DE514729C - Doppelmaschine mit am Ahlenschlitten angebrachtem und waehrend des Leergangs der Ahle wirksamem Rissmesser - Google Patents

Doppelmaschine mit am Ahlenschlitten angebrachtem und waehrend des Leergangs der Ahle wirksamem Rissmesser

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DE514729C
DE514729C DEM104831D DEM0104831D DE514729C DE 514729 C DE514729 C DE 514729C DE M104831 D DEM104831 D DE M104831D DE M0104831 D DEM0104831 D DE M0104831D DE 514729 C DE514729 C DE 514729C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B15/00Machines for sewing leather goods
    • D05B15/02Shoe sewing machines
    • D05B15/04Shoe sewing machines for lock-stitch work

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Doppelmaschine mit am Ahlenschlitten angebrachtem und während des Leergangs der Ahle wirksamem Rißmesser Es ist an Maschinen zum Annähen der Laufsohle an Schuhwerk bekannt, den für die Naht erforderlichen Riß in der Nähmaschine selbst fortlaufend während der Arbeit zu erzeugen. Es ist zu diesem Zwecke ein mit dem Ahlenträger mitgehendes Messer derart angeordnet worden, daß der Träger bei der Linksbewegung durch die in das Werkstück einstechende Ahle den Vorschub, bei der Rechtsbewegung dagegen nach dem Heraustreten der Ahle das Schlitzen des Risses bewirkt. Hierbei ist das Rißmesser auf der Schwingachse der Ahle oder auf einer zur ersteren parallelen Achse drehbar, um sich den verschiedenen Materialstärken anzupassen. Das Messer befindet sich somit am Ende eines zur Rißrichtung senkrechten Hebelarmes, der auf Biegung stark beansprucht wird und deshalb einer besonderen Führung und Abstützung bedarf. Zudem ist bei diesen Maschinen der Raum zwischen den Stichbildungswerkzeugen so knapp, daß die Befestigung des Messers am schwingenden Halter nur mit schwachen Schräubchen erfolgen kann und der Halter winklig gebogen sein muß.
  • Diesen Mängeln hilft die Rißmesseranordnung gemäß der Erfindung ab. Dies wird dadurch erreicht, daß das Rißmesser mit seinem Schaft in einer durch den Riß gehenden Ebene liegt und um einen senkrecht zu dieser Ebene gerichteten, vorn am Ahlenschlitten angeordneten Schraubenbolzen schwingbar ist.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung dargestellt. Abb. i ist eine Vorderansicht der Nähwerkzeuge mit Rißmesser; Abb. 2 die Seitenansicht dazu und Abb. 3 ein Schnitt a-a durch den Arm 2 des Transportschiebers, wobei nur die Befestigung des Rißmessers dargestellt ist.
  • Abb. q zeigt einen Schnitt b-b durch den Arm des Preßfußes.
  • Die zu rissende Sohle io ruht auf dem Tisch 6 und wird gegen diesen während des Einstechens der Ahle ii durch den Presserfuß 5 angedrückt. Der Presserfuß 5 ist durch die Schrauben g am Hebel 8 befestigt. Die Ahle ii ist mit ihrem Halter um die Achse 12 ausschwingbar und mit dem Schlitten 2 seitlich bewegbar. Vorn am Schlitten 2 ist eine Nabe 3 vorgesehen, in der mittels der Schraube 13 der Messerhebel i befestigt ist. Der Messerhebel i führt sich in einer Nut in der unteren Fläche des Presserfußes 5. Bei Doppelmaschinen mit feststehendem Tisch wird, wie dargestellt, der Messerhebel i durch die Schraubenfeder q. nach oben gegen den Presserfuß 5 gedrückt. Bei Maschinen mit beweglichem Tisch kann der Messerhebel i festgestellt sein. Eine kleine Einstellschraube 1q. bestimmt die Tiefe des herzustellenden Risses.
  • Die Ahle sticht in der rechten Lage in die Sohle ein und nimmt dann durch ihre Bewegung nach links das Werkstück mit. In der linken Lage tritt die Ahle aus dem vorgestochenen Loch heraus, um in die rechte Lage zurückzukehren. Hierbei wird die Sohle durch den Presserfuß 5 auf dem Tisch 6 festgehalten, und das mit dem Ahlenschlitten 2 nach rechts zurückkehrende Messer schneidet den Riß vor. Bei der Linksbewegung bewirkt also die Ahle den Vorschub, und das Messer gleitet im vorgeschnittenen Riß, während bei der Rechtsbewegung das Schlitzen des Risses vor sich geht.
  • Die Lage der Schneide ja ist so gewählt, daß letztere dicht neben der Ahle steht und der Stich auch in der spitzen Kurve in dem vorgeschnittenen Riß liegt. Die Befestigung des Rißmessers i am Arm 2 des Vorschubschlittens ist vom Stande des Arbeiters mühelos zugänglich. Nach dem Lösen der Schraube 13 kann das Messer i mit oder ohne Feder q. abgenommen werden. Für Schuhreparaturwerkstätten ist besonders das schnelle und bequeme Abnehmen des Messers von Bedeutung, da das Messer öfter nachzuschleifen ist und da es auch die Art der Besohlung verlangt, Rißmesser in verschiedenen Breiten oder Schnittarten schnell auszuwechseln. Der Widerstand, den das oft harte Material auf das Rißmesser ausübt, ist sehr groß. Befindet sich das Rißmesser an einem winkelförmigen Messerhalter, so ist eine hohe Belastung ohne ein Verbiegen oder Brechen des Messers nicht möglich. Besteht dagegen der Messerhalter aus einem geraden Hebel, der auf einem quergerichteten kräftigen Bolzen gelagert ist, so können tiefe Risse und hohe Geschwindigkeiten erreicht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUC$: Doppelmaschine mit am Ahlenschlitten gelagertem und während des Leergangs der Ahle wirksamem Rißmesser, dadurch gekennzeichnet, daß das Rißmesser mit seinem Schaft in einer durch den Riß gehenden Ebene liegt und um einen senkrecht zu dieser Ebene gerichteten, vorn am Ahlenschlitten angeordneten Schraubenbolzen schwingbar ist.
DEM104831D 1928-05-17 1928-05-17 Doppelmaschine mit am Ahlenschlitten angebrachtem und waehrend des Leergangs der Ahle wirksamem Rissmesser Expired DE514729C (de)

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