DE416092C - Einrichtung zum Entlueften von Quecksilberdampfgleichrichtern, bestehend aus einer mit dem Gleichrichtergefaess zusammengebauten Quecksilberdampfpumpe - Google Patents

Einrichtung zum Entlueften von Quecksilberdampfgleichrichtern, bestehend aus einer mit dem Gleichrichtergefaess zusammengebauten Quecksilberdampfpumpe

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DE416092C
DE416092C DEA40918D DEA0040918D DE416092C DE 416092 C DE416092 C DE 416092C DE A40918 D DEA40918 D DE A40918D DE A0040918 D DEA0040918 D DE A0040918D DE 416092 C DE416092 C DE 416092C
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BBC Brown Boveri AG Germany
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BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J13/00Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
    • H01J13/02Details
    • H01J13/28Selection of substances for gas filling; Means for obtaining the desired pressure within the tube
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0072Disassembly or repair of discharge tubes
    • H01J2893/0073Discharge tubes with liquid poolcathodes; constructional details
    • H01J2893/0074Cathodic cups; Screens; Reflectors; Filters; Windows; Protection against mercury deposition; Returning condensed electrode material to the cathodic cup; Liquid electrode level control
    • H01J2893/0086Gas fill; Maintaining or maintaining desired pressure; Producing, introducing or replenishing gas or vapour during operation of the tube; Getters; Gas cleaning; Electrode cleaning

