DE413291C - Entstaubungsanlage fuer Kohle und andere koernige Stoffe - Google Patents

Entstaubungsanlage fuer Kohle und andere koernige Stoffe

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DE413291C
DE413291C DEL57714D DEL0057714D DE413291C DE 413291 C DE413291 C DE 413291C DE L57714 D DEL57714 D DE L57714D DE L0057714 D DEL0057714 D DE L0057714D DE 413291 C DE413291 C DE 413291C
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Germany
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air
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B4/00Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents
    • B07B4/02Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures fall
    • B07B4/025Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures fall the material being slingered or fled out horizontally before falling, e.g. by dispersing elements

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  • Cyclones (AREA)

Description

  • Entstaubungsanlage für Kohle und andere körnige Stoffe. Die Erfindung betrifft einen Apparat zum Entstauben von Kohle und anderen körnigen, Stoffen.
  • Es sind bereits derartige Apparate bekannt, in welchen die zu behandelnden Materialien auf ein Verteilungsorgan fallen, das den Teilchen eine Bewegung erteilt, die eine wagerechte Komponente hinzufügt, so daß, wenn die Teilchen das genannte Verteilungsorgan verlassen, sie nach einem parabolischen Mantel herabfallen, der von der Sichtluft durchquert wird. Die Staubteile werden in einem Trichter gesammelt, «°o die Druckluft sich entspannt, bevor sie v gn neuem durch das Gebläse angesaugt wird.
  • Bei bestimmten derartigen Vorrichtungen durchströmt die mit Staub beladene Luft den Ventilator, bevor sie in den Entspannungs; trichter gelangt, welcher dann also mit der Druckseite des Ventilators verbunden ist. Eine solche Anordnung ist jedoch sehr mangelhaft infolge der erheblichen Abnutzung, welche der Durchgang der Staubteile im Ventilator hervorruft.
  • Bei anderen Vorrichtungen ist der Entspannungstrichter dagegen zwischen dem Entstauber und der Saugwirkung des Ventilators eingeschaltet, so daß die Staubteilchen diesen nicht durchströmen. Eine solche Anordnung ist zwar der vorhergehenden vorzuziehen, aber derartige Apparate besitzen einen übelstand; die Luft erfährt nämlich eine gewisse Entspannung beim Austritt aus dem Entstauber und vor ihrer Ankunft zum Entspannungstrichter, so daß ein Teil des mitgerissenen Staubes das Bestreben hat, zum Entstauber hin zurückzufallen.
  • Die Erfindung hat den Zweck, diesen Nachteil zu vermeiden; nach ihr umschließt der Mantel des Entspannungstrichters den Entstaubungsapparat selbst. Eine solche Anordnung ist an sich bei den Apparaten der erstgenannten Art bekannt, bei denen also, wo die mit Staub beladene Luft das Gebläse durchströmt.
  • Firner' ist es bekannt, in dem Entstauber oberhalb der Eintrittsöffnung der Druckeinen Leitkegel - =arizüördnen zu dem Zweck, die Luftfäden fn Form eines Man, tels zu verteilen, welcher den ,Mantel der von dem Verteilungsorgan herabfallenden Stoffe durchquert. Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß der Sammeltrichter, der die schweren Stoffe aufnimmt, und der Leitkegel in bezug aufeinander so angeordnet sind, daß der durch die Luftfäden gebildete Mantel die Wandung des die schweren Stoffe aufnehmenden Sammeltrichters nicht trifft, da dieser einen genügend kleinen Durchmesser besitzt, damit die Entspannung der mit Staub beladenen Luft, deren Fäden in bezug auf die Senkrechte geneigt sind, nicht oberhalb dieses Trichters stattfindet.
  • Man ersieht, daß so die Druckluft nur eine einzig-- Entspannung erfährt und daß die Staubteilchen nicht gegen den Entstauber zurückfallen, so daß dieser viel wirksamer ist. Außerdem besitzt diese Einrichtung den Vorteil, die Rauminanspruchnahme wesentlich zu verringern.
  • Natürlich muß die Stellung des Leitkegels in bezug auf den Sammeltrichter sich ändern können, um die obengenannten Bedingungen in allen Fällen herstellen zu können. Man kann beispielsweise den Druck der Sichtluft je nach den zu behandelnden Stoffen und dem Grade der Entstaubung verändern und muß dann auch gleichzeitig die Stellung des Leitkegels verändern können. Die Erfindung ist also auch dadurch gekennzeichnet, daß der Leitkegel zu diesem Zwecke senkrecht verschoben werden kann, und zwar mittels einer Einstellvorrichtung, die man von außen betätigen kann. Beispielsweise kann also der Leitkegel auf einer Stange angeordnet sein, die mit Außengewinde versehen ist und mittels eines Handgriff es verstellt wird, der eine Mutter bildet.
