DE42368C - Fangkettenstuhl für beidrechte Kettenwirkwaare (Doppelkettenwaare) - Google Patents
Fangkettenstuhl für beidrechte Kettenwirkwaare (Doppelkettenwaare)Info
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- DE42368C DE42368C DENDAT42368D DE42368DA DE42368C DE 42368 C DE42368 C DE 42368C DE NDAT42368 D DENDAT42368 D DE NDAT42368D DE 42368D A DE42368D A DE 42368DA DE 42368 C DE42368 C DE 42368C
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- 235000021185 dessert Nutrition 0.000 claims 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims 1
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 claims 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B23/00—Flat warp knitting machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
y. ■/■■
Die bisher bekannten Fangkettenstühle oder Raschelmaschinen haben zwei Stuhlnadelreihen
α b, Fig. ι und 2, welche sich nicht unten an
den Abschlagkanten ef, sondern weit über
denselben kreuzen und immer nur einzeln, eine nach der anderen, nie aber gleichzeitig
gemeinsam und gekreuzt arbeiten. Die Kettenmaschinen c d (oder mehrere) schwingen gemeinsam
von einer Seite auf die andere und können ihre Faden also immer nur auf eine der Nadelreihen α oder b legen. Es ist also
aus beiden Gründen, weil die Nadelreihen sich nicht am Abschlage kreuzen und weil die Maschinen
sich immer nur auf einer Seite befinden, das gleichzeitige gemeinsame Arbeiten beider
Nadelreihen ab überhaupt ganz unmöglich. Die mit den gewöhnlichen FangkettenstUhlen
zu arbeitende Fangkettenwaare hat im einfachsten Falle die in Fig. 3 gezeichnete Fadenverbindung,
in welcher jeder Faden abwechselnd Masche g auf den vorderen Nadeln a
und Masche h auf den hinteren Nadeln b herstellt, da die Kettenmaschine cd ihre Faden
abwechselnd auf die vorderen und hinteren Nadeln legen.
Hiervon wesentlich verschieden ist eine nach einem neuen Verfahren hergestellte Waare, in
einfachster Ausführung in Fig. 6 dargestellt, welche auch als Rechts- und Rechtswaare von
zwei Nadelreihen α b, Fig. 4, 5 und ι Γ bis 14,
gearbeitet wird, aber derart, dafs zu jeder Nadelreihe eine bestimmte Kettenmaschine gehört,
und zwar immer nur die ihr gegenüberliegende Kettenmaschine auf sie die Fäden legt,
also auf α die Maschine d und auf b die Maschine
c. Die beiden Nadelreihen α b kreuzen sich aufserdem im Abschlage ef und können
also auch gleichzeitig arbeiten. Wenn nun die Faden i von d, Fig. 4, nur auf α und diejenigen
k von c, Fig. 5, nur auf den Nadeln b fortgelegt werden, so kreuzen sich die Fäden
ik innerhalb der Nadelreihen, sie legen sich um einander herum und bilden die Verbindung
zwischen den Maschen g und h der Vorder- und Hinterseite. Es hangen die Platinen-.
maschen £ von g, Fig. 6 und 7, und die PIa-. tinenmaschen k von /1 in einander, und so
entsteht die Doppelkettenwaare als Rechts- und Rechtswaare derart, dafs die Nadelmaschen g h
der beiden Seiten nur durch ihre Platinenmaschen ik fest mit einander verbunden sind.-
Jede Legung, welche einfliichige Waa're ergiebt,
ist natürlich auch für diese Doppelkettenwaare verwendbar, also z. B. auch solche mit
blinden Legungen, wie in Fig. 8 gezeichnet ist, welche der Fang- und Perlfangwaare entspricht.
Zur Herstellung dieser Doppelkettenwaare ist nun ein Kettenstuhl von der in den Fig. 9
bis 14 gezeichneten Einrichtung erforderlich.
Die Stuhlnadeln sind in zwei Reihen α und b auf den Nadelbarren //, in gefräster Theilung
befestigt. Diese Nadelbarren / /, sind quer in die Platten m Mi1 eingelassen und diese werden
durch Zugbander««, und Hubscheiberi ο O1
der Wellen λ, a.z auf den Bettplatten a„ a4 auf-
und abgeschoben. Dabei gehen die Nadeln gleichzeitig oder abwechselnd in beiden Reihen
aufwärts, erhalten ihre Legungen i k und ziehen diese dann durch die alten Maschen hindurch.
