DE452859C - Praegemaschine mit einem die zu praegende Platte tragenden Schlitten, der derart mechanisch verschoben wird, dass die zu praegende Stelle an den gewuenschten Praegestempel gelangt, wobei er nach jedem Praegevorgang um je eine Buchstaben- breite verschoben wird - Google Patents

Praegemaschine mit einem die zu praegende Platte tragenden Schlitten, der derart mechanisch verschoben wird, dass die zu praegende Stelle an den gewuenschten Praegestempel gelangt, wobei er nach jedem Praegevorgang um je eine Buchstaben- breite verschoben wird

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DE452859C
DE452859C DEA43599D DEA0043599D DE452859C DE 452859 C DE452859 C DE 452859C DE A43599 D DEA43599 D DE A43599D DE A0043599 D DEA0043599 D DE A0043599D DE 452859 C DE452859 C DE 452859C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J3/00Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
    • B41J3/38Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed for embossing, e.g. for making matrices for stereotypes

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Description

  • Prägemaschine mit einem die zu prägende Platte tragenden Schlitten, der derart mechanisch verschoben wird, daß die zu prägende Stelle an den gewünschten Prägestempel gelangt, wobei er nach jedem Prägevorgang um je eine Buchstabenbreite verschoben wird. Die Erfindung betrifft eine Prägemaschine mit in einem Stempelkasten gelagerten erhabenen und vertieften Stempeln, von denen mittels einer Tastatur ein zusammengehöriges Stempelpaar ausgewählt und durch unter Kraftantrieb stehende Prägekolben gegen eine zu prägende Metallplatte gedrückt wird. Von anderen Maschinen dieser Art, bei denen der Stempelkasten durch elektromagnetische Vorrichtungen nach Maßgabe der Tastatur nach der einen oder anderen Seite hin derart verschoben wird, daß das zu verwendende Stempelpaar in der Mitte der Maschine in die Arbeitsstellung gelangt, unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß nicht der Stempelkasten, sondern der die Platte tragende Schlitten verschoben wird, während der Stempelkasten seine Stellung in der Mitte der Maschine beibehält und nur die zum Wechseln der Stempelsätze erforderliche Bewegung ausführt.
  • Prägemaschinen, bei denen die Platten in einen Schlitten eingespannt wurden und mit diesem sich nach dem jedesmaligen Prägen um die Breite eines Buchstabens verschoben, sind auch bereits bekannt. Bei der Prägemaschine nach der Erfindung ist nun die Anordnung so getroffen, daß der Schlitten aus seiner mittleren Ruhestellung jedesmal zum Prägen nach der einen oder anderen Seite, dem ausgewählten Buchstaben entsprechend, mehr oder weniger weit verschoben wird; außerdem ist der Plattenträger an dem Schlitten verschiebbar angeordnet und wird nach dem Prägen um die Breite eines Buchstabens vorgerückt. Die Fortschaltvorrichtung, die diese Verschiebung bewirkt, wird nach der Erfindung durch das Zurückkehren des Schlittens in seine Ruhestellung ausgelöst.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Aufsicht auf die Maschine, Abb. 2 eine Seitenansicht, Abb. 3 einen senkrechten Schnitt nach der Linie 6-6 der Abb. 2, aus dem die Vorrichtung zum Weiterschalten des Plattenträgers ersichtlich ist, Abb. ¢ einen Schnitt durch einen Teil der Vorrichtung zum Festhalten des Plattenträgers in der Mittellage in dem Schlitten nach der Linie 8-8 der Abb. 3, Abb. 5 eine Ansicht der Vorrichtung, die das Anhalten des Trägers bewirkt und die Kupplung einleitet, Abb.6 eine Draufsicht auf eine mit der Maschine geprägte Platte mit einem in strichpunktierten Linien angedeuteten Halter.
