DE415167C - Gelenkmitnehmer fuer Drehbaenke - Google Patents

Gelenkmitnehmer fuer Drehbaenke

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DE415167C
DE415167C DEK87672D DEK0087672D DE415167C DE 415167 C DE415167 C DE 415167C DE K87672 D DEK87672 D DE K87672D DE K0087672 D DEK0087672 D DE K0087672D DE 415167 C DE415167 C DE 415167C
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threaded spindle
spindle
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B33/00Drivers; Driving centres, Nose clutches, e.g. lathe dogs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

  • Gelenkmitnehmer für Drehbänke. Beim Drehen zylindrischer, exzentrischer oder urrunder Werkstücke, die von den Körnerspitzen der Drehbank getragen werden, ist für die Mitnahme oder Kupplung i des Werkstückes mit der Spindel des Spindelstockes ein dem Werkstück aufgesetzter -Mitnehmer, der in eine Mitnehmerscheibe der Kopfspindel eingreift, meist angewandt. Wohl kennt man auch für die Mitnahme Spannfutter, die von der Kopfspindel aus mit mehreren einzeln oder gleichzeitig, dann selbstzentrierend anstellbaren Backen das Werkstück anfassen. Ebenfalls ist eine Vorrichtung bekannt, die einen Mitnehmerring mit drei Klemmschrauben unter Vermittelung von unter Federdruck stehenden Laschen gelenkartig und nachgiebig auf der Mi`-nehmerscheibe drehend vorsieht. Diese Vorrichteng gestattet in liescliriinl<tem Umfange die Aufnahme von Werkstücken, die nicht genau rund sind. Keines dieser Mitnehnier- . systerne erwies sich ausreichend genug für die unterschiedliche Gestaltung der Werkstücke und die verschiedenen Arheitsbedingongen. Der Mitnehrner oder das Spannfetter einer Spitzendrebhank muß sich vollkommen anpassen können an zylindrische, urrunde und exzentrische Werkstücke. Sie müssen einen großen Spannbereich und eine hohe Spannkraft aufweisen. Ebenso müssen sie ein rasches und leichtes Spannen ermöglichen. Dies zu erreichen ist Gegenstand dieser Erfindung, die darin besteht, daß in einer Kapsel, die mit der Kopfspindel der Drehbank verschraubt ist, zwei Spannhebel angeordnet sind. Einer dieser Hebel schwingt um einen in der Kapsel festgelagerten Bolzen. Durch eine f.asclie und Gewindespindel ist der zweite Spannhebel parallel schwingend mit ihm verbunden. Es ist so ein Hebelparallelogramm gebildet, das Werkstücke unterschiedlicher Gestaltung und vermöge seiner Schmiegsamkeit auch exzentrisch zu den Körnerspitzen verlegte Werkstücke sicher und wirkungsvoll mit der Kopfspindel der Drehbank zu verkuppeln vermag.
  • Ein solcher NIitnehmer würde nach dein Herausnehmen des Werkstückes in sich zusammenfallen. Es müssen daher Mittel vorgesehen sein, die einerseits dieses verhindern und anderseits ihn auch in der richtigen Stellung gegenüber der Drehbankachse erhalten, damit das Werkstück leicht eingeführt werden kann. Diese 'Mittel sind im zweiten Anspreche näher gekennzeichnet.
  • In den Zeichnungen sind mehrere Ausfülirungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • In Abb. i und a ist der Gelenkmitnehmer in einfacher Ausführung gezeigt.
  • Abb. 3 zeigt den Gelenkmitnehmer in Ver-Hildung mit einem exzentrischen Werkstuck. Abb. d. zeigt den Gelenkmitnehmer, angewandt bei einer gewöhnlichen Spitzendrelibank.
  • Abb. 5 zeigt den Gelenkmitliehmer, angewandt bei einer Achsen- oder Rohrdrehbank mit Hohlspindel.
  • Abb. 6, 7 und 8 zeigen die konzentrische Genaustellung des Gelenkmitnehmers.
  • -Nach Abb. i ist der Spannhebel a in der Kapsel b um Bolzen c drehbar gelagert. 1.2sche :l, die el'eilfalls @,Chwingeild tmi Bolzen c gelagert ist, trägt um den Bolzen e schwingend den Spannhebel f. Die mit rechtem und linkem Gewinde versehene Spin-del (;, die in drehl-are Muttern h und i oi<igreift, ist die zweite Gelenkverbindung zwischen den Spannheheln a und f. Die Bolzen 1" k1, k. und k3 und die Federn 1, h, L= und l" halten den Gelenkinitnehmer ini Leerstand in Mittelstellung. Die Wirkungsweise des Mitnehiners ist nun folgende: Mittels der Gewindespindel g werden die beiden Spannhebel a und f mit ihren Spannflächen in, fit und o an das Werkstück W gepreßt. Das Spannhebelsystem findet im Gehäuse b, das mit der Kopfspindel der Drehbank verschraubt ist, im Bolzen c einen festen Stützpunkt. Vermöge der Doppelgelenke, die durch Lasche (1 und Gewindespindel g gebildet werden, kann sich der Gelenkmitnehmer den verschiedenen Werkstückformeil und der exzentrischen Verlegung der Werkstiickmitte zu den Körnerspitzen anpassen (Abb. 3).
