DE423799C - Vorrichtung zum Brikettieren von Brennstoffen - Google Patents

Vorrichtung zum Brikettieren von Brennstoffen

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DE423799C
DE423799C DEL59323D DEL0059323D DE423799C DE 423799 C DE423799 C DE 423799C DE L59323 D DEL59323 D DE L59323D DE L0059323 D DEL0059323 D DE L0059323D DE 423799 C DE423799 C DE 423799C
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briquetting
heating
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steam
mixing
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DEL59323D
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L5/00Solid fuels
    • C10L5/02Solid fuels such as briquettes consisting mainly of carbonaceous materials of mineral or non-mineral origin
    • C10L5/06Methods of shaping, e.g. pelletizing or briquetting
    • C10L5/10Methods of shaping, e.g. pelletizing or briquetting with the aid of binders, e.g. pretreated binders
    • C10L5/22Methods of applying the binder to the other compounding ingredients; Apparatus therefor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/04Shafts or bearings, or assemblies thereof
    • F04D29/041Axial thrust balancing
    • F04D29/0416Axial thrust balancing balancing pistons

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Description

  • Vorrichtung zum Brikettieren von Brennstoffen. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 19 1i die Priorität auf Grund der Anmeldung in Großbritannien vom 26. Januar i923 beansprucht. Man hat bereits eine Vorrichtung zum Brikettieren von Brennstoff in Vorschlag gebracht, bei welcher das Brikettierungsgut mit Hilfe von Fördervorrichtungen, wie Schnekken, Schrauben o. dgl., durch mehrere mit Außenbeheizung versehene Mischkammern geführt wird. Bei dieser bekannten Anordnung sind alle Mischkammern parallel geschaltet, so daß der Brennstoff bei dem Durchgang durch die Vorrichtung nur ein einziges Mal durch die Heizzone geführt und also nur auf verhältnismäßig kurzer Strecke und während kurzer Zeit der brikettierenden Wirkung der Hitze unterworfen wird. Hierbei wird bei mäßig eingestellter Beheizung entweder keine vollständige Brikettierung eintreten oder es besteht andererseits bei genügend starker Beheizung die Gefahr, daß die dem Brennstoff zugegebenen bindenden Stoffe, wie Pech u. dgl., Ansatz an den Wänden bilden.
  • Demgegenüber hat sich der Erfinder die Aufgabe gestellt, eine Brikettierungsvorrichtung zu schaffen, bei welcher der Brikettierungsweg wesentlich verlängert wird, so daß ohne allzu hohe Steigerung der Temperatur eine gleichmäßige und vollständige Brikettierung ohne Gefahr von Verbrennungen und Festbacken des Materials ermöglicht wird.
  • Dies Ziel erreicht der Erfinder dadurch, claß er sämtliche Mischkammern mit besonderer Ummantelung für Dampfbeheizung versieht und derart schaltet, daß das Brikettiergut nacheinander mehrere beheizte Kammern durchläuft. Die Anordnung der Außenbeheizung mit Dampf bietet den Vorteil, die Temperatur der Mischkammern in einfachster Weise zu regeln und auf bestimmter Höhe zu halten, während andererseits die wiederholte Durchführung des Materials durch die-Brikettierungszone eine gleichmäßige und vollständige Brikettierung ohne allzu hohe Steigerung der Temperatur ermöglicht.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausbildung der neuen Vorrichtung besteht darin, daß die mit Dampf beheizten Kammern horizontal liegend über einem Ofen derart miteinander verbunden sind, daß das Gut unter Wechsel der Richtung beim Übertritt von einer Kammer zur anderen durch dieselben hindurchgeführt wird. Diese Führung des Gutes kann z. B. durch muldenartige Verbindungsstücke ermöglicht werden, die mit j e zwei nebeneinanderliegenden Kammern derart verbunden sind, daß sich ein zickzackförmiger Weg für das Gut durch die Kammern ergibt.
  • Die Dampfbeheizung der Kammern wird dabei vorteilhaft mit Hilfe einer gleichzeitig die Überhitzung des Dampfes bewirkenden Dampferzeugungsvorrichtung, z. B. einer in dem Beheizungsofen angeordneten Rohrschlange, bewirkt werden. Verwendet man weiter eine Pumpe mit veränderlichem Hub zur Speisung der Dampferzeugungsvorrichtung, so kann man in einfacher Weise durch Änderung der Wasserzuführung zu dem Dampferzeuger die Temperatur regeln.
