DE413168C - Absperrschieber mit von einem Keilstueck getragenem Absperrteller - Google Patents

Absperrschieber mit von einem Keilstueck getragenem Absperrteller

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DE413168C
DE413168C DEE28985D DEE0028985D DE413168C DE 413168 C DE413168 C DE 413168C DE E28985 D DEE28985 D DE E28985D DE E0028985 D DEE0028985 D DE E0028985D DE 413168 C DE413168 C DE 413168C
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Germany
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slide
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DEE28985D
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ERHARD FA J
INH J WALDENMAIER
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K3/00Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
    • F16K3/02Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor
    • F16K3/16Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together
    • F16K3/18Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together by movement of the closure members
    • F16K3/184Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together by movement of the closure members by means of cams
    • F16K3/186Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together by movement of the closure members by means of cams by means of cams of wedge from

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

ff?
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 2. MAI 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVe 413168 KLASSE 47g GRUPPE 26 I .* y
Firma J. Erhard, Inh. J. Waldenmaier in Heidenheim, Brenz.
Absperrschieber mit von einem Keilstiick getragenem Absperrteller.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Januar 1923 ab.
Die Erfindung betrifft einen Absperrschieber, der insbesondere zur Absperrung von Dampf, also für hohe Drucke, bestimmt ist. Er gehört zu derjenigen Gattung von Absperr-Schiebern, bei denen der Absperrteller von, einem Keilstiick getragen wird und unter Vermittlung von Querriegeln zwei Bewegungen nacheinander ausführt: beim Schließen erst Senken, dann Andrücken an die Dichtungsflächen, beim Öffnen erst Abhaben von den Dichtungsflächen, dann Anheben aus dem Durchlaß.
Die Erfindung besteht darin, daß die Querriegel an dem Absperrteller angeordnet sind und Nuten besitzen, in welche Schrägnocken des Keilstücks eingreifen und die Querriegel nach dem Aufsetzen des Absperrtellers auf Anschläge unter Leisten im Gehäuse schieben. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß die Einzelteile auf die geringste Anzahl be-
schränkt und Befestigungsmittel, wie Schrauben, Gewinde, Bolzen, Laschen, Hebel, Federn usw. vermieden sind, was bei den hohen Drucken und der großen Hitze, welchen die sich bewegenden Teile ausgesetzt sind, besonders ins Gewicht fällt.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform mit einseitig dichtendem Keil dargestellt. Es zeigen
ίο Abb. ι einen Längsschnitt, Abb. 2 einen Querschnitt, Abb. 3 einen Aufriß für den Absperrteller ; von der Mitte des Schiebers gesehen,
Abb. 4 einen Aufriß für die Schieberplatte von der Mitte des Schiebers gesehen, sämtlich in der Schließstellung der Teile,
Abb. 5, 6 und 7 die den Abb. 1, 3 und 4: entsprechenden Abbildungen in. der Offen- j stellung der Teile. [
Der Absperrschieber besteht aus vier Teilen, dem Absperrteller a, dessen Rückseite eine schräge Fläche rf mit Prismenführung e^e i besitzt, der Schieberplatte b mit dem Keil- , stück/ und entsprechender Prismenführungg und den beiden in dem Absperrteller« ge- : führten Querriegeln c.
Die Querriegel c tragen auf der Seite der , Schieberplatte b schräge Schlitze h, in welche \ die Schieberplatte b mit /entsprechenden j Schrägnocken/ eingreift. Wenn sich Teller '. und Schieberplatte gegeneinander verschieben, j werden die Riegel ebenfalls zwangläufig aus- | einandergetrieben oder zurückgezogen. '
Die Schieberplatte b ist im Gehäuse an den ' Führungsleisten k und der Stützfläche I so geführt, daß sie sich, an der Spindel hängend, nur genau senkrecht auf und ab bewegen \ kann. Der Absperrteller α dagegen hängt mit etwas Spiel an der schrägen Führung de,f g. Er wird am Herausgleiten aus dieser Führung : durch die Querriegel c gehindert, welche von den Schrägnocken i festgehalten werden. Die Querriegel c stoßen mit ihren Stirnflächen stumpf gegen die Führungsleisten k und wer- j den erst frei, wenn der Absperrteller:« in seiner Schlußötellung am Anschlag"m anlangt; dort sind die Leisten k rechtwinklig abgebrochen, so daß sich die Querriegel c bei weiterer Abwärtsbewegung der Schieberplatte b mit ihren Kopfenden seitwärts unter die Enden der Führungsleisten k schieben können. Der Bewegungsvorgang ist folgender: Der Absperrschieber bewegt sich bei der Schließbewegung (Abb. 5, 6 und 7) nach unten. Der Absperrteller α hängt lose in den .
Führungen d e, f g, und der Dichtungsring des Absperrtellers α gleitet in geringem Abstand an der Dichtungsfläche des Gehäuses vorbei. Gleichzeitig werden die Querriegel c von den Leistend und den Schrägnocken/ in der aus Abb. 6 und 7 ersichtlichen Lage festgehalten und verhindern eine Verschiebung der einzelnen Teile des Absperrschiebers zueinander. In dem Augenblick jedoch, wo der Absperrteller α an dem Anschlag m ankommt, werden die Kopfenden der Querriegel c frei, die Schieberplatte & bewegt sich weiter abwärts und drängt durch die Schräge der Nocken / die Querriegel c von der Mitte aus nach beiden Seiten unter die Enden der Leisten k. Gleichzeitig wird durch die Verschiebung der schrägen Flächen d, f zueinander der Absperrteller« seitwärts gedrängt und mit seinem Dichtungsring gegen die Dichtungsfläche des Gehäuses gepreßt.
Umgekehrt spielt sich der Vorgang beim Öffhenj ab. Zunächst wird die Schieberplatte b angehoben, während der Absperrteller α noch durch die Querriegel c am Anschlag m festgehalten wird. Das Abgleiten der schrägen Führungen e, g bewirkt'zunächst ein senkrechtes Anheben des Tellers a, wogegen die Queiriegel c sich langsam der Mitte nähern und schließlich von den Leisten k frei werden. Von da ab bewegt sich das Ganze nach oben, indem es den Durchgang des Schiebers freigibt, wiederum durch die Querriegel c gegen eine Verschiebung der einzelnen Teile gegeneinander gesichert.
Bei Ausführung des Schiebers mit zweiseitiger Dichtung tritt noch ein zweiter Absperrteller β mit zwei Querriegeln, e hinzu, während die Schieberplatte b als Brücke ausgebildet und beiderseits der Leisten k geführt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Absperrschieber mit von einem Keilstück getragenem Absperrteller, bei welchem die Bewegung des Keilstückes und des Ab sperr tellers unter Vermittlung von Querriegeln nacheinander erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Querriegel (c) an dem Absperrteller (a) angeordnet sind und Nuten besitzen, in welche Schrägnocken (i) des Keilstücks (b) eingreifen und die Querriegel (c) nach dem Aufsetzen des Absperrtellers («) auf Anschläge (jni) unter Leisten (k) im Gehäuse schieben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt IN dbr reichsdruckeküI.
DEE28985D 1923-01-27 1923-01-27 Absperrschieber mit von einem Keilstueck getragenem Absperrteller Expired DE413168C (de)

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