DE416093C - Verfahren zur Herstellung eines Firnisses - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Firnisses

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DE416093C DEL55372D DEL0055372D DE416093C DE 416093 C DE416093 C DE 416093C DE L55372 D DEL55372 D DE L55372D DE L0055372 D DEL0055372 D DE L0055372D DE 416093 C DE416093 C DE 416093C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D193/00Coating compositions based on natural resins; Coating compositions based on derivatives thereof

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description

  • Verfahren -zur Herstellung eines Firnisses, Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung eines Firnisses, der sich dadurch auszeichnet, daß er vor dem Aufstreichen auf die in Frage kommenden Gegenstände wasserlöslich ist, nach dem Aufstreichen aber eine glänzende Schutzschicht bildet, die wasserunlöslich, sehr widerstandsfähig, hart und elastisch ist.
  • Der Firnis wird gemäß der Erfindung in der Weise hergestellt, daß eine durch Verseifen von ölfettsäuren mit Ammoniak erhaltene Ammoniakseife mit einer durch Verseifung von Harzen oder Gummiharzen erzeugten Harzseife vermischt wird. Die Mengenverhältnisse der beiden Seifenarten schwanken nach den benutzten Ausgangsmaterialien und dem beabsichtigten Anwendungsgebiet. Es entsteht aber in allen Fällen eine wasserlösliche Flüssigkeit, die nach dem Aufstreichen einen glänzenden wasserunlöslichen Firnis liefert. Der Firnis ist für die verschiedensten Stoffe als Anstrich verwendbar, z. B. für Holz, Stein, Zement, Glas, Leder, Gewebe, und kann sogar für bestimmte Metalle Anwendung finden, da er sich leicht ausbreitet und in jeder gewünschten Konzentration durch einfaches Verdünnen mit Wasser hergestellt werden kann. Nach dem Aufstreichen auf den zu lackierenden Körper verdunstet das Wasser, und es tritt eine Zersetzung der Seifen unter Abscheidung von Ammoniak ein, das verdunstet, so daß schließlich ein Gemisch von Ölsäuren und Harzen als Schutzschicht zurückbleibt, die vollständig austrocknet und einen elas:ischen, widerstandsfähigen und wasserunlöslichen Überzug bildet.
  • Zur Herstellung der Ammoniakseifen werden die in Betracht kommenden öle entsprechend ihrer Eigenart verseift. Geht man beispielsweise von Rizinusöl aus, das besonders gut geeignet ist, so kann die Verseifung direkt mit dem Ammoniak vorgenommen werden. Es ist -aber auch möglich, zuerst eine Natronseife herzustellen, aus ihr die Fettsäure zu isolieren und diese Fettsäure dann mit Ammoniak in die Ammoniakseife zu verwandeln.
  • Die Verseifung der Harze erfolgt direkt mit Ammoniak. Es hat sich gezeigt, daß die Verseifung begünstigt wird, wenn eine kleine Menge von Ammoniumrizmat als Katalysator verwendet wird.
  • Die Lösungen der erhaltenen Ammoniakseife, der Fettsäure und der Harze werden einfach miteinander gemischt und durch Umrühren eine möglichst homogene Flüssigkeit hergestellt. Diese Flüssigkeit kann mit Wasser je nach dem gewollten Anwendungsgebiet beliebig verdünnt werden.
  • Die wäßrige Lösung wird auf die in Frage kommende Fläche aufgetragen, es tritt, wie bereits hervorgehoben, beim Trocknen auch eine Zersetzung der Seifen unter Abspaltung von Ammoniak ein, und es verbleibt die Schutzschicht aus einer innigen Mischung der angewandten Ölsäure und des Harzes.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCii: Verfahren zur Herstellung eines Firnisses, dadurch gekennzeichnet, daß Lösungen von fettsaurem Ammoniak mit Lösungen von Ammoniakharzseifen vermischt werden.
DEL55372D 1922-02-22 1922-04-11 Verfahren zur Herstellung eines Firnisses Expired DE416093C (de)

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