DE42417C - Apparat zum selbstthätigen Aufzeichnen der auf Tasteninstrumenten gespielten Musikstücke. • - Google Patents
Apparat zum selbstthätigen Aufzeichnen der auf Tasteninstrumenten gespielten Musikstücke. •Info
- Publication number
- DE42417C DE42417C DENDAT42417D DE42417DA DE42417C DE 42417 C DE42417 C DE 42417C DE NDAT42417 D DENDAT42417 D DE NDAT42417D DE 42417D A DE42417D A DE 42417DA DE 42417 C DE42417 C DE 42417C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pieces
- music played
- keyboard instruments
- automatic recording
- keyboard
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000000344 soap Substances 0.000 claims 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10G—REPRESENTATION OF MUSIC; RECORDING MUSIC IN NOTATION FORM; ACCESSORIES FOR MUSIC OR MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. SUPPORTS
- G10G3/00—Recording music in notation form, e.g. recording the mechanical operation of a musical instrument
- G10G3/02—Recording music in notation form, e.g. recording the mechanical operation of a musical instrument using mechanical means only
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Bl: Musikalische Instrumente.
Entsprechend dem Zwecke des Notenschreibers; die auf dem Piano, Harmonium
oder der Orgel gespielten Musikstücke selbstthätig niederzuschreiben, hat derselbe eine
solche äufsere Gestalt, dafs er an jedem derartigen Instrument leicht angebracht werden
kann.
Der Hauptsache nach besteht der Apparat aus einer Schreib- und einer Lesevorrichtung.
Der Schreibmechanismus liegt innerhalb einer 5,5 cm hohen, 118 cm breiten und 28 cm
tiefen hölzernen Lade L^ an welche unten rechts und links je ein Holzgehäuse von 33 cm
Höhe, 30- cm Breite und 28 cm Tiefe angehängt ist. Das rechte Gehäuse B schiebt
sich in einem Falz F und läfst sich nach vorn
herausnehmen; das linke Gehäuse A ist mit der Lade fest verbunden. Von einer Walze I
im linken Gehäuse geht ein 21,2 cm breiter endloser Papierstreifen unter der Lade durch
nach dem gegenüberliegenden Gehäuse B, läuft dort über zwei weitere Walzen V und IV und
wickelt sich auf einer vierten Walze II auf. Durch ein Zahnrad t, das mittelst eines Stellstiftes
M mit der vierten Walze II fest verbunden werden kann, stehen die Walzen mit
einem Federtriebwerk in Verbindung (in der Zeichnung weggelassen). Dasselbe erhält seinen
Platz in dem rechten Gehäuse B und ist ähnlich gedacht wie dasjenige an dem Schreibapparat
des Morse-Telegraphen. In demselben Gehäuse befindet sich aufserdem noch
die Lesevorrichtung. Der ganze Apparat wird von unten gegen den vorher durchlöcherten
Klaviaturboden eines Musikinstrumentes festgeschraubt, nachdem in die senkrechten Durchbohrungen
Holz- oder Eis'enstifte χ gesteckt sind, welche die Verbindung zwischen den
Tasten des Musikinstrumentes und den Zügen \ des Schreibapparates herstellen. Beim Niederdrücken
der Tasten werden kleine, zum Schreiben dienende Instrumente p, die an Federn i neben
einander befestigt sind, vermittelst der Züge \ von einer in einem Farbbehälter ν sich drehenden
Walze m nach dem zu beschreibenden Papier gezogen, woselbst sie, je nach der Länge
der angeschlagenen Noten, kurze oder lange Striche hinterlassen.
Als Schreibwerkzeug kann jeder Gegenstand benutzt werden, der Striche hervorbringt,
einerlei, ob dies mit oder ohne Farbstoff geschieht. Das Ablesen der Zeichen erfolgt an
einem quer über dem Papier liegenden Steg, auf dem entweder eine kleine Klaviatur r abgebildet
ist, deren Untertasten 4,3 mm breit sind, oder auf dem die Tasten der Klaviatur in Buchstaben oder Noten in 2,5 mm Abstand
neben einander verzeichnet sind. Dieser vorgeschriebene Abstand ist bedingt durch den
gleichen Abstand der Striche und Punkte auf dem Papier, so dafs also für jeden Strich oder
Punkt eine Taste oder ein dementsprecbendes Notenzeichen vorhanden ist, unter welchen
dieselben beim Drehen der Walze. zum Vorschein kommen, und die angeben, welche
Noten die betreffenden Strichzeichen bedeuten. Gleichzeitig angeschlagene Noten sind auf dem
Papier nicht über einander, sondern neben einander aufgezeichnet, was beim Ablesen
durchaus nicht stört. Das Zeitmäfs der Noten
ergiebt sich ganz genau aus dem Längenverhältnifs der Striche, das Tempo aus der
Schnelligkeit der Fortbewegung.
