DE423682C - Messgeraet zur Ermittlung der Hoehenlage des Gewichtsschwerpunktes von Schiffen - Google Patents

Messgeraet zur Ermittlung der Hoehenlage des Gewichtsschwerpunktes von Schiffen

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DE423682C
DE423682C DEJ25559D DEJ0025559D DE423682C DE 423682 C DE423682 C DE 423682C DE J25559 D DEJ25559 D DE J25559D DE J0025559 D DEJ0025559 D DE J0025559D DE 423682 C DE423682 C DE 423682C
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ship
pendulum
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gravity
measuring device
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B79/00Monitoring properties or operating parameters of vessels in operation

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Aerodynamic Tests, Hydrodynamic Tests, Wind Tunnels, And Water Tanks (AREA)

Description

  • Meßgerät zur Ermittlung der Höhenlage des Gewichtsschwerpunktes von Schiffen. Gegenstand der Erfindung ist ein Gerät zum Bestimmen der Höhenlage des Gewichtsschwerpunktes des Schiffes. Die theoretische Grundlage des Meßgerätes bildet die Tatsache, daß ein schlingerndes Schiff sich mit angenähert um die durch- den Gewichtsschwerpunkt des Schiffes gehende wagerechte Längsachse dreht, diese also im Ruhezustand verharrt, während alle außerhalb derselben liegenden Punkte beim Schlingern Kreisbewegungen um diese Achse ausführen. Das neue Meßgerät besteht im -wesentlichen aus zwei mit einer Flüssigkeitswaage (Libelle) versehenen Pendeln, die in der senkrechten Mittellinie des nicht geneigten Schiffes aufgehängt sind, von denen das eine senkrecht verschiebbar an einer Schiene befestigt .ist.
  • Beide Pendel können in der Querrichtung des Schiffes frei schwingen. Zu diesem Zweck sind die Stangen der Pendel am oberen Ende hakenartig gekröpft und in den oberen Teil dieser Haken je eine nach unten gerichtete, in der Längsrichtung des Schifies liegende Schneide eingeschoben. _jede dieser Schneiden ruht in einer Nut eines wagerechten Trägers, der an einer in der senkrechten Mittellinie des Schiffes an einem Querschott befestigten Schiene angebracht ist. Der Träger des oberen Pendels ist mit der Schiene fest verbunden. Der Träger des unteren Pendels ist an der Schiene vertikal verschiebbar und kann mittels zweier Halteschrauben an einem beliebigen Punkt der Schiene festgeklemmt werden. Dieser Träger besteht aus zwei Teilen. Der der Schiene nähere Teil ist als Gleitbahn ausgebildet, in welcher der andere Teil, dessen eines Ende die Form eines Gleitklotzes hat, mittels einer Spindel lotrecht auf und nieder bewegt werden kann. Ein am Gleitklotz befestigter Zeiger gestattet, die Höhe des Drehpunktes des unteren Pendels an einer Skala, die vom Kiel des Schiffes aus eingeteilt ist, auf der Schiene abzulesen. Mit jedem der Pendel ist je ein horizontal in der Querrichtung des Schiffes liegendes Glasrohr, welches bis auf eine kleine Luftblase mit einer leicht beweglichen Flüssigkeit (Alkohol oder Quecksilber) gefüllt ist, fest verbunden und mit einer Skala versehen, an welcher die Verschiebung der Luftblase ablesbar ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Abb. i ist eine Vorderansicht des Gerätes, Abb. :2 eine Seitenansicht desselben. Abb.3 zeigt einen Schnitt durch das Gerät in der Höhe des Drehpunktes des unteren Pendels in vergrößertem Maßstabe und Abb. d. und 5 die Aufhängung der Pendel im Schiff bei verschiedener Lage des Gewichtsschwerpunktes.
  • Mit einer in der senkrechten Mittellinie des Schiffes befestigten Schiene s ist ein wagerechter, in der Längsrichtung des Schiffes liegender Träger t verbunden. In einer Nut des Trägers t ruht die mit dem Pendel p1 verbundene Schneide na,, auf welcher das Pendel sich querschiffs hin und her bewegen kann. An einer tiefer liegenden Stelle der Schiene s (in Abb. i und 5 unter dem gesuchten Gewichtsschwerpunkt S des Schiffes, in Abb. 2 im Schwerpunkt S und in Abb. 4 über demselben) ist der doppelseitig gleitbahnförmige Teil g des Trägers des unteren Pendels P.= angebracht. Dieser Teil g ist an der Schiene s mit Hilfe der einen Gleitbahn vertikal verschiebbar und kann mittels zweier Halteschrauben Ir in jeder Stellung mit der Schiene s fest verbunden werden. In der anderen Gleitbahn des Teiles g läßt sich mittels einer Schraubenspindel r der gleitklotzförmige Teil k des Trägers des unteren Pendels p, senkrecht verschieben. Pendel das das gleiche Gewicht und den gleichen Abstand des Pendelschwerpunktes von der in gleicher Weise angeordneten Schneide nag wie Pendel p,, hat, ruht in der Nut ia des Teiles k. Mit jedem der Pendel p1 und ist in der Höhe der Schneiden in, und in, eine Flüssigkeitswaage w,. bzw. w. in der Weise fest verbunden, daß sie sich bei senkrechtem Hängen der Pendel in horizontaler Lage befindet und die Luftblase h bzw. 1, sich in der Mitte der Glasröhre, die auf der darauf befindlichen Skala mit o bezeichnet ist.