Die beiden Triebwellen a, rt„ werden
Claims (1)
- durch Räder ι, 2, 3. und einen Riementrieb 4 von der Kurbelwelle 6, umgedreht.Die 'Kettenmaschinen c d schwingen nicht gemeinsam nach beiden Seiten, sondern hängen je eine an einer Seite in den Lagern C1 C2 drehbar, so dafs sie durch Züge C3 und Hebel d} d2 d3 von Hubscheiben der Triebwellen α, α2 gewendet werden können, um in Richtung 5 durch die Nadelreihen hindurchzuschwingen. Die längeren Endzapfen &2, Fig. 10 und 11, der Maschinen sind, in den Lagern C1 C2 verschiebbar; sie werden in gewöhnlicher Weise durch Federn an die Riegel ^3 ■ eines Selbstgetriebes herangezogen und durch dessert Schneid- oder Musterräder i>4 entsprechend der Legung seitlich verschoben. Die Triebwellen c, C2 haben durch Kegelräder e, e.2, FlUgelscheibe e3 und Stiftenrad e4 Verbindung mit den Getriebradern £>, behufs Umdrehung derselben. ■Die Kettenbifumc/, sind in bekannter Weise oben auf dem Stuhlgestell in Lagern drehbar und die Fäden werden durch bekannte Mittel, Spannrollen f2 und Abstofser /8/4 gespannt und abgezogen.Die Waare w wird durch die Spannrolle W1 abgezogen und von Zeit zu Zeit auf den Baum w1 gewunden. .Behufs Erzielung des vollkommenen Abschlagens sind die Abschlagschienen ef nicht wie in den Fangkettenstühlen am Gestell befestigt, sondern in der Nadelrichtung beweglich. Sie werden von den Armen q, Fig. 13, getragen und durch Hubscheiben der •Triebwellen α, a2 zur rechten Zeit wenig in Richtung 6 gehoben, Fig. 13, so dafs sie die alten Maschen w von den zurückgehenden Nadeln abschieben. *Die Nadeln können Zungen- oder auch gewöhnliche Haken- oder Spitzennadeln sein. Für die letzteren ist die Prefsschiene^, Fig. 12, in folgender Weise angeordnet: Sie hängt mit zwei Armen j?, drehbar an zwei Schiebern p2 (einer auf jeder Gestellwand), und diese Schieber p3 werden durch r r, r2 herabgezogen. Damit dieselbe Presse/? abwechselnd für beide Nadelreihen α und b verwendet werden kann, so Wird sie in Langlöchern von Bolzen 8 der Schienen s S1 S2 erfafst, welche im Stuhlgestell horizontal durch Hubs'cheibe ss der Triebwellen CLx a2 verschoben werden und die Presse abwechselnd rechts und links hin wenden.Zur Herstellung der blinden Legungen oder Doppelmaschen für Fangwaare u. dergl., wie Fig. 8 angiebt, werden bei Anwendung der Zungennadeln diejenigen Hubscheiben o, welche die Nadelreihen heben, verschoben in Richtung 9, Fig. 10, so dafs eine kürzere Hub-' scheibe O2 auf die Rolle u wirkt und den Hub der Nadelbarre verkürzt, also die Nadeln nur in die Lage a, Fig. 14, bringt, in welcher die alte Waare w noch auf den Zungen hängt, also mit den neuen Schleifen t zu Doppelmaschen zusammengeschoben wird. Bei Anwendung von Spitzennadeln (Fig. 12) dagegen werden die Hubscheiben J3 verschoben, von S1S2 hinweggerückt, so dafs die Prefsschicne ρ für die betreffende Reihe sich nicht mehr seitlich wendet und die betreffende Nndelreihc nicht prefst.Die verschobene und versetzte Rechts- und Rechtswaare endlich erhält man durch seitliches Verschieben der einen Nadelreihe α gegen die andere b. Die Nadelbarre / ist deshalb in dem Träger m schwalbenschwanzförmig eingelassen und wird durch ein Musterrad ν hin- und hergeschoben. Das Rad ν mit Klinkrad v1 liegt in den am Träger m ,befestigten Lagern und reicht mit seinem Rande zwischen die von / herabreichenden Bolzen \, Fig. 9 und ii, so dafs es dieselben: und die Nadelbarre der Form des Randes entsprechend verschieben kann. Die Drehung von ν V1 erfolgt durch die-Klinke V2 am Hebel V3, welcher von einer der Triebwellen bewegt wird.Paτεnt-Ansρruch:Ein Fangkettenstuhl für beidrechte Kettenwirkwaare (Doppelkettenwaare), bei welchem jede der beiden Nadelreihen (a, b) ihre Legungen nur von der ihr gegenüberliegenden Lochnadelreihe (d, c), und zwar in solcher Weise empfängt j dafs die Faden (i, k, Fig. 6 und 7) derselben zwischen den beiden entsprechenden Maschenreihen (g,h) verschränkt werden.' Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42368C true DE42368C (de) |
Family
ID=317771
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42368D Expired - Lifetime DE42368C (de) | Fangkettenstuhl für beidrechte Kettenwirkwaare (Doppelkettenwaare) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE42368C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1284023B (de) * | 1966-04-10 | 1968-11-28 | Mayer Textilmaschf | Kettenwirkmaschine mit zwei Wirknadelfonturen |
-
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- DE DENDAT42368D patent/DE42368C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1284023B (de) * | 1966-04-10 | 1968-11-28 | Mayer Textilmaschf | Kettenwirkmaschine mit zwei Wirknadelfonturen |
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