Das Gehäuse B, in dem sich die beschriebene Papierrolle, das Triebwerk und der
Steg r zum Ablesen befinden, läfst sich, wie schon erwähnt, abnehmen. Stellt man dasselbe,
mit der offenen Seite nach vorn,, am Klavier so auf, dafs der Steg r waagrecht und in
Augenhöhe des Spielers liegt, so läfst sich bei einiger Uebung ebenso bequem lesen, wie von
einem Notenblatt.
Claims (1)
- Pate nt-Anspruch:Ein Apparat zum Niederschreiben der auf Tasteninstrumenten gespielten Musikstücke, bei welchem:a) das Hebelwerk^ in einer unter dem Klaviaturboden angeordneten Lade L liegt und durch Drähte mit den Spiralfedern i in Verbindung steht, die auf zwei festliegenden Achsen Nn befestigt sind;■b) die Federn i sowohl zum Zurückziehen des Hebelwerkes ^ in seine ursprüngliche Lage, als auch zur Aufnahme der Schreibstifte . dienen; ' ■c) die Walzen I bis IV in den zu beiden Seifen des Spielenden liegenden Gehäusen A und B angeordnet sind;d) das Gehäuse B mit den Walzen II, III und IV, dem Triebwerk und der Lesevorrichtung von dem Apparat in dem Falz F getrennt werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42417C true DE42417C (de) |
Family
ID=317814
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42417D Expired - Lifetime DE42417C (de) | Apparat zum selbstthätigen Aufzeichnen der auf Tasteninstrumenten gespielten Musikstücke. • |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE42417C (de) |
-
0
- DE DENDAT42417D patent/DE42417C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE42417C (de) | Apparat zum selbstthätigen Aufzeichnen der auf Tasteninstrumenten gespielten Musikstücke. • | |
| DE19828C (de) | Lehrmittel zum Gebrauche beim Musikunterricht | |
| DE72640C (de) | Anzeigetafel mit veränderlicher Aufschrift | |
| DE214613C (de) | ||
| DE334212C (de) | Registrierapparat fuer die Staerke des Anschlages von Klaviertasten | |
| DE3143337A1 (de) | Vorrichtung zum maschinellen lesen von noten | |
| DE180524C (de) | ||
| DE231559C (de) | Auswechselbare Notenplatte für Harmonien | |
| DE129127C (de) | ||
| DE693318C (de) | Vorrichtung zum Aufzeichnen von auf Tasteninstrumenten gespielten Musikstuecken | |
| DE302265C (de) | Lese-und Vortragsmaschine fuer blinde und schlechtsehende | |
| DE488388C (de) | Vorrichtung zum Festhalten der auf die Notenauflage an der Klavierklappe gestellten Noten | |
| DE873198C (de) | Verfahren zum Schreiben von Notenbildern und Vorrichtung zur Ausfuehrung des Verfahrens | |
| DE2602054C3 (de) | Vorrichtung zum Aufzeichnen von auf einer Klavier- oder ähnlichen Tastatur gespielten Musikstücken | |
| DE254808C (de) | ||
| DE185920C (de) | ||
| DE32854C (de) | Vorrichtung für Tasteninstrumente zur mechanischen Hervorbringung und zum TransL poniren von Akkorden | |
| DE3342190A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur lesbaren darstellung von musikalischen schriftzeichen | |
| DE553251C (de) | Chromatisches Bandonion | |
| DE39794C (de) | Apparat zum Niederschreiben der auf Tasten-Instrumenten gespielten Musikstücke | |
| DE21212C (de) | Ton-Moderator für Pianino's, tafel- und flügeiförmige Pianoforte's | |
| DE243564C (de) | ||
| DE171255C (de) | ||
| DE23888C (de) | Vorrichtung für Tasteninstrumente zur mechanischen Hervorbringung von Accorden | |
| DE540884C (de) | Notenschreib-Verfahren und -Vorrichtung |