  • Da ein Schiff sich beim Schlingern um die durch den Gewichtsschwerpunkt S gehende horizontale Längsachse dreht, so werden auf den Aufhängepunkt eines im Schiff befestigten, querschiffs ausschlagenden Pendels Bewegungen übertragen, wenn es nicht im Schwerpunkt des Schiffes aufgehängt ist. Dadurch wird es Pendelbewegungen ausführen, da sein Gewicht dem seitlich entweichenden Aufhängepunkt nacheilt. Dieses läßt sich daran erkennen, daß die Luftblase in der Glasröhre hin und her spielt. Um nun den Gewichtsschwerpunkt des Schiffes zu finden, wäre es also nur nötig, den Aufhängepunkt des Pendels p2 so lange auf und nieder zu verschieben, bis es, trotzdem das Schiff schlingert, nicht mehr hin und her pendelt, also nur relative Bewegungen zum Schiff ausführt, was sich daran erkennen ließe, daß die Luftblase L.. in der Röhre w., zur Ruhe käme. Da jedoch. Stabilitätsuntersuchungen im allgemeinen während des Ladens von Decklast oder anderen für die Stabilität ungünstigen Ladungen zur Ermittlung des Ladungsgewichtes, welches man ohne Gefahr für das Schiff und die Besatzung noch zuladen darf, im Hafen auf ruhigem Wasser vorgenommen werden, so muß die Schlingerbewegung des Schiffes künstlich erzeugt werden, weshalb das Aufsuchen des Schiffsschwerpunktes auf diese Weise recht umständlich und zeitraubend wäre. Um dies zu vermeiden, ist das zweite, in einem festen Punkt der senkrechten Mittellinie des Schiffes aufgehängte Pendel p1 angeordnet. Liegt nun z. B. der Aufhängepunkt des Pendels p, über dem Schiffsschwerpunkt und der Aufhängepunkt des Pendels p, unter dem Schwerpunkt und wird das Schiff durch Hin- und Herschwingen der gerade am Ladebaum hängenden Ladung zum Schlingern gebracht, so erhält man in dem Augenblick, in dem das Schiff die größte Krängung nach einer Seite ausgeführt hat und sich gerade wieder aufrichten will, das in Abb. i wiedergegebene Bild. Die Mittellinie SD des Schiffes in geneigter Lage schließt mit der Mittellinie AC vor der Nei- i gong den Neigungswinkel a ein. Der Schnittpunkt der Linien liegt im Gewichtsschwer- Punkt S des Schiffes. Der Punkt S und die Aufhängepunkte A und B bzw. C und D der Pendel vor und nach der Krängung bilden zwei gleichschenklige ähnliche Dreiecke ("\SABc\D \SCD) Meßbar ist zunächst außer den Winkeln der Dreiecke nur die Strecke AC und die gleiche Strecke BD.
  • Da die Ausschläge der Pendel p1 und p2 durch die Schlingerbewegung des Schiffes hervorgerufen werden, die Pendel also zur gleichen Zeit in Schwingung versetzt werden, so hängt das Verhältnis der Ausschlagwinkel q) : y." nur von dem Verhältnis der Strecken A'B : CD ab. Da, wie oben erwähnt, \SAB 1 ,\SCD und ,'\.#A'B @ ,-#,S('D ist, so ergibt sich A'B : CD = AS : CS. Es ist also das Verhältnis der Strecken AS : CS durch das Verhältnis der Ausschlagwinkel c, : y" der Pendel festgelegt. Die Libellen zu, und w" der Pendelp, und-p, sind nun mit derartigen Skalen versehen, daß man an ihnen direkt das Verhältnis der Strecken AS : CS ablesen kann, sobald die Pendel durch das Schlingern des Schiffes in Schwingung versetzt werden.
  • Bezeichnet man, wie in Abb_ x, den Abstand des Gewichtsschwerpunktes S von dem Aufhängepunkt des oberen Pendels mit x, die Entfernung des Aufhängepunktes des Pendels p, vom Kiel des Schiffes mit y und die Ablesungen an den Libellenskalen w, und w, mit L1 und L" so ist die Höhe des Gewichtsschwerpunktes S über dein Kiel des Schiffes w p, Ob r von y abgezogen oder hinzugezählt werden muß, hängt ab, ob S tiefer oder näher als .d liegt. S liegt tiefer als <4, wenn beide Pendel zur selben Zeit nach verschiedenen Richtungen ausschlagen (Abb.t) oder sie nach gleichen Richtungen ausscnlagen und der Ausschlag des Pendels p? größer ist als der des Pendels p= (Abb. d.). Schlagen beide Pendel zur selben Zeit nach der gleichen Richtung aus und ist der Ausschlag des Pen-. dels p1 kleiner als der des Pendelsp;; (Abb.S), so liegt S höher als A.
  • Hat man auf eben beschriebene Weise die ungefähre Höhenlage des bestimmt, so schiebt man das Pendel p. mit seinem Aufhängepunkt in die gefundene von S, wo man den Teil g des Trägers des Pendels p mittels der Halteschrauben h an der - Schiene s festklemmt. Mit Hilfe der Spindel r ird dann das Pendel so lange auf und nieder bewegt, bis es, trotzdem das Schiff schlingert, in Ruhe verharrt. An der Skala der Schiene s wird dann mit Hilfe des Zeigers z die genaue Höhe des Gewichtsschwerpunktes S über dem Kiel des Schiffes abgelesen.
  • P.\

