DE 330362 C DE330362 C DE 330362C DE 1917330362 D DE1917330362 D DE 1917330362D DE 330362D D DE330362D D DE 330362DD DE 330362 C DE330362 C DE 330362C
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- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61K—AUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61K9/00—Railway vehicle profile gauges; Detecting or indicating overheating of components; Apparatus on locomotives or cars to indicate bad track sections; General design of track recording vehicles
- B61K9/02—Profile gauges, e.g. loading gauges
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Emergency Lowering Means (AREA)
Description
Die seitens der Eisenbahnverwaltungen vorgeschriebene Form und Höhenstellung der
Eisenbahnlademaßflügel bedingt eine so große Höhe der Feststelleinrichtungen, daß sie mit
der Hand zur unmittelbaren Bedienung von Erdbödenhöhe aus nicht zu erreichen sind.
Es ergeben sich hieraus gewisse Schwierigkeiten, da es einerseits für die Vermeidung
einer Beschädigung der Flügel notwendig ist,
.o daß sie in ihrer Ruhestellung, in welcher sie parallel zum Gleis stehen, festgestellt werden
können, um ein unbeabsichtigtes Ausschwingen durch den Wind zu verhindern, und da
anderseits für eine ordnungsmäßige Zweckerfüllung auch eine Sicherung in der Gebrauchsstellung
senkrecht zum Schienengleis notwendig ist, wobei diese Feststellung jedoch keine zwangsweise Sperrung der Flügel
bewirken darf, damit nicht etwa beim An-
o fahren eines überladenen Wagens eine Zerstörung oder Verbiegung eintritt.
Die Erfindung bezweckt, diesen Bedingungen auf einfache Weise zu genügen und erreicht
den Zweck dadürch> daß die Flügel·*
sicherung durch eine Klinkvorrichtung bewirkt wird, von der das eine Element, nämlich
die Klinke oder der Klinkhaken, am Gerüst, das andere am Ladeflügel sitzt, und deren Elemente so zusammenwirken, daß in'
ο der Ruhestellung eine feste, nur von Hand ausläsbare Verriegelung, in der Gebrauchsstellung dagegen nur eine durch Druck gegen
den Flügel lösbare Einklinkung erfolgt. Eine solche in ihrer Wirkung · verschiedenartige
Feststellung des Flügels durch eine Klinkvorrichtung kann «in einfacher Weise dadurch erreicht
werden, daß die Klinkhaken, welche in die Sperrlücke der Klinke einfallen, für die
Sicherung in der Ruhestellung mit einem parallelwandigen~Teil für den Eintritt in die
Sperrlücke der Klinke ausgerüstet sind, während sie für die Sicherung in der Gebrauchsstellung mit einem keilförmigen Ende in die
Sperrlücke der Klinke eintreten, so daß sie bei Druck auf den Flügel mit ihren Schrägflächen
auf dem Rande der Sperrlücke zu gleiten vermögen, so daß die Aufhebung der Feststellung
mit geringerem Kraftaufwand vor sich gehen kann als die Verbiegung des ganzen
Systems.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Einrichtung ist auf der beiliegenden Zeichnung
veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι die Klinkvorrichtung für einen Flügel in Seitenansicht mit dem. Lademaßflügel in
der Gebrauchsstellung.
Fig. 2 und 3 veranschaulichen in Horizontalschnitten
die beiden Grundflügelstellungen, während
Fig. 4 und 5 in größerem Maßstabe die zu
den in Fig. 2 und 3 dargestellten Flügelstellungen gehörigen Klinkeneingriffe veranschaulichen.
Mit r ist das Lademaßgerüst bezeichnet? 2 bezeichnet einen Flügel, 3 das am Gerüst
feste und 4 das am Flügel befindliche Scharnier. 5 ist die von einem Hebel gebildete
Feststellklinke, welche mit einem nach unten verlängerten Griff 6 zur Betätigung ausgerüstet
ist. 7 ist die in der Klinke 5 vorgesehene Sperrlücke, welche auf ihrer öffnungsseite
mit abgeschrägten Kanten versehen ist.
