DE424165C - Tragrolle, insbesondere fuer Stahltransportbaender - Google Patents
Tragrolle, insbesondere fuer StahltransportbaenderInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65G39/00—Rollers, e.g. drive rollers, or arrangements thereof incorporated in roller-ways or other types of mechanical conveyors
- B65G39/02—Adaptations of individual rollers and supports therefor
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Description
- Tragrolle; insbesondere für Stahltranspörtbänder. Bei ständigem Umlauf eines Metallbandes um eine Trommel in Guß- oder Schmiedeeisen erleidet dasselbe eine Erhärtung und zeigt schließlich Ermüdungserscheinungen, die infolge der entstandenen Sprödigkeit zu Rißbildungen und zu einem verfrühten Versagen führen.
- Hierzu kommt noch bei Stahlbändern, die zum Transportieren von Gut irgendwelcher Art verwendet werden, daß Teile dieses Gutes vom oberen Trum auf die Innenseite des Bandes fallen und dadurch Verschmutzungen des Bandes sowie die Bildung von Ablagerungen verursachen, die den Trommeldurchmesser vergrößern. Die ständig auf der Trommel sich ablagernde Masse, die nur auf den Seiten ausgepreßt werden kann, gibt der ganzen Ablagerung eine gewölbte Erscheinung. Diese gewölbte Ablagerung teilt ihre starke Wölbung dem Bande mit, so daß dieses vorerst auf der Endscheibe hin und her wandert, um schließlich auf der Laufseite eingedrückt zu werden, wodurch dann infolge dieser Spannung und Beanspruchung die besagten Rißbildungen im Metallbande entstehen.
- Besonders großer Gefahr ist das Metallband beim Einfallen von harten Gegenständen zwischen Band und Scheibe ausgesetzt. Wohl können Steinchen u. dgl. durch geeignete Vorrichtungen, wie z. B. Abstreicher, zurückgehalten oder beiseite geschoben werden; es genügt aber schon z. B. harter Sand, der (lauernd unter dem Abstreicher durchgeht und im Bande Eindrücke hinterläßt, die es frühzeitig erhärten, um die glatte Oberfläche zu zerstören und trotz des Abstreichers den kleinen Fremdkörpern einen Durchgang unter diesem zu gestatten.
- Da derartige Transportanlagen unter sehr schwierigen Verhältnissen arbeiten müssen und eine dauernde Aufsicht unmöglich ist, kann nicht verhindert werden, daß hin und wieder größere Körper zwischen Band und Scheibe einfallen, ja, daß infolge der bei solchen Anlagen herrschenden Verschmutzungen und infolge ständigen Nachdrückens des Fördergutes auch Gut hinter den Abstreicher fällt, auch wenn dieser noch so nahe an der Scheibe angebracht ist. Harte Körper, die nicht zurückgehalten werden können, sprengen das Band oder drücken sich hindurch; auf alle Fälle wird das Band sofort gebrauchsunfähig.
- Um der frühzeitigenAbnutzung odet-Außergebrauchsetzung durch Erhärtung und Ein--lrücken von Fremdkörpern, Sprünge u. dgl. vorzubeugen, muß eines der beiden Organe, Stahlband oder Endtrommel, nachgiebig ausgebildet werden.
- Da der Hauptwert des Stahlbandes, besonders wenn es zum Transport von Massengütern gebraucht wird, gerade in seiner hohen Widerstandskraft liegt, so muß das Gegenorgan, die Scheibe, die notwendige Nachäiebigkeit gegen Fremdkörper und Verschmutzung aufweisen.
- Die vorliegende Erfindung gibt daher der Endtrommel eine nachgiebige Oberfläche, und damit Fremdkörper in dieser nachgiebigen Oberfläche nicht steckenbleiben, sich ansammeln und auf die Dauer einpressen können, wird dieselbe unterbrochen gestaltet.
- Die Erfindung kennzeichnet sich hauptsächlich darin, daß die Lauffläche der Trommel aus einer beliebigen Anzahl schmaler nachgiebiger Streifen, beispielsweise Lederstreifen, besteht, die durch metallische Felgenreifen voneinander getrennt sind, derart, claß zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Lederstreifen eine Rinne entsteht, die zum Ausscheiden des etwa auf das Band gefallenen und von diesem mitgenommenen Gutes verbleibt. Die Metallreifen sind zweckmäßig so ausgebildet, daß sie nicht direkt auf dem Felgenkranz der Trommel aufliegen, sondern auf einem zweiten ganz dünnen und etwas schmalen Blechstreifen, der seinerseits auf derTrommel ruht. Die Kanten der Metallreifen sind abgerundet und drücken sich beiderseits in die Lederstreifen ein, dergestalt, daß diese auf ihrer ganzen Länge geführt und am Herausfallen gehindert werden. Die beiden an den Rändern der Trommel angebrachten Metallreifen werden durch zwei seitlich am Rande angeordnete Schrauben gegen Herausfallen gesichert, nachdem die Lederstreifen und Metallreifen mittels einer besonderen Vorrichtung fest aufeinandergepreßt werden.
