AT88389B - Galvanisches Lagerelement. - Google Patents

Galvanisches Lagerelement.

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Ernst Dr Wilke
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  Galvanisches Lagerelement. 



   Es ist bekannt, dass ein kein galvanisches Element gibt, welches im gebrauchsfertigen Zustande beliebig lange haltbar ist. Wohl aber ist es möglich, Elemente herzustellen, die lagerfähig sind, d. h. die durch   Nachfüllen   von Wasser, gegebenenfalls eines Elektrolyten jederzeit gebrauchsfertig gemacht werden können. Aber auch diese   sogenannten"Lagerelemente"sind   nicht unbeschränkt haltbar, weil ihre Bestandteile durch den Einfluss der Luftfeuchtigkeit nach und nach verdorben werden. Alle bisherigen Verschlüsse waren nicht genügend dicht, so dass einerseits Feuchtigkeit in das lagernde Element eindringen, andrerseits Elektrolyt aus dem bereits angesetzten Element ausfliessen konnte ; daher mussten   gallertartige   Füllmassen verwendet werden. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Lagerelement, bei dem dieser Übelstand vermieden ist. 



  Es hat sich nämlich gezeigt, dass die Undichtheit der Verschlüsse vor allem auf die beträchtliche Gasentwicklung zurückzuführen ist, welche wieder von der physikalischen Struktur der Oberfläche des Zinkes und von dessen chemischer Reinheit abhängt. Auch unter den   günstigsten : Ver-   hältnissen tritt an der Elektrode eine Amalgamschicht von verschiedener Stärke und Zusammensetzung auf, wodurch infolge auftretender Lokalströme ein zu rasches Zerfressen des Zinkes und damit eine einen vollkommenen luftdichten Abschluss des Elementes vereitelnde Gasentwicklung bedingt ist. 



   In dieser Erkenntnis wird unter Verzicht auf die Amalgamierung erfindungsgemäss eine Homogenisierung der physikalischen Struktur der chemisch möglichst reinen Zinkelektrode vorgenommen, und zwar in der Weise, dass die fertige Elektrode höheren Temperaturen ausgesetzt wird. Da Lötnähte bei dieser Behandlung von Nachteil wären, indem sie elektrische Lokalströme hervorzurufen geeignet sind, wird die als Gefäss dienende Elektrode zweckmässig nahtlos aus einem Stück gezogen. 



   Die sich immerhin noch entwickelnden Gase brauchen nicht zu entweichen ; das Ammoniakgas tritt in ein Absorptionsgleichgewicht und der Wasserstoff wird von der Braunsteinmasse oxydiert. Der geringe noch entstehende Überdruck wird von dem Zinkzylinder leicht getragen. Infolge des dadurch bedingten vollkommen dichten Abschlusses ist es auch möglich, das Element nicht als Trocken-, sondern als Nasselement zu bauen. 



   Eine beispielsweise Ausführungsform soll an Hand der Figur beschrieben werden. 



  Z bedeutet ein Gefäss aus Zink, welches nahtlos aus einem Stück gezogen ist. Der Deckel d ist 
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 loid o.   dgl. überzogen,   wodurch das Loch geschlossen wird. In diesem Zustande ist das Element unbegrenzt lagerfähig. Will man es in Gebrauch nehmen, so durchsticht man die das Loch verschliessende Isolationsschichte mittels einer Injektionsspritze, füllt das Element mit Wasser oder einem geeigneten Elektrolyten und verschliesst das Loch wieder mit Lack, Paraffin o. dgl. und lötet es zu. 



   Bei Erzielung einer möglichst gleichmässigen elektrolytischen Beanspruchung der Elektroden, welche, wie oben ausgeführt, die Voraussetzung für die Lagerfähigkeit des Elements bildet, spielt auch die Form des Elektrodengefässes eine Rolle. Während im Interesse einer gleichmässigen Entladung unter Vermeidung von unnützen Verlusten an Kapazität die zylindrische Form am besten entspricht, lässt dieselbe beim Zusammenbau der Elemente zur Batterie nicht die wünschenswerte Raumausnutzung zu. 



   Um beiden Forderungen gerecht zu werden, erhält das Gefäss   erfindungsgemäss   einen sechseckigen Querschnitt, auf Grund dessen die mit Isolationsmasse überzogenen Elemente in einfacher Weise aneinander gereiht und stabil verpackt werden können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Galvanisches Lagerelement, dessen Zinkelektrode als Gefäss dient, dadurch gekennzeichnet, dass die nahtlose aus einem Stück gezogene Zinkelektrode nach der mechanischen Bearbeitung zwecks Erzielung einer gleichmässigen Struktur durch Erhitzen homogenisiert wird, so dass die durch Auflösung des Zinkes bedingte und einem vollkommenen luftdichten Abschluss des Elementes hinderliche Gasentwicklung vermieden wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Galvanisches Lagerelement nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein Gefäss von sechseckigem Querschnitt, zum Zwecke einer möglichst gleichmässigen elektrolytischen Beanspruchung der Elektroden sowie Raumersparnis beim Zusammenbau der Batterie. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT88389D 1918-09-05 1918-09-05 Galvanisches Lagerelement. AT88389B (de)

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