DE424246C - Elektrische Leuchtroehre - Google Patents
Elektrische LeuchtroehreInfo
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- DE424246C DE424246C DEP48642D DEP0048642D DE424246C DE 424246 C DE424246 C DE 424246C DE P48642 D DEP48642 D DE P48642D DE P0048642 D DEP0048642 D DE P0048642D DE 424246 C DE424246 C DE 424246C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B41/00—Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
- H05B41/14—Circuit arrangements
- H05B41/16—Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies
- H05B41/20—Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having no starting switch
- H05B41/22—Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having no starting switch for lamps having an auxiliary starting electrode
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Description
DEUTSCiiES REICH
AUSGEGEBENAM
20. JANUAR 1926
20. JANUAR 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 f GRUPPE 85
(P 48642 vm\2if*)
(P 48642 vm\2if*)
Patent-Treuhand-Gesellschaft für elektrische Glühlampen m.b.H. in Berlin*).
Elektrische Leuchtröhre.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. August 1924 ab.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. August 1924 ab.
Elektrische Leuchtröhren, insbesondere fortlaufenden Schriftzuges aufweisen, hat man
solche mit Edelgasfüllung, haben in neuerer bisher zwei Wege beschriften. Der eine Weg
Zeit sowohl zur Innenbeleuchtung von Rau- bestand darin, daß man das betreffende, in
men als auch für Reklamezwecke mannigfache Gestalt eines Schriftzuges geformte lange
Verwendung gefunden, da die gasgefüllten Rohr in üblicher Weise an jedem Ende mit
Röhren leicht in Gestalt von Buchstaben, einer Elektrode versah und durch *\nlegung
Schriftzügen, Firmenzeichen u. dgl. gebogen eines entsprechend hochgespannten Wechselwerden
können. Bei der Inbetriebsetzung von stromes zum Zünden und Leuchten brachte. Röhren größerer Längenabmessung, beispiels- Der andere Weg bestand darin, daß man
weise von solchen, die die Gestaltung eines das lange Rohr in mehrere kürzere, je mit
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Kurt Wiegand in Berlin,
424Ü4Ö
zwei Elektroden versehene Röhren aufteilte und diese kurzen, unabhängig voneinander betriebenen
Röhren dann mit geringem Abstande zu dem gewünschten Schriftzuge o. dgl.
aneinandersetzte. Diese Anordnung hatte jedoch den Nachteil, daß für die Herstellung
eines gegebenen Schriftzuges eine verhältnismäßig große Anzahl von Elektroden erforderlich
war und daß beim Eintreten von Verfärbungen einzelner Röhren des Schriftzuges der Gesamteindruck desselben unschön wurde.
Schließlich stören auch die durch das Aneinandersetzen der vielen kurzen Röhren bedingten
Unterbrechungsstellan den Gesamteindruck des Leuchtrohres, selbst wenn die Elektroden
der kurzen Röhren durch Blech- oder Holzverkleidungen verdeckt sind.
Die Erfindung ermöglicht es nun, Leuchtröhren beträchtlicher Längenabmessung und
auch selbst solche, die zu einem in sich geschlossenen Rohrsystem gebogen sind, unter
Fortfall von Unterbrechungsstellen mit geringer Betriebsspannung zu zünden. Zu diesem
Zwecke sind erfindungsgemäß am Leuchtrohr außer den beiden Endelektroden noch eine oder mehrere, das Rohr in Abschnitte
unterteilende Zwischenelektroden vorgesehen, · und die einzelnen Rohrabschnitte je an eine :
besondere Sekundärwicklung des oder der Transformatoren angeschlossen, und zwar derart,
daß die aufeinanderfolgenden Zwischen elektroden abwechselnd nur mit den Anfängen
oder nur mit den Enden zweier benachbarter Sekundärwicklungen in Verbindung stehen.
Die für die einzelnen Rohrabschnitte in Betracht kommenden Tellspannungen können
sich hierbei nicht addieren, und das Gesamtpotential der Röhre wird demgemäß nicht
höher als dasjenige eines Teilabschnittes.' Auf der Zeichnung ist die Erfindung in den 1
Abb. ι bis 4 in mehreren beispielsweisen Aus- ! führungsformen schematisch zur Darstellung I
gebracht.
In der Abb. 1 ist ein Leuchtrohr α von beträchtlicher
Länge dargestellt, das außer den I beiden Endelektroden b und b10 in Abzweig- j
stutzen c eingesetzte Zwischenelektroden b1, b2,
b3, £>*, b'°, V*, b!, bs, b9 aufweist, die das Rohr a '
in kurze Rohrabschnitte unterteilen. Zum Betriebe der Röhre α ist im dargestell- [
ten Beispiel ein einziger Transformator vor- ; gesehen, der außer der gemeinsamen Primär- .
spulet, die über den Widerstände· mit den j
Netzleitungen/ in Verbindung steht, eine der Anzahl von Sekundärwicklungen g aufweist. Die ;
einzelnen Rohrabschnitte sind über die züge- | hörigen Elektroden je an eine dieser Sekundärwicklungeng"
angeschlossen, und zwar derart, daß jeweils die Anfanget und die En- '
den E zweier benachbarter Sekundärwicklungen g an einer und derselben Elektrode liegen !
bzw. die aufeinanderfolgenden Elektroden abwechselnd nur mit den Anfangend oder nur
mit den Enden E der Sekundärwicklungen verbunden sind.
