DE304684C - - Google Patents
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- DE304684C DE304684C DENDAT304684D DE304684DA DE304684C DE 304684 C DE304684 C DE 304684C DE NDAT304684 D DENDAT304684 D DE NDAT304684D DE 304684D A DE304684D A DE 304684DA DE 304684 C DE304684 C DE 304684C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67B—APPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
- B67B3/00—Closing bottles, jars or similar containers by applying caps
- B67B3/02—Closing bottles, jars or similar containers by applying caps by applying flanged caps, e.g. crown caps, and securing by deformation of flanges
- B67B3/04—Cutting caps from strip material in capping machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV£ 304684 KLASSE 64 ö. GRUPPE
ausgestanzter Verschlußscheiben.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Dezember 1-913 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Verkapseln von Flaschen oder anderen
Gefäßen, d. h. zum Verschließen von Flaschen u. dgl. mittels Kapseln, oder nur zum Anbringen
von Kapseln auf Flaschen u. dgl., die bereits mittels Korke o. dgl. verschlossen sind.
Zur Herstellung derartiger Verschlußkapseln
ist es bereits bekannt, Maschinen mit einer Vorrichtung zu verwenden/die aus einem
^ Band, einer Scheibe 0. dgl. die Kapseln erzeugt, welche Vorrichtung mit einem Werk-
- zeug versehen ist, das die Kapselarbeitsstücke aus dem Band ο; dgl. ausstanzt und beim
Bilden der Kapseln als !Patrize mit Matrizen zusammenwirkt, die in einem beweglichen
Teil der Maschine angeordnet und mit beweglichen Teilen bzw. Bodenstücken versehen
sind, welche dazu dienen, die fertigen Kapseln aus den Matrizen hinauszutreiben. ■'.·■>
·..■" Die gemäß der Erfindung ausgeführte Verkapselmaschine
ist hauptsächlich gekennzeichnet durch die Vereinigung der erwähnten
Vorrichtung mit einer Vorrichtung zum Andrücken der ringförmigen Wand der fertigen
Kapseln gegen den Kopf der zu verkapselnden Gefäße (bzw. in eine oder mehrere Rillen
in den Gefäßköpfen) und einer solchen Verbindung der beweglichen Teile bzw; der Bodenstücke der Matrizen, daß der bewegliche Teil
bzw. das .Bodenstück einer Matrize, die eine
fertige Kapsel enthält, diese hinaustreibt und auf einem Gefäßkopf anbringt, während eine
Kapsel in einer anderen Matrize gebildet wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung wird als
Beispiel eine gemäß dieser Erfindung ausgeführte Maschine dargestellt, die zum Verschließen von Flaschen mittels Kapseln bestimmt ist. Fig. ι zeigt die Maschine (mit
Ausnahme von deren Fundament) von der einen Seite gesehen, während Fig. * 2 und 3
zwei zueinander senkrechte Schnitte des obersten Teiles der Maschine zeigen?
Die beweglichen Teile der Maschine werden von der Hauptwelle 1 aus getrieben, die in
der Säule 2 gelagert ist. Von der Hauptwelle ι aus wird u. a. eine wagerechte Welle 3
getrieben, auf welcher ein Exzenter 4 angebracht ist, welches eine ,Stütze 5 trägt, auf
welcher die Flaschen während des Verschließens Stehen und welcher vom Exzenter eine zweckmäßige
Bewegung in senkrechter Richtung erteilt wird. Das Exzenter ist derart angeordnet, daß es die Flaschen in einer gewissen:
Lage während des Verschließens festhält. .
Von der Hauptwelle aus wird auch eine senkrechte Welle 6 getrieben, die an ihrem
oberen Ende mit einer Schraubenschnecke versehen ist, welche in ein Schneckenrad 8 eingreift. ;
Die Kapselarbeitsstücke werden aus einem
Band ausgestanzt. Dieses ist — zwecks Erzielung einer zuverlässigen . Dichtung — zusammengesetzt,
nämlich aus "zwei Bändern, einem Metall- (Aluminium-) Band, welches von
einer Rolle 9 kommt, und einem z. B. aus Pergamentpapier bestehenden Band, welches
von einer zweiten Rolle 10 geliefert wird.