  • Die allgemeine Anordnung der Maschine ergibt sich aus den Abb. i und 2. An der Vorderseite befindet sich über einem vorspringenden Teil 13 der Grundplatte eine Tastatur 2o, deren Tastenhebe12i sich nach der Rückseite der Maschine zu erstrecken und in der später beschriebenen Weise um eine Stange 253 schwingbar sind. Hinter den Tastenhebeln befindet sich der hin und her gehende Schlitten 3o, der aus seiner Mittellage nach beiden Seiten hin verschoben werden kann und dabei eine an ihm befestigte Platte A (Abb. 2) zwischen einer Anzahl an einem Stempelkasten 16o angeordneter erhabener und vertiefter Stempel hin und her bewegt. Zu beiden Seiten der Tastenhebel befinden sich zwei Solenoide 8o, die unter Vermittlung ihrer Magnete und von Verbindungsgliedern den Schlitten aus seiner Mittellage nach der Seite des betreffenden Solenoids ziehen. Bei dem Anschlagen einer Taste wird das eine oder das andere Solenoid erregt, und das angehobene hintere Ende des betreffenden Tastenhebels hält dabei den Plattenträger in einer Stellung an, in der er zwischen den Stempeln, die der angeschlagenen Taste entsprechen, in Arbeitsstellung steht.
  • Bei dem Anhalten des Plattenschlittens wird die eine oder die andere von zwei abgeschrägten Fallen 6o (Abb. 5) durch das angehobene Ende des betreffenden Tastenhebels nach oben gedrückt und hebt dabei eine Universalschiene, die mittels einer geeigneten Vorrichtung eine Kupplung auslöst. Diese macht alsdann eine halbe Umdrehung, an der eine Kurvenscheibe i2o (Abb. 2) teilnimmt. Diese Kurvenscheibe treibt zwei Hebel 132, 133 mit ihren Druckschienen 135 gegen Zwischenstücke 140, 141 (Abb. 2), die sich zwischen den Druckschienen und den Stempeln seitlich mit dem Plattenschlitten hin und her bewegen. Hierdurch wird das Stempelpaar, das der angeschlagenen Taste entspricht, gegeneinandergetrieben und der betreffende Buchstabe in die Platte geprägt.
  • Bei dem Prägevorgang wird eine Schaltvorrichtung in Tätigkeit gesetzt, durch die der Plattenschlitten bei seinem Rückgang in die Ruhelage um die Breite eines Buchstabens nach links weitergeschaltet wird, so daß die nächste Prägung um eine Buchstabenbreite rechts von der soeben vollendeten erfolgt.
  • Die Tastatur ist für Umschaltung eingerichtet; so daß jede Taste zwei Buchstaben bedient. In der Maschine sind daher zwei Reihen von erhabenen und vertieften Stempeln angeordnet, und der Stempelkasten wird nach vorwärts oder rückwärts so verschoben, daß er die eine oder andere Reihe in den Bereich der Druckschiene bringt. Es ist ferner eine Vorrichtung vorgesehen, die die angeschlagene Taste bis zur Beendigung des Prägens niederhält und sie dann erst freigibt. Ferner ist eine Rückschaltvorrichtung vorhanden, die für den Fall des Anschlagens einer falschen Taste eine Verbesserung ermöglicht.
  • Wie aus Abb. 2 ersichtlich, wird die Platte A durch zwei Backen 31 und 32 an dem Plattenschlitten festgehalten. Die Backe 31 besteht aus einer wagerechten, an einem Schieber 33 (Abb. i) des Schlittens befestigten Platte, und die Backe 32 ist mit einer durch die Platte 31 hindurchgehenden Achse 34 schwingbar an dieser gelagert und wird durch Torsionsfedern 35 gegen sie angedrückt. Mittels einer Klinke 36 kann die bewegliche Backe 32 angehoben werden, so daß sie die Platte A losläßt.
  • Die beiden Backen sind miteinander gegen den Schieber 33 von vorn nach hinten verschiebbar, um ein Prägen der Platte in mehreren Zeilen zu ermöglichen, und zwar gleitet hierzu die Backe 31 mit zwei fest mit ihr verbundenen Stiften 38 in dem Schieber 33. Eine mit der Backe 31 verbundene Zahnstange 4o greift in ein Ritze141, auf dessen Welle ein Knopf 43 sitzt. Eine unbeabsichtigte Verstellung der Zahnstange und des Ritzels wird durch eine Sperrvorrichtung verhindert.