  • Es ist andererseits bekannt, daß es sehr zweckmäßig ist, wenn die Luftstrahlen senkrecht zu dem Mantel der herabfallenden Stoffe auftreffen. Außerdem ist es klar, daß e--;l bei der Anordnung nach der Erfindung vorteilhaft ist, daß die Luftstrahlen so sehr wie möglich zur Senkrechten geneigt sind, weil, ie größer diese Neigung ist, man dem Sam-Ineltrichter der schweren Stoffe einen um so größeren Durchmesser geben kann, wobei man trotzdem die obengenannten wesentlichen Bedingungen der Erfindung beibehält. Um gleichzeitig diese beiden Vorteile zu erzielen, ist es nötig, daß die Erzeugenden des Mantels der herabfallenden Stoffe angenähert in der senkrechten Ebene liegen.
  • Man hat als Verteilungsorgan bereits feste Konusse und Drehscheiben benutzt. Die festen Konusse ermöglichen nicht eine so gute Verteilung wie die sich mpt größerer Geschwindigkeit drehenden Scheiben; aber andererseits besitzt der Mantel der Stoffe, welcher durch diese Scheiben hervorgerufen wird, Erzeugende, welche der 'Wagerechten zu nahe liegen., so daß, bei,einem Apparat'gemäß der Erfindung die Drehscheiben die gewünschten Vorteile nicht erreichen. Die Erfindung kennzeichnet sich werter an Stelle der festen Konusse oder Drehscheiben durch die Verwendung von sich um ihre Achse drehenden Verteilungskonussen, denn diese Drehkonusse rufen einen Mantel hervor, dessen Erzeugende der Senkrechten näherliegen.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise und schematisch eine Ausführungsform der Erfindung im Aufriß, im Schnitt.
  • Die zu entstaubenden Stoffe werden bei a zugeführt. über den Verteiler b gelangen die Stoffe durch das Innenrohr c auf den Konus d, der sich mit großer Geschwindigkeit um seine Achse dreht. Unter Einfluß: der, Zentrifugalkraft werden, die Stoffe gleichmäßig verteilt in Form eines parabolischen Mantels in den Sammeltrichter e geschleudert. Der von dem Gebläse f erzeugte Sichtstrom gelangt durch das Rohr! zum Leitkegel j, wird dort verteilt und durchsetzt den Stoffregen und nimmt die Staubteilchen mit sich. Der Druck der Sichtluft wird abhängig gemacht von der kleinsten Größe der zu entfernenden Staubteilchen. Die mit Staub beladene Luft entspannt sich im Innern eines weiten Trichters mit konischem Boden, und die Entspannung ruft das Herabfallen der Staubteilchen hervor, die bei ä gesammelt werden. Gemäß der Erfindung sind der Sammeltrichter e und der Leitkegel i derartig angeordnet, daß die Luftstrahlen nicht den Sammeltrichtere treffen und daß die, Entspannung der Luft nur überhalb desselben stattfindet.
  • Schließlich werden die entstaubten Stoffe durch das Rohr h abgeführt.
  • Der Leitkegel f ist in seiner senkrechten Stellung mittels der Gewindestange k und des Handrades L einstellbar, um die Richtung der Luftstrahlen, wie oben auseinandergesetzt, regeln zu können.
  • Der Konusd ist mit einer senkrechten hohlen Welle m. verbunden, welche durch ein Paar konische Räder mittels eines Riemens angetrieben wird.
  • Im Innern des weiten Entspannungstrichters begünstigen senkrecht und schräg stehende Prallflächen r:. die Ablagerung der Staubteilchen.
  • Der Ventilator i ist im geschlossenlen Kreislauf der Luft angeordnet. Die Luft tritt aus ihm bei p heraus und wird bei o zu ihm zurückgeleitet, nachdem sie die Staubteilchen in dem Entspannungsraum abgegeben hat.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Vorrichtung zum Abscheiden des Staubes, der in Kohle oder anderen körnigen Stoffen enthalten ist, wobei die Stoffe in Form eines parabolischen Mantels herabfallen, der von einem Luftstrom durchquert wird, welcher mittels eines Leitkegels verteilt ist, wobei dieser Luftstrom die Staubteile von den schwereren Teilen. trennt, welch letztere in einen Samm@6l.-trichter fallen, dadurch gekennzeichnet, daßdieser Sammeltrichter (e) und der Leitkegel (j) in bezug aufeinander derartig angeordnet sind, daß der von den Luftstrahlen gebildete Mantel die Wandung des Sammeltrichters (e) nicht trifft, der einen genügend kleinen Durchmesser besitzt, damit die Entspannung der mit Staub beladenen Luft, deren Fäden in bezug auf die Senkrechte. geneigt sind, nicht oberhalb dieses - Sammeltrichters erfolgen kann.
  2. 2. Apparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Leitkegel (j) in der Senkrechten verschiebbar ist.
  3. 3. Apparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Verteilungsorgan durch einen sich mit großer Geschwindigkeit drehenden Konus (d) gebildet wird.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1112382B (de) * 1958-01-16 1961-08-03 Jakob Heyd Aufrechtstehender Fliehkraft-Umluftsichter mit einem mit Gefaelle in den Sichtraum fuehrenden Sichtgut-Aufgaberohr
US5110453A (en) * 1990-08-22 1992-05-05 Beloit Corporation Split feed reject claimer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1112382B (de) * 1958-01-16 1961-08-03 Jakob Heyd Aufrechtstehender Fliehkraft-Umluftsichter mit einem mit Gefaelle in den Sichtraum fuehrenden Sichtgut-Aufgaberohr
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