DE415388C - Steckervorrichtung, insbesondere fuer Naehmaschinen u. dgl. - Google Patents

Steckervorrichtung, insbesondere fuer Naehmaschinen u. dgl.

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DE415388C
DE415388C DES57432D DES0057432D DE415388C DE 415388 C DE415388 C DE 415388C DE S57432 D DES57432 D DE S57432D DE S0057432 D DES0057432 D DE S0057432D DE 415388 C DE415388 C DE 415388C
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DE
Germany
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connector
pins
connector device
parts
sewing machines
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DES57432D
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Singer Co
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R25/00Coupling parts adapted for simultaneous co-operation with two or more identical counterparts, e.g. for distributing energy to two or more circuits
    • H01R25/006Coupling parts adapted for simultaneous co-operation with two or more identical counterparts, e.g. for distributing energy to two or more circuits the coupling part being secured to apparatus or structure, e.g. duplex wall receptacle

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  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AIH 19. J UN! 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 c GRUPPE 22
(S57432
The Singer Manufacturing Company in Elizabeth, New Jersey, V. St. A.
Steckervorrichtung, insbesondere für Nähmaschinen u. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. September 1921 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 19. Mai 1921 beansprucht.
Der Gegenstand der Erfindung ist eine Steckervorrichtung mit festem Steckerkörper und beweglicher Dose. Sie ist insbesondere bestimmt für die Stromzuleitung von Nähmaschinen und anderen Kleinmaschinen, die vielfach von nicht technisch vorgebildeten Per-
sonen bedient werden, wobei dann leicht Unfälle durch Kurzschluß bei unvorsichtiger Bedienung entstehen können.
Um den verschiedenen Lagen, in denen der an der Maschine befestigte Teil der Steckervorrichtung angebracht wird, Rech-
ruing zu tragen und trotzdem mit einer Stekkerart auszukommen, ist dieser Teil so ausgebildet, daß der bewegliche Teil mit verschiedenen Seiten des festen Teils verbunden werden kann.
Es ist zwar bekannt, bei Steckkontakten mehrere mit dem üblichen Leitungsmaterial ausgestattete Bohrungspaare zu verschiedenen Seiten der Steckdose anzuordnen zu dem ίο Zweck, mehrere Stecker zugleich einsetzen zu können, doch unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung von diesen bekannten Einrichtungen dadurch, daß der die Steckerstifte tragende Teil, der an der Maschine befestigt ist, mit Bohrungen versehen ist, die in verschiedenen, sich schneidenden Ebenen angeordnet sind, so daß verschieden gestaltete Steckerstifte nach Wunsch in der einen oder der anderen Ebene in Stellung gebracht werden können, je nachdem bei der betreffenden Maschine die Zugänglichkeit der Stifte für den beweglichen, mit den üblichen Bohrungen und stromleitenden Einlagen ausgestatteten Dosenteil bequemer ist. Bei Nähmaschinen u. dgl. handelt es sich in der Regel darum, eine stromführende Leitung mit zwei Polen des an der Maschine befindlichen elektrischen Anschlusses zu verbinden. Wenn man zu diesem Zweck den an die Leitung angeschlossenen Teil nach Art der üblichen Steckkontakte mit zwei vorstehenden Steckerstiften ausbilden würde, so bestände die Gefahr, daß durch unvorsichtige Handhabung Kurzschluß zwischen den beiden stromführenden Stiften durch leitende Maschinenteile o. dgl. entsteht. Um dies zu verhindern, ist der die Steckerstifte tragende . Teil an der Maschine fest montiert und so lange stromlos, bis die Stifte durch den beweglichen, die Steckerhülsen tragenden Teil überdeckt werden. Der die Maschine Bedienende hat zwar einen stromführenden ■ Dosenteil in der Hand, ein Kurzschluß ist aber ausgeschlossen, weil di'e Kontaktteile in den Bohrungen versenkt sind und erst Kontakt machen, wenn sie auf die Stifte des festen Teiles aufgeschoben werden. Gleichzeitig ist der feste Teil derart ausgebildet, daß seine Bohrungen in verschiedenen, sich schneid en den Ebenen liegen, so daß verschieden ausgebildete Steckerstifte nach Wunsch in die für die bewegliche Steckerdose am bequemsten zugängliche Stellung in der einen oder der anderen Ebene gebracht werden können. Hierdurch wird erreicht, daß nur eine Stekkerart vorrätig zu halten ist, die infolge : der Umstellbarkeit der Steckerstifte der Bauart der einzelnen Maschine entsprechend angebracht werden kann.