  • Das Einstellen der Platte erfolgt von Hand, indem durch Drehen des Knopfes 43 der gewünschte Teil der Platte in die Prägestellung gebracht wird. Ist eine Zeile fertiggestellt, so wird die Platte durch Drehen des Knopfes um einen oder mehrere Zähne für eine neue Zeile in Stellung gebracht.
  • Der Schieber 33 (Abb. 3) ist ein seitlich verschiebbares Gleitstück und ist auf einem zweiten, durch das erregte Solenoid seitlich verschiebbaren Gleitstück oder Block 5o befestigt. Der Block 5o wird gleichzeitig mit dem Schieber 33 seitlich in eine Stellung bewegt, die durch die herabgedrückte Taste bestimmt ist, wobei die zu prägende Stelle in eine Linie mit dem entsprechenden Stempel gebracht wird. Nach dem Prägevorgang gleitet der Schieber 33 um eine Buchstabenbreite nach links von dem Block 5o, so daß bei dem nächsten Anschlag der Buchstabe unmittelbar rechts neben dem vorigen geprägt wird.
  • Der Block 5o ist auf einer festen Stange 53 verschiebbar. An seiner Vorderseite sitzende Rollen 54 (Abb. 3 und 5) greifen in eine als Gleitbahn dienende Nut einer feststehenden Schiene 64 ein. Auf der Stange 53 liegen zwischen den beiden Seiten des Blockes 5o und zwei Trägern 56 und 57 der. Stange zwei Schraubenfedern 55, die so gegeneinander ausgeglichen sind, daß sie den aus seiner Mittelstellung verschobenen Schlitten nach der Freigabe jedesmal wieder in diese zurückführen.
  • Die Vorrichtung zum Verschieben des Blockes 5o ist folgende: Auf beiden Seiten der Tastatur sind mit Bügeln 81 an der Grundplatte io zwei Solenoide 8o befestigt, die auf eine ihren Magneten bildende Querstange 83 einwirken. Die Tasten der rechten Hälfte der Tastatur erregen das rechte Solenoid 8o und die der linken Hälfte der Tastatur das linke Solenoid.
  • Das Schließen der Stromkreise, durch die die Solenoide erregt werden, kann in beliebiger Weise geschehen. Abb. i und 2 zeigen unter jeder Seite der Tastatur einen Bügel go, der bei dem Anschlagen einer Taste der betreffenden Seite niedergedrückt wird, dabei einen Kolben gi herunterdrückt, der für gewöhnlich durch eine Feder angehoben gehalten wird, und bei dem Niederdrücken zwei Kontaktfedern 93, die in dem Stromkreis des betreffenden Solenoids liegen, miteinander in Berührung bringt. Während so das Herunterdrücken des vorderen Endes des Tastenhebels die Erregung des zugehörigen Solenoids und die Verschiebung des Blockes 5o nach dessen Richtung hin verursacht, findet das hintere gehobene Ende des Tastenhebels gleichzeitig einen Anschlag, an dem eine nachstehend beschriebene, mit dem Block verbundene Vorrichtung so angehalten wird, daß die Seitenverschiebung des Blockes der angeschlagenen Taste entspricht.
  • Wie aus Abb. 5 ersichtlich, trägt der Block zwei Anschläge ioo, in deren Bahn die gehobenen Tastenhebel Zia hineintreten. Die Anschläge ioo sitzen zweckmäßig an Stangen ioi, die in dem Block 5o verschiebbar sind und für gewöhnlich durch auf ihnen liegende Druckfedern, die zwischen dem Block und Muttern 104 gespannt gehalten werden, soweit als möglich nach außen gezogen werden. Die Anschläge können infolgedessen eine beschränkte, abgefederte Bewegung nach innen ausführen und so den Stoß des Plattenträgers auf den Tastenhebel bei seinem Anhalten dämpfen.
  • Nach dem Auftreffen des Anschlages auf den Tastenhebel wird der Block in dieser Stellung durch die Falle 6o verriegelt, die mit ihrer abgeschrägten 'Unterseite über den Tastenhebel gleitet und hinter ihm einfällt.