Mit 8 und 9 sind zwei am Lademaßflügel befestigte Klinkhaken bezeichnet, von denen der
in der Arbeitsstellung wirksame Haken 8 mit einem keilförmigen Ende, der in der Ruhestellung
wirksame Haken 9 mit einem parallelwandigen Ende ausgerüstet ist. 10 bezeichnet
ein an der Klinke S angebrachtes Gewicht zur Sicherung des Klinkeneingriffs mit
>dem Klinkhaken 8 oder 9.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist aus dem Vorstehenden und namentlich aus
Fig. 4 und 5 der Zeichnung ohne weiteres verständlich. In der Gebrauchsstellung legt
sich das keilförmige Ende der Klinke 8 in die Sperrlücke 7 ein und die Schrägflächen der
Klinke gelangen in Berührung mit den Schrägflächen am unteren Rande der Sperrlücke.
Unter dem Einfluß des GewicKts 10 ist dieser Eingriff zwischen Klinke und Klink-
haken hinreichend fest, um den Flügel in der Gebrauchsstellung gegen' Winddruck u. dgl.
zu sichern, dagegen ist der Eingriff lose genug, daß er selbsttätig sich löst, wenn etwa
ein überladener Wagen gegen den Flügel 2 fährt.
In der Ruhestellung gemäß Fig. 3 greift der Haken 9 mit seinem parallelwandigen
Ende in die Tiefe der Sperrlücke 7 ein, wie Fig. S zeigt, und bewirkt so eine vollkommene
Sperrung ■ des Flügels 2, die nur von Hand durch Zug an dem Handgriff 6 aufgehoben
werden kann.
Anstatt die Klinke 5 am Gerüst und die Klinkhaken 8, 9 am Flügel vorzusehen, könnte
auch umgekehrt die Klinke am Flügel angeordnet werden, während die Klinkhaken in
diesem Falle am Gerüst vorzusehen sein würden.
Man kann die Einrichtung auch so treffen, daß man an Stelle zweier Klinken 8, 9 eine einzige
Klinke vorsieht, welche in diesem Falle zentrisch zur Scharnierachse des Flügels angeordnet
werden müßte, und welche an ihrem zum Einfallen in die Sperrlücke bestimmten
Ende so auszubilden wäre, daß sie in der Gebrauchsstellung gemäß Fig. ι und 2 mit einem
keilförmigen Ende in die Sperrlückenmünrlung
eintritt, dagegen in der Ruhestellung mit einem parallelwandigen Ende bis in die
Tiefe der Sperrlücke, so daß wiederum für die Gebrauchsstellung nur eine lösbare Einklinkung,
für die Ruhestellung dagegen eine vollständige Sperrung erzielt wird.
Claims (3)
1. Einrichtung zur Sicherung von Eisenbahnlademaßflügeln
in der Ruhe- und in der Gebrauchsstellung, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sicherungseinrichtung aus einer Klinkvorrichtung besteht, von der das eine Element (Klinke oder Klinkhaken)
am Gerüst, das andere am Lademaßflügel sitzt und deren Elemente so zusammenwirken,
daß in der Ruhestellung eine feste, nur von Hand auslösbare Verriegelung,
in der Gebrauchsstellung dagegen eine auch durch Druck gegen den Flügel lösbare Einklinkung erfolgt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Verriegelung
des Flügels irr der Ruhestellung bewirkende Klinkhaken mit einem parallelwandigen
Abschnitt in die Sperrlücke der Klinke einfällt, wahrend die lösbare
Feststellung des Flügels in der Gebrauchsstellung durch Einfallen einer keilförmigen
Hakenfläche in die Sperrlücke der Klinke geschieht.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke
von einem am Flügelgerüst sitzenden Hebel mit einer Sperrlücke gebildet wird,
und daß der feststehende Flügel mit zwei seitlich von seiner Drehachse angeordneten Haken versehen ist, von denen der
eine mit einem parallelwandigen, der andere mit einem keilförmigen Ende in die Klinkensperrlücks einzufallen vermag.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE330362T | 1917-07-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE330362C true DE330362C (de) | 1920-12-13 |
Family
ID=6189929
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1917330362D Expired DE330362C (de) | 1917-07-15 | 1917-07-15 | Festhaltevorrichtung fuer Eisenbahnlademassfluegel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE330362C (de) |
-
1917
- 1917-07-15 DE DE1917330362D patent/DE330362C/de not_active Expired
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