DE41771C - Neuerung an dem unter Nr. 32265 geschützten Werkzeug zum Fräsen von Sohlenrändern und Absätzen - Google Patents

Neuerung an dem unter Nr. 32265 geschützten Werkzeug zum Fräsen von Sohlenrändern und Absätzen

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DE41771C
DE41771C DENDAT41771D DE41771DA DE41771C DE 41771 C DE41771 C DE 41771C DE NDAT41771 D DENDAT41771 D DE NDAT41771D DE 41771D A DE41771D A DE 41771DA DE 41771 C DE41771 C DE 41771C
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DE
Germany
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knife
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DENDAT41771D
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J. KEATS und CH. H. KEATS in Frankfurt a. M., sowie S. KEATS in Winterthur, Schweiz
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D87/00Edge or heel cutters; Machines for trimming the heel breast

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  • Harvester Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 71: Schuhwerk.
und Absätzen.
Im Anspruch 1. des Patentes No. 32265 ist ein Fräserwerkzeug geschützt, in welchem die Messer durch Nuthen gebildet werden, welche die von Ringen oder Scheiben abstehenden Flantschen durchdringen, wobei diese Messer Rotationsflächen mit dem Profil des Arbeitsstückes entsprechenden Meridianen bilden und die Ebenen der inneren Schneidflächen dieser Messer behufs vervollkommneter Schneidwirkung einen möglichst grofsen Schneidwinkel mit den Meridianebenen einschliefsen. -
Dieses Fräserwerkzeug ist durch die nachstehend beschriebene Einrichtung dahin verbessert, dafs das Profil des Schneidinstrumentes beliebig verändert und diese Veränderung mit Leichtigkeit in der Maschine eingestellt werden kann, und ferner, dafs die Tiefe des Einschnittes des Werkzeuges trotz der Abnutzung der Hauptschneidkanten durch Abarbeiten oder Abschleifen immer die gleiche bleibt.
Erreicht sind diese Verbesserungen dadurch, dafs das Werkzeug hinsichtlich seiner schneidenden Kanten aus zwei Organen zusammengesetzt ist, von denen das eine auf der sich drehenden Welle befestigt wird, während das andere mit einer Muffe verbunden ist, mit der es behufs Veränderung des Profils verschoben werden kann.
Das auf der sich drehenden Welle befestigte Organ ist in den Fig. 1 bis 6 dargestellt; das mit der Muffe (Fig. 7 und 8) verstellbare Organ ist in den Fig. 9 und 10 dargestellt, während Fig. 11 und 12 Schnitt und Ansicht des zusammengesetzten Werkzeuges wiedergeben.
Das Werkzeug (Fig. 1 bis 3) besteht aus der Scheibe oder dem Ringe a, an den sich einerseits die mit innerem Gewinde versehene Nabe b, andererseits der Flantsch c anschliefst. Mit der Nabe b wird dieses Organ auf die mit gleichem Gewinde versehene Welle λ: (Fig. 11) aufgeschraubt.
An dem Umfange des Flantsches c werden die Messer d (Fig. 4 bis 6) angeschraubt. Dieser Werkzeugumfang ist, wie Fig. 2 zeigt, in so viel excentrische Flächen eingetheih, als Messer d an demselben angeschraubt werden sollen.
Die Tangentialebenen dl J2 dieser Messer bilden die Schneidflächen. Die excentrische Stellung dieser Messer auf dem Flantschumfange bietet nun den doppelten Vortheil, dafs erstens beim Abschleifen oder Abnutzen der Messer auf der Fläche d1 d'2, trotz des dadurch vergröfserten Zwischenraumes zwischen dem Hinterende und der Schneidkante zweier benachbarter Messer, immer dieselbe Tiefe des Einschneidens des Werkzeuges durch den durch die excenirische Auflagefläche hervorgerufenen verkürzten Radialstand der Schneidkante verbleibt, während zweitens die excentrische Stellung des Messers das Vortreten der Schneidkante und das Zurücktreten der übrigen äufseren Fläche des Messerkörpers bewirkt.
Fig. 3 zeigt das mit Messern d besetzte Werkzeug. Aufser der Hauptschneidebene d1 d2 haben sämmtliche Messer eine kleine, winkel-

