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Prüfzeichendruckwerk für Schreibaddiermaschinen, bei welchen die vorher
erfolgte Nullstellung des Zählwerkes durch Beifügung eines Prüfzeichens kontrolliert
wird. Man kennt bereits Prüfzeichendruckwerke an Schreibaddiermaschinen, bei welchen
die vorher erfolgte Nullstellung des Zählwerkes durch Beifügung eines Prüfzeichens
kontrolliert wird, das nur bei Eingreifen von Klinken in eine von den Zähnen der
Ziffernräder bei Nullstellung des Zählwerkes gebildete Rinne gedruckt werden kann.
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sperrung, durch welche das
gewaltsame Herunterdrücken des Druckhebels für das Prüfzeichen verhindert wird,
so daß eine Beschädigung der Maschine nicht vorkommen kann.
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Der Erfindungsgegenstand ist in den Zeichnungen in einer Ausführungsform
dargestellt. I?s zeigt: Abb. i eine teilweise Ansicht eines Endes einer Elliott
- Fisher - Buchhaltungsmaschine und denjenigen Teil des Addierinechanismus, mit
welchem die Prüfzeichendruckvorrichtung zusammen arbeitet, Abb. 2 eine Vorderansicht,
teilweise im Schnitt, Abb. 3 einen horizontalen Schnitt zu Abb. 2, Abb.4 einen Aufriß
der Prüfzeichendrttckvorrichtung in normaler Lage, Abb. 5 eine ähnliche Ansicht
finit den Teilen in der Arbeitsstellung, Abb. 6 eine weitere Ansicht mit den Teilen
in denjenigen Stellungen, die sie nach einem Versuche, das Prüfzeichen aufnidrucken,
annehmen, wenn der Addierniechanisintis nicht in Ordnung ist, Abb. 7 eine schaubildliche
Darstellung einer Einzelheit, Abb. 8 einen Schnitt nach Linie 8-8 der Abb. d. für
eine Einzelheit.
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Mit der an sich bekannten Leiste 17 ist eine Welle i8 verbunden, deren
im Gehäuse des Wagens i angeordneter Arm i9 ein gabelf3rmiges Ende besitzt. Der
Arm i9 -zieht mittels einer Feder 2o die Leiste 17 in der Ruhelage gegen einen Anschlag
a1. Da: galielföi-niige Ende des Armes i9 umfaßt einen Zapfen 22, der am oberen
Ende des Gelenkstabes 23 seitwärts vorspringt. Der Stab 23 ist an seinem unteren
Ende, wie bei 2.1 angegeben, finit dem oberen Ende eines Ständers 25 gelenkig verbunden,
der z. B. mit einem Teil 26 des Wagens starr verbunden ist. Eine etwas längere Stange
27 ist mit ihrem vorderen Ende mit der Stange 23 iui einem zwischen ihren Enden
gelegenen Punkte gelenkig verbunden, -während ihr rückwärtiges Ende mit der Stütze
28 gelenkig verbunden ist. Diese Stütze 28 ist am Prüfzeichentastenhebel 5 in einem
Punkte 29 angelenkt, der nahe vor dem Drehpunkt des Prüfzeichentastenhebels 5 liegt.
Die Stutze 28 steht etwa rechtwinklig zum Tastenhebel 5, dessenBewegung in einer
Richtung durch eine Stellschraube 30 begrenzt wird, die an der Stütze 28
angeordnet ist und an dem unteren Rande des Tastenhebels angreift. Der BewegUng
der Stütze 28 in bezug auf den Tastenliebel5 wird in der anderen Richtung ein nachgiebiger
Widerstand entgegengesetzt; normal aber wird diese Bewegung durch eine vom Prüfzeichentastenhebel
5 getragene und sich gegen die Stütze 28 lehnende Feder 3i verhindert. Die
gelenkige Verbindung zwischen der Stange 27 und der Stütze 28 ist, wie in
Abb. 4. in gestrichelten Linien angegeben und in Abb. 8 im einzelnen dargestellt
ist, exzentrisch angeordnet.
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Die Teile sind so bemessen und verbunden, claß ein `-oller Hut> des
Tastenhebels 5 zwecks Druckens des Sternes oder eines anderen Prüfzeichens von einer
Bewegung der Leiste 17 in die "Zahnlücken der Ziffernräder begleitet ist, wie Abb.
5 zeigt. Umgekehrt wird, wenn eine solche Bewegung der Leiste 17 durch eine oder
mehrere von den Scheiben 15
gesperrt wird, wenn das Register nicht in Ordnung
ist, das Niederdrücken der Prüfzeichentaste 5 verhindert. Auf diese Weise wird der
Benutzer durch das Sperren der Prüfzeichentaste darauf aufmerksam Bernacht, daß
das Register nicht in Ordnung ist. Die Betätigung der beim Niederdrücken der Prüfzeichentaste
bei Einstellung des Registers auf Null arbeitenden Teile wird aus den Abb. d. und
5 gut verständlich sein. In Abb.4 sind die Teile in ihrer N orrnalstellung dargestellt.
