DE417809C - Trockenelement - Google Patents

Trockenelement

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DE417809C
DE417809C DEI23645D DEI0023645D DE417809C DE 417809 C DE417809 C DE 417809C DE I23645 D DEI23645 D DE I23645D DE I0023645 D DEI0023645 D DE I0023645D DE 417809 C DE417809 C DE 417809C
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container
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M6/00Primary cells; Manufacture thereof
    • H01M6/30Deferred-action cells
    • H01M6/36Deferred-action cells containing electrolyte and made operational by physical means, e.g. thermal cells
    • H01M6/38Deferred-action cells containing electrolyte and made operational by physical means, e.g. thermal cells by mechanical means

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf Trockenelemente derjenigen Art, bei welchen bis zu dem Moment der Ingebrauchnahme die Flüssigkeit innerhalb der Zelle in einem besonderen geschlossenen Behälter derart untergebracht ist, daß sie von beiden Elektroden und dem Aufsaugemittel getrennt ist, und bei welchem mindestens eine der Elektroden in solcher Weist* beweglich angeordnet ist,, daß sie gegen den
ίο Behälter bewegt werden kann, um diesen zu zerstören oder zu öffnen.
Der Zweck dieser Anordnung ist die Erzielung unbegrenzter Lagerfähigkeit des Elements bis zum Moment der Auslösung', die bei der Ingebrauchnahme durch Bewegung" der Elektrode erfolgt, da der bei vorzeitiger Vereinigung von Elektroden und Flüssigkeit stattfindende Selbstverbrauich vor der Ingebrauchnahme ausgeschaltet ist. Des weiteren wird durch diese Anordnung· eine bequeme und sichere Auslösung des Elements ermöglicht, und handelt es sich, wie gewöhnlich bei Trokkenelementen, um ein Leclanche-Element, so wird dadurch, daß die Kohlepuppe zur bewegliehen Elektrode gemacht und mit dem Auf: saugemittel eng anschließend an den Zinkbecher umwickelt wird, eine rasche und vollständige Durchtränkung von Kohlepuppe und Aufsaugemittel mit der Flüssigkeit und damit das rasche Einsetzen voller Spannung bewirkt.
Es ist bekannt, den Flüssigkeitsbehälter, der durch die Bewegung der Elektrode zerstört wird, aus Glas, Celluloid, Gummi, Gelatine und Papierstoff herzustellen.
Es ist auch bekannt, hierfür Stoffe zu verwenden, die chemisch und physikalisch nicht widerstandsfähig gegen die Flüssigkeit sind, und sie durch Oberzüge von Lack, Paraffin o. dgl. zu schützen.
Es ist ferner bekannt, nur einen Teil des Flüssigkeitsbehälters aus zerbrechlichem Material zu machen oder einen eindrückbaren Deckel an dem Behälter anzubringen, so daß durch die Bewegung der Elektrode der Be= halter nicht völlig zerstört, sondern nur geöffnet wird. Für eine derartige Anordnung ist auch die Verwendung von Metallkapseln als Flüssigkeitsbehälter bekannt, deren eine Seite - durch ein leicht einzudrückendes Hautehen aus indifferentem Material oder durch einen mit Paraffin oder Lack einzusetzenden Deckel aus gleichem Metall geschlossen ist.
Für die Anordnung, bei der der Flüssigkeitsbehälter zerstört wird, kam bisher praktisch lediglich Glas als Material für den Behälter in Frage. Celluloid ist kaum hinreichend dünn herzustellen, um durch die hier in Betracht kommenden Kräfte zerstört werden zu können, und selbst der beste Gummi wird nach einer gewissen Lagerungsdauer spröde. Außerdem empfehlen sich beide Materialien nicht wegen ihrer Kostspieligkeit. Auch Gelatine und Papierstoff sind praktisch kaum anzuwenden.
Die Verwendung von Glas bringt nun den Nachteil mit sich, daß es keine vollständige Ausnutzung des verfügbaren Raumes zuläßt, da Glas nicht in jeder Form geblasen werden kann und Raum beanspruchende Abschmelz-
stellen erfordert, außerdem den. weiteren.'Nachteil eines verhältnismäßig großen Bruchrisikos.
Bei der ebenfalls bekannten Verwendung von Metallkapseln, mit eindrückbarem Deckel als Flüssigkeitsbehälter1 fallen beide Nachteile fort, da sich Metall in jede Form bringen läßt und unzerbrechlich ist, aber bei den Kapseln mit eindrückbarem Deckel besteht der Nachteil, daß sich die Seitenwand der Kapsel bei dem Eindrücken des Deckels zwischen beide Elektroden schiebt, so daß ein Teil der Elektroden für den vorschriftsmäßigen elektrolytischen Vorgang ausscheidet.
Die vorliegende Erfindung wendet den Vorteil der leichten Formbarkeit und Unzerbrechlichkeit des Metalls auf die Flüssigkeitsbehälter an, die durch die Bewegung der Elektrode vollständig zerstört werden, indem sie diese Behälter aus so dünnen Metallfolien herstellt, daß die verfügbaren Kräfte hinreichen, um sie zu zerreißen und zusammenzudrücken. Geeignet für diesen Zweck sind Metalle, die leicht in Folien, zu walzen sind, wie Zinn, Blei und Aluminium. Geeignet für die Herstellung der Metallfolien ist das Walzverfahren, bei Auswahl geeigneter Metalle auch die Elektrolyse.
Um eine etwaige Empfindlichkeit der Mefallfolien gegen die Elektrolytflüssigkeit auszuschalten, kann vorteilhaft eine anfängliche Trennung des Elektrolytsalzes vom Wasser in der Weise vorgenommen werden, daß ein nicht hygroskopisches Elektrolytsalz außerhalb des Flüssigkeitsbehälters, bei dem Leclanche-Element z. B. in der Kohlepuppe, untergebracht und der Flüssigkeitsbehälter, je nach der Beschaffenheit des Leitungswassers, mit gewöhnlichem oder destilliertem Wasser gefüllt wird.
In jedem Falle empfiehlt es sich, die für die Flüssigkeitsbehälter verwandten Metallfolien mit t'berzügen von Lack, Paraffin o.dgl. zu versehen, um etwa beim Walzen entstandene Poren zu schließen und sie gleichzeitig gegen eine etwaige Einwirkung der Flüssigkeit zu schützen.
Dem aus Metallfolie hergestellten Flüssigkeitsbehälter wird man der Form des EIementbechers entsprechend am besten eine zylindrische Form geben. Er kann aus einem oder mehreren Teilen bestehen. Vorteilhaft wird man ihn aus einem zylindrischen Hauptteil mit Boden und einem in diesen hineinpassenden, ebenfalls zylindrischen Deckel zusam- | mensetzen, welch letzteren man mit zwei kapillaren Öffnungen zum Einfüllen versieht, von denen die eine als Luftloch gedacht ist. Das Verschließen der Öffnungen und des Deckelrandes kann mit irgendeinem geeigneten Dich'.ungslack, z. B. einer Lösung von Schellack in Alkohol, erfolgen.
In der Abbildung ist als Ausführungsbeispiel ein Leclanche-Element gewählt, bei dem die eine, aus Zink bestehende Elektrode« als Elementbecher ausgebildet ist, während die andere, aus Kohle bestehende Elektrode δ als Stift ausgebildet ist und mit der Depolarisationsmasse c und dem Aufsaugemittel d umgeben ist. Der aus Metallfolien hergestellte Flüssigkeitsbehälter besteht aus dem zylindrischen Hauptteil e und dem Deckel / mit zwei kleinen Öffnungen g und g·1, die mit Dichtungslack h verschlossen sind.

