DE423401C - Vorrichtung zum Trocknen von Giessformen u. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum Trocknen von Giessformen u. dgl.Info
- Publication number
- DE423401C DE423401C DER63938D DER0063938D DE423401C DE 423401 C DE423401 C DE 423401C DE R63938 D DER63938 D DE R63938D DE R0063938 D DER0063938 D DE R0063938D DE 423401 C DE423401 C DE 423401C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- fire pot
- air
- casting molds
- movement
- different directions
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000001035 drying Methods 0.000 title claims description 7
- 238000005266 casting Methods 0.000 title claims 2
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 claims description 11
- 239000007789 gas Substances 0.000 claims description 3
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 claims 1
- 239000000571 coke Substances 0.000 description 4
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 3
- 239000000446 fuel Substances 0.000 description 3
- 239000003245 coal Substances 0.000 description 2
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000000567 combustion gas Substances 0.000 description 1
- 239000003415 peat Substances 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
- -1 transmission drive Substances 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C9/00—Moulds or cores; Moulding processes
- B22C9/12—Treating moulds or cores, e.g. drying, hardening
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
Das Trocknen von Formen und Pfannen findet in Gießereien durch vorgewärmte Luft
oder auch durch einfache Torf-, Kohlen- oder Koksverbrennung in der Form selbst statt.
Im ersten Fall benötigt man hierzu eine Vorrichtung, in welcher die Luft vorher angewärmt
und dann durch Überdruck in die Form hineingepreßt wird. Die Trocknung ist alsdann
an der Einmündungsstelle des Windes
ίο schneller erfolgt als wie an der Austrittsstelle
der Gase; auch benötigt man eine ziemlich bedeutende Kraftquelle, um die Gase oder
vorgewärmte Luft durch die Form hindurchzupressen.
Die Trocknung auf dem erwähnten einfacheren Wege mit Hilfe von Kohlen, Koks
u. dgl. ist äußerst unvollkommen, da hierbei die Luftbewegung fehlt, und vor allen Dingen
werden die Formen durch die Rückstände
ao des Brennstoffes verschmutzt.
Vorliegende Erfindung, welche auf der Zeichnung dargestellt ist, und zwar Abb. 1 in
Ansicht und Abb. 2 in Draufsicht, stellt gewissermaßen eine Verbindung beider Trock-
as nungsweisen dar.
Der Feuertopf oder Kokskorb A besteht aus schaufeiförmigen Seitenstäben B, welche
am Boden durch einen Rostteller C verbunden sind. Oben werden die Stäbe durch einen
Ring D zusammengehalten. An diesem Ring befindet sich ein Aufhängebügel E.
Man füllt diesen Feuertopf mit glühendem Koks oder anderem entsprechenden Brennstoff
und bringt ihn um seine zentrale Achse in drehende Bewegung, und zwar abwechselnd
nach beiden Richtungen. Hierdurch wird einesteils bei der Bewegung in der Richtung
des Pfeiles I die Luft in den Feuertopf hineingetrieben und bringt dadurch den Brennstoff
in große Glut. Wird dann der Feuertopf in Richtung des Pfeiles II gedreht, so treten die
heißen Verbrennungsgase aus den Schaufeln heraus und wirken mit ihrer Wärme auf die
umliegenden Wandungen der Form · oder Pfanne. Da hiermit gleichzeitig eine Luftbewegung
in der Form oder in der Pfanne oder in dem sonst zu trocknenden Räume
verbunden ist, tritt die Trocknung sehr schnell und gründlich ein.
Um die Luftbewegung noch kräftiger zu gestalten, bringt man oberhalb des Feuertopfes
einen Propellerfiügel F an, welcher frische Luft in den zu trocknenden Raum
hineindrückt oder feuchte Luft heraussaugt, je nach der Bewegungsrichtung.
Die Bewegung des Feuertopfes kann in verschiedenster Weise erfolgen, entweder
durch motorische Kraft oder auch durch Zusammendrehen und Aufwickeln von zwei oder mehreren dünnen Drahtseilen. Zu diesem
Zweck ist oberhalb des Feuertopfes ein Arm G mit zwei Schwunggewichten H vorgesehen,
an dem sich mehrere dünne Stahlseile J befinden. Setzt man die Schwunggewichte H
in Bewegung, so werden sich die Seile zusammenwickeln und nach einer gewissen Zeit
wieder aufwickeln.
Es wird ziemliche Zeit dauern, bis der Feuertopf zur Ruhe kommt; alsdann muß
man die Schwunggewichte wieder von Hand in Bewegung setzen.
Die Bewegung kann auch mit Hilfe von motorischer Kraft erfolgen. Zu diesem
Zwecke hängt man die Vorrichtung an einen
kleinen elektrischen Motor M (s.Abb.3 und 4). Da diese kleinen Motoren ziemlich hohe Umlaufzahlen
haben, wird man dieselben entsprechend durch Übersetzungszahnräder K beliebig verringern.
