DE415627C - Dampfkraftanlage mit UEberhitzer, Kolbendampfkraftmaschine und Kreislauf des Dampfes - Google Patents

Dampfkraftanlage mit UEberhitzer, Kolbendampfkraftmaschine und Kreislauf des Dampfes

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DE415627C
DE415627C DER55981D DER0055981D DE415627C DE 415627 C DE415627 C DE 415627C DE R55981 D DER55981 D DE R55981D DE R0055981 D DER0055981 D DE R0055981D DE 415627 C DE415627 C DE 415627C
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ALFRED PAULINI DR
ERNEST V HALASZ
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ALFRED PAULINI DR
ERNEST V HALASZ
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K19/00Regenerating or otherwise treating steam exhausted from steam engine plant
    • F01K19/02Regenerating by compression
    • F01K19/06Regenerating by compression in engine cylinder

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

  • Dampfkraftanlage mit Überhitzer, Kolbendampfkraftmaschine und Kreislauf des Dampfes. Die Erfindung betrifft eine Dampfkraftanlage mit überhitzer, Kolbendampfkraftmaschine und Kreislauf des Dampfes und bezweckt eine Erhöhung des thermischen Wirkungsgrades dadurch, daß der Abdampf durch eine Flüssigkeit geleitet in den Arbeitsraum der Kraftmaschine eingesaugt, dort verdichtet und nach dem überhitzer zurückgedrückt wird.
  • In der Zeichnung sind drei Ausführungsformen schematisch dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Ausführung mit einer Viertaktdampfmaschine, Abb. a eine solche mit einer Zweitaktdampfmaschine und Abb. ; eine Abänderung für Dampfmaschinen.
  • Es ist i (Abb. i) der Kolben einer Viertaktdampfmaschine, io der überhitzer und 6 ein Behälter zur Aufnahme der Flüssigkeit, durch die der Abdampf der Maschine hindurchgeführt wird. Während des ersten Hubes saugt der Kolben mittels des gesteuerten Ventiles 2 durch die Rohre 3 und q. aus dem Raum 5 des Behälters 6 viel Feuchtigkeit enthaltenden Dampf von etwa ioo° und etwa o Atm. Überdruck und komprimiert den eingesaugten Dampf während des zweiten Hubes auf etwa q.o bis ¢z Atm. Überdruck. Gegen Ende des Hubes öffnet sich das gesteuerte oder selbsttätig wirkende Kömpressionsventil7 und der Kolben drückt den komprimierten, aber womöglich immer noch gesättigten Dampf durch ein Rohr 8 in einen Behälter 9; an den die Rohre des überhitzers io angeschlossen sind, der durch die auf dem Rost ii verbrennende Kohle oder anderen Brennstoff geheizt wird. Die Rohre io münden in einen Behälter 12, aus dem durch das Rohr 13 und das gesteuerte Einlaßventil 14 der noch immer qo Atm. Druck besitzende, aber auf 6oo bis 700° C oder noch höher überhitzte Dampf am Anfang des dritten Hubes in den Zylinder gelangt. Nach der Erfüllung erfolgt die Expansion, nach deren Beendigung, da das gesteuerte Ventil z während des vierten Hubes wieder offen steht, der Kolben den Dampf, der seine Arbeit geleistet hat, durch die Rohre 3 und 15 unter die Oberfläche des in dem Teil 16 des Behälters 6 befindlichen Wassers drückt. Der in das Wasser reichende Teil des Rohres 15 besitzt kleine Löcher, so daß der Dampf in dünne Strahlen zerteilt in das Wasser gelangt, hier Feuchtigkeit aufnimmt und dann zur Oberfläche steigt. Den jetzt genügend nassen Dampf saugt der Kolben aus dem mit dem Raum 16 in Verbindung stehenden Raum 5 durch das Rohr q. wieder an.
  • Die Rohre 3, 4 und 15 münden in eine gemeinsame Kammer 17 mit zwei derart angeordneten Ventilen 18 und i g, daß der Abdampf nur durch das Rohr q. in den Zylinder gelassen werden kann. Der aus dem Zylinder austretende Dampf enthält Schmieröl, das bei einem geschlossenen Kreisprozeß sich immer mehr vermehren würde. Dadurch, daß der Abdampf durch das Rohr 15 in Wasser eingeführt wird, sammelt sich das Öl auf der Wasseroberfläche an. Der durch das Wasser gegangene Dampf ist frei von Öl, so daß der Kolben aus dem Raum 5 reinen Dampf ansaugt. Das auf der Oberfläche des Wassers schwimmende Öl wird zeitweise mit Hilfe eines überflußrohres 2o abgelassen, während durch ein Rohr 21 reines, frisches Wasser dem Behälter zugeführt wird. Mit diesen beiden Rohren kann man im Behälter den Dampf, die Temperatur und den Wasserstand regeln und damit auch die Leistung der Maschine ändern.
