AT136170B - Elektrolytische Zelle, insbesondere elektrolytischer Kondensator. - Google Patents

Elektrolytische Zelle, insbesondere elektrolytischer Kondensator.

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  Elektrolytische Zelle, insbesondere elektrolytiseher Kondensator. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrolytische Zelle, d. h. ein Gefäss, das einen Elektrolyten enthält, mit eingetauchten Elektroden, wie es z. B. der Fall ist bei einem elektrolytischen Gleichrichter, einem Akkumulator und insbesondere bei einem elektrolytischen Kondensator. Im folgenden wird die Erfindung in Anwendung auf einen elektrolytischen Kondensator näher erläutert. 



   Bei einem solchen Kondensator macht sich die Eigenschaft von elektrischen Zellen, beim Betrieb
Gase zu entwickeln, besonders hinderlich bemerkbar. Um das Entweichen dieser Gase zu ermöglichen, muss immer mindestens eine Öffnung vorhanden sein, die im allgemeinen mittels eines Ventils abgeschlossen wird, das sich nur öffnet, wenn ein bestimmter Überdruck in der Zelle herrscht. Durch dieses Ventil wird vermieden, dass Flüssigkeit aus der Auslauföffnung austritt. In der Praxis zeigt es sich aber, dass der Austritt der Flüssigkeit nie ganz vermieden werden kann. Da die   Füllilüssigkeit   des Kondensators chemisch aktiv ist und oft sauren Charakter hat, werden Teile des den Kondensator enthaltenden Apparates angegriffen. 



   Es hat sich nunmehr gezeigt, dass der Flüssigkeitsaustritt im wesentlichen der Kapillarwirkung der Gefässwände zuzuschreiben ist, wonach die Flüssigkeit längs der Wände bis zur Auslassöffnung hinaufkriecht und austritt, sobald sich das Ventil zum Gasauslass öffnet. 



   Gemäss der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch vermieden, dass um die Auslassöffnung herum das Innere des Gefässes mit einem Überzug versehen ist, welcher die Kriechweg zwischen der Oberfläche und der Öffnung   abschliesst   und der aus einem Stoff besteht, der durch die Flüssigkeit nicht benetzt wird oder mit andern Worten die Eigenschaft aufweist, dass die   Füllflüssigkeit   an ihm nicht "kapillar hängen bleibt". Das Hinaufkriechen der Füllflüssigkeit längs der Wände an den Öffnungen wird also eriindungsgemäss vermieden. Es ist vorteilhaft, einen   Wachsüberzug   zu verwenden. 



   Für den Abschluss der Auslassöffnung wird bei einer bevorzugten Ausführungsform ein Pfropfen aus porösem Stoff verwendet, wobei die Wände der Öffnungen in diesem Propfen mit dem erwähnten Überzug versehen werden. 



   Die Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel erläutert, u.   zw.   an Hand der Zeichnung, die den Längsschnitt durch einen erfindungsgemässen elektrolytischen Kondensator darstellt. 



   Mit 1 ist eine neue aus Aluminium bestehende Elektrode bezeichnet, die mit einer Oxydhaut überzogen ist. Die andere Elektrode wird durch den Elektrolyten 2 gebildet, der z. B. aus einer Lösung von Borsäure und Borax in Wasser besteht. Als Zuführungsleitung zum Elektrolyten dient die Gefäss-   wand 3,   die ebenfalls aus Aluminium bestehen kann. Die Elektrode 1 und die Gefässwand 3 sind mit   Anschlussklemmen   4 und 5 versehen. An der oberen Seite ist das Gefäss 3 mittels eines Deekels 6 abgeschlossen, durch den die Elektrode 1   hindurchgeführt   ist.

   Der Abschluss erfolgt mit Hilfe einer Gummischeibe 7, die zwischen dem auf der Elektrode 1 angebrachten Flansch 8 und dem Deckel 6 mittels der Mutter 9 festgeklemmt wird, wenn die Elektrode 1 durch die Mutter 9 angezogen wird. 10 ist eine Auslassöffnung in dem Deckel, die durch die Platte 11 eines pilzförmigen Gummiventils abgedeckt ist. Der Schaft 12 dieses Ventils erstreckt sich durch eine Öffnung im Deckel 6 hindurch. Bei einem hinreichend hohen Gasdruck in dem Gefäss wird die Platte 11 gehoben, so dass Gas entweichen kann. Bei 13 und 14 kriecht die Füllflüssigkeit 2 an den Wänden des Gefässes hinauf. Ein Weiterkriechen längs der unteren Seite des Deckels wird dadurch verhindert, dass auf dieser Deckelseite eine Erdwachsschicht 15 angebracht ist, längs der die Flüssigkeit nicht weiter kriech.

   Die Umgebung der Öffnung M bleibt somit 

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 trocken. Statt an der unteren Seite des Deckels kann das Wachs auch längs des oberen Bandes des Gefässes 3 angeordnet werden. 



   Auf die vorstehend beschriebene Weise wird selbst dann, wenn durch Schütteln die Flüssigkeit mit der unteren Seite des Deckels in Berührung kommt, praktisch keine Flüssigkeit auf der Erdwachsschichte zurückbleiben. 



   Für den Abschluss der Auslassöffnung kann z. B. auch ein aus gesintertem Glaspulver oder porösem Stein bestehender Propfen benutzt werden, wobei die Wände der Öffnungen in diesem Propfen mit Erdwachs bedeckt sind. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Elektrolytische Zelle, insbesondere elektrolytischer Kondensator, mit mindestens einer durch ein Ventil abgeschlossenen Öffnung in der Aussenwand, dadurch gekennzeichnet, dass um die Öffnung herum das Innere des Gefässes mit einem Überzug versehen ist, welcher die Kriechweg zwischen der Oberfläche der Flüssigkeit und der Öffnung   abschliesst   und der aus einem Stoff besteht, der durch die Füllflüssigkeit nicht benetzt wird.

Claims (1)

  1. 2. Elektrolytische Zelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wachsschichte als Überzug benutzt wird.
    3. Elektrolytische Zelle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Gefässwand eine Öffnung vorgesehen ist, die durch einen aus pörosem Stoff bestehenden Propfen abgeschlossen ist, wobei die Wände der Öffnungen dieses Propfens mit einem Stoff überzogen sind, der durch die Füllflüssigkeit nicht benetzt wird. EMI2.1
AT136170D 1932-03-05 1933-03-04 Elektrolytische Zelle, insbesondere elektrolytischer Kondensator. AT136170B (de)

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