DE415277C - Vorrichtung zum Versetzen der Trommel von Raschelmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Versetzen der Trommel von Raschelmaschinen

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DE415277C
DE415277C DEK90517D DEK0090517D DE415277C DE 415277 C DE415277 C DE 415277C DE K90517 D DEK90517 D DE K90517D DE K0090517 D DEK0090517 D DE K0090517D DE 415277 C DE415277 C DE 415277C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B27/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, warp knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B27/10Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • D04B27/24Thread guide bar assemblies
    • D04B27/26Shogging devices therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Versetzen der Trommel vonäRaschelmaschinen. Mit Hand versetzbare Trommeln werden an Raschelmaschinen und Kettenstühlen, überhaupt Wirkmaschinen, schon seit vielen Jahren angebracht. Sie dienen dazu, auf der sogenannten Trommel für eine Lochnadel-Maschine 2, 3 oder mehrere Gliederketten zuzuordnen, die gegeneinander ausgewechselt werden können. Das geschieht für gewöhnlich so, daB an der Maschinenseite eine Zähluhr angebracht ist; wenn nach Einstellung derselben ein Glockenzeichen ertönt, wird die Maschine vom Arbeiter angehalten. Er rückt sodann die Trommel mit der Gliederkette auf den a., 3. oder 4.. Gliedergang usw. je nach Muster, drückt zur Lüftung, um diese Arbeit besorgen zu können, einen Handhebel herunter, wodurch die Riegel nebst Lochnadelmaschinen zur Seite gedrückt werden, um so den nötigen Platz zur Verschiebung der Trommel zu gewinnen. Sodann wird die Maschine wieder eingerückt, die nunmehr ein anderes Muster arbeitet, da jetzt eine andere Gliederkette auf die Lochnadelmaschinen wirkt. Eine derartige Einrichtung ist ii: Abb.3 schematisch gezeigt.
  • Man erkennt daraus, daß zur Verrichtung dieser Arbeit zwei Handhebel H' und HZ erforderlich sind, wobei H:' mit. Klappe IL die Riegel der Lochnadelmaschinen beiseite drückt, wodurch eine Lüftung entsteht. Gleichzeitig kann man sodann mittels Hebel H= die Trommel T seitlich auf eine andere Gliederkette verschieben und alsdann wieder finit Riegel und Lochnadelmaschine in Verbindung bringen. Es waren also zur Ausführung dieser Arbeit bisher zwei Hebel nötig, Hl und H2. Besonders um den Hebel Hl Herunterzudrücken, bedarf es, wenn mit mehreren Lochnadelmaschinen gearbeitet wird, einer ziemlichen Kraft, da auf der Klappe K der seitliche Federdruck aller l.ochnadelniaschinen lastet. Man muß also mit ziemlicher Kraftanstrengung H' herunterdrücken und sodann mit der anderen Hand mit Hebel H2 die Trommel T in die gewünschte Stellung bringen. Diese Arbeit kann nicht von jedermann ausgeführt werden, besonders nicht immer von Mädchen, wie sie vielfach im Aaslande zur Bedienung der Maschinen verwendet werden. -Außerdem maßte auch immer genaue Obacht gegeben -werden, daß die Trommel in der richtigen Weise versetzt wurde und nicht durch die Unübersichtlichkeit der Handhabung auf einen falschen Gang kam. Aus diesem Grunde hatten derartige Bandversetzbare Trommeln nur einen beschränkten Wert.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, diese Arbeiten auf einfachere Art und Weise zu lösen, und zwar dadurch, daß man beide Hebel durch einen einzigen ersetzt, der übersichtlich angeordnet, leicht zu handhaben ist und mit Leichtigkeit eingestellt «erden kann (Abb. ia und ib). Zu diesem Zweck ist auf Achse A der Hebel H angeordnet, auf dein tviedertun fest verbohrt die Exzenter Scheibe Ex und (las "Zahnrad Z°- sitzt. Wenn also Hebel H geselnvenkt wird, führen E-v und Z= gleichzeitig diese Schwenkung aus. Die exzentrisch wirkende Welle E schwingt uni Achse T. Wird also diese exzentrische Welle uni i8o° verdreht, so wie sie einpunktiert ist, so wird durch den Lüftungshebel 1. gleichzeitig der Riegel R nebst Loehnadelniaschine zur Seite gedrückt. Auf E sitzt, auf Achse P gelagert, das Zahnrad Z', das in Z= eingreift, und dabei soll beispielsweise Z' ein Drittel soviel Zähne haben als Z_=. Wenn also jetzt Hebel H bewegt wird, so wird gleichzeitig durch Z_1 und Z2 die exzentrische Welle F_ gedreht, und da bei dem Beispiel das Übersetzungsverhältnis von Z' zu Z_2 wie 3 : i ist, würde bei einer Schwenkung von 12o° des Hebels H die exzentrische Welle E eine ganze Umdrehung, also 36o° gemacht haben. Die Lüftung wäre also besorgt und die exzentrische Welle E wieder in Ruhestellung. Nunmehr ist jedoch die Exzenterselieibe Ex, die mit Hebel H fest verbunden ist, ebenfalls gedreht worden. Die Exzenterscheibe ist nunmehr so gescliv; tinben, wie man in Abb. ib sieht, daß sie gerade in dein Augenblick, wo die größte Lüftung durch F_ geschieht, also wenn E um i8o° herumgeschwenkt ist, die Trommel T je nach Erhöhung dieser Exzenterscheibe mittels Knacke Flz seitlich verschiebt, die auf der Trommelwelle befestigt ist.
