DE423254C - Herstellung von Hut- und Kleiderhaken - Google Patents

Herstellung von Hut- und Kleiderhaken

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DE423254C
DE423254C DEP50128D DEP0050128D DE423254C DE 423254 C DE423254 C DE 423254C DE P50128 D DEP50128 D DE P50128D DE P0050128 D DEP0050128 D DE P0050128D DE 423254 C DE423254 C DE 423254C
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Germany
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hooks
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sleeves
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DEP50128D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23PMETAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
    • B23P11/00Connecting or disconnecting metal parts or objects by metal-working techniques not otherwise provided for 

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN Ml 24rDEZEfflBEi;iS2a
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JV* 423254 -KLASSE 49 i GRUPPE 9
(P 50128 Il49i)
Firma H. Prinz in Holthausen b. Plettenberg i. Westf.
Herstellung von Hut- und Kleiderhaken. Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. März 1925 ab.
Die Anfertigung der bekannten gebogenen Huthaken mit Endknöpfen aus Porzellan vollzieht sich bisher in verhältnismäßig umständlicher Weise, soweit es sich um die Anbringung der Knöpfe handelt. Diese sind dabei bekanntlich in besonderen Hülsen gelagert, die ihrerseits wiederum an den eigentlichen Haken befestigt werden. Die Hülsen bestehen aus Messingblech und werden zunächst gedrückt, dann geglüht, dann gelocht, und ic schließlich wird das Loch mit Gewinde versehen, dem entsprechend an den Hakenenden Gewinde angeschnitten werden. Die fertigen Hülsen werden dann mit den Porzellanknöpfen vereinigt, und die so vereinigten Teile werden auf die Hakenenden geschraubt.
Das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren bedeutet demgegenüber eine erheb-
liehe Vereinfachung. Demzufolge werden die Haken an den freienEnden, welche die Knöpfe tragen sollen, so verdickt, alsobeispielsweise aufgestaucht, daß die zuvor gelochten und gedrückten Knopfhülsen aufgenietet, aufgeklemmt oder sonst in einfacher Weise schnell und sicher aufgebracht werden können, worauf schließlich die Knöpfe selbst .durch Umbördeln der Hülsenwand befestigt werden.
ίο Die Hülsen können dabei aus Eisenblech hergestellt werden. Die Anbringung des Gewindes fällt vollkommen fort und die Hülsen können mit den Haken zusammen lackiert, vernickelt, vermessingt oder sonst in zweckentsprechender Weise bearbeitet werden. Sie bedürfen jedenfalls keiner besonderen Behandlung. Die Knöpfe sind außerdem fest mit den Haken selbst vereinigt, so daß ein Verlorengehen, wie bisher, vollkommen ausgeschlossen ist.
Auf der Zeichnung ist in Abb. 1 ein solcher Haken dargestellt, der in üblicher Weise mit einem Befestigungsschild ο versehen ist. Von diesem aus geht ein Arm b nach unten und
«5 ein zweiter Arm c nach oben, an deren freien Enden je ein Knopf angebracht wird. Die Abb. ι zeigt den unteren Knopf d fertig angebracht. Dagegen ist das obere Ende erfindungsgemäß durch Anstauchen verdickt, so daß beispielsweise ein Ring e mit einem anschließenden schwach konischen Teil f entsteht.
Abb. 2 zeigt in vergrößertem Maßstabe die aus Blech bestehende Hülse, die dazu dient, den Knopf an dem Haken zu lagern. Die Hülse wird durch Drücken hergestellt und dann mit dem Loch g versehen, so daß die Form gemäß Abb. 2 entsteht. Diese Hülse wird so auf jedes der freien Enden des. Hakens gesetzt, daß der untere umg'ebördelte Teil sich gegen die Verdickung e legt. Die Befestigung wird im übrigen durch Vernieten oder Anklemmen mit bzw. an dem Kopfteil / erzielt.
Der metallische Teil des Hakens ist damit fertiggestellt und es können nunmehr die Verschönerungsarbeiten, also beispielsweise Vernickeln, Vermessingen, Lackieren usw., gleichzeitig an allen Teilen vorgenommen werden. Nach Erledigung dieser Arbeit sind lediglich noch die Knöpfe d, die beispielsweise aus Porzellan bestehen, mit den Hülsen dadurch zu vereinigen, daß deren oberer Rand h um eine entsprechend am Knopf vorgesehene Wulst i herumgebogen wird, so daß sich das Aussehen gemäß Abb. 3 ergibt. Die Knöpfe sind auf diese Weise fest und unverrückbar mit den Haken verbunden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Hut- und Kleiderhaken mit in Hülsen befestigten Endknöpfen, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Haken, auf welchen die Knöpfe befestigt werden, so verdickt werden, daß die gedrückten und gelochten Knopfhülsen aufgenietet, aufgeklemmt o. dgl. werden können und daß dann die Knöpfe durch Umbördeln der Hülsenwand befestigt werden.
    Abb. i.
    Abb. 3.
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