DE424345C - Mechanik zur Steuerung der Registerschleifen von Harmonien - Google Patents

Mechanik zur Steuerung der Registerschleifen von Harmonien

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DE424345C
DE424345C DEH101609D DEH0101609D DE424345C DE 424345 C DE424345 C DE 424345C DE H101609 D DEH101609 D DE H101609D DE H0101609 D DEH0101609 D DE H0101609D DE 424345 C DE424345 C DE 424345C
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HOERUEGEL FA M
HOF HARMONIUM FABRIK
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HOERUEGEL FA M
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10BORGANS, HARMONIUMS OR SIMILAR WIND MUSICAL INSTRUMENTS WITH ASSOCIATED BLOWING APPARATUS
    • G10B3/00Details or accessories
    • G10B3/10Actions, e.g. key actions, couplers or stops

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Mechanik zur Steuerung der Registerschleifen von Harmonien. Die Erfindung bezieht sich auf eine Mechanik für Harmonien zur wahlweisen. Steuerung der verschiedenen Registerschleifen, seien es Klappen oder Schieber, entweder einzeln mittels der verschiedenen Registerzüge oder insgesamt bzw. in größerer Zahl mittels eines sogenannten »Volles Werk«-Hebels. Die Erfindung besteht darin, daß die von den Registerzügen mittels gegen Hebel wirkender Mitnehmer bewegten Wellen, von welchen mittels Hebelarme- und Verbindungsgestänge die Registerschleifen betätigt werden, in ihrer Gesamtheit oder in beliebig gewünschter Anzahl mittels eines von dem Hebelgestänge für »VollesWerk« betätigten Schiebers mit treppenförmig abgesetztem Ende, dessen Stufen gegen entsprechend versetzte Hebelarme der eben genannten Wellen wirken, im Sinne der Betätigung der Registerschleifen gedreht werden. Die Stufen des Schiebers sind hierbei zweckmäßig mit durch Schrauben einstellbaren Puppen versehen. Die treppenförtnig abgesetzten Schieber sind zweckmäßig i:a doppelter Zahl, je einer an einem Ende des Registerzugrahmens, außerhalb desselben angebracht und werden gemeinsam ' von einer auf der Rückseite des Registerzugrahmehs schwenkbar angebrachten Liste oder Welle, an deren Hebelarmen sie angelenkt sind, betztigt.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Abb. i zeigt eine Mechanik zur Steuerung der Registerschleifen, einzeln oder in größerer Zahl gemeinsam, in Seitenansicht unter Fortlassung aller für das Verständnis des Erfindungsgegenstandes nicht erforderlichen Einzelheiten.
  • Abb. 2 ist eine Ansicht des treppenförmig abgesetzten Schiebers von oben gesehen. Auf dem Resonanzboden i, der auf dem Rahmen 2 befestigt ist, sind die verschiedenen Kanzellenreihen mit den Stimmen und Registerschleifen angeordnet, von welchen nur zwei dargestellt sind, nämlich die Kanzellenreihen 3, 4 mit den Stimmen 5, 6 und den als Klappen ausgebildeten Registerschleifen 7, B. Auf dem Resonanzboden i sind Hölzer 9 befestigt, welche einen Rahmen io tragen, an den die Tasten i i angelenkt sind. Oberhalb der Klaviatur ist ein Rahmen, bestehend aus der vorderen Registerleiste 12, der hinteren Leiste 13 und den Seitenteilen 14, befestigt. In den Leisten 12 und 13 sind die Registerzüge 15 verschiebbar geführt. Diese besitzen auf ihrer Unterseite je einen winkelförmigen Mitnehmerkloben 16. Jeder Winkelkloben 16 wirkt mit der Rolle 41 eines Rollenarms 17 zusammen, der an einer Welle 18 angebracht ist. Die Wellen 18 sind nebeneinander in den Rahmenseitenteilen 14 gelagert und unabhängig voneinander drehbar. An den zu beiden Seiten der Gesamtmechanik vorspringenden Enden besitzen die Wellen Hebelarme i9 bzw. 2o, welche durch Zugstangen 21 bzw. 22 mit den Hebelarmen 23 bzw. 24 der Registerklappen 7, 8 verbunden sind. Beim Herausziehen eines Registerzuges 15 wird also nur die mit diesem Registerzug verbundene Registerklappe geöffnet.