Claims (1)

  1. rr#.rr@r-ANSPRÜCHE: Meßgerät zur Ermittlung verschiebbar Flüssigkeitswaage Meßgerät Meßgerät Meßgerät -i derartiger 5 M der die P sei-2 nein der Höhenz. lage des Gewichtsschwerpunktes von Schiffen, gekennzeichnet durch ein an einer in der senkrechten Mittellinie des Schiffes befindlichen Schiene und feststellbar angeordnetes Pendel (p._) mit (@e!2). nach Anspruch i, dadurch 2. gekennzeichnet, daß die Höhe .des Aufhängepunktes des senkrecht verschiebbaren Pendels mittels eines Zeigers auf einer in der Schiffsmittelebene angebrachten, mit Skala versehenen Schiene ablesbar ist. nach Anspruch i und z, 3. dadurch gekennzeichnet, daß zur schnelleren Auffindung der ungefähren -Höhenlage des Schiffsschwerpunktes ein zweites, ebenfalls mit einer Flüssigkeitswaage (Libelle) versehenes Pendel (p1) an einer beliebigen Stelle der senkrechten Mittellinie des Schiffes angebracht ist. nach Anspruch i bis 3, da-. durch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitswaagen (Libellen) mit Skalen von Teilung versehen sind, daß man an ihnen die Verhältnisse der den Pendeln erteilten Geschwindigkeiten ablesen kann. eßgerät nach Anspruch i bis d., da-. durch gekennzeichnet, daß Mittelpunkt der Flüssigkeitswaagen (Libellen) in der Höhe der Drehpunkte der Pendel liegt. 6. Meßgerät nach Anspruch z bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Höhe des Aufhängepunktes des senkrecht verschiebbarem endels (p ), nachdem es mit Schwingungspunkt in die Höhe des mit Hilfe des zweiten Pendels gefundenen Schiffsschwerpunktes gebracht und festgestellt ist, mittels eines senkrecht an einer Gleitbahn durch Schraubenspindelantrieb beweglichen Gleitklotzes (k) nachgeprüft werden kann.
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