DE415789C - Maschine zur Herstellung kleiner Blechwerkstuecke - Google Patents

Maschine zur Herstellung kleiner Blechwerkstuecke

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DE415789C
DE415789C DES60145D DES0060145D DE415789C DE 415789 C DE415789 C DE 415789C DE S60145 D DES60145 D DE S60145D DE S0060145 D DES0060145 D DE S0060145D DE 415789 C DE415789 C DE 415789C
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Germany
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machine
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/76Making other particular articles writing or drawing instruments, e.g. writing pens, erasing pens

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 29. JUNI 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 415789 -" KLASSE 7c GRUPPE 40
(S 60145 1/7 c)
Albert Henry Smith in Birmingham, Engl.
Maschine zur Herstellung kleiner Blechwerkstücke.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Juni 1922 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund der Anmeldung in England vom 20. Juni 1921 beansprucht.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ma- [ tätig, so daß eine schnellere Herstellung der schine zur Herstellung kleiner Blechwerk- Werkstücke als bisher möglich ist. stücke, beispielsweise Stahlfedern, aus einem j Bei der Maschine wird in bekannter Weise Blechstreifen. Die Maschine arbeitet in ihren ein Stempelpaar verwendet, dem der Blaneinzelnen Arbeitsvorgängen vollkommen selbst- i kettstreifen zwischen den einzelnen Stempeln
zugeführt wird. Gemäß vorliegender Erfindung sind eine Kurbelwelle und eine Kurbelstange vorgesehen, um dem einen Stempel eine hin und her gehende Bewegung zu verleihen. Es ist eine besondere Zahnklinkeneinrichtung angeordnet, die den Blankettstreifen intermittierend weiterschiebt. Dem Ausstoßer, der kraftschlüssig mit der Maschine gekuppelt ist, wird eine intermittierende, hin ίο und her gehende Bewegung erteilt. Die Maschine arbeitet auf diese Weise vollkommen selbsttätig.
Die Erfindung ist auf den Zeichnungen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Abb. ι eine Aufsicht.
Abb. 2 ist eine Stirnansicht. Abb. 3 ist ein Schnitt durch die Maschine. Abb. 4 ist ein Schnitt durch die Stempel im vergrößerten Maßstabe.
Abb. S ist die Ansicht einer anderen Ausführungsform.
Abb. 6 ist eine Aufsicht der Abb. 5. Abb. 7 ist die Ansicht eines Einzelteiles. Mit Bezug auf die Abb. 1 bis 5 wird ein Stempelpaar verwendet. In dem Stempel 1 ist ein Werkzeug 2 befestigt, um das Lochen und Schneiden vorzunehmen. In dem Stern- ; pel ι ist ferner ein Werkstück 6 befestigt, das ' zum Prägen Verwendung findet. Ein Werkzeug 7 dient zum Stempeln oder Markieren von Worten auf dem Blechstück. Diese sind so gelagert, daß sie mit Bezug zur Maschine feststellen. Jedes Werkzeug ist mit einem ; Bund oder einer Schulter 8 am Schaft ver- ' sehen, die sich gegen eine festliegende Querstange 9 abstützt. Das Werkzeug 2, welches die Kantenschlitze an dem Blechstück her- ι stellt und das Blechstück locht, ragt bis zur ι Stirnfläche der Stanze 1 hervor, während die ; Werkzeuge 6 und 7 zum Prägen und Stempeln mit Bezug auf die Stirnfläche 'der Stanze 1 etwas zurückgesetzt sind, so daß das abgetrennte Blechstück 10 gelocht und geschnitten wird, bevor es geprägt und gestempelt wird.