  • An den aus dem Rahmen 12, 13, 14 herausragenden Enden der Wellen 18 sind ferner noch Arme 25, in der Längsrichtung der Wellen 18 gegeneinander versetzt, angebracht. Ferner ist auf der Außenseite der Rahmenteile 14, zwischen Führungsstiften und von einem Haken 27 gehalten, ein Schieber 28 in wagerechter Richtung verschiebbar geführt, dessen vorderes Ende entsprechend der Versetzung der Arme 25 treppenförmig abgesetzt ist. In die den Armen 25 zugekehrten Stufenflächen sind Stellpuppen 29 eingeschraubt, welche mit den freien Enden die Arme 25 berühren. Die Breite des Schiebers und die Anzahl seiner Stufen werde-i mit Rücksicht auf die Anzahl der Arme 25 bzw. der beire vollen Spiel gleichzeitig zu betätigenden Wellen oder Register bemessen. Beide Schieber 28 werden durch eine auf der Rückseite des Registerrahmens 12, 13, 14 über die ganze Länge desselben sich erstrekkende schwenkbar angebrachte Leiste 29, deren Hebelarme 3o mit den Schiebern 28 geienkig verbunden sind, gemeinsam betätigt. i in anderer Arm 31 der Schwingleiste 29 ist durch eine Zugstange 32 mit dem Kurbelarm 33 einer Schwingwelle 34 verbunden, welche auf einer Außenseite der Mechanik bis zur Vorderseite sich erstreckt und in Lagern 35, 36 gelagert ist. Ihr vorderer Kurbelarm 37 ist mit einem auf der Vorderseite der Mechanik durch einen Führungsklotz 38 geführten und mit einem gekröpften Ende 39 versehenen Schieber 40 gelenkig verbunden. Das gekröpfte Ende 39 wird von dem Knie bzw. Orerschenkel des Spielers betätigt.
  • Hierbei wird die Welle 34 gedreht, mittels der Stange 32 die Leiste 29 ausgeschwungen und mittels des Armes 3o der Schieber 28 verschoben, der mittels seines treppenförmig abgesetzten Endes die an seinen Stufen anliegenden Wellenarme 25 samt den Wellen 18 und den angeschlossenen Registerklappen zum Ausschwingen bringt.

Claims (3)

  1. PATFNT-ANSPRÜCHF_-- i. Mechanik zur Steuerung der Registerschleifen, einzeln oder gemeinsam in größerer Zahl, für Harmonien und ähnliche Instrumente, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl in an sich bekannter Weise von den Registerzügen (15) einzeln gesteuerter, mit den Registerschleifen verbundener Wellen (18) gemeinsam von einem Schieber (28) mit treppenförmig abgesetztem Ende, dessen Stufen je einen Hebel (25) der Wellen (i8) gleichzeitig berühren und der durch ein Gestänge mit dem Hebel für »Volles Werk« verbunden ist, gesteuert wird.
  2. 2. Mechanik nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufen des Schiebers (28) mit Einstellpuppen (29), welche die Arme (25) berühren, versehen sind.
  3. 3. Mechanik nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Schieber (28) an der Außenseite des Registerzugrahmens (12, 13, 14) verschiebbar angebracht ist und die beiden Schieber durch eine auf der Rückseite des Rähmens angebrachte Schwingwelle oder Leiste (29), welche mittels eines Gestänges mit dem Hebel für »Volles Werk« verbinden ist, gemeinsam betätigt werden.
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