DE416631C - Zweitaktmotor mit Kurbelkastenladepumpe - Google Patents

Zweitaktmotor mit Kurbelkastenladepumpe

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DE416631C
DE416631C DEM83698D DEM0083698D DE416631C DE 416631 C DE416631 C DE 416631C DE M83698 D DEM83698 D DE M83698D DE M0083698 D DEM0083698 D DE M0083698D DE 416631 C DE416631 C DE 416631C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D17/00Controlling engines by cutting out individual cylinders; Rendering engines inoperative or idling
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
    • F02D2700/05Controlling by preventing combustion in one or more cylinders
    • F02D2700/052Methods therefor
    • F02D2700/056Methods therefor by interrupting the medium supply

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Zweitaktmotoren, deren Kurbelkammer als Ladepumpe dient. Kleinmotoren dieser Art, wie sie besonders für Krafträder und Kleinkraftwagen verwendet werden, haben bei niederen Drehzahlen eine mangelhafte Elastizität. Die Ursache dafür liegt darin, daß bei stark gedrosseltem Vergaser zu wenig Gemisch aus der Kurbelkammer in den Arbeitszylinder überströmt, so daß eine Zündung nicht mit Sicherheit erfolgt. Die Erfindung sucht einen elastischen Langsamgang dadurch zu erreichen, daß zwangläufig auf jeden Arbeitstakt ein oder zwei Leertakte folgen, was dadurch bewirkt wird, daß ein Einströmen von Gemisch nach dem Arbeitszylinder während der Leertakte verhindert wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Zweitaktmotors gemäß der Erfin-
ao dung im Schnitt dargestellt, bei dem hinter jedem Arbeitstakt ein Leertakt folgt.
Der Arbeitszylinder 1 steht mit dem Kurbelgehäuse durch einen Überströmkanal 2 in Verbindung. In diesen ist ein Drehschieber 3 eingebaut, der durch eine Zugfeder 4 in Offenstellung gehalten wird.
Die Feder greift an einer Nase 5 an, die sich an einen Anschlag 6 des Kanals 2 anlegt. Auf der anderen Seite des Schiebers ist eine Gabel 7 vorgesehen, in der ein Bolzen 8 eines Doppelhebels 9 geführt ist. Der Hebel 9 ist um Zapfen 10 eines Exzenters 14 gelagert. Das andere Ende des Doppelhebels trägt eine Rolle 15, die in der Bahn eines Nockens 11 liegt. Letztere wird durch ein Zahnräderpaar 12, 13 von der Kurbelwelle im Verhältnis von 2 zu ι angetrieben. Der Drehzapfen 10 des Hebels 9 kann mittels des Exzenters 14 so verstellt werden, daß die Anlauf rolle 15 außerhalb der Bahn des Nockens 11 bleibt. In dieser Stellung ist die Schiebersteuerung ausgeschaltet.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Ist die Steuerung eingeschaltet, so wird nur bei jeder zweiten Umdrehung der Kurbel frisches Gemisch dn die Kurbelkammer angesaugt und in den Zylinder eingedrückt. Das Arbeitsspiel ist dann folgendes:
Beim Arbeitstakt saugt der Kolben beim Hochgang frisches Gemisch an und verdichtet das in den Zylinder eingedrückte Gemisch, das ,im oberen Totpunkt des Kolbens oder
kurz vorher gezündet wird und den Kolben abwärts treibt. Hierauf wird^ um einen Leertakt herbeizuführen, während des Niederganges des Kolbens der Überströmkanal 2 durch Schließen des Schiebers 3 abgesperrt, so daß das in der Kurbelkammer eingeschlossene Gemisch nicht in den Zylinder gelangen kann. Es erfährt während dieses Leertaktes lediglich eine Volumen- und Druckänderung. Die dritte Kurbelumdrehung ist wieder Arbeitstakt. Zu diesem Zweck wird in der unteren Totstellung des Kolbens der Überströmkanal 2 durch Drehen des Schiebers 3 für das in der Kurbelkammer eingeschlossene Gasluftgemisch freigegeben, so daß dieses in den Zylinder gelangt und beim Hochgang des Kolbens verdichtet wird. Gleichzeitig wird neues frisches Gemisch in die Kurbelkammer angesaugt.
Es liegt also zwischen jedem Arbeitstakt ein Leertakt. Durch diese Arbeitsweise ergibt sich zwangläufig die Notwendigkeit, bei geringer Belastung mit ausreichender Füllung zu fahren, da ja erst bei jeder zweiten Um- »5 drehung ein Antrieb erfolgt. Würde man die gleiche geringe Leistung ohne Einschaltung von Leertakten zu erreichen suchen, d. h. bei jeder Umdrehung der Kurbelwelle eine Zündung geschehen lassen, so müßte die Füllung
halb so groß sein, und es ist dann fraglich, ob sie sicher zündet; die Gefahr des Aussetzens ist also vorhanden. Es wird also beim Einschalten der Leertakte mit einer größeren Füllung gearbeitet, was eine Zunahme des thermischen Wirkungsgrades zur Folge hat. Die Maschine abeitet also bei geringer Belastung nicht so unwirtschaftlich als Motoren ohne Leertakte.
Ist das Verhältnis der Räder 12, 13 nicht 2 zu i, sondern 3 zu 1, so ist jeder dritte Takt ein Arbeitstakt.
Das Absperren der Gemischzufuhr kann natürlich auch schon in der Saugleitung erfolgen. Der Schieber 3 müßte in diesem Falle in die Ansaugeleitung eingebaut werden.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Zweitaktmotor, dessen Kurbelkammer als Ladepumpe dient, dadurch gekennzeichnet, daß ein im Ansauge- oder Überströmkanal liegendes Absperrorgan (3) von der Kurbelwelle des Motors durch ein ein- und ausschaltbares Getriebe in der Weise gesteuert wird, daß nach einem Arbeitshub mindestens ein Leerhub durch Absperren des Gemischüberströmkanals erreicht wird.
    JlS
    BEHUN. GEDKUCKT IN DER REICHSDRUCKERSt.
    ■3 j *JH!!^ '*■$
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