Die Werkzeuge 2, 6 und 7 sind verschiebbar in einem Ausstoßer 11 gelagert, der selbst wieder mit Bezug zu der festliegenden Stanze 1 verschoben werden kann. Der Ausstoßer 1 r ist mit einem Flansch an seiner Rückseite versehen, der durch Schrauben mit einer Buchse 14 verbunden ist, die periodisch eine achsiale Bewegung durch einen Schlitten 15 ausführt, der bei 16 gegabelt ist, um den ι notwendigen Raum für die Querstange 9 zu lassen. Der Ausstoßer 11 besteht aus einem nach vorn vorstehenden Teil, der mit einem Loch 18 für das Stempel werkzeug 7 und einem Loch 19 für das Prägewerkzeug 6 und mit drei besonderen Löchern bei 20 ausgerüstet ist, die in ihrer Form dem Querschnitt des ' dreispännigen Werkzeuges 2 entsprechen. Die Wandungen der Löcher 18, 19 und 20 des Ausstoßers dienen zur Führung der Werkzeuge 2, 6 und 7. Das Ende des nach vorn vorspringenden Teiles des Ausstoßers darf nicht breiter sein, als die Außenabmessung des zu bearbeitenden Werkstückes. Das Ende des Ausstoßers wird durch eine Fläche begrenzt, die in ihrer Form und in ihrer Ab-■ messung dem zu bearbeitenden Werkstück entspricht, so daß, wenn sich der Ausstoßer in seiner Arbeitsstellung befindet, um das Werkstück von den Stirnflächen der Werkzeuge 2, 6 und 7 abzuheben, dann kein Bestreben vorliegt, das Werkstück biegend zu beanspruchen.
Mit dem Stempel, einschließlich den Gliedern i, 11, 2, 6 und 7, arbeitet ein hin und her gehendes Stanzwerkzeug 25 zusammen, dessen Stirnflächen 26 der Form des zu bearbeitenden Werkstückes entspricht. Fest in der Stanze 25 sitzt ein Werkzeug 27, dessen Stirnfläche 28 ebenso ausgebildet ist, wie die Stirnfläche des Prägewerkzeuges 6. Die Stanze 25 ist ebenfalls mit Löchern 29 versehen, die in ihrer Form den Stirnflächen der : Teile 4 und 5 entsprechen.
' Die Maschine wird durch eine Kurbelwelle 50 angetrieben, auf deren Kurbel eine Verbindungsstange 51 lagert. Diese Verbindungsstange ist mit einem Schlittenkopf 52 gekuppelt, der eine hin und her gehende Stanze 25 trägt. Auf der Kurbelwelle 50 sitzt ein Kegelrad 51«, das mit einem Kegelrad 52s auf einer Längswelle 53 kämmt, die an der Seite der Maschine angebracht ist. Die Längswelle dient zum Antrieb einer Nokkenscheibe 54, welche eine Rolle 55 beeinflußt, die an einem Hebel 56 sitzt, der bei 57 angelenkt ist. Der Hebel 56 trägt an seinem oberen Ende ein Paar angelenkte und unter Federwirkung stehende Klinken 58, die mit einem Klinkenrad 59 in Eingriff kommen. Das Klinkenrad 59 sitzt auf einer Welle 60, die quer durch die Maschine geht. Die Welle 60 ist mit einer treibenden Rolle 61 versehen, die mit einer einstellbaren Rolle 62 zusammenarbeitet. Die Rollen 61 und 62 können durch eine Schraube 63 zueinander verstellt werden. Jede Rolle ruht in einem Lager, das in einem Rahmen 64 verschoben werden kann. Zwischen den beiden Lagern befindet sich eine Feder 65. Der Blechstreifen 30 wird zwischen den Rollen 61 und 62 zugeführt. Die aus der Nockenscheibe 54 und den Klinken 58 bestehende Einrichtung ist so angeordnet, daß der Blechstreifen intermittierend während der Zeiteinheit zugeführt wird, wenn sich die hin und her gehende Stanze 25 in ihrer zurückgezogenen Lage befindet.
Die Welle 53 oder ein Fortsatz derselben
trägt eine Nockenscheibe 66, die mit einer Rolle 67 zusammenarbeitet, welche auf einem Hebel 68 sitzt, der bei 69 am Ende der Maschine angelenkt ist. An seinem freien Ende trägt dieser Hebel eine Einstellschraube 70, die mit einem Kugelkopf 71 versehen ist, der sich gegen den Schlitten 15 legt, welcher den Ausstoßer kraftschlüssig periodisch beeinflußt. Die Einstellschraube 70 ist eine Einrichtung, wodurch der Hub des Ausstoßers verändert werden kann.
In der Abb. 3 ist zwischen einer Schulter 72 an dem Schlitten 15 und einem Anschlag 72, eine kräftige Schraubenfeder 74 angeordg net, wodurch bei dieser Bauart dem Schlitten 15 seine Rückwärtsbewegung durch die Vorwärtsbewegung der Stanze 25, 31 oder 40 erteilt wird. Die Feder 74 bildet gleichzeitig eine Stoßdämpfung für den Ausstoßer. Der Schlitten 15 jedoch kann eine kraftschlüssige Rückwärtsbewegung ausführen und hängt nicht von der Vorwärtsbewegung der Stanze 25, 31 oder 40 ab.
