DE414166C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Sprengpatronen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Sprengpatronen

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DE414166C DEC35643D DEC0035643D DE414166C DE 414166 C DE414166 C DE 414166C DE C35643 D DEC35643 D DE C35643D DE C0035643 D DEC0035643 D DE C0035643D DE 414166 C DE414166 C DE 414166C
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  • Gas Separation By Absorption (AREA)

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  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Sprengpatronen. Seit Jahrzehnten sind Sprengstoffe des Sprengeltypus bekannt, die durch Tränken ,Von patronierten Sauerstoffträgern, z.B. Kalitimchlorat, mit einem flüssigenKohlenwasserstoff, z. B. Petroleum, hergestellt werden. Derartige Sprengpatronen waren wenig im Gebrauch; in den letzten Jahren haben sie je- doch wegen der Billigkeit ihrer Ausgangsmaterialien mehr Beachtung erlangt.
  • Die vorliegende Erfindung stellt ein einfaches Verfahren zur Herstellung derartiger Sprengstoffe dar. Der Sauerstoffträger, z. B. Kaliumchlorat, wird in bekannter Weise maschinell patroniert. Als Patronenpapier wird hierbei ein gut aufsaugendes, genügend festes Papier benutzt. ' Die gefüllten Patronen werden zum Zwecke der Durchtränkulig auf zwei sich gleichsinnig drehende Walzen gelegt, wodurch sie in rotierende Bewegung gebracht werden. über dem Walzenpaar, d. h. über der Mitte des Abstandes der beiden Walzen, ist ein Verteilungsrohr mit Tropfdüsen vorgesehen, derartig, daß die Patrone einige Zentimeter unter ihnen liegt. Die einzelnen Düsen stehen in einem Abstand von etwa zwei Zentimetern und lassen den Kohlenwasserstoff tropfenweise auf die Patrone fallen, deren Drehung so geregelt wird, daß die Flüssigkeit glatt aufgenommen wird. Die Patronen liegen auf den Drehwalzen hintereinander. Um das Betropfen zu unterbrechen, werden die Patronen nach Belieben abgenommen.
  • Die Zeichnungen stellen die Apparatur in der Seitenansicht (Abb. i) und im Querschnitt (Abb. 2) dar. Die Walze a mit ihren Achsen b drehen sich gleichsinnig. Die Patrone c ruht auf beiden Walzen und wird beim Drehen derselben mitgenommen. Durch das Verteilungsrohr d und die Düsen e tropft die Flüssigkeit auf die sich drehende Patrone.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRüciiE: i. Verfahren zur Herstellung von Sprengpatronen, bestehend aus einem Sauerstoffttäger, z. B. Kaliumchlorat, und einem flüssigen Kohlen-,vasserstoff, z. B. Petroleum, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Sauerstoffträger gefüllten Patronen unter Drehung uni ihre Längsachse mit dem flüssigen Kohlenwasserstoff über die ganze Patronenlänge hin durch mehrere Tropfstellen so lange gleichmäßig betropft werden, bis die erforderliche Menge des Kohlenwasserstoffs von den Patronen aufgenommen ist. :2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, bestehend aus parallel in einem Abstand von etwa dem halben Durchmesser der Patrone nebeneinander angeordneten Walzen oder Rollen aus Hartholz oder geeignetem anderen Material, die in gleichförmige Bewegung gebracht werden, wodurch die auf ihnen liegende zu tränkende Patrone tnitgedreht wird, und dem über der latrone angeordneten Verteilungsrohr mit Tropfdüsen, deren Tropfgeschwindigkeit sich ebenso wie die Drehgeschwindigkeit der Rollen bzvr Walzen regulieren läßt.
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