Das Gehäuse des an der Maschine zu befestigenden Steckerteils ist zweiteilig aus Isolierstoff hergestellt, wobei die aneinanderliegenden Flächen des Sockel- und des Dekkelteiles mit einer Reihe übereinstimmender Nuten versehen sind. In einer dieser Nuten ist eine Verbindungsplatte angeordnet, die zur Hintereinanderschaltung zweier von den , Kontaktstiften ausgehenden Stromkreise dient. j Diese Nuten nehmen weiter einen oder meh- : rere Stromkreise auf, welche in Vielfach-■ schaltung mit den Steckerstiften verbunden ; werden sollen.
In den Zeichnungen sind einige Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt.
j Abb. ι ist eine schaubildliche Ansicht des Steckerkörpers.
Abb. 2 ist eine schaubildliche Ansicht der zugehörigen Steckdose.
Abb. 3 ist ein Längsschnitt durch den Stekker und die Dose in eingeschalteter Stellung am Gestell einer Nähmaschine.
Abb. 4 ist eine Endansicht der Dose. Abb. s zeigt in Ansicht das Innere des unteren Teiles des Steckers.
Abb. 6 zeigt in Ansicht den zugehörigen Deckel.
Abb. 7 ist eine Ansicht des unteren Teiles von hinten.
Abb. 8 und 9 sind Ansichten der aneinanderliegenden Flächen der Dosenhälften.
Abb. 10 ist eine Draufsicht auf das obere Ende des Steckers.
Abb. 11 ist ein Querschnitt durch den Stecker.
Abb. 12 zeigt in schaubildlicher Darstellung einen Steckerstift.
Abb. 13 und 14 sind schaubildliche Darstellungen abgeänderter Ausführungsformen von Steckerstiften, die gegen die in Abb. 3, 5 und 12 gezeigte Form mit ausgetauscht werden können.
Der Steckerkörper besteht aus einem Sokkelteil 1 und einem Deckel 2 aus Isolierstoff. Die aneinanderliegenden Flächen beider Teile sind mit Nuten 3 und 4 versehen, die in an sich bekannter Weise zusammen zylindrische Bohrungen bilden, wenn der Deckel auf den Sockelteil gesetzt ist. In die Nuten 3, 4 werden die Schäfte 5 der Steckerstifte 9 eingesetzt und durch Schrauben 6 festgehalten; Klemmschrauben 7 und 8 dienen zum Anschluß der Leitungen. Die Verbindung des Schaftes 5 mit dem Stift 9 erfolgt mittels einer Schraube 10, und zwar nach Abb. 3 und 5 (ausgezogene Linien) in der Weise, daß Schaft und Stift in einer Richtung liegen. Dann ragen die Stifte 9 durch die Nuten 3 und 4 nach unten aus dem Gehäuse und können mit der Dose 11 in senkrechter Lage verbunden werden.
Bei manchen Verwendungsarten der Stek-
kervorrichtung kann es unerwünscht oder unbequem sein, die Dose 11 senkrecht anzubringen. Um daher die Anbringung der Dose in einer anderen Richtung zu ermöglichen, ist der Deckel des Steckerkörpers mit seit- ; liehen Öffnungen 12 (Abb. 1) versehen, deren : Achsen die Achsen der durch die Nuten 3 und 4 gebildeten Bohrungen schneiden. Hier- ' bei. werden dann die Steckerstifte aus ihrer :
geraden Gestalt in eine rechtwinklige Gestalt dadurch gebracht, daß die Stifte 9 um die Schrauben 10 um 90' gedreht werden, so daß sie nunmehr durch die Öffnungen 12 ragen, wie dies in Abb.-3 in punktierten Linien angedeutet ist. Bei dieser Ausführungsform muß der Deckel 2 vor der Umstellung der Teile 9 aus der einen in die andere Stellung abgenommen werden.