- Beim Einfallen von Schmutz odersonstigem Gute auf die Innenseite des unteren Bandtrums, zwischen das Band und die Scheibe, wird es sich nicht auf der aus hochkantigen Streifen gebildeten Trommelfläche halten können, sondern in die zwischen den Streifen gebildeten Rinnen ausgedrückt und dadurch für das Stahlband unschädlich gemacht werden. Aus diesen Rinnen werden die Fremdkörper oder Schmutz durch eine messerartige Vorrichtung, die durch Gegengewicht an die Metallringe angedrückt ist, herausgeschoben und aus dem Bandbereich entfernt.
- Während die nachgiebigen oder Lederstreifen in erster Linie der Schonung des Bandes dienen, bilden die Zwischenrinnen die Sicherung gegen etwa auf den nachgiebigen Streifen sich festsetzende Fremdkörper, welche bei langem Verweilen eine Kruste auf dem Leder bilden würden.
- Da selbst diese nachgiebige Felge mit den Jahren einen erhärtenden Einfluß auf das Band ausübt und in diesem an den Auflagestellen das Bilden von verhärteten Längsstreifen begünstigen würde, so werden die beiden Endtrommeln zweckmäßig so gegeneinander versetzt, daß die Auflagerringe der einen Trommel den Rinnen der anderen Trommel gegenüberstehen, so daß das Band auf seiner ganzen Breite überall gleichmäßig aufliegt. In der Zeichnung ist die Felgenpartie der neuen Tragrolle in einem Querschnitt und in einer teilweisen Draufsicht veranschaulicht.
- In dieser Zeichnung bezeichnet 1 den Felgenkranz, 2 die Auflagerstreifen, 3 die Befestigungsreifen, 4. ,iie seitlichenKlemmbolzen, 5 die Klemmspitzen an den Befestigungsreifen, welche beim Zusammenpressen der Gesamtanordnung in das volle Material der Auflagerstreifen eindringen und dadurch eine Drehverschiebung dieser letzteren verhindern, 6 den mit der Tragrolle verbundenen kammförmigen Abstreifer.
- Wie ersichtlich, ist zwischen den Befestigungsreifen 3 und dem Felgenkranz r ein schmaler, durch Blechstreifen o. dgl. ausgefüllter Zwischenraum belassen, und es folgt jeweils ein Auflagerstreifen 2 auf einen Befestigungsreifen 3. Dadurch, daß die Streifen und Reifen verschieden dick sind, werden Fallrinnen 7 gebildet, in welche das vom Band fallende und zwischen Rolle und Band eintretende Gut infolge der schmalen Auflagerfläche und auch der NachgiebigkeitderAuflagerstreifen abgeleitet wird, woraus es dann durch den Abstreifer 6 entfernt wird.
- Auf alle Fälle aber werden dadurch, daß sich (las Band ausschließlich auf schmalen und nachgiebigen Reifen abwickelt und die mitgeführten Ablagerungen seitlich in die Rinnen der Tragtrommel ausgeschieden werden, Beschädigungen des Transportbandes vollständig vermieden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: z. Tragrolle, insbesondere für Stahltransportbänder, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Lauffläche aus beliebig vielen, möglichst schmalen und aus nachgiebigem Material wie z. B. Leder, gefertigten Streifen besteht, die unter Belassung von rillenförmigen Zwischenräumen auf der Trommel befestigt sind, und wobei die Tragrolle mit einem unter Gewichtswirkung o. dgl. stehenden Abstreicher verbunden ist, der mit messerartigen Vorsprüngen in die besagten Rillen einspringt.
- 2. Ausführungsform nach Anspruch t , dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandswahrung der nachgiebigen Laufflächenstreifen (2) mittels zwischengebrachter Metallreifen (3) und die Befestigung der so gebildeten Lauffläche mit der Trommel mittels beiderseits an derselben ver-. schraubbar angeordneter Anschlagreife: erfolgt.
- 3. Ausführungsform nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstands- und Befestigungsreifen (3) für die nachgiebigen Laufflächenstreifen (2) auf ihrem Umfang verteilte seitliche Klemmspitzen (5) besitzen, welche sich beim Befestigen der ganzen Anordnung in die nachgiebigen Laufflächenstreifen einpressen und so jede Eigenbewegung derselben ausschließen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW68581D DE424165C (de) | Tragrolle, insbesondere fuer Stahltransportbaender |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEW68581D DE424165C (de) | Tragrolle, insbesondere fuer Stahltransportbaender |
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| DE424165C true DE424165C (de) | 1926-01-20 |
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ID=7608132
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW68581D Expired DE424165C (de) | Tragrolle, insbesondere fuer Stahltransportbaender |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE424165C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005055731A1 (de) * | 2005-11-23 | 2007-05-24 | Volkswagen Ag | Tragrolle, Tragrollenanordnung und Transporteinrichtung |
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Cited By (2)
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| DE102005055731A1 (de) * | 2005-11-23 | 2007-05-24 | Volkswagen Ag | Tragrolle, Tragrollenanordnung und Transporteinrichtung |
| DE102005055731B4 (de) | 2005-11-23 | 2020-01-02 | Volkswagen Ag | Tragrollenanordnung und Transporteinrichtung |
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