DE414335C - Verfahren und Vorrichtung zum Desodorieren von Fetten und OElen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Desodorieren von Fetten und OElen

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DE414335C
DE414335C DEB115499D DEB0115499D DE414335C DE 414335 C DE414335 C DE 414335C DE B115499 D DEB115499 D DE B115499D DE B0115499 D DEB0115499 D DE B0115499D DE 414335 C DE414335 C DE 414335C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11BPRODUCING, e.g. BY PRESSING RAW MATERIALS OR BY EXTRACTION FROM WASTE MATERIALS, REFINING OR PRESERVING FATS, FATTY SUBSTANCES, e.g. LANOLIN, FATTY OILS OR WAXES; ESSENTIAL OILS; PERFUMES
    • C11B3/00Refining fats or fatty oils
    • C11B3/12Refining fats or fatty oils by distillation
    • C11B3/14Refining fats or fatty oils by distillation with the use of indifferent gases or vapours, e.g. steam

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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Desodorieren von Fetten und Ölen. Das Desodorisieren von Fetten und Ölen erfolgt durchBehandeln derselben mitWasserdampf. Leitet man Wasserdampf in die Fette und Öle ein, so ist zur Erreichung des gewünschten Zieles eine sehr langeEinwirkungsdauer und Aufwand von unverhältnismäßig viel Dampf erforderlich. Diesem Mangel hat man dadurch abzuhelfen versucht, daß man Öl und Dampf im Gegenstrom in feiner Verteilung und gegebenenfalls unter Anordnung einzelner Stufen in Berührung miteinander bringt. Aber auch bei dieser Arbeitsweise wird das erstrebte Ziel keineswegs in vollikommener Weise erreicht, weil die Verteilung des Öles immer noch eine zu grobe ist, so daß es der Einwirkung des Wasserdampfes keine genügende Angriffsfläche bietet.
  • Diese Nachteile werden nun gemäß der Erfindung derart beseitigt, daß es gelingt, den unangenehmen Geruch und Geschmack augenblicklich unter Anwendung der geringstmöglichen Dampfmenge zu entfernen.
  • Zur Ausführung des Verfahrens bedient nian sich einer Vorrichtung, die aus Stufen besteht, zwischen welchen jeweils Stufen mit Heizkörpern eingeschaltet sind. Das gegebenenfalls vorgewärmte Öl oder Fett wird mittels eines mit überhitztem Wasserdampf betriebenen Dampfstrahlgebläses angesaugt und in die erste Stufe der Vorrichtung eingeführt; in welcher verminderter Luftdruck herrscht. Durch das Vakuum wird eine Nebelbildung des Wasserdampfes hervorgerufen. Dieser mit den Riechstoffen beladene Wasserdampf wird von der Vakuumleitung abgesaugt, während sich das Öl zu Tropfen verdichtet und nach unten weiterfließt. Es gelangt in die nächste, mit Heizkörpern versehene Stufe, wo es von der noch anhaftenden Feuchtigkeit befreit wird, die in die obere Stufe dampfförmig zurückkehrt und ebenfalls abgesaugt wird. Das Öl rieselt dagegen nach unten weiter, sammelt sich am Fuße der Stufe und wird wiederunm durch ein Dampfstrahlgebläse in die nächste Stufe übergeführt, wo sich der gleiche Vorgang wiederholt usf.
  • Da bei der Zerstäubung cles Öles eine erheblich größere Oberfläche als bei den seither üblichen Verfahren erreicht wird, vermag der angewandte Dampf augenblicklich auf die feinsten Teilchen einzuwirken und alle mit Wasserdampf flüchtigen Anteile zu entfernen, wodurch eine hohe Wirtschaftlichkeit in Bezug auf die Dauer der Behandlungsweise und die Menge des erforderlichen Dampfes herbeigeführt wird.
  • Die zur Ausführung des Verfahrens erforderliche Vorrichtung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
  • Die Vorrichtung besteht aus einer Anzahl Stufen i und den zwischen diesen eingeschalteten Heizstufen a, welche mit den Heizrohren g versehen sind. In den Stufen i wird das Öl mittels der Dampfstrahlgebläse 4 zexstäubt. Nach Verlassen der Heizstufen 2 sammelt sich das C51 in den Behältern 7. 5 ist die Vakuumleitung, durch welche der Wasserdampf gleichzeitig abgesätigt wird. Das gereinigte Öl verläßt die Vorrichtung durch das Rohr 6. Der Heizdampf tritt in die Heizstufen 2 durch die Stutzen 8 ein und verläßt sie durch die Stufen g.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRileHE: i. Verfahren zum Desodorisieren von Fetten und Ölen, dadurch gekennzeichnet, daß das gegebenenfalls vorgewärmte Öl oder Fett mittels eines durch überhitzten Wasserdampf betriebenen Dampfstrahlgebläses in einem evakuierten Raum zerstäubt wird, aus dem der Wasserdampf durch die Vakuumleitung nebelförmig abgesaugt wird,. während die verdichteten Öltröpfchen in die darunter belegene, mit Heizkörpern versehene Stufen gelangen, von der noch anhaftenden Feuchtigkeit befreit werden und dann durch ein weiteres Dampfstrahlgebläse in die nächste Stufe übergeführt werden, in welcher sich der gleiche Vorgang wiederholt.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, bestehend aus mehreren unter Vakuum stehenden, .jeweils mit einem Dampfstrahlzerstäuber (4) zur Einführung des öles versehenen Stufen (i), zwischen welchen Stufen (2) mit eingebauten Heizkörpern (3) angeordnet sind.
DEB115499D 1924-09-04 1924-09-04 Verfahren und Vorrichtung zum Desodorieren von Fetten und OElen Expired DE414335C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971144C (de) * 1950-02-25 1958-12-18 Metallgesellschaft Ag Verfahren zur Desodorisation von OElen oder Fetten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE971144C (de) * 1950-02-25 1958-12-18 Metallgesellschaft Ag Verfahren zur Desodorisation von OElen oder Fetten

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