Bei einer anderen Ausführungsform, an Stelle der direkten Betätigung des Ausstoßers, kann eine Feder, beispielsweise 74, vorgesehen sein, wobei dann die Einrichtung für die direkte Bewegung des Ausstoßers fortfällt. Bei dieser Bauart würde die normale Lage des Ausstoßers die sein, in welcher er gegen die hin und her gehende Stanze 25 vorgeschoben ist. Wenn der Ausstoßer in diesei· Stellung den Druck von der Feder 74 aufnimmt, kann er gegen eine Auswärtsbewegung durch eine Schulter o. dgl. an dem Ausstoßer selbst zurückgehalten werden, die sich gegen eine Schulter im Inneren der Stanze 1 legt. Beim Arbeitsvorgang würde ein derartiger Ausstoßer durch die mit ihm zusammenarbeitende Stanze 25 zurückgedrückt werden. .Wenn die Stanze ihren Rückwärtshub ausführt, dann würde der Ausstoßer infolge des Druckes der Feder 74 folgen. Die Bewegung des Ausstoßers jedoch würde auf- ; hören, sobald er seine voll ausgestreckte Lage \ erreicht hat, so daß das abgetrennte · Blechstück dann zwischen dem Ende des Ausstoßers und dem Ende der Stanze nach unten ! fallen könnte.
Bei der in. den Abb. 5, 6 und 7 dargestellten Ausführungsform werden die Bewegungen zur Ausführung des Streifens und zur Steuerung des Ausstoßers nicht von einer Längswelle 53 ausgeführt, sondern von einer Nockenscheibe 75 auf der Kurbelwelle 50. Die Nockenscheibe 75 beeinflußt eine Rolle 76 auf einem Hebel Jj, der unter Zugspannung einer Feder 78 steht, die an einem festliegenden Teil der Maschine angebracht ist. In der Abb. 15 ist der Gelenkpunkt des Hebels Jj nicht dargestellt und liegt dieser Punkt etwas unter dem unteren Ende, das abgebrochen dargestellt ist. Bei 78« ist eine Verbindungsstange 79 angelenkt, die auf einem Hebel 80 am Ende der Maschine wirkt, der sich in einer ähnlichen Stellung befindet wie der Hebel 68 mit Bezug auf die Abb. 14. Der Hebel 80 ist bei 81 angelenkt und mit einem Anschlag 82 versehen. Der Hebel 80 trägt eine Einstellschraube 83, die mit dem Schlitten 15 zusammenwirkt. Der Schlitten 15 wird kraftschlüssig durch den Hebel 80 bewegt, wobei die Schraube 83 ein Mittel zur Einstellung des Schlittenhubes darstellt und wodurch auch der Ausstoßer eingestellt werden kann.
Zur Zuführung des Blechstreifens ist die Kurbelwelle 50 mit einer einstellbaren Kurbel 84 versehen, an welcher eine Verbindungsstange 85 sitzt. Das andere Ende der Ver- bindungsstange ist gelenkig in einem Schlitz 86 eines Hebels 87 gelagert, der die Klinke 88 trägt, welche ähnlich wirkt wie die Klinke 58.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Maschine zur Herstellung kleiner Blechwerkstücke unter Verwendung eines Stempelpaares, dem der Blankettstreifen zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, g0 daß eine Kurbelwelle und eine Kurbelstange vorgesehen sind, um dem einen Stempel eine hin und her gehende Bewegung zu verleihen, während eine Zahnklinkeneinrichtung angeordnet ist, die den Blankettstreifen intermittierend weiterschiebt und dem Ausstoßer, der kraftschlüssig mit der Maschine gekuppelt ist, eine intermittierende hin und her gehende Bewegung erteilt wird, so daß die Maschine vollkommen selbsttätig arbeiten kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES60145D 1921-06-20 1922-06-21 Maschine zur Herstellung kleiner Blechwerkstuecke Expired DE415789C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB415789X 1921-06-20

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DE415789C true DE415789C (de) 1925-06-29

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ID=10420348

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DES60145D Expired DE415789C (de) 1921-06-20 1922-06-21 Maschine zur Herstellung kleiner Blechwerkstuecke

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DE (1) DE415789C (de)

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