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1Vlesserkopf zur Holzbearbeitung. Für diese Anmeldung ist gemäß dem
Unionsvertrage vom z. Juni igi i die Priorität auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten
Staaten von Amerika vom 25. November igi8beansprucht. Vorliegende Erfindung bezieht
sich auf umlaufende Messerköpfe, wie sie bei Holzbearbeitungsmaschinen benutzt werden,
um Gegenstände von unregelmäßiger Form herzustellen, wie z. B. Propellerflügel für
Flugzeugmaschinen. Der Erfindungszweck besteht, allgemein ausgedrückt, darin, derartige
Werkzeuge so auszubilden, daß sie das Werkstück bearbeiten; ohne zu splittern, bei
ziemlich großer Tiefe des ausgeführten Schnittes, und daß das bearbeitete Werkstück
nur noch eine oberflächliche Glättung verlangt, um den Gegenstand völlig fertigzustellen.
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Es mag bei der nachfolgenden Beschreibung des den Gegenstand der Erfindung
bildenden Werkzeuges vorausgeschickt werden, daB Maschinen der Gattung, welche Schneidvorrichtungen
der Art, auf welche sich die Erfiüdung bezieht, benutzen, allgemein mit einem Reitstock
und einem Spindelkasten ausgerüstet sind, zwischen welchen das zu bearbeitende Werkstück
eingespannt ist, wobei das Werkstück beim Betrieb der Maschine gedreht wird und
während der Drehung durch ein kreisend bewegtes Werkzeug bearbeitet wird, welches
von einem Modellkörper aus gesteuert wird, so daß es sich gegen das Werkstück hin-
und von demselben fortbewegt unter dem Einfluß des Modellkörpers, dessen Form es
stets nachgiebig folgt.
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Der Erfindungsgegenstand ist auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht.
Abb. r .ist eine Stirnansicht eines Messerkopfes gemäß der Erfindung. Abb. 2 ist
eine ähnliche Ansicht, wobei jedoch die Schneidmesser an einer Seite des Messerkopfes
fortgelassen sind. Abb. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Abb. r und 2 in
Richtung der Pfeile und veranschaulicht die Schneidvorrichtung in der Anordnung
auf einem verschiebbaren Gestell. Abb q. ist ein Bruchstück einer Ansicht des Messerkopfes
in Arbeitsstellung gegenüber einem Werkstück; wobei -die Messerschneide im Schnitt
dargestellt ist. Abb. 5 ist ein Schaubild einer Messerschneide der Vorrichtung.
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Der neue Messerkopf besteht aus einer
Scheibe 6, welche
einen Nabenteil 7 besitzt, vermittels dessen sie auf eine Welle 8 aufgekeilt ist,
die in Lagern g eines Gestells io ruht, welches in dem Sonderfall der zeichnerischen
Darstellung so angeordnet ist, daß es sich von dem in Abb. 2 dargestellten Werkstück
fort- und gegen dasselbe hinzubewegen vermag, wobei das Gestell mit einem auf der
Zeichnung nicht dargestellten Modellkörper in Arbeitsbeziehung steht. Die Welle
8 kann in beliebiger Weise angetrieben werden, z. B. durch einen auf der Zeichnung
nicht dargestellten Riemen, welcher über eine Riemenscheibe 12 der Welle 8 läuft.
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Die einzelnen Schneidmesser der Vorrichtung sind mit 13 und 14. bezeichnet,
wobei die Messer des mit 13 bezeichneten Satzes mit ihrem größeren Teil auf der
einen Seite der Scheibe 6 und die Messer des mit 1q. bezeichneten Satzes auf der
entgegengesetzten Seite der Scheibe liegen. Jedes Schneidmesser besitzt an seinem
vorderen Ende einen kurzen, umgebogenen und vorzugsweise eine gekrümmte Kante aufweisenden
Teil i5 und ist entlang einer Kante geschärft, wie bei 16 dargestellt ist. Diese
scharfe Kante des Messers, welches an seinem vorderen Ende abgerundet ist, ist in
der Längsrichtung des Messers gekrümmt. Die Peripherie der Scheibe 6 besitzt in
gewissen Abständen Absätze 17, und die Messer 13 und 1q. sind auf entgegengesetzten
Seiten der Scheibe 6 aufgesetzt und so daran befestigt, daß sie sich mit ihren auf
der Zeichnung mit 18 bezeichneten Hauptteilen entlang entgegengesetzten Scheibenseiten
erstrecken und die Peripherie der Scheibe mit ihren umgebogenen vorderen Enden 15
teilweise umfassen, wie die Zeichnung zeigt. Die Schneidmesser 13 und 1q. sind rechtsgängig
und linksgängig ausgebildet, damit ihre Schneidkanten auf dem Messerkopf gleichgerichtet
sind. Die vorderen Messerspitzen, welche mit ig bezeichnet sind, liegen auf dem
gleichen Kreisumfang. Die Befestigungsorgane für die Messer sind bei 2o und 21 angedeutet,
und die Messer 13 und 1q. sind an dem Messerkopf so angebracht, daß ihre am meisten
vorstehenden gewölbten Teile 15 an der Peripherie der Scheibe 6 und auch ihre Hauptabschnitte
18 von der Scheibe abstehen, wie wiederum aus Abb. 3 ersichtlich ist, während ihre
nach auswärts gekehrten Hinterkanten sich den Absätzen 22 nähern. Die Schneidkanten
16 c'er Messer verlaufen so, daß sie im Sinne der Drehbewegung des Messerkopfes
nach rückwärts gekrümmt erscheinen. Da sich das Werkstück und der Messerkopf relativ
zueinander in der Längsrichtung bewegen, wobei in der Regel der Messerkopf derjenige
Teil ist, der an dem Werkstück entlangbewegt wird, so wirf das Werkstück sowohl
in den Arbeitsbereich der schneidendenKante des Haupteilsi8 der Messer gebracht
als auch in den Arbeitsbereich der umgebogenen Teile 15 bzw. der Spitzen ig der
Messer, so daß die Messer seitlich in das Werkstück eindringen und die Scherwirkung
der Messer beim Fortschreiten der Arbeit von dem hinteren Messerende nach dem vorderen
Ende hin vorschreitet.
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Aus der vorstehenden Beschreibung geht in Verbindung mit den Zeichnungen
hervor, daß zwischen den Schneidkanten der Messer und der die letzteren tragenden
Scheibe 6 ein Zwischenraum vorhanden ist, welcher die rasche Abführung der Späne
gestattet, welche durch die Wirkung der Messer erzeugt werden.
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Es ist ferner ersichtlich, daß bei der veranschaulichten Anordnung
der abschließende Messerschnitt, nämlich derjenige, welcher durch den mit ig bezeichneten
Teil der Schneidekanten ausgeführt wird, durch beide Sätze von Messern bewirkt wird,
während die seitliche Schneidwirkung nur durch einen Messersatz ausgeführt wird,
je nachdem der Messerkopf in der Längsrichtung seiner Achse nach der einen oder
der anderen Seite bewegt wird.