Die zum Betriebe jedes einzelnen Rohrabschnittes notwendige Spannung richtet sich
nach der Länge des Rohrabschnittes und beträgt jedenfalls nur einen geringen Bruchteil
von derjenigen Spannung, die zum Betriebe einer nur an jedem Ende eine Elektrode aufweisenden
langen Leuchtröhre notwendig wäre. Durch die vorangegebene Schaltung der jedem Rohrabschnitt zugeteilten Sekundärwicklung
wird erreicht, daß sich die Teilspannungen der Rohrabschnitte nicht addieren. Das Gesamtpotential
der Röhre ist somit nicht höher als dasjenige der einzelnen Teile desselben. Abb. 2a bis 2c zeigen die Verteilung der
Spannungen längs des Rohres im Vergleich zu einer nur an jedem Ende eine Elektrode
aufweisenden Röhire. Abb. 2a zeigt den Spannungsverlauf, wenn die Enden der erfindungsgemäß
Anwendung findenden besonderen Sekundärwicklungen an Erde gelegt sind (Abb. 2b), wenn entweder der Transformator
in der Mitte oder die einzelnen Sekundärwicklungen je in der Mitte geerdet sind.
Abb. 2c zeigt dagegen das Ansteigen der Spannungen bei einer nur an jedem Ende
eine Elektrode aufweisenden Leuchtröhre.
Eine gleich niedrige Betriebsspannung wie bei der neuartigen Unterteilung und Schaltung
des Leuchtrohres kann man zwar selbstverständlich auch erreichen, wenn, wie bekannt,
an Stelle des langen Rohres eine Anzahl unabhängig voneinander zu betreibender kurzer
Röhren, beim dargestellten Beispiel nach Abb. ι also zehn Röhren, treten würden. Hierbei
würde sich aber ein Elektrodenaufwand von zwanzig Stück gegenüber elf Stück bei der
Anordnung nach der Erfindung ergeben, der schon allein die Herstellung der gesamten
Lichtanlage erheblich verteuert. Dazu kommt, daß selbst bei guter Einregelung von zehn
unabhängig voneinander betriebenen Röhren es unvermeidlich ist, daß sich die eine oder
andere Röhre durch Verbrauch oder Zersetzen der Gasfüllung frühzeitiger verfärbt und dann
den Gesamteindruck stört. Bei der wohl abschnittsweise unterteilten, aber zusammenhängenden
Röhre nach der Erfindung kann höchstens im Laufe der Zeit ein weniger störendes Verfärben der ganzen Röhre, nicht aber
einzelner Teile derselben eintreten, da das Gas ng sich gleichmäßig über alle Abschnitte der
Röhre verteilt.
Die für jeden Rohrabschnitt erforderlichen Sekundärwicklungen brauchen natürlich nicht
sämtlich zu einem Transformator vereinigt zu werden. Es könnte auch jede Sekundärwicklung
mit einer zugeordneten kleineren Primär-
Claims (4)
1. Elektrische Leuchtröhre, insbesondere mit Edelgasfüllung, mit Hochspannung betrieben,
gekennzeichnet durch Zwischenelektroden (b\ fr, fr, fr, &, b\ fr, b% ψ),
welche die Röhre in mehrere Abschnitte unterteilen und in der Weise an besondere
Transformatorsekundärwicklungen (g·) angeschlossen sind, daß die aufeinanderfolgenden
Zwischenelektroden abwechselnd nur mit den Anfängen oder nur mit den Enden zweier benachbarter Sekundärwicklungen
in Verbindung stehen.
2. Leuchtröhre nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine aus einem endlosen
Rohr oder einem in sich geschlossenen Rohrsystem (e) bestehende Leuchtröhre.
3. Leuchtröhre nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch Drosselspulen,
welche in die Stromkreise der einzelnen Abschnitte der Röhre — oder des geschlossenen
Rohrsystems — eingebaut sind und die Einstellung verschiedener Lichtstärken
in den einzelnen Rohrabschnitten ermöglichen.
4. Leuchtröhre nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei gegabeltem
Rohrsystem einzelne Zwischenelektroden gleichzeitig an zwei Transformatorsekundärwicklungen
angeschlossen sind, so daß sich in diesen Systemteilen die Stromstärken jeweilig addieren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP48642D DE424246C (de) | 1924-08-23 | 1924-08-23 | Elektrische Leuchtroehre |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP48642D DE424246C (de) | 1924-08-23 | 1924-08-23 | Elektrische Leuchtroehre |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE424246C true DE424246C (de) | 1926-01-20 |
Family
ID=7383206
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP48642D Expired DE424246C (de) | 1924-08-23 | 1924-08-23 | Elektrische Leuchtroehre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE424246C (de) |
-
1924
- 1924-08-23 DE DEP48642D patent/DE424246C/de not_active Expired
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