DE417656C - Kinematograph mit ununterbrochener Abwicklung des Bildbandes - Google Patents

Kinematograph mit ununterbrochener Abwicklung des Bildbandes

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DE417656C
DE417656C DEC35938D DEC0035938D DE417656C DE 417656 C DE417656 C DE 417656C DE C35938 D DEC35938 D DE C35938D DE C0035938 D DEC0035938 D DE C0035938D DE 417656 C DE417656 C DE 417656C
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DE
Germany
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lenses
cinematograph
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light beam
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DEC35938D
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MAURICE BAPTISTE COMBES
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MAURICE BAPTISTE COMBES
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B41/00Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor
    • G03B41/02Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film
    • G03B41/04Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator
    • G03B41/08Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator with rotating transmitting member

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Description

(C
Die Erfindung bezieht sich auf Kinematographen mit ununterbrochener Abwicklung des Bildbandes, bei welchem eine Anzahl von Linsen zur Verwendung kommt, die an der Peripherie einer Scheibe angeordnet sind, welche sich mit gleichmäßiger Geschwindigkeit parallel zur Abwicklungsebene des Films dreht und so angebracht ist, daß eine der Linsen jedes der aufeinanderfolgenden Bilder des Films begleitet, wenn letzterer das Lichtbündel durchquert.
Das durch diese Apparate auf die Leinwand geworfene Bild erfährt auf dieser ununterbrochen seitliche Verschiebungen. Dies ergibt sich daraus, daß die optischen Mittelpunkte der Linsen einen großen Bogen beschreiben, während der Film eine geradlinige Bahn durchläuft, so daß die Projektionsachse abgelenkt wird.
Diesem Mangel soll gemäß der Erfindung dadurch abgeholfen werden, daß die Linsen nicht mehr an feststehenden Punkten der Scheibe angebracht werden, sondern an beweglichen Stücken, welche mit Bezug auf die Scheibe geführt und so betätigt werden, daß der Mittelpunkt der Linsen während des Durchganges durch das Lichtbündel eine geradlinige, parallel zur Achse des Films verlaufende Bahn beschreibt, und zwar mit einer gleichmäßigen Geschwindigkeit, wodurch das projezierte Bild genau fixiert werden kann.
Um zu erzielen, daß die optischen Mittel-
punkte der Linsen in gerader Linie parallel zur Filmachse während des Durchgangs durch das Lichtbündel wandern, braucht man nur die Linsen der Drehachse der Scheibe in geeignetem Maße zu nähern oder zu entrücken. Hierdurch schaltet man allerdings Geschwindigkeitsänderungen ein, welche einen Mangel in der Fixierung des Bildes herbeiführen können. Um dem abzuhelfen, erteilt man den ίο Linsen eine Karrektionsbewegung, welche dazu bestimmt ist, die Gleichmäßigkeit der Geschwindigkeit der Linsen wiederherzustellen. Die Zeichnung stellt einen Kinematographien gemäß der Erfindung beispielsweise dar, und »5 zwar zeigt
Abb. ι die die Linsen tragende Scheibe in Vorderansicht.
Abb. 2 zeigt auf der linken Seite die Scheibe im Grundriß und auf ihrer rechten Seite die ao Scheibe im Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. 1. Die die Linsen tragende Scheibe 1 ist auf die Welle 2 aufgekeilt, die sich in Lagern 3 des Apparategestells dreht und durch die Muffe 4" einer feststehenden Scheibe 4 hindurchgeht, vor deren Öffnung 5 die Bilder des Films 6« vorbeigehen, der durch eine gezahnte Trommel auf der Antriebswelle 7 betätigt wird. Die Scheibe 1 ist mit Nuten versehen, in welchen Schieber 8 angeordnet sind, die sich mit ihrer Basis auf einen Daumen 9 stützen, welcher fest mit der feststehenden Scheibe 4 verbunden ist. Am entgegengesetzten Ende der Schieber sind an die Achsen ι ο Hebel 11 angelenkt, von denen | jeder eine der Linsen 12 trägt und deren j Schwanzstücke sich auf einem Daumen 13 i stützen, welcher fest mit der feststehenden ! Scheibe 4 verbunden ist. Eine Feder 14 preßt | beständig die Schieber und die Schwanzstücke der Hebel gegen ihre Führungsdaumen. ;
Der Umriß der Daumenscheibe 9, der im ■; größten Teile kreisförmig ist, besitzt in dem : Teile, welcher dem Durchgang der Linsen durch das Lichtbündel entspricht, eine Ver- | tiefung, welche bezweckt, die Verschiebung der j Schieber in ihren Nuten zur Drehachse der Scheibe hin zu bewirken. In diesem Augenblick treffen die Schwanzstücke der entsprechenden Hebel auf den nicht kreisförmigen Teil des Daumens 13, infolgedessen die Hebel sich drehen und den Linsen eine Korrektionsbewegung zuerteilen, die um so schneller ist, je mehr sich der Abstand der Linsen unter der j Einwirkung der Bewegung des Schiebers von \ ihrer Drehachse verändert hat. Infolge der Kombination dieser Bewegungen mit der Umdrehung der Scheibe verschiebt sich der optische Mittelpunkt der Linsen mit gleichmäßiger Geschwindigkeit parallel zur Filmachse während des Durchganges durch das Lichtbündel.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die im obigen erläuterte Ausführungsform und Konstruktionseinzelheiten, die man abändern kann, ohne aus dem Rahmen der Erfindung herauszutreten.
So könnte beispielsweise die doppelte Hilfsbewegung den Linsen auch auf andere Weise zuerteilt werden, und die Führung der Linsen mit Bezug auf die Scheiben, von welchen sie getragen werden, kann mittels einer geeigneten Vorrichtung bewirkt werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Kinematograph mit ununterbrochener Abwicklung des Bildbandes, bei welchem eine umlaufende Scheibe zur Verwendung kommt, die an ihrer Peripherie mit Linsen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Linsen auf beweglichen Stücken angebracht sind, die mit Bezug auf die umlaufende Scheibe geführt sind und so angetrieben werden, daß der Mittelpunkt der Linsen während des Durchgangs durch das Lichtbündel eine geradlinige Bahn parallel zur Filmachse beschreibt, und zwar mit einer gleichmäßigen Geschwindigkeit, um eine genaue Fixierung des projezierten Bildes zu erhalten.
  2. 2. Ausführungsform des Kinematographen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Linsen im Augenblick des Durchganges durch das Lichtbündel eine erstmalige Verschiebung zuerteilt wird, durch welche sie der Achse der Scheibe (1) in geeignetem Maße genähert oder entrückt werden, um die geradlinige Bahn zu erhalten, und eine zweite Verschiebung, welche dazu bestimmt ist, die durch die erste Verschiebung gestörte Gleichmäßigkeit der Geschwindigkeit wiederherzustellen.
  3. 3. Ausführungsform des Kinematographen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Linsen (12) von Hebeln (11) getragen werden, welche an Schieber (8) angelenkt sind, die in Nuten der Scheibe (Ί) geführt sind, und daß die Basis dieser Schieber (8) und das Schwanzstück der Hebel (11) sich auf Daumen (9, 13) stützen, die ihre Bewegungen steuern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEC35938D 1924-10-27 1924-12-30 Kinematograph mit ununterbrochener Abwicklung des Bildbandes Expired DE417656C (de)

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