  • Das Anlassen erfolgt z. B. so, daß man mit einer kleinen Handpumpe durch ein Rohr 22 ein wenig Wasser in den überhitzer schickt, den entstandenen Dampf durch ein Rohr 23 in den Behälter 6 läßt und ihn dadurch vorwärmt. Wenn das Wasser des Behälters genügend vorgewärmt und durch den Hahn 24 die Luft abgeführt ist, wird das Rohr 23 mittels des Hahnes 25 verschlossen und das Einspritzen von Wasser in den überhitzer fortgeführt, was eine Erhöhung des Druckes in demselben zur Folge hat, so daß die Maschine anlaufen kann.
  • Bei der Anlage mit einer Zweitaktmaschine gemäß Abb.2 mündet das Saugrohr 26 in den nach der Kurbel zu liegenden Teil des Zylinders, während die Anordnung der Rohre 15, 8, 13 und der Ventile 2, 7, 1q. dieselbe bleibt wie in Abb. z. In der Zylinderwand sind Kanäle 27 vorgesehen, welche von außen überdeckt sind und deren Länge x größer ist als die Länge y des Kolbens 28. Geht dieser nach links, so saugt er aus dem Raum 5 durch das Rohr 26 Dampf ein. Beim Rückgang komprimiert er den Dampf so weit, als dem schädlichen Raum entspricht, z. B. auf 2 Atm. Sobald der Kolben in seine rechte Endlage gelangt ist, befindet er sich gerade in der Mitte der Kanäle 27, d. h. beide Seiten des Zylinders sind durch diese Kanäle miteinander verbunden. Da gleichzeitig das gesteuerte Ausströmventil2 offen steht, kann der auf der linken Seite des Kolbens befindliche Dampf in den Raum 16 strömen, was durch den von der rechten Seite des Kolbens einströmenden reinen Dampf unterstützt wird, indem er den Abdampf hinausdrängt. Es ist nun die linke Seite des ,Zylinders mit frischem, entsprechend feuchtem Dampf gefüllt. In seinem weiteren Gange nach links komprimiert der Kolben den Dampf und gegen Ende des Hubes drückt er ihn durch das Ventil 7 und Rohr 8 in den nicht dargestellten Überhitzer. Am Anfang des folgenden Hubes erfolgt durch das Rohr 13 und das gesteuerte Ventil I¢ die Füllung und dann die Expansion.
  • Der Abdampf kann auch einer beliebigen Quelle entnommen werden, wie z. B. Abb. 3 zeigt, bei der eine nach dem neuen Verfahren arbeitende Dampfmaschine in Verbindung mit einer bereits vorhandenen Dampfmaschinenanlage verwendet wird. In diesem Falle liefert der Abdampf der ersten Dampfmaschine, der sonst in den Kondensator gehen oder frei ,auspuffen würde, den gesättigten Dampf für die zweite Dampfmaschine. Die Anordnung ist folgende: Ein nach irgendeinem Verfahren arbeitender Dampfmotor 3¢ erhält vom Kessel den Dampf durch das Rohr 35 und ihr Abdampf wird durch das Rohr 36 in den Behälter 6 geleitet, von dem ein Teil des Dampfes durch den Rohrstutzen 37 entnommen werden kann, während der nach dem neuen Verfahren arbeitende Dampfmotor 38 die nötige Dampfmenge durch das Rohr 39 einsaugt, verdichtet und durch das Rohr 8 in den nicht gezeichneten überhitzer drückt, von wo der Dampf durch das Rohr 13 zwecks Arbeitsleistung wieder in den Zylinder gelangt; der Abdampf entweicht durch das Rohr q o zweckmäßig in den Ejektor für den künstlichen Luftzug oder in den Kondensator. Natürlich kann der Dampf auch irgendeiner anderen Quelle entnommen werden.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCIIE: t. Dampfkraftanlage mit Überhitzen Kolbendampfkraftmaschine und Kreislauf des Dampfes, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdampf durch eine Flüssigkeit geleitet, in den Arbeitsraum der Kraftmaschine eingesaugt, dort verdichtet und nach dem überhitzer zurückgedrückt wird.
  2. 2. Dampfkraftanlage nach Anspruch r mit einer Zweitaktdampfmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdampf aus dem Zylinder durch den gesättigten Dampf von niederer Temperatur ausgespült wird.
  3. 3. Dampfkraftanlage nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Flüssigkeit zu leitende Abdampf einer nicht zur Anlage gehörigen Kraftmaschine entnommen wird.
DER55981D 1922-01-10 1922-05-28 Dampfkraftanlage mit UEberhitzer, Kolbendampfkraftmaschine und Kreislauf des Dampfes Expired DE415627C (de)

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