  • Die neue Vorrichtung ist besonders geeignet für die Verarbeitung von Brennstoffmischungen, z. B. Kohlenstaub mit einem Bindemittel mit verhältnismäßig hohem Schmelzpunkt, wie z. B. Bitumen, dessen Verarbeitung eine verhältnismäßig lange Erhitzungsdäuer verlangt.
  • In den beiliegenden Zeichnungen ist eine Ausführungsform der zur Herstellung von Briketten nach dem neuen Verfahren dienenden Vorrichtung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Teil der Seitenansicht des Mischapparats samt der Beheizungsänordnung sowie einen Teil der Brikettierungsmaschine.
  • Abb. 2 zeigt im Grundriß den in Abb. i dargestellten Teil sowie die Brikettierungsinaschine.
  • Abb'.3 stellt eine Vorderansicht der Brikettierungsmaschine dar.
  • Abb. 4. zeigt einen Querschnitt der Maschine nach Linie d.--I in Abb.3 unter geänderter Anordnung des Auslasses der Zuführungsleitung.
  • Abb. 5 zeigt eine Einzelheit der Auswurfvorrichtung.
  • Der beheizbar angeordnete Mischapparat (v,1. Abb. i und 2) besitzt eine Anzahl röhrenförmig angeordneter Mischkammern 6, die z. B. mit äußerer Dampfheizung und zweckmäßig wagerecht angeordnet sind. Diese Heizrohre sind zwischen Endplatten 7 angeordnet sowie auch an den Seiten bedeckt und mit geeigneter Beheizungsanordnung, z. B. mit Dampf gespeister Ummantelung, versehen. Es ist also über dem mit 8 bezeichneten Ofen eine Art Heizkammer, in der die erwähnten Mischrohre 6 verlaufen. In jedem Mischrohre ist in seiner Längsrichtung liegend eine Fördervorrichtung, z. B. eine Förderschnecke, angeordnet, die durch äußere Antriebsmittel, z. B. ein Schneckengetriebe der bei io dargestellten Art, angetrieben wird. Das Schneckengetriebe besteht in einer senkrecht verlaufenden Welle i i, deren Schneclce io im Eingriff mit Schneckenrädern 12 der Förderorgane stellt. An dem Ende der Mischrohre liegend sind ferner Tröge 13 angeordnet; in den obersten derselben gelangt das Gemisch voll einem Fülltrichter 14 aus. Die Fördereinrichtungen können z. B. rechts- und linksgängig angeordnet sein, so daß j e zwei benachbarte Fördereinrichtungen in entgegengesetzter Richtung laufen und auf diese Weise eine innige Mischung des Brennstoffs mit dem Bindemittel bewirken. Die erwähnten Tröge oder Sammelräume 13 sind so angeordnet, daß der Brennstoff, nachdem er voll dem Fülltrichter kommend das erste Mischrohr durchlaufen hat, er am Ende desselben unter Durchgang durch den betreffenden Trog in das nächstuntere Mischrohr übertritt. Durch dieses Rohr wird das Gemisch alsdann in der entgegengesetzten Richtung hindurchtransportiert,um amEnde desselben wiederum in das nächstuntere Rohr übergeführt zu werden. So gelangt das Gemisch schließlich zum Auslaß 15. Die Verbindungsräume 13 sind in Abb. i nur auf der einen Seite der Vorrichtung dargestellt.
  • In dem Ofenraum 8 ist über der Feuerung eine Dampferzeugungsvorrichtung, z. B. in Form einer Rohrschlange o. dgl., angeordnet, durch die Wasser hindurchgepumpt wird. Der entwickelte Dampf wird in die Mantel-l iiuine der Mischrohre 6 geführt vermittels Leitungen, mit denen die Heizräume der Rohre z. B. hintereinander oder parallel geschaltet sein können. Die Flammengase bzw. die Abgase des Ofens werden aufwärts und rings um die Heizrohre geführt, wobei sie den Dampf ,weiter überhitzen, um am oberen Ende des Heizraumes abgeführt zu werden. Durch entsprechende Einstellung der Feuerung können die Mischrohre auf einer bestimmten Temperatur gehalten werden.