An Stelle der veränderlichen Stifte 5 und 9 können die in Abb. 13 und 14 gezeigten aus- ] tauschbaren Steckerstifte Verwendung finden. '. Die gerade Ausführung nach Abb. 13 be- i stellt aus einem Schaft 5' und einem Stift 9'. ' wobei der Stift die Fortsetzung des Schaftes ; in der gleichen Richtung ist; diese Form | wird verwendet, wenn die Dose 11 senkrecht angebracht'werden soll, während die rechtwinklige Form nach Abb. 14 anzuwenden ist, wenn die Dose 11 wagerecht ange- ' bracht werden soll. Bei der winkligen Form !
14 können der Schaft 5" und- der Stift 9" ■ auf irgendeine Weise fest zusammengehalten j
oder starr miteinander verbunden werden. ' Die aneinanderstoßenden Flächen der j Teile 1 und 2 sind ferner mit einander er- j gänzenden halbkreisförmigen Nuten 15, 16 und 17 (Abb. 5 und 6) versehen, welche die Drähte der verschiedenen von den Steckerstiften 5 und 9 abzweigenden Stromkreise aufnehmen können. Die obere Nut 15 ist erweitert und enhält eine Verbindungsplatte 18 mit Klemmschrauben 19. Die Trennungswand 20 zwischen den Nuten 16 und 17 ist an zwei Stellen 21, 21 ausgeschnitten, um den Durchgang der Leitungen des einen Stromkreises beispielsweise für Licht zu den Schrauben 7 j der Steckerstifte zu ermöglichen. Die Enden der Nut 17 können verschiedene Drähte aufnehmen, beispielsweise das eine Ende einen Draht eines Motorstromkreises und das andere Ende einen Draht des Rheostatstromkreises/ während die Rückleitungsdrähte dieser Kreise in der Nut 15 geführt und mit den Klemmschrauben 19 der Platte 18 verbunden werden, wodurch eine Hintereinanderschaltung des Motor- und Rheostatkreises erreicht wird.
Die Rückseite des unteren Teiles 1 besitzt eine Nut 20' in X-Form (Abb. 7), um die Drähte für den Motor- und den Lichtstromkreis aufzunehmen und die paarweise Abführung der zusammengehörigen Drähte der verschiedenen Stromkreise zu ermöglichen.
Die Steckdose 11 (Abb. 2) hat die übliche Gestalt und besteht aus den Hälften 21' aus Isolierstoff, deren aneinanderstoßende Flächen symmetrisch mit Nuten versehen sind, um die Hülsen 22 (Abb. 8 und 9) aufzunehmen, mit welchen die Zuleitungsdrähte verbunden sind.
Die beschriebene Steckervorrichtung kann an dem Gestell 24 einer Nähmaschine oder einer anderen mit elektrischer Ausrüstung versehenen Vorrichtung mit Hilfe von Schrauben 25 und 26 angebracht werden. Die Schraube 25 geht nur durch den unteren Teil i, wie in Abb. 3 gezeigt, und hält diesen Teil fest am Gestell 24, wenn die Schrauben 26 und der Deckel 2 entfernt sind.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Steckervorrichtung, insbesondere für Nähmaschinen o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Steckerkörper (1, 2) zur Aufnahme der Steckerstifte (9) Nuten (3, 4) und Bohrungen (12) besitzt, die in verschiedenen sich schneidenden Ebenen angeordnet sind, so daß verschieden gestaltete Steckerstifte (5, 9; 5', 9'; 5", 9") in die für die Steckerdose (11) zugänglichste Stellung in der einen oder anderen Ebene gebracht werden können.
2. Steckervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckerstifte (5, 9) zweiteilig ausgebildet sind und beide Teile durch eine Schraube (10) miteinander verbunden werden, so daß entweder die Achsen beider Teile zusammenfallen oder rechtwinklig zueinander stehen.
3. Steckervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die beiden Öffnungsgruppen (3, 4 und 12) austauschbare Steckerstifte benutzt werden, von denen die einen (5', 9') gerade, die anderen (5", 9") rechtwinklig ausgebildet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES57432D 1921-05-19 1921-09-02 Steckervorrichtung, insbesondere fuer Naehmaschinen u. dgl. Expired DE415388C (de)

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