Das Ausstanzen der Kapselarbeitsstücke aus dem Materialband geschieht mittels eines
Stanzrohres 11, welches sieh in einer in den
Säulenkopf eingeschraubten Führung 12 auf und nieder bewegt. Vom oberen Ende des
Stanzrohres 11 aus ragen zwei Arme 13, deren
freie Enden Schlitze 14 für zwei Kurbelzapfen
15 einer Welle 16 haben; diese Welle ist in zwei Böcken 17 gelagert. Das Stanzrohr.11
wirkt mit einer Matrize 18 zusammen, welche unterhalb der Führung 12 angebracht und mit
einer Nut 19 für das Materialband versehen ist, nach dessen Breite und Stärke die Nut
somit abgepaßt ist; Diese setzt sich zu beiden Seiten fort. ' *
Das Stanzrohr 11 umschließt einen Kolben
20> welcher als Patrize beim Formen der ausgestanzten
Kapselarbeitsstücke zu Kapseln dient. Das obere Ende des Kolbens 20 ist
erweitert und mit einem Schlitz 31 für einen
. zwischen den Kurbelzapfen 15 gelegenen, von der Welle 1.6 getragenen Kurbelzapfen 22 versehen.
Die Exzentrizität dieses Kurbelzapfens ist größer als die der Kurbelzapfen 15, so daß
der Kolben 20 gegenüber dem Stanzrohr ir
beweglich ist und sich weiter abwärts und weiter aufwärts als dieses bewegt. Das Stanzrohr
braucht nicht weiter abwärts verschoben zu werden, als daß seine Schneide das Materialband eben durchbricht, während der Kolben
. eine so große Bewegung haben muß, daß sein
unteres Ende, welches sich beim Durchbrechen des Materialbahdes selbstverständlich - oberhalb
oder wenigstens in der Ebene der Schneide befinden muß, danach unter diese Ebene ragt,
um als Patrize zu dienen.
Unterhalb der Stanzvorrichtung befindet sich ein hohler Zylinder 23, welcher. die mit
dem Kolben bzw. der Patrize 20 zusammenwirkenden Matrizen 24 enthält. Der Zylinder
23 ist an seinen Enden in zwei Schraubkapseln 25 drehbar gelagert, welche in den
Säulenkopf eingeschraubt sind. Die Matrizen
24 werden von den Wänden zweier im Zylin-,
der 23 diametral angeordneter Löcher und von in diesen Löchern verschiebbaren Boden-
- stücken 26 gebildet. Diese Bodenstücke sind
miteinander mittels einer Stange 27 verbun-■ den, so daß, wenn das eine Bodenstück in
dem einen Loch einwärts gedrückt wird, das andere in dem anderen Loch auswärts bewegt
wird. Die Bodenstücke 26 stehen mit einer Bremsvorrichtung in Verbindung, durch die
sie verhindert werden, sich unabsichtlich zu verschieben. Diese Vorrichtung kann — wie
gezeichnet — aus im Zylinder 23 befindlichen Federn 28 bestehen, deren eines Ende an der
Stange 27 anliegt, nach deren Umfläche sie
geformt sind. ' _'. .
Das Verschließen der Flaschen selbst geschieht in bekannter Weise dadurch, daß ein
Teil oder Teile der Wand einer auf einen Flaschenkopf aufgebrachten Kapsel in eine
oder'mehrere Nuten des'Flaschenkopfes mittels
eines Gummiringes eingedrückt werden1; der Gummiring steht hierzu unter dem Einfluß
eines Druckstücks.
Bei der gezeichneten Maschine ist der das Verschließen bewirkende Gummiring 29 in '
einer Ausnehmung eines Schiebers 30 angeordnet, der mit einem Knopf 31 versehen ist.