  • Die zur Speisung der Dampferzeugungsvorrichtung bestimmte Pumpe arbeitet zweckmäßig mit veränderlichem Hub bzw. mit veränderlicher Förderung und wird vorteilllaft von dem umlaufenden Teil der Brikettierungsvorrichtung mit angetrieben. Wenn die Temperatur in_ den Rohren zu hoch steigt, so kann dieselbe dadurch verringert werden, daß mehr Wasser durch die Dampferzeugungsvorrichtung unter anderer Einstellung der Pumpe gedrückt wird.
  • In dem Mantelraum der Mischrohre braucht der Dampf nicht unter Druck zu stehen. Der die Dampferzeugungsvorrichtung mit geringem Druck verlassende Dampf kann z. B. in den obersten Mantelraum geführt werden und dort abwärts durch die übrigen Heizräume gehen, bis er in hocherhitztem Zustande den unteren Heizraum bei Reihenschaltung bzw. die beiden untersten Heizräume bei Parallelschaltung verläßt. Der Dampf kann hierauf z. B. in einen Vorwärmer geleitet werden, um seine überschüssige Wärme zur Vorwärmung des Speisewassers nutzbar zu machen. Natürlich kann der erzeugte Dampf auch z. B. unmittelbar zum Antrieb der Brikettierungsmaschine dienen und der Abdampf derselben zur Beheizung der Mischrohre verwandt werden.
  • Das Brikettierungsmaterial, z. B. der Kohlenstaub und das Bindemittel, wird, wie e rw,- ähnt, zunächst in den Fülltrichter i-1 z#I csebracht, uni von dort mit Hilfe der Förderorgane 9 diircli die ganze Reibe der Heizräume geführt zu werden. Am Ende des untersten XIi#sclirolires hei i5 wird das Getiti.cli in einett Trichter oder Aufnalinierauin lt-) ausgeworfen, von dein aus es weiter in die l,ril<ettierutigsitia,cliine übergeführt wird.
  • 13e1 der in den Alrh.3, 4. und 3 dargesteill.eil 1=iril:ettieruilbsnlabcllitle bisset zwei mit Uwein kegelförmigen Kranz aneinanclerlaufende l# orinräder t j angeordnet, die über einen Förderband 18 unllaufcn, welche. verinittel, einer Rolle 19 angetrieben und über Leitrollen 20 geführt wird. Zweckmäßig läuf! das Fördertand mit einer Geschwinchgkeit, tu cnvas höher ist,- als die Umlaufgescliwindigkeit der Forturä der. Der in .1b11. 4 dargcstc#llte Trichter oder Ztifülirtitig=1-zititii tri dielst dazu, um die erhitzte Brikettmischung über den \Iisclirolireii zu deli sich herüWen-<len Flächen der Forruräder zti leitete. Beint Unfauf der 1<iicler kommen je z\\-vi Att:sparmtgen zusammen und bilden eine Forin, 111 \\-elclie die den Fortni-;idern vermittels (le. Speisetrichters iy autoinatiscb zugeführte 11,i-ilcettiniscliuilg ei ltri t.