  • Die Stempel sind in vier Sätzen angeordnet, einem Satz i5o-von erhabenen Stempeln für die kleinen Buchstaben, einem unmittelbar hinter diesem befindlichen Satz 151 von erhabenen Stempeln für die großen Buchstaben, einem Satz von vertieften Stempeln für die großen Buchstaben und einem Satz von vertieften Stempeln für die kleinen Buchstaben. Die vertieften Stempel befinden sich unmittelbar unterhalb der entsprechenden erhabenen Stempel. Alle diese Stempel sind in einem Stempelkasten senkrecht verschiebbar. Sollen die Stempel für die großen Buchstaben in Arbeitsstellung gebracht werden, so wird hierzu der gesamte Stempelkasten nach vorn geschoben. Dies geschieht mittels einer Umschalttaste und einer in den Abb. i und 2 dargestellten Hebelverbindung.
  • Wie aus Abb. i ersichtlich, sind zwei Umschalttasten 170 vorhanden. Diese sitzen an den nach vorn umgebogenen Enden 171 eines Bügels 172, der bei 173 an Trägern 174 auf der Grundplatte schwingbar gelagert ist. Von dem unteren Teil des Bügels führen zwei Stangen 175 nach der hinteren Seite der Maschine. Diese Stangen greifen je an einem Hebel 176 an, der an einer der Wangen 73 bzw. 125 schwingbar gelagert ist und an seinem oberen Ende mit einem der Endblöcke des Stempelkastens verbunden ist (Abb.2). Eine Feder 178 sucht die Teile in der Stellung nach Abb. 2 zu halten, bei der sich die Stempel für die kleinen Buchstaben in Arbeitsstellung befinden. Wird eine der Umschalttasten gedrückt, so wird dadurch der Stempelkasten nach vorn geschoben, wobei er die Stempel für die großen Buchstaben in Arbeitsstellung bringt.
  • Wie bereits erwähnt, werden die Backen, zwischen die die zu prägende Platte eingespannt ist, jedesmal nach dem Prägen eines Buchstabens von dem Schieber 33 nach der linken Seite des Blockes 5o des Schlittens um die Breite eines Buchstabens verschoben, so daß das Einprägen des nächsten Buchstabens jedesmal rechts von dem vorhergehenden erfolgt.
  • Der Plattenträger wird durch eine Vorrichtung in der mittleren Ruhelage festgehalten, wobei diese Vorrichtung gegebenenfalls mit Stoßdämpfern versehen sein kann, damit der Träger sanft in seine Ruhelage gelangt (Abb. 3). Auf einer Stütze 202, die auf der Grundplatte io angeordnet ist, befindet sich ein Paar Stangen 204, von denen jede an der Innenseite mit einem Kopf 205 verbunden ist, der an einer entsprechenden verschiebbaren Stange 2o6 sitzt und von ihr bewegt wird. Eine Feder 2o8 umschließt die Stange und drückt den Kopf einwärts. An der Unterseite des Blockes 5o an dem Schieber 33 befindet sich eine Aussparung, welche durch eine Platte 2o9 (Abh. 4) bedeckt wird und in der ein Paar Fallen 2io nebeneinander angeordnet sind.
  • Beide Fallen werden durch eine Feder herabgedrückt: Diese Fallen ruhen gewöhnlich auf einer der Stangen 2o6. Sobald sich jedoch der Schlitten seiner Mittellage nähert, fällt die vordere Falle in den Raum zwischen den beiden Stangen 2o6 und trifft auf das Ende derjenigen Stange, gegen die sich der Schlitten bewegt, wobei die entsprechende Feder 2o8 zusammengedrückt wird. Unmittelbar nach diesem Eingriff fällt auch die zweite Falle in den Raum neben der ersten Falle und bremst so den Schlitten ab, sobald die zusammengedrückte Feder bei der Wiederausdehnung ihn in die Mittellage zurückgebracht hat.
