DE210707C - - Google Patents

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DE210707C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B57/00Cabinets, racks or shelf units, characterised by features for adjusting shelves or partitions
    • A47B57/06Cabinets, racks or shelf units, characterised by features for adjusting shelves or partitions with means for adjusting the height of the shelves

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  • Assembled Shelves (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 210707 KLASSE 34/. GRUPPE
HERMANN DÖRFER in SAALFELD a. S.
angebrachten Querleisten aufliegen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Oktober 1908 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine verstellbare Lagerung für Tragbretter an Schränken, Schuhkästen u. dgl. Es sind Lagerungen bekannt geworden, bei denen an jeder von zwei gegenüberstehenden Wandungen gewöhnlich aus Metall bestehende Längsleisten angeordnet sind, die mit Ausschnitten oder Ansätzen zur Aufnahme der Bretter versehen sind. Gemäß der Erfindung werden Querleisten verwendet, ίο welche an einem Ende hakenartig ausgebildet sind und am anderen Ende in an sich bekannter Weise einen Ansatz tragen.
Infolge der besonderen Ausbildung der Querleiste wird ein unbeabsichtigtes Anheben oder Herausgleiten des Tragbrettes verhindert. Die Tragbretter sind mit Aussparungen und Zapfen versehen, von denen letztere entweder aus dem Vollen herausgearbeitet sein oder aus aufgeschraubten Metallzapfen bestehen können. Das Wesen der Erfindung besteht ferner in einer Anordnung von Federn, die derart wirken, daß das Brett mit seinem vorderen Teil nach Lösen einer Sperrvorrichtung selbsttätig angehoben und vorgeschoben wird, so daß man es leicht fassen kann.
In der Zeichnung stellt
Fig. ι eine schaubildliche Ansicht des Schrankes dar.
Fig. 2 zeigt schaubildlich eines der Lagerbretter.
Fig. 3 zeigt schaubildlich ein in die Querleisten eingeschobenes Brett.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht der Querleiste mit eingeschobenem Brett,
Fig. 5 eine Aufsicht auf Fig. 4,
Fig. 6 eine Seitenansicht der Querleiste a allein.
Fig. 7 stellt einen Schnitt nach A-B der Fig. 9 durch die Querleiste nebst Federanordnung in vergrößertem Maßstabe dar,
Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 9 und
Fig. 9 eine Aufsicht auf die Querleiste mit einem Teil des Tragbrettes.
An den Seitenwandungen des Schrankes sind in bestimmten Abständen Querleisten a angeordnet. Diese sind am hinteren Ende mit hakenförmigen Ansätzen d und vorn mit einfachen Ansätzen ζ versehen. Die ausgesparten Tragbretter b werden mit ihren Zapfen c unter die Ansätze d geschoben (Fig. 3).
Um das Brett sicher in den Querleisten zu lagern, können federnde Sicherungen angewendet werden.
Unterhalb des Hakenansatzes d, der an der Rück- und Vorderfläche mit Metallbeschlägen i, k versehen sein kann, ist ein Führungsstift g angeordnet, an welchem sich unter Spannung der Feder h ein Bolzen e verschieben kann. Legt man das Brett b hinein und drückt es vor, so wird der Bolzen e zurückgeschoben, bis die vordere Stirnseite des Brettes b sich gegen den vorderen Ansatz ζ der Leiste α legt. Hebt man die Vorderseite des Brettes an, so wird es durch die Feder h nach vorn gedrückt.
Eine Verriegelung der vorderen Stirnseite des Brettes findet folgendermaßen statt: Das Brett kann vorn mit zwei Stiftansätzen 0 versehen sein, die beim Abwärtspressen eine
Klinke p zurückdrücken, welche durch eine Feder r in die Sperrlage gedrückt wird. Durch das Herunterdrücken des Brettes wird eine in der Nähe der vorderen Kante der Querleiste a angeordnete Blattfeder m gespannt, die das Bestreben hat, das Brett b anzuheben. Sobald man durch Drücken auf den Knopf q die Klinke p löst, wird das Brett b durch die Feder m angehoben und durch die Feder h
ίο und den Stift e nach vorn gedrückt, so daß es zum Herausnehmen bereit liegt. Will man solche Bretter auswechseln, so hat man demnach nichts anderes nötig, als mit der rechten und linken Hand zu beiden Seiten des Brettes die Stifte q anzudrücken. Das Einsetzen neuer Bretter vollzieht sich sehr einfach, da man sie -nur in den Schrank hineinzulegen und herunterzudrücken hat.
Eine gleichartige Abänderung könnte dadurch getroffen werden, daß die federnde Vorrichtung h und gegebenenfalls auch die Feder m an den Tragbrettern angeordnet wird, jedoch ist die in der Zeichnung wiedergegebene Bauart vorteilhafter.

Claims (4)

  1. P ATENT- Anspruch f.:
    i. Verstellbare Lagerung für Tragbretter an Schränken, welche auf an den Wandungen angebrachten Querleisten aufliegen, dadurch gekennzeichnet, daß diese Querleisten (a) in ihrem hinteren Teil (d) hakenförmig ausgebildet sind, um die. Zapfen (c) der Tragbretter (b) gegen Abheben zu schützen, und im vorderen Teil mit Ansätzen (z) versehen sind, die in an sich bekannter Weise das Herausnehmen in wagerechter Richtung verhüten.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den hinteren Enden (d) der Querleisten Federn (h) angeordnet sind, welche die Tragbretter (b) nach vorn drücken.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den vorderen Ansätzen (z) der Querleisten lösbare Sperrvorrichtungen (p, q, r) angeordnet sind, welche die Bretter (b) nach dem Hereindrücken festhalten.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bretter beim Hereindrücken in senkrechter Richtung durch eine Feder (m) unter Spannung gesetzt werden, so daß sie nach Lösen der Sperrvorrichtung durch diese Feder (m) angehoben und dann durch die am hinteren Ende (d) der Leiste (a) befestigte Feder nach vorn gedrückt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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