Claims (4)

  1. 75 Patent-An Sprüche:
    i. Trockenelement, bei welchem bis zu dem Moment der Ingebrauchnahme die Flüssigkeit innerhalb der Zelle getrennt von den Elektroden in einem besonderen geschlossenen Behälter untergebracht ist, der bei der Ingebrauchnahme durch die Bewegung einer Elektrode zerstört wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung des Flüssigkeitsbehälters aus Folie von Metall besteht, die auf mechanischem oder elektrolytischem Wege so dünn, hergestellt ist, daß sie durch einen mit der Hand auf die Elektrode ausgeübten Druck leicht zerrissen und zusammengedrückt werden kann.
  2. 2. Trockenelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das nicht hygroskopische Elektrolytsalz außerhalb des Flüssigkeitsbehälters, beim Leclanche-Element z. B. in der Kohlepuppe, untergebracht und der Flüssigkeitsbehälter mit gewöhnlichem oder destilliertem Wasser gefüllt ist, das sich erst nach Zerstörung des Behälters mit dem Salz zum wirksamen Elektrolyten vereinigt.
  3. 3. Trockenelement nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Metallfolie bestehende Wandung des Flüssigkeitsbehälters zur Abdichtung poröser Stellen und zur Isolation gegen die 10g Flüssigkeit mit einem Überzug von Lack, Paraffin o.dgl. versehen ist.
  4. 4. Trockenelement nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch, gekennzeichnet, daß die Öffnung'en des Flüssigkeitsbehälters mittels no eines geeigneten Dichtungsmittels abgedichtet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEI23645D 1923-04-19 1923-04-19 Trockenelement Expired DE417809C (de)

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