Mit Hilfe eines Zeit- und Umkehrschalters S kann man die Vorrichtung in Richtung
des Pfeiles I oder II lauf en lassen; anderseits kann man auch von einer Umkehrschaltung
absehen, wenn man den Motor nur zeitweise zur Aufwicklung der beiden Seile / benutzt,
worauf dann die Vorrichtung, wie zuerst geschildert, in Bewegung kommt. Die Übersetzungsräder, wie auf Abb. 3, würden
dann in Wegfall kommen können, und braucht man lediglich, wie Abb. 4, einen Elektromotor,
welcher nach bestimmten Zeitzwischenräumen selbsttätig unter Strom kommt und die Massen in Bewegung setzt.
so Die elektromotorische Kraft kann auch ersetzt
werden durch Federung, Transmissionsantrieb, Wasserturbinen o. dgl.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zum Trocknen von Gießformen, Gießpfannen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß ein hängender Feuertopf um seine senkrechte Achse abwechselnd in -verschiedenen Richtungen in drehende Bewegung -gesetzt wird, wobei die Außenwandung des Feuertopfes so gestaltet ist, daß sie einmal heiße Gase ausstößt, bei der Umkehrbewegung dagegen Verbrennungsluft aufnimmt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Propeller oberhalb des Feuertopfes, der die Luftbewegung verstärkt.
- 3. Antriebsvorrichtung für eine Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Schwungmasse, durch die das oder die den Feuertopf tragenden Seile auf- und zusammengewickelt werden, um hierdurch den Feuertopf abwechselnd in verschiedenen Richtungen zu drehen.
- 4. Antriebsvorrichtung für eine Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2.. dadurch gekennzeichnet, daß die Drehkraft durch einen Elektromotor oder eine ähnliche Kraftquelle mit Zeitschaltung oder mit Zeit- und Umkehrschaltung erfolgt.Abb. 4.
\ 4 i Γ" i \ I I S Hf ■ '/, In7 Abb. 2.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER63938D DE423401C (de) | 1925-04-04 | 1925-04-04 | Vorrichtung zum Trocknen von Giessformen u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER63938D DE423401C (de) | 1925-04-04 | 1925-04-04 | Vorrichtung zum Trocknen von Giessformen u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE423401C true DE423401C (de) | 1926-01-06 |
Family
ID=7412278
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER63938D Expired DE423401C (de) | 1925-04-04 | 1925-04-04 | Vorrichtung zum Trocknen von Giessformen u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE423401C (de) |
-
1925
- 1925-04-04 DE DER63938D patent/DE423401C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE423401C (de) | Vorrichtung zum Trocknen von Giessformen u. dgl. | |
| DE688273C (de) | Vorrichtung zum Drehen mit Behandlungsgut gefuellter Koerbe | |
| DE860403C (de) | Rundgiessmaschine mit Luftkuehlung | |
| DE607786C (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Brennen von Zement | |
| DE801639C (de) | Sonde fuer Hochoefen | |
| DE501874C (de) | Vorrichtung zum Nassbehandeln kuenstlicher Faeden | |
| DE548976C (de) | Schachtofen zum Brennen von Zement | |
| DE156585C (de) | ||
| DE686358C (de) | Sicherungsvorrichtung fuer Butterfertiger | |
| DE496335C (de) | Mechanisch-pneumatische Schuer- und Stochvorrichtung fuer elektrische OEfen | |
| DE555895C (de) | Vorrichtung zum Eindicken von Schlamm, insbesondere Zementrohschlamm | |
| DE202018004810U1 (de) | Grill mit zylinderförmigem Grillraum sowie Grillgutträger | |
| DE698291C (de) | Feuerung fuer kleinstueckige Brennstoffe | |
| DE493465C (de) | Backofen mit nacheinander den Backraum durchwandernden Backplatten | |
| DE541997C (de) | Vorrichtung zur Ausfuehrung des Gussverfahrens | |
| DE445148C (de) | Trommelartiger, von einem Gehaeuse umschlossener Backofen | |
| DE200771C (de) | ||
| DE28077C (de) | Neuerung an Dampftelleröfen. ^_ R | |
| DE620620C (de) | Einrichtung zum Waermeaustausch zwischen festen bis fluessigen und gasfoermigen Stoffen | |
| AT18511B (de) | Riemenrücker für Stufenscheiben. | |
| DE1919774A1 (de) | Grillgeraet | |
| DE462908C (de) | Schuervorrichtung fuer das hintere Ende von Wanderrosten | |
| DE498830C (de) | Umlaufendes Ruehrwerk fuer Gaserzeuger mit selbsttaetiger Hoeheneinstellung des Ruehrrechens nach dem Ruehrwiderstand | |
| DE554232C (de) | Einrichtung zur ununterbrochenen, gleichfoermigen Erzeugung von Zinnoxyd | |
| AT24112B (de) | Misch- und Knetmaschine. |