In Abb. 5 wurde die Prüfzeichentaste niedergedrückt, um das Prüfzeichen zu drucken.
Gleichzeitig mit dein Niederdrücken der Prüfzeichentaste .4 wurde der Tastenhebel
; nach abwärts geschwungen, und die mit dein Tastenhebel 5 bewegte Stütze 28 hat
die Stange 23 seitwärts angehoben und damit den "Zapfen 22 veranlaßt, den Arm i9
auszuschwingen, tun die Welle 18 zu verdrehen und so die Leiste 17 in die
Zahnlücken zwischen Jenen Zähnen der Ziffernräder zu stoßen, die
die
Bezugzeichen 7 und 8 tragen. Wenn man jetzt annimmt, daß dieselbe Bewegung versucht
werden wird, jedoch bei der durch die Scheiben 15 gesperrten Bewegung der Leiste
17, so wird klar, daß, wenn keine entsprechende Vorkehrung getroffen wird, die an
der Prüfzeichentaste ausgeübte Kraft, vervielfacht durch die Hebelübersetzung tder
verschiedenen mitwirkenden Verbindungen, von der Leiste 17 und von dem mit ihr zusammen
arbeitenden Addiermechanismus aufgenommen wird.
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Gemäß der Erfindung werden die Teile so angeordnet, daß* die auf die
Prüfzeichentaste ausgeiibte Kraft bei einem `'ersuche, das Prüfzeichen zu drucken,
wenn das Register nicht in Ordnung ist, weder von dem Addiermechanismus noch von
einem anderen Teil aufgenommen wird., der durch eine falsche Betätigung der Prüfzeichentaste
wahrscheinlich beschädigt würde. Zu diesem letzteren Zwecke wird an der Stütze 28
eine Anordnung getroffen, die ihr eine begrenzte Bewegung in bezug auf den Prüfzeichentastenhebel
5 gegen den Widerstand der Feder 31 ermöglicht. Der Tastenhebel 5 ist mit einem
Anschlag 32 (Abb. 7) versehen, der so eingerichtet ist, daß er in eine Führung 33
am oberen Ende der Stange 23 eingreift und unter bestimmten Bedingungen mit dem
Zapfen 22 zusammen arbeitet. Normal (Abb. d.) liegt der Anschlag 32 etwas oberhalb
und gänzlich außer Eingriff mit dem Zapfen 22. Bei der normalen Betätigung des Mechanismus
(Abb. 5) bringt die Abwärtsbewegung des Anschlages mit dem Hebel 5 und die Vorwärtsbewegung
des Zapfens 22 diese Teile außer Eingriff, so daß der Anschlag 32 keine besondere
Funktion ausübt. Wenn jedoch ein Versuch gernaclit wird, (lie Prüfzeichentaste niederzudrücken,
wenn das Register nicht in Ordnung ist, wird eine geringe Abwärtsbewegung des Prüfzeichentastenhebels
5 die Leiste 17 ein wenig vorschieben, bis sie etwa durch die Scheiben 15 gesperrt
wird. Ein weiteres Niederdrücken der Prüfzeichentaste wird jetzt verhindert, wenn
nicht eine genügende Kraft angewendet wird, um den Widerstand der Feder 31 zu überwinden
und auf diese Weise die weitere Abwärtsbewegung des Prüfzeichentastenliebe]s 5 zu
ermöglichen, da die Stütze 28 auf dem Hebel ausschwingt. Diese weitere Bewegung
des Tastenhebels wird jedoch insofern beschränkt, als durch sie der Anschlag 32
;regen den Zapfen 22 geführt wird, der bei dieser falschen Betätigung mit (lern
Anschlag in Dingriff gekommen ist, weil die Leiste 17 gesperrt und infolgedessen
die Bewegung des Armes 19 und der Stange 23 aufgehalten wurde.
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Die von den Teilen nach einer falschen Betätigung der Prüfzeichentaste
angenommenen Stellungen sind aus Abb. 6 ersichtlich. 'Man sieht, daß jeder Kraft,
die auf die Prüfzeiclientaste bei einem Ziersuche ausgeübt wird, das Prüfzeichen
zu drucken, wenn ein solches Zeichen nicht gedruckt werden soll, nicht durch den
Addierniechanismus oder durch eine Gruppe von gelenkig verbundenen Elementen Widerstand
geleistet wird, sondern daß eine solche Kraft durch einen direkten, in der Längsrichtung
des Stabes 23 wirkenden Druck ausgeglichen wird, der mit einem starren Teil unmittelbar
verbunden ist.