DE414593C - Verfahren zum Eindampfen von Fluessigkeiten - Google Patents

Verfahren zum Eindampfen von Fluessigkeiten

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DE414593C
DE414593C DEM81654D DEM0081654D DE414593C DE 414593 C DE414593 C DE 414593C DE M81654 D DEM81654 D DE M81654D DE M0081654 D DEM0081654 D DE M0081654D DE 414593 C DE414593 C DE 414593C
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liquid
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drying
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B5/00Electrostatic spraying apparatus; Spraying apparatus with means for charging the spray electrically; Apparatus for spraying liquids or other fluent materials by other electric means
    • B05B5/025Discharge apparatus, e.g. electrostatic spray guns
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/16Evaporating by spraying

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • Es ist bekannt, Flüssigkeiten durch elektrische Ladung zu zerstäuben, und man hat hiervon Gebrauch gemacht, um Gase zu reinigen, Medikamente zu versprühen, die Luft zu befeuchten usw. Versuche haben nun gezeigt, daß die elektrische Zerstäubung sich ausgezeichnet zum Zwecke der Trocknung, Eindickung, Eindampfung oder des Erstarrenlassens verwenden läßt. Bei den bekannten Verfahren dieser Art erfolgt die Zerstäubung der Flüssigkeiten entweder durdh ein Zerstäubungsmittel. wie z. B. Druckluft, oder durch die Wirkung der Fliehkraft. Uberraschenderweise zigte sicfh nun, daß die Verdampfungsgeschwindigkeit elektrisch zerstäubter Flüssigkeiten erheblich größer ist als diejenige nach einer anderen Methode zur gleichen Teilchengröße zerstäubten. Außerdem ist die Vorrichtung einfacher und der Energieaufwand zur Erreichung eines Knebels von bestimmter Teilchengröße geringer als der durch Druckluft- oder Rotationszerstäubung beanspruchte.
  • Außer der elektrischen Abstoßung der aufgeladenen Flüssigkeitsteilchen spielt der elektrische Wind, der von den einzelnen Glimmpunkten eines Drahtes ausgeht, eine wesentliebe Rolle, indem er die Dampfhüllen um die Wasserteilchen zerreißt und abführt, wodurch die letzteren stets mit ungesättigter oder schwach gesättigter Luft in Berührung stehen. Auch die Flüssigkeitströpfchen selbst werden durch die vom elektrischen Wind erzeugten Luftstrahlen von großer Geschwindigkeit zerrissen und so die Zerteilung noch gefördert. Die erforderliche Energie ist bei der elektrischen Trocknung weit geringer als bei der bisher üblichen Fliehkraftzerstäubung mittels umlaufender Scheibe, bei der eine im Verhältnis zu den Luftteilchen des elektrisdien Windes sehr große Masse in schnellster Bewegung gehalten werden muß.
  • Erfindungsgemäß läßt sich das Verfahren auch in der Weise durchführen, daß die Flüssigkeit in einem dünnen Strahl durch eine oder mehrere Düsen zum Auslauf gebracht wird, deren Bänder als Elektrizitätsausströmer dienen. Die Wirkungsweise ist in diesem Falle dieselbe wie bei der Berieselung eines Ausströmerdrahtes mit der Flüssigkeit.
  • Je nach der Beschaffung der zu zerstäubenden Flüssigkeit wird es sich gegSebenenfalls empfehlen, neben der elektrischen Zerstäubung noch eine Druckluftzrstäubung an sich bekannter Art anzuwenden. Ebenso läßt sich das elektrische Zerstäubungsyverfahren mit der bekannten Fliehkraftzerstäubung kombiniere. Zu diesem Zweck ist es nur erforderlich, daß der Rand der umlaufenden Sdieibe, von der die Flüssigkeit abgeschleudert wird, als Elektrizitätsausströmer im Sinne der Erfindung zur Wirkung gebracht wird.
  • Die Erfahrung hat ergeben, daß bei gewissen Arten von Flüssigkeiten eine erheblich wirksamere Zerstäubung eintritt, wenn man den Flüssigkeitsstrahl z. B. in den die Elektrizität ausströmenden Düsen durch Luft-oder Gaszwischenlagen unterteilt, derart, daß aus den Düsen abwechselnd Flüssigkeit und Verfahren zum Eindampfen von Flüssigkeiten.
  • Gas oder Luft austritt. Auf diese Weise erzielt man von vornherein ein Zerreißen der Flüssigkeitsstrahlen.
  • Die elektrische Zerstäubung läßt sich mit der bekannten elektrischen Niederschlagung der getrockneten Teilchen kombinieren, wenn man nach Maßgabe der Betriebsspannung dem Elektrizitätsausströmer, der die Zerstäubung der Flüssigkeit veranlaßt, eine Gegenelektrode mehr oder weniger nahe gegenüberstellt. Diese Gegenelektrode, die z. B. durch dem Mantel des den trocknenden Luft-oder Gasstrom aufnehmenden Kanals gebildet sein kann, dient in diesem Fall als Niederschlagsfläche, die ein besonderes Auffangfilter, wie es bisher bei Trocknungsanlagen üblich war, entbehrlich macht.

Claims (5)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : I. Verfahren zum Eindampfen von Flüssigkeiten oder zur Erstarrung von Schmelzen jeglicher Art durch Zerstäubung in einem trocknenden oder kühlenden Luft-oder Gasstrom, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit in an sidi bekannter Weise mit Hilfe eines ElWekírizitätsausströmers elektrisch zerstäubt wird und durch den entstehenden Nebel ein trocknendes oder kühlendes Medium hindurchgeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Hoc'hspannung geladene Elektrizitätsausströmer mit der zu zerstäubenden Flüssigkeit berieselt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Zerstäubung durch Druckluft unterstützt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerstäubung durch die Fliehkraft mittels einer an sich bekannten umlaufendten Scheibe oder Walze erfolgt, deren Rand oder Ränder als Elektrizitätsausströmer wirken.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsstrahl in den Elektrizität aussprühenden Düsen durch Luft- oder Gaszwischenlagen unterteilt wird.
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Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE962590C (de) * 1943-12-28 1957-04-25 Metallgesellschaft Ag Einrichtung zur Herstellung von Lack-, Farb- oder Metallueberzuegen unter Verwendung eines elektrostatischen Feldes
DE1009539B (de) * 1952-06-30 1957-05-29 Licentia Gmbh Verfahren und Vorrichtung zum elektrostatischen Lackieren, bei dem bzw. der das UEberzugsgut durch das gleiche elektrostatische Feld an scharfen Kanten zerstaeubt und auf dem Werkstueck niedergeschlagen wird
DE975380C (de) * 1948-03-05 1961-11-16 Harper J Ransburg Company Verfahren und Vorrichtung zum gleichmaessigen UEberziehen von Gegenstaenden mit Hilfe eines elektrostatischen Feldes
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