  • 1)1e fertig geformten l',rikette wurden au, ilen 1°orilleil illit Hilfe eitle. Stiel- oder kc1lhenartigcn Atis\\-urforgail. 23 atlbge;VOrfen. da.' in jedem Gesellke angecwtlnet 11 WO beint Umlauf der Formräder illit eineln Llaunien, Nocken oder- eilt:preclieticleti Urgan =-in l:lcrüllrung kollillit. jeder :tu.u-urfkoIllni =3 wird durch eine L#ealet- 2d in 1\'#ulletellil1l` gehallel1, die zwischen (e111 Bwui 25 iler Iholbenstange und der hinteren I#läclie des Foritirade. sitzt. Die @ntriell.rüeler oller ?Zucken ?.: fiter .-1@1.1\-t11't\-ol"rl@httttlg sind z. 1, auf heil Achsen der Formräder und zweclctitäii.iig \-erstllbar angeordnet, z. B. mit Hilfe eitler drehbaren und feststellbaren Schelle 26, derart cd:u, (1a13 die eiu\\-tirfstdlung der Nockeil ge:iliilcl-t \\-erden kann. 1)1e ini Inneren du, l@e.c#nhe# liegenden Enden der :\u.\\-urf@uiben können z. B. niit J~aln-ikmarhen, I#iru@enzeicllen u. dgl. verselleil :eile, tillt dic#elllclt Ivim Aumvurf auf (las Brikett aufzudriicketi. 1)1c# ausgeworfenen Brikette fallen auf da-Arderlland i8 und \\-erden z. I-). einem Sainmelrauin oder 13eli2ilter zugeführt. 1)a# V<kderband wird zwmkmä ßlg straft ge#llatmt 11u1 kann z. 13. mit \@tclispatinvoi-riclitutig. \\ ie mit einer Spannr()Ile28, ilie durch die Slrtnn-Au#ille 2; betätigt wird, ver#eilen .eiti-1)ie I#ormr@i<lrr 17 \\-erden z. B. mit 11 i, f(# der auf ihren .enkrecllt zueinander \-cr@auf,n-'1c#11 :\e'll@ete Sitzet'den Kegelrüder a9 allgei r ieLvti. ilic \\ iciier finit ile i auf ilei- Antric-' @-welle ,;o sitzenden Rädern in Eingriff stehen. Auf der Welle 30 \\-i1-(1 z\\ecknlül@ig die Atlt riclla-cllle i 9 des Fi:irderbamles angeordnet.
  • I)ic I:esclirielietie Z-orriclitung ist nur ein :\u@füllrung.heispiel und kann I11 allen konwruktiven Einzelheiten allgeändert \\-erden, cllnie (eil Gru.idgedanken der 1--rhtiilttiig zti ändern.

Claims (3)

  1. YA-l@evT-AN51'RÜCIIG: i. \-oi-i-iclitutig zum Brikettieren von Lreillistoffen, wie Kolileilstaub ini!. einem Bindelllittel, wie I'ecli, Biteinen u.w., bei unlcher Brennstoff und Bindemittel durch iliehrere zur Erhitzung und Mischung de. 13rennstoffes dienende Kammern geführt «-erden, deren jede mit Misch- und Fördervorriclitungen verseben und in einem Gehäuse für Außenbeheizung angeordnet ist, dadurch gelcennzeiclillet, daß sünitliche \li:chkammern mit besonderer Ununanteltnig für Danipfheheizung verseben und derart geschaltet sind, daß das Brikettiergut nacheinander mehrere llelieizte Kaninici-tt durchläuft.
  2. 2. V orriclitung nach An:prucli r, cl;tciui-cli gel<ennzeiclÄllet, daß die illit Dainpi beheizten Kaiuntern «-agereclit liegen([ Wer eineue Ofen derart miteinander ver-Iiit!i,leti sind, dalli das Gilt unter 11 ech.c#I -h- l:iclitung beim t`bertritt von einer Kammer zur anderen (ltircli dieselben bin-,Itfrcligefülirt wird. 3. \-orriclittttig nach =Anspruch i und ?, dadurch geketnizeichnet, daß am Ende jeder Kammer \-erl)iticlungsstücke (z. B. Mulden (3) vorge#elien sind, welche mit je zwei nebeneinanderliegenden Kammern Wart verbunden :find, (1a13 sich ein zickzackfärmiger Weg für das Gut durch die hainniern ergibt. \-orriclitung nach Anspruch i bis 3, ilalItircli gekennzeiclinct. (aß eitle zweckmäßig gleichzeitig die L`herliitzuug (res Dampfes bewirkende Darupferzetigungsrorriclitung, z. B. eine in (lern Bebeizungsofen angeordnete kolirsclilititge, für die Dainpfbelieizung Gier Kaniniern ver;vendet wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i bis ..1, dadurch gdcennzeiclniet, dafl) eine lumpe mit veränderlichem Hub zur Speisung vier I)@lilil)ferzellgullg.\"ni-rlcllttlug verwendet \\-ird, so dalli die Temperatur der Kaintitei-n durch Änderung der \\'aaerzitfüllruttg zu (1e111 Dampferzeuger geregelt \\-l 1-(1e11 1;a1111.
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