  • Wenn die Maschine nach. dem Prägen eines Buchstabens in die Ruhelage geht, gleiten die Fallen 21o in eine Ausnehmung 2,17 eines Gleitstückes 2z5, so .daß sie den Schlitten in der Mittellage verriegeln. Bei dem Anschlagen der nächsten Taste wirkt das hintere, nach oben gehende Ende des Tastenhebels mit der Nase 2,21 (Abb. 4) gegen den umgebogenen Teil der Universalschiene 223 und schiebt diese nach der Rückseite der Maschine, wobei das Gleitstück 215 entgegen der Wirkung einer Feder mitgenommen wird. Hierbei schieben sich die vorderen Kanten der Fallen 21o .auf eine schräge Fläche des Gleitstückes, wodurch die Fallen aus dem Raum zwischen den Köpfen 2o6 herausgehoben werden. An den unteren Kanten der Fallen 21o befindliche Zähne fallen dabei in eine entsprechende Einkerbung des Gleitstückes 215 und verhindern so ein Zurückgehen dieses Gleitstückes, nachdem der Tastenhebel so weit gehoben ist, daß die Nase 22i über den umgebogenen Rand der Universalschiene 223 hinausgegangen ist.
  • Zur Freigabe des Tastenhebels durch die Universalschiene 223 ist an dem unteren Prägehebel 133 ein Arm 23o befestigt, der eine gefederte Klinke 231 trägt. Gehen die Prägehebel nach ihrer Freigabe durch die Kurvenwalze 120 wieder zurück, so geht die Klinke 231 nach unten und drückt auf den Arm 234 (Abb. 2), wodurch die Universalschiene nach rückwärts geschwenkt wird und den Tastenhebel freigibt.
  • Aus der Beschreibung ergibt sich, daß die Maschine von verhältnismäßig einfacher und gedrängter Bauart ist. Eine zum Prägen geeignete Metallplatte läßt sich leicht zwischen die Klemmbacken einspannen und in eine für .den Beginn des Prägens geeignete Stellung ''bringen. Zum Prägen einer Zeile werden alsdann nur die Tasten gedrückt, wozu der Arbeiter beide Hände frei hat. Durch Drehen des Knopfes 43 wird alsdann die Platte für die nächste Zeile eingestellt, wobei sie nach Drücken der Taste 241 auch seitlich verschoben werden kann. Auf diese Weise wird die Platte fertig geprägt. Nach Beendigung der Arbeit werden die Klemmbacken auseinandergeklappt und .die Platte von Hand herausgenommen. Sie kann alsdann in einen Plattenhalter, wie er beispielsweise in Abb. 6 mit B bezeichnet ist eingesetzt werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Prägemaschine mit einem die zu prägende Platte tragenden Schlitten, der derart mechanisch verschoben wird, daß . die zu prägende Stelle an den gewünschten Prägestempel gelangt, wobei er nach jedem Prägevorgang um jeweils eine Buchstabenbreite verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Ruhestellung des Schlittens in der Mitte der Maschine ist und der Schlitten durch Anschläge zweier verschiedener Tastengruppen in zwei Richtungen aus dieser Ruhelage bewegt wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Schlittens aus der Ruhelage in die Präge- . tage und aus der Prägelage in die Ruhelage in der einen Richtung durch Elektromagnete und in der anderen Richtung durch Federn erfolgt.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch zwei Stoßdämpfer (2o5, 2o8) und einen in den Zwischenraum zwischen diese eintretenden Anschlag (21o) an dem Schlitten, so daß der Schlitten sanft in die Mittelstellung geführt wird.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schlitten in seiner Mittelstellung verriegelnden Anschläge (21o) beim Anschlagen einer Taste ausgelöst werden.
DEA43599D 1923-05-14 1924-11-25 Praegemaschine mit einem die zu praegende Platte tragenden Schlitten, der derart mechanisch verschoben wird, dass die zu praegende Stelle an den gewuenschten Praegestempel gelangt, wobei er nach jedem Praegevorgang um je eine Buchstaben- breite verschoben wird Expired DE452859C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1259354B (de) * 1963-10-29 1968-01-25 Adressopresse Sa Des Anciens E Praegemaschine zum Praegen von Buchstaben oder Zahlen auf einer Unterlage, insbesondere einer Adressenplatte

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1259354B (de) * 1963-10-29 1968-01-25 Adressopresse Sa Des Anciens E Praegemaschine zum Praegen von Buchstaben oder Zahlen auf einer Unterlage, insbesondere einer Adressenplatte

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