DE41730C - Führungsplatten an Walzwerken - Google Patents

Führungsplatten an Walzwerken

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DE41730C
DE41730C DENDAT41730D DE41730DA DE41730C DE 41730 C DE41730 C DE 41730C DE NDAT41730 D DENDAT41730 D DE NDAT41730D DE 41730D A DE41730D A DE 41730DA DE 41730 C DE41730 C DE 41730C
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Germany
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guide plates
plates
plate
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depressions
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT41730D
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English (en)
Original Assignee
J. D. ELLIS in Sheffield, York, England
Publication of DE41730C publication Critical patent/DE41730C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B39/00Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B39/14Guiding, positioning or aligning work
    • B21B39/16Guiding, positioning or aligning work immediately before entering or after leaving the pass

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

KAiSERLlCHES PATENTAMT.
VW
PATENTSCHRIF
KLASSE /fSv/E/SENERZEUGUNG.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Juni 1887 ab.
Bei der Herstellung von Eisen- oder Stahlplatten mit in Längsrichtung laufenden Versteifungsrippen von concaver, convexer oder beliebig anderer Form auf der einen Seite und mit eben solchen Rippen oder Vertiefungen oder auch von glatter Form auf der anderen, Seite, welche Platten hauptsächlich zur Anfertigung von Flammröhren Verwendung finden, hat es sich als ein Uebelstand herausgestellt, dafs infolge des gegenseitigen seitlichen Verschiebens der mit entsprechenden Erhöhungen und Vertiefungen versehenen, in einander greifenden Walzen sich auf den Platten Buckel bildeten, demzufolge also auch eine vollkommen gleichmä'fsige Stärke der Platten ausgeschlossen war.
Zweck, vorliegender Erfindung ist nun, den gekennzeichneten Uebelstand dadurch zu beseitigen, dafs zu beiden Seiten der Walzen, durch welche die aus Ingots, Luppen oder Tafeln zu walzende Eisen- oder Stahlplatte hindurchgeführt wird, Führungs- oder SicherungspLmcn angeordnet sind, die durch eine mit der 'Hand, durch Dampf- oder hydraulische Kraft./bewegte Einstellvorrichtung der St.'irke der auszuwalzenden Platte entsprechend gehoben oder gesenkt werden können.
Diese Führungsplntten sind, ebenso wie die Walzen, mit Erhöhungen und Vertiefungen versehen, so dafs sich die Erhöhungen der Führutig<pl,-.tton heim Senken der letzteren gennu in'die Vertiefungen der Platten dergestalt einlegen, dafs jedwede seitliche Verschiebung der Platten w-fhrend des Auswalzens ausgeschlossen ist. .
Ein mit solchen Führungsplatten ausgerüstetes Walzwerk ist in Fig. 1 in Ansicht, in Fig. 2 im Grundrifs und in Fig. 3 im Querschnitt dargestellt, ab sind die Walzen, die. durch die in den seitlichen Ständern des Walzwerkes gelagerten Spindeln c c entsprechend der Stärke der auszuwalzenden Platten eingestellt werden können.
d d sind die zu beiden Seiten der Walzen liegenden Führungsplatten, die durch eine durchgehende Mittelrippe und durch eine gröfsere Anzahl von zu letzterer senkrecht stehenden Seitenrippen die nöthige Versteifung erhalten. An ihrer Unterseite sind die über die gesammte Walzenbreite sich erstreckenden Führungsplatten mit Erhöhungen und Vertiefungen ausgerüstet, die genau in die Vertie-. fungen und Erhöhungen der gewalzten Platten eintreten. Die Führungsplatien erhalten ebenfalls in den Ständern des Walzwerkes Führung und sitzen an den unteren Enden der verticalen Spindeln e, welche durch ein an deren oberem Ende sitzendes Schneckenrad f. in Drehung versetzt werden; Rad_/steht im Eingriff mit einer auf der horizontal über dem Walzwerkgestell liegenden Welle/1 sitzenden Schnecke g, die entweder mit der Hand, durch Dampf- oder hydraulische Kraft in Drehung versetzt wird und demnach die beiden Führungsplatten auf- und abwärts bewegt, um eine der Stärke der auszuwalzenden Platte genau entsprechende Einstellung der Führungsplatten gegen die Rippenplatte zu sichern.
In der dargestellten Walzwcrksanordnung ist die Einstellvorrichtung für die Führungsplatten als mit der Hand bethätigt dargestellt, zu wel-

Claims (1)

  1. chtm Zwecke auf den horizontalen Wellen /.' Miiiniriklcr /aufgekeilt sind.
    Die Filhrungsplauen d d werden, sowie die vordere Kante der auszuwalzenden Platte das von beiden Walzen α und b gebildete Kaliber pnssirt luu, durch Drehung der Spindeln· e e gegen, die Eisenplaue heranbewegt, wodurch letztere genau und richtig geführt wird, ein seilliches Verschieben der Platte und dadurch die Bildung von Buckeln und ungleichmäßig starken Stellen in derselben vollständig ausgeschlossen ist.
    ■ Patent-Anspruch:
    Zum Auswalzen von mit Rippen oder Erhöhungen bezw. Vertiefungen an einer oder beiden Seiten versehenen Platten: Anordnung von einstellbaren Führungsplatten d d an einer oder an beiden Seiten eines Walzwerkes, welcheFührungsplatten mit entsprechenden Vertiefungen oder Erhöhungen auf ihrer Fläche versehen sind, zum Zwecke der Vermeidung seitlicher Verschiebung der herzustellenden Platte während des Auswalzens.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT41730D Führungsplatten an Walzwerken Expired - Lifetime DE41730C (de)

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