Claims (1)

  1. förmig abstehende Schneidebene rf3, welche die Kante der Sohle bezw. des Rahmens in dem zwischen letzterem und dem Oberleder, liegenden Spalt wegnimmt. Der Ring a. ist bei ee (Fig. 2) durchbohrt. Diese Durchbohrungen nehmen die beiden Gleitstangen ffdes in den Fig. 9 und ι ο dargestellten Werk- zeuges auf. Dieses .letztere ist ein Sternmesser, welches aus dem Ringe g gebildet ist, in dessen eine Seite die Gleitstangen ff eingeschraubt sind, während auf der anderen Seite des Ringes eine Platte /z1 aufgeschraubt ist, die so viel _ sternartig abstehende Messer h tra'gt, als Messer d vorhanden sind. Jedes Sternmesser k steht gegen die Hauptschneidkante der Messer d winkelförmig abgebogen. Die Sternmesser h treten in die zwischen den Messern d befindlichen Zwischenräume ein und treten bei dem zusammengesetzten Werkzeuge gleichzeitig aus den schrägen, Einschnitten der Muffe i heraus, die neben der Aufnahme der Messer zum Austreten.· der Frä'sspäne dienen.
    Die Zusammensetzung des Werkzeuges ist min folgende:
    Das Werkzeug, welches als Sternmesser (Fig. 9 und 10) bezeichnet ist, wird mit seinen Gleitstangen ff in die Durchbohrungen des Ringes α des in Fig. 3 dargestellten Stückes eingesetzt, so dafs die Sternmesser zwischen den Abständen; der Messer d vorstehen.
    Die so vereinigten Theile werden dann in die Muffe i (Fig. 7 und 8) eingeschoben, so dafs die Gleitstangen^/" in die Durchbohrungen h k des Muffenbodens eintreten und die Sternmesser aus den. schrägen Einschnitten des anderen Muffenendes vorstehen. Zum Zusammenhalten der Theile dienen sodann die Schrauben m und n, von denen m (Fig. 7 und 8) die Muffe v. mittelst der Gleitstange f mit den Sternmessern, η (Fig. 7) die. Muffe i mit der Nabe b des Werkzeuges (Fig. 1 und 2) verbindet, worauf dann das ganze Werkzeug auf' die Welle χ gegen den Bund x1 aufgeschraubt wird.
    Durch Lösen, der Schraube η wird die Muffe i mit dem Sternmesser gelöst, und können nun beide Theile zusammen mittelst des in die Nuth 0 der Muffe eingreifenden Stiftes jj durch den Drehung q, zur Veränderung des Profils des Sohlenrandschnittes, verschoben werden.
    Es ist noch zu. bemerken, dafs, wenn, die Verbindung der. Muffe i mit der Nabe b durch Nichtanziehen der Schraube η gelockert ist, die Verstellung der Sternmesser mit der Muffe zu den Messern d während- der Arbeit der Maschine durch den Stift ρ erfolgen kann. Eine um die Welle χ gelegte Feder versucht Sternmesser mit Muffe in die entgegengesetzte Richtung, in der diese Theile durch die Stellung des Stiftes gehalten werden, zu drängen.
    Patεnt-Anspruch:
    An Stelle der durch P. R. Np. 32265, An-. sprach i., geschützten Fräser zum Abfräsen der Sohlenränder und Absätze solche Fräser, welche gekennzeichnet sind durch folgende gleichzeitig zur Ausführung kommende Theile:
    a) die Messer d, welche auf dem Umfange eines Flantsches oder Ringes c in der Achsenrichtung des Werkzeuges und excentrisch. angeordnet sind, so, dafs die; äufserste Kante ihrer tangential stehenden Schneidebenen d1 d2 sowohl- neu als im abgeschliffenen Zustande den gröfsten Radialstand hat;
    b) die Messer h, welche sternförmig und mit umgebogenen Enden in die Zwischenräume zwischen den Messern d eintreten.;
    c) die Muffe i, welche, die. Halter der Messer d, und h umgiebt und. mit den Messern: h verschiebbar zur Veränderung des Schnittprofils angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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