In diese Ausnehmung dringt gegen den Gummiring hin der ringförmige Teil des Druckstücks
32 ein, welcher den Gummiring beeinflußt, der vom Schieber 30 dicht umschlossen ist
und auf einem von dem Schieber gebildeten Absatz ruht. Die zum Verschließen erforderliche,
abwärts gerichtete Bewegung des Druckstücks wird von zwei (oder zwei Gruppen)
am Matrizenzylinder 23 angeordneten Vorsprüngen oder Schienen 33 bewirkt, durch
welche Rollen 34 des Druckstücks beeinflußt werden.
Außerhalb der Stanzvorrichtung— von den Rollen 9 und 10 aus gerechnet — sind im
Säulenkopf zwei Rollen 35 übereinander gelagert, welche das Materiälbarid vorschieben.
Die Umflächen der Rollen haben deshalb einen gegenseitigen Abstand, welcher der
Stärke des Materialbandes entspricht. Die untere Rolle ist an ihrer Umfläche mit einer
Aussparung 36 versehen, die wenigstens so breit wie das Materialband ist, so daß der
Vorschub des Materialbandes unterbrochen erfolgt, auch wenn die mit der Aussparung
versehene Rolle sich beständig dreht. Das Materialband wird also durch die Stanzvor- "
richtung hindurchgezogen;; dies ist vorteilharter,
als das Band hindürchzusehieben, wie es bei älteren Bauarten Stattfindet.
An der. Vorderseite des Säulenkopfes befindet
sich ein Paar Scherenschenkel 37, die, wie an sich bekannt ist, Stück für Stück von
dem aus dem Säulenkopf vorstehenden Teil des Materialbandes abschneiden. Diese Scheren-Vorrichtung
kann in beliebiger Weise angetrieben werden. ■
Durch die untere Fläche des Kolbens 20 115' können die Kapseln in an sich · bekannter
Weise mit einer Angabe, z. B. einem Datum, versehen werden.
Die Welle 38, auf welcher das erwähnte, von der Hauptwelle der Maschine aus getriebene
Schneckenrad 8 angebracht ist, trägt auch ein Zahnrad 39, welches sowohl mit
Claims (4)
1. Maschine zum Verkapseln von Gefäßen"'mittels aus einem fortlaufenden
Band o. dgl. ausgestanzter Verschlußscheiben, bei der ein im Stanzwerkzeug verschiebbarer
Stempel als Patrize mit Matrizen zusammenwirkt, die in einem beweglichen Teil der Maschine angeordnet und
mit beweglichen Teilen versehen sind,-die die fertigen Kapseln aus den Matrizen
heraustreiben, gekennzeichnet durch eine solche Verbindung der beweglichen Teile
der Matrizen, daß, während der bewegliehe
Teil einer Matrize eine fertige Kapsel heraustreibt und auf einem Gefäßkopf anbringt,
in einer anderen Matrize eine Kapsel gebildet wird.
2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrizen (24) von
den Wänden von Bohrungen gebildet werden, die in einem sich absatzweise drehen-
' den Zylinder (23) angeordnet sind, wobei die Matrizen mit Bodenstücken (26) ver- no
sehen sind, die so miteinander verbunden. ' sind, daß beim Bilden einer Kapsel in
einer Matrize das der Matrize gehörende Bodenstück in diese einwärts getrieben und dabei das Bodenstück einer anderen
Matrize auswärts gedrückt wird, so daß die in letzterer; befindliche fertige Kapsel
ausgetrieben wird.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenstücke
der diametral zueinander gelegenen Matrizen (24) durch eine durch den Ma-
trizenzylindei" (23) gebende Stange (27) verbunden
sind. :
4. Maschine nach Anspruch i, bei welcher
die Kapselwand einwärts gegen die Gefäße bzw. in die Rille oder Rillen in
den Gefäßen mittels eines zusammendrückbaren Gummiringes gedrückt wird, dadurch,
gekennzeichnet, daß der die Matrizen bildende Teil (Zylinder 23) mit Vorsprüngen
o. dgl. (Schienen 33); zum Bewegen des den
Gummiring zusammendrückenden· Teiles versehen ist; . r^,/..·'■ ■. .-.'.'■
< :'·:':::
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE304684C true DE304684C (de) |
Family
ID=558270
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT304684D Active DE304684C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE304684C (de) |
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- DE DENDAT304684D patent/DE304684C/de active Active
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