DE423958C - UEberfuehrung von Kalksalpeter in ein streufaehiges Duengesalz - Google Patents

UEberfuehrung von Kalksalpeter in ein streufaehiges Duengesalz

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DE423958C
DE423958C DEB114742D DEB0114742D DE423958C DE 423958 C DE423958 C DE 423958C DE B114742 D DEB114742 D DE B114742D DE B0114742 D DEB0114742 D DE B0114742D DE 423958 C DE423958 C DE 423958C
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DE
Germany
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calcium nitrate
conversion
urea
spreading
salt suitable
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Expired
Application number
DEB114742D
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English (en)
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Dr Karl Eyer
Dr Wilhelm Wild
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BASF SE
Original Assignee
BASF SE
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05CNITROGENOUS FERTILISERS
    • C05C5/00Fertilisers containing other nitrates
    • C05C5/005Post-treatment

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Fertilizers (AREA)

Description

  • Überführung von Kalksalpeter in ein streufähiges Düngesalz. Für die überführung von Kalksalpeter in eine für Düngezwecke unmittelbar geeignete, gut streubare Form sind bereits eine ganze Reihe von Arbeitsmethoden vorgeschlagen worden, ohne daß es bisher gelungen ist, die durch die geringe Kristallisationsfähigkeit des Kalksalpeters bedingten Schwierigkeiten in befriedigender Weise zu beheben.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß, wenn man hochkonzentrierten Kalksalpeterlösungen Harnstoff in etwa denjenigen Mengen zusetzt, daß Bildung des Doppelsalzes Kalksalpeter-Harnstoff eintreten kann, dieses Gemisch beim mechanischen Verspritzen, z. B. mit Luft oder anderen Gasen, leicht erhärtet und ein ohne weiteres streufähiges Düngesalz liefert.
  • Es ist zwar an sich bekannt, konzentrierte Lösungen, welche zwei Düngesalze gegebenenfalls in dem zur Erzeugung eines Doppelsalzes" erforderlichen Verhältnisse enthalten, durch mechanisches Verspritzen in feste, streufähige Massen überzuführen. Gerade bei Kalksalpeter-Harnstoff liegen indessen insofern eigenartige Verhältnisse vor, als einerseits die Gewinnung von grobkristallinem, trockenem Harnstoff unmittelbar durch Verspritzen seiner konzentrierten Lösung Schwierigkeiten bietet, während andererseits beim Verspritzen hochkonzentrierter Kalksalpeterlösungen überhaupt kein Festwerden eintritt. Es mußte daher durchaus überraschen, daß beim Verspritzen einer annähernd den Verhältnissen des Doppelsalzes entsprechenden Mischung ein so rasches Festwerden und Trocknen eintritt, daß ein gewerbliches Herstellungsverfahren darauf gegründet werden kann. Diese besondere Wirkung ist um so überraschender, als schon bei 'geringen Abweichungen von dem berechneten Mengenverhältnis der Komponenten durch Verspritzen kein festes, streubares Produkt mehr gewonnen werden kann.
  • Gegenüber der bekannten Darstellung der D opp elverbindungen vonKalksalpeter-Harnstoff durch Kristallisation aus Lösungen bietet das neue Verfahren u. a. den Vorteil, daß hier keine Mutterlaugen anfallen, die eingedampft werden müssen, wobei überdies leicht größere Harnstoffverluste infolge Verseifung eintreten. Beispiel.
  • In i cbm einer auf etwa 65° B6 eingedampften Kalksalpeterlösung werden bei etwa 8o bis i oo° C etwa i goo kg Harnstoff unter Rühren eingetragen. Die so erhaltene heiße Mischung wird mittels einer Spritzdüse geeigneter Konstruktion unter Anwendung von Druckluft zerstäubt. Hierbei fällt ein grobkörniges,-praktisch trockenes Produkt an, das in dieser Form unmittelbar streufähig ist. Eine Nachbehandlung ist daher in der Regel nicht erforderlich. In gewissen Fällen, insbesondere bei kalksalpeterreicheren Mischungen oder wenn es sich um längere Lagerung größerer Salzmengen handelt, kann die Streu- und Lagerfähigkeit des Produktes durch geeignete Nachtrocknung, z. B. mittels Trockentrommel, noch gesteigert werden. Anstatt Harnstoff in fester Form einzutragen, kann man auch die hochkonzentrierten Lösungen beider Salze unmittelbar mischen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcH Überführung von Kalksalpeter in ein festes,.im wesentlichen aus dem Doppelsalz Kalksalpeter-Harnstoff bestehendes, unmittelbar streufähiges Düngesalz, dadurch gekennzeichnet, daß man einer konzentrierten Kalksalpeterlösung etwa solche Mengen Harnstoff zusetzt, daß Bildung des Doppelsalzes eintreten kann, worauf die erhaltene Mischung mechanisch verspritzt wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3007486A1 (de) * 1980-02-28 1981-09-03 Ruhrchemie Ag, 4200 Oberhausen Verfahren zur erzeugung von stickstoffduenger

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