  • Der Gang des Hebels H in Abb. 2 zeigt: Bei I ist die Ruhestellung; die Trommel T sei beispielsweise in der Mittelstellung. Wenn der Hebel H auf II steht, soll ein Trommelversatz geschehen sein. Beispielsweise wird also der Weg zwischen I und II in drei Teile eingeteilt. Von I-a, also im ersten Drittel, soll die Lüftung Jeschehen. Nach Zurücklegung dieses Weges ist die exzentrische Welle E schon ein Drittel um P geschwenkt, und die Lüftung tritt schon ein. Jetzt erst beginnt von a-b beispielsweise der seitliche Versatz der Trommel T durch die Exzenterscheibe Ex. Inzwischen ist die exzentrische Welle E um ein weiteres Drittel um P geschwenkt und hat die Lochnadelmaschine vollkommen gelüftet. Von b-II, wo schon der seitliche Versatz der Trommel geschehen sein soll, ist der Rückgang der Lüftung. Für die Strecke von I-a und von b-II ist also die Exzenterscheibe Ex ohne Hub ausgestattet, während der Hub erst von a b ge- schieht. Genau dasselbe geschieht nach der anderen Seite von Ruhe II-III und von Ruhe III-I, wo sich also wieder die Anfangsstellung befindet.
  • Die Einteilung braucht nicht genau so zu geschehen wie hier beschrieben, es wird vielmehr die Praxis ergeben, wie die Einteilung am besten v orgenominen werden maß.
  • Die wesentlichen Vorteile dieser vereinfachten Trommelausrückung sind u. a. folgende: i. Verwendung nur eines einzigen Hebels. 2. und 3. Leichte Einstellbarkeit und Handhabung dieses Hebels. .I. Wenig Kraftverbrauch, da die Übersetzung von Hebel zu Lüftung i : 3 oder größer ist.
  • Die hier verwendeten Mittel stellen nur ein Ausführungsbeispiel dar und können auch durch andere technische Hilfsmittel ersetzt werden.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCIiE: i. Vorrichtung zum Versetzen der Trommel von Raschelmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Versatz der Trommel in ihrer Achsenrichtung als auch die Lüftung der Lochnadelmasehinen gleichzeitig durch einen Hebel geschieht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der seitliche Versatz der Trommel durch eine Exzenterscheibe, die nur stellenweise wirkt, geschieht.
DEK90517D 1924-08-08 1924-08-08 Vorrichtung zum Versetzen der Trommel von Raschelmaschinen Expired DE415277C (de)

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DE (1) DE415277C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1079783B (de) * 1957-02-21 1960-04-14 Tuellmaschb Karl Marx Stadt Ve Bobinetmaschine mit in ihrer Laengsrichtung von einer Mustervorrichtung versetzbaren Kettenfadenschienen
DE1174601B (de) * 1957-04-11 1964-07-23 Husqvarna Vapenfabriks Ab Naehmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1079783B (de) * 1957-02-21 1960-04-14 Tuellmaschb Karl Marx Stadt Ve Bobinetmaschine mit in ihrer Laengsrichtung von einer Mustervorrichtung versetzbaren Kettenfadenschienen
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