Landscapes

  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Entlüften von Quecksilberdampfgleichrichtern, bestehend aus einer mit dem Gleichrichtergefäß zusammengebauten Quecksilberdampfpumpe. Zum. Entlüften von Quecksilberdampfgleichrichtern dienen Luftpumpen, welche nach Art mechanisch betriebener Pumpen oder als Quecksilberdampfstrahlpumpen ausgeführt sind. Die mechanisch betriebenen Pumpen werden meist zur Erzielung eines Vorvakuums, die Quecksilberdampfstrahlpumpen zur Erzielung eines Hochvakuums verwendet. Die letztgenannten sind mit dem Gleichrichtergefäß unmittelbar durch eine Rohrleitung verbunden und entziehen dem Gleichrichtergefäß die noch vorhandene Luft. Ihre Wirkung wird aber durch den Widerstand beeinträchtigt, welchen die Rohrleitung dem Luftstrom entgegensetzt, und so hängt die Güte des Vakuums auch teilweise von der Länge und dem Querschnitt des Zuführungsrohres der Luft vom Gleichrichter zur Pumpe ab. Um die Pumpwirkung zu verstärken, hat man nun bereits die Dampfstrahlpumpe dicht neben dem Gleichrichtergefäß angeordnet und sie sogar mit diesem konstruktiv vereinigt. Aber abgesehen davon, daß das Nebeneinandersetzen dieser beiden Einrichtungen die Zugänglichkeit der verschiedenen Teile erschwert, muß für das Luftzuführungsrohr doch ein größeres Rohrstück verwendet werden, weil die Pumpe die Luft aus dem oberhalb des Gleichrichters befindlichen Kühldom absaugt. Der beabsichtigte Zweck wird durch das Nebeneinandersetzen der beiden Einrichtungen daher nur unvollkommen erreicht.
  • Gegenstand der Erfindung ist nun eine Einrichtung zum Entlüften von Quecksilberdampfgleichrichtern, bestehend aus einer mit dem Gleichrichtergefäß zusammengebauten Quecksüberdampfpumpe, bei welcher die Quecksilberdampfpumpe unmittelbar auf den Zylinder des Gleichrichters aufgesetzt ist. Diese Anordnung hat den großen Vorteil, daß die Reibungswiderstände der Rohrzuführung ganz vermieden sind, da es hierbei möglich ist, die Luft vom Gleichrichter in die Pumpe durch ein düsenartiges Rohr gelangen zu lassen, i welches sowohl die Decke des Gleichrichterzylinders als auch den Boden der Luftpumpe durchdringt und in dessen Inneren Kühleinrichtungen vorgesehen sind, welche die in die Pumpe strömende Luft vorkühlen.
  • Die Erfindung sei an Hand des in der Abbildung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • In der Abbildung bedeuten: b das Gleichrichtergefäß, n die Anode, h die Kathode, i ein Führungsrohr für den aufsteigenden Quecksilberdampf, d die auf den Deckel des Gleichrichters aufgesetzte D.ampfstrahlhochvakuumpumpe, a deren Kühlmantel, g die Kühlflüssigkeit, o das zur Vorvakuumpumpe gehende Absaugrohr, lt die Heizvorrichtung für die Hochvakuumpumpe, e das durch lt ge- heizte Quecksilber der Pumpe, f einen überlaui für das Quecksilber.
  • m ist ein über der Kathode befindlicher Dom im Innern des Gleichrichters, welcher durch die Düse c mit dem Zylinderraum der Pumpe d in Verbindung steht. Die Düse c, wie auch der Dom m, werden durch die Kühlflüssigkeit L gekühlt, so daß die Luft, welche aus dem Gleichrichter durch den Dom und die Düse strömt, in gekühltem Zustande in die Pumpe gelangt, was für die Wirksamkeit der Pumpe von großer Bedeutung ist. Die Einströmdüse für die Luft ist von dein zum Betrieb der Pumpe dienenden, geheizten Quecksilberbad ringförmig umgeben, so daß auch der aufsteigende Quecksilberdampf die Düse ringförmig umschließt. Die Heizung des Bades erfolgt hierbei von der Mantelfläche des Pumpenkörpers her durch besondere Heizkörper. Hierdurch ist man unabhängig von der Heizung, welche sich als Folge dei Erwärmung des Gleichrichters ergibt, die ihrerseits von der Höhe der Gleichrichterbelastung abhängt. Der Einfluß dieser Wärme auf den Gang der Pumpe ist aus diesem Grunde sogar gar nicht erwünscht, und die Kühleinrichtung in Dom und Düse soll möglichst zur vollkommenen Kondensation der aus dem Rohr i aufsteigenden Quecksilberdämpfe ausreichen. Da nun aber anzunehmen ist, daß dennoch diese-Quecksilberdämpfe in den Pumpenraum gelangen und die dort vorhandene Quecksilbermenge vergrößern, ist durch den Überlauf f dafür gesorgt, daß der überschuß an Quecksilber wieder nach der Kathode abfließt. Die Vorteile des unmittelbaren Zusammenbaus von Pumpe und Gleichrichter sind demnach i. hoher Wirkungsgrad der Pumpe, weil der Reibungsverlust der Luft im Zuführungsrohr fortfällt, . 2. Ersparnis an Grundfläche für die Aufstellung der Pumpe, 3. mechanische Vereinigung von Pumpe und Gleichrichter zu einer baulichen Einheit. Auch die Ausführung der Quecksilberdampfstrahlpumpe ist wegen der inneren, in der Mitte befindlichen Zuführung der Luft ganz besonders vorteilhaft, weil dadurch sowohl eine vollkommen gleichmäßige Mischung von Luft und Dampf, als auch eine völlig gleichmäßige Erwärmung und Abkühlung des Quecksilbers gegenüber der seitlichen Luftzuführung erreicht wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Entlüften von Quecksilberdampfgleichrichtern, bestehend aus einer mit dem Gleichrichtergefäß zusammengebauten Quecksilberdampfpumpe, dadurch gekennzeichnet, daß die Luft vom Gleichrichter in die unmittelbar auf den Zylinder des Gleichrichters aufgesetzte Pumpe durch ein düsenartiges, gleichzeitig als Spalt der Pumpe dienendes Röhr gelangt, welches sowohl die Decke des Gleichrichterzylinders, als auch den Boden der Luftpumpe durchdringt, und in dessen Inneren Kühleinrichtungen vorgesehen sind, welche die in die Pumpe strömende Luft vorkühlen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich im Inneren des Gleichrichters unterhalb der Pumpe ein doppelwandig ausgeführter, nach innen gestülpter, wassergekühlter Dom befindet, welcher zur Kondensation des durch eine über der Kathode befindliche Düse in ihn hineingeleiteten Quecksilberdampfes dient.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einströmdüse für die Luft von dem zum Betrieb der Pumpe dienenden, geheizten Quecksilberbad ringförmig umgeben ist, so daß auch der aufsteigende Quecksilberdampf die Düse ringförmig umschließt, und daß die Heizung des Bades von der Mantelfläche des Pumpenkörpers her durch besondere Heizkörper erfolgt.
DEA40918D 1923-10-30 1923-10-30 Einrichtung zum Entlueften von Quecksilberdampfgleichrichtern, bestehend aus einer mit dem Gleichrichtergefaess zusammengebauten Quecksilberdampfpumpe Expired DE416092C (de)

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