  • Die finit der Gewindespindel g erzielte Spannwirkung wird am Werkstück f" @ladurch verdoppelt, daß ihre Auswirkung in der Mitte der beiden Spannhebel a und f erfolgt.
  • Der Gelenkmitnehmer kann sowohl bei Spitzendrehbänken mit voller Kopfspindel (Abb.4) als auch bei sogenannten Hohlspindeldrehbänken, wie sie zum Drehen von Wagen- und Lokomotivachsen, Rohren ti, dgl. in. üblich sind, angewandt werden (Abb. 5).
  • In Abb. 6, 7 und 8 ist der Gelenkmitnehmer mit einer Vorrichtung gezeigt, die ihn im Leerstande stets genau koilzentrisch zur Kopfspindel der Drehbank einstellt. Um im Leerstande dem parallel geschalteten Spannhcbelsystem des Gelenkmitnehmers stets die h(inzentrizii,-it zur Kopfspindel zti erhalten, ist er im Mitnehinergehäuse b durch Federn ausbalanciert, Die Gewichtsausgleichung ist. beispielsweise wie folgt ausgeführt: In der Lasche d sind Federbolzen k2 und k@ t:;@(1 Federn d., und l.; angeordnet. In Nuten und x, der Federbolzen k. und k:; greift der Zapfen einer @cliratibe <t, und ze,l ein. Die Nuten _i- und x1 sind zu den Zapfenschrauben ze, und w, so verlegt, daß die Federn L, und 1, in der Mittelstellung der Lasche d die "Zapfenschrauben ze, und w, an das nach der Laschenmitte zu liegende Ende der Nuten x und a-1 anpressen. Somit wird verhindert, daß die Federn l und l; evtl. durch ungleiche Spannung die Lasche d in der einen oder anderen Richtung über die Mittelstellung hinausschwingen. Ail der Mitnehmerkapsel b ist ein Gehäuse p angebracht, in dem ein Schiel-er q durch Balzen t und t1 und Federn fit und fit, unter Federdruck sitzt. In dem Schieber q ist eine Leiste r drehbar gelagert, die in eine Ringnut s der Gewindespindel g eiligreift. Dadurch, daß die Federbolzen t und t-, der Federwirkung nach zur Mitte zu durch Anschlagringe v und v1 begrenzt sind, stellt sich das Spannhebelsystem a-f stets genau konzentrisch zur Kopfspindel ein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gelenkmitnehiner für Drehbänke, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Mitnehmerscheibe oder in einer Kapsel (b) ein Bolzen (c) festgelagert ist, um den zwei durch Lasche (d), Gewindespindel (ä) und Muttern (1a, i) parallel geschaltete Spannhebel (a, f) schwingen, die durch Gewindespindel (g) an das Werkstück (W) angestellt «erden. a. Gelenkmitnehmer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Lasche ( d ) unter Federdruck (1.., Ir ) stellende Bolzen (k" k3) eingebaut sind, deren Bewegung zur Mittelstellung der Lasche (d) durch in Nuten (x, x1) der Federbolzen (k@, k3) eingreifende Schrauben (ze" zil) begrenzt ist und daß die Gewindespindel (g) durch eine in ihr-- Ringnut (s) eingreifende Leiste (r), die in einem an der Mitnehinerscheibe (b) angeordneten Schiel;er (q) drehbar gelagert ist, durch federl,cl@tstete (u, u,) Bolzen (t, t1) in der llittelstelltuig gehalten wird, so (laß si@li (las Spalnnhebels@-stein (a-f) im Leerstaude stets genau konzentrisch zur Kopfspindel der Drehbank einstellt.
DEK87672D 1923-11-17 1923-11-17 Gelenkmitnehmer fuer Drehbaenke Expired DE415167C (de)

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DEK87672D DE415167C (de) 1923-11-17 1923-11-17 Gelenkmitnehmer fuer Drehbaenke
GB598525A GB239122A (en) 1925-03-04 1925-03-04 Improvements in or relating to self-adjusting lathe-carriers

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DE415167C true DE415167C (de) 1925-06-15

Family

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DE (1) DE415167C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE937861C (de) * 1953-06-21 1956-01-19 Staehely Rudolf Maschf Spannvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE937861C (de) * 1953-06-21 1956-01-19 Staehely Rudolf Maschf Spannvorrichtung

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