DE423769C - Abnutzungs-Pruefmaschine - Google Patents

Abnutzungs-Pruefmaschine

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DE423769C
DE423769C DEH99737D DEH0099737D DE423769C DE 423769 C DE423769 C DE 423769C DE H99737 D DEH99737 D DE H99737D DE H0099737 D DEH0099737 D DE H0099737D DE 423769 C DE423769 C DE 423769C
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rollers
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roller
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ENNO HEIDEBROEK DR ING
WERNER BONDI DIPL ING
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ENNO HEIDEBROEK DR ING
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/56Investigating resistance to wear or abrasion

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  • Testing Of Devices, Machine Parts, Or Other Structures Thereof (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 11. JANUAR 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vr 423769 KLASSE 42k GRUPPE 29
(H99737
. Enno Heidebroek und ©tyD^ng· Werner Bondi in Darmstadt.
Abnutzungs- Prüfmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Dezember 1924 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, welche es ermöglicht, bei einer Abnutzungs-Prüfmaschine zur Prüfung der Abnutzungsverhältnisse von Metall- und anderen Rollen, die unter einem durch Gewichthebel ! erzeugten Druck aufeinander mit oder ohne zusätzlichen Schlupf abrollen, das Übersetzungsverhältnis sowie der Achsabstand der Prüfrollen innerhalb weiter Grenzen zu ändern. Bei den bisher bekannten Abnutzungs-Prüf-

Claims (3)

maschinen mit Gewichthebelbelastung und zwei aufeinander mit oder ohne zusätzlichen Gleitschlupf abrollenden Rollen können der Achsabstand der beiden Rollen und damit (bei einmal angenommenem Durchmesserverhältnis der Rollen) auch die Durchmesser nur in ganz eng'en Grenzen durch Auslenkung des Gewichthebels aus seiner normalen Lage geändert werden. Durch die Auslenkung wird jedoch die Kraftrichtung an der Rolle geändert und dadurch eine unerwünschte Änderung der Versuchsbedingungen bewirkt. Gemäß der Erfindung können ohne Auslenkung des Gewichthebels aus seiner normalen Lage der tS Achsabstand und die Durchmesser der Prüfrollen in beliebig weiten Grenzen dadurch geändert werden, daß eine Rollenlagerung (z. B. die der festen Rolle) in genauer oder angenäherter Richtung des Druckes zwischen den Rollen verschieblich angeordnet ist. Um im Antriebsmechanismus, falls er ein nur aus Zahnrädern bestehendes Vorgelege umfaßt, den durch die Lagerverschiebung geänderten Achsabstand des einen Zahnräderpaares auszugleichen, ist es erforderlich, dieses Zahnräderpaar auswechselbar zu machen (auch bei Beibehaltung desselben Übersetzungsverhältnisses). Diese Auswechselbarkeit hat aber außerdem den Vorteil, daß bei Anwendung verschiedener Übersetzungsverhältnisse des Zahnräderpaares auch das Übersetzungsverhältnis der Prüfrollen veränderlich gemacht wird. Bei Anwendung eines reinen Zahnradvorgeleges kann der Achsabstand nicht kontinuierlich geändert werden. Dies ist jedoch unter Umständen (z. B. bei längerer Ausdehnung eines Versuchs) erwünscht. Zu diesem Zweck kann der Erfindungsgegenstand so ausgeführt werden, daß das auswechselbare Zahnradpaar durch einen Kettenantrieb mit Spannrolle ersetzt wird. Hierdurch wird eine kontinuierliche Veränderung des Achsabstandes ermöglicht. In den Abb. 1 bis 3 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit reinem Zahnradvorgelege, in Abb. 4 mit Ersetzung des einen Zahnradpaares durch Kettenantrieb mit Spannrolle schematisch dargestellt. Gegen die festgelagerte Rolle α wird durch den Belastungsmechanismus die im beweglichen Hebel d gelagerte Rolle b angedrückt. Der Antrieb der beiden Rollen erfolgt von der Welle g aus einerseits über die Zahn räder I, m zur Rolle α, ariderseits über die Zahnräder η, ο, ρ zur Rolle b. Gleichachsig mit der Welle / ist der bewegliche Hebel d gelagert, so daß der Zahneingriff der Räder ο, ρ unabhängig von der Lage des Hebels gewahrt bleibt. Um den Achsabstand der beiden Rollen α und b (Wellen h und k) ohne Änderung der Lage des Hebels d änderbar zu machen, ist die Lagerung / der Welle h in Richtung des Anpressungsdruckes zwischen den Rollen verschieblich angeordnet. Die Zahnräder I und m sind, um verschiedene Lagen der Welle h zu ermöglichen, auswechselbar. Das ermöglicht gleichzeitig, das Übersetzungsverhältnis dieses Zahnradpaares und damit das Übersetzungsverhältnis zwischen den Rollen α und b beliebig zwecks einer erwünschten Abänderbarkeit der Versuchsbedingungen zu ändern. Abb. 4 zeigt schematisch die gleiche Anordnung, bei der jedoch die Zahnräder L und m ersetzt sind durch einen Kettenantrieb mit den Kettenrädern q und r, der Kette s und einer Spannrolle t. Diese Anordnung ermöglicht ein kontinuierliches Verschieben der Lagerung / und der Welle h entsprechend dem Fortschritt der Abnutzung an den Rollen. Pate JSTT-Ansprüche:
1. Abnutzungs-Prüfmaschine zur Prüfung der Abnutzungsverhältnisse von Metalloder anderen Rollen, die unter einem durch Gewichthebel erzeugten Druck aufeinander mit oder ohne zusätzlichen Gleitschlupf abrollen, dadurch gekennzeichnet, go daß eine Rollenlagerung derart verschiebbar angeordnet ist, daß der Achsabstand und die Durchmesser der Prüfrollen beliebig veränderbar sind.
2. Abnutzungs-Prüfmaschine gemäß Anspruch i, gekennzeichnet durch austauschbare Wechselräder im Zwischenvorgelege, mittels deren das Übersetzungsverhältnis zwischen den Prüfrollen veränderbar ist.
3. Abnutzungs-Prüfmaschine gemäß Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Kettenradantrieb mit Spannrolle, der im Zwischenvorgelege derart angeordnet ist, daß er die Lagerung gemäß Anspruch 1 kontinuierlich entsprechend der fortschreiten- log den Abnutzung verschiebt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEH99737D 1924-12-17 1924-12-17 Abnutzungs-Pruefmaschine Expired DE423769C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1268407B (de) * 1962-09-07 1968-05-16 Zahnradfabrik Friedrichshafen Vorrichtung zum Ermitteln des Roll- und Gleitverschleisses an belasteten Rollkoerpern

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DE1268407B (de) * 1962-09-07 1968-05-16 Zahnradfabrik Friedrichshafen Vorrichtung zum Ermitteln des Roll- und Gleitverschleisses an belasteten Rollkoerpern

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