DE4129988C2 - Verfahren zur Steuerung der seitlichen Lage eines aus einem Warmwalzwerk auslaufenden und aufzurollenden Bandes - Google Patents
Verfahren zur Steuerung der seitlichen Lage eines aus einem Warmwalzwerk auslaufenden und aufzurollenden BandesInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren
gemäß dem Ober
begriff des Anspruchs 1.
Eine solche vor einer Einrollmaschine angeordnete Seiten
führungseinrichtung befindet sich an der Auslaßseite ei
ner Fertigwalzstraße. Ein Bandstahl oder ein Band wird
von der Seitenführungseinrichtung an eine vorgegebene Po
sition geführt und an Andruckrollen vorbei zur Einrollma
schine bewegt, bei der das Band mittels Wicklungsrollen
zu einem horizontal und in der Mitte der Wicklungsrollen
angeordneten Wickeldorn geschoben und um diesen gewickelt
wird.
In Fig. 3 ist eine typische Seitenführungseinrichtung ge
zeigt, die an gegenüberliegenden Seiten einer Walzbahn L
ein Paar von Führungen 1 aufweist. Jede der Führungen 1
besitzt zwei Luftzylinder 2, die mit den Führungen 1
funktional verbunden sind, um deren Öffnungsgrad und de
ren gegenseitigen Abstand zu steuern. Eine große Änderung
der Öffnung der Führungen 1, die im Falle einer Änderung
der Bandbreite erforderlich ist, wird mittels (nicht ge
zeigter) Schrauben und Muttern ausgeführt. Die Steuerung
des Öffnungsgrades und des gegenseitigen Abstandes der
Führungen 1 mittels der Zylinder 2 wird zu einem Zeit
punkt ausgeführt, der von einer Recheneinheit 5 aufgrund
von Ausgangssignalen von einem Sensor 3, der den Eintritt
eines Bandes S erfaßt und von einem Sensor 4, der die Ge
schwindigkeit des eintretenden Bandes S erfaßt, berechnet
wird. Die Sensoren 3 und 4 befinden sich an der Einlaß
seite der Führungen 1. Das Bezugszeichen 11 bezeichnet
eine Fertigwalzstraße. Eine solche Seitenführungseinrich
tung ist aus der DE 31 16 278 A1 bekannt.
Wenn das Band S, das sich zunächst in einer in Fig. 2(a)
gezeigten Warteposition befindet, zwischen die Führungen
1 eintritt, wie in Fig. 2(b) gezeigt ist, oder wenn das
Band S durch die Führungen 1 bewegt wurde und mit An
druckrollen 8 in Eingriff ist, wird die durch die Führun
gen 1 definierte Öffnung, deren Breite bei einer angenom
menen Bandbreite W durch W + 2α gegeben ist, auf eine
Breite W + 2β geändert, wobei 2α - 2β = 2x (x: Hub des
Luftzylinders) ist, so daß das Band entlang der Maschi
nen-Mittellinie geführt wird. Bei einer Seitenführungs
einrichtung, die anstatt der Luftzylinder Hydraulikzylin
der besitzt und für die Positionssteuerung Servoventile
verwendet, wird das Führungsende des Bandes wie oben be
schrieben entlang der Maschinen-Mittellinie 0 geführt.
Anschließend wird das Band mittels einer Einrollmaschine
7 aufgewickelt, wobei Bandbreiten W1 und W2 (siehe die
Fig. 2(c) und 2(d)) erwartet werden. Aufgrund der erfaß
ten Breiten werden die Führungen 1 relativ zur Maschinen-
Mittellinie 0 bewegt.
Bei der Seitenführungseinrichtung 6 vom Luftzylindertyp,
wie sie in den Fig. 2(a) und 2(b) gezeigt ist, besteht
jedoch das Problem, daß die Steuerung der Öffnung der
Führungen 1 bei Eintritt des Bandes S in die Führungen 1
oder bei einem Eingriff des Bandes S mit den Andruckrol
len 8 zur Folge haben kann, daß aufgrund einer Abweichung
des Bandes S von der Maschinen-Mittellinie 0 eine Seiten
kante des Bandes S gegen die Führungen 1 geschoben wird
bzw. daß das Band S an den Führungen 1 ungleichmäßig an
stößt. Ferner kann nicht auf jede Änderung des Hubes x
des Luftzylinders steuernd eingewirkt werden.
Die Breite zwischen den Führungen 1 muß verhältnismäßig
groß sein, wenn ein Band mit größtmöglicher Breite erwar
tet wird, so daß der Wert β verhältnismäßig groß sein
muß. Dies kann eine seitliche Verschiebung des Bandes zur
Folge haben, was die nachteilige Wirkung hat, daß auf ei
nem Bandring 9 ein sogenanntes "Teleskop" aufgewickelt
wird (siehe Fig. 2(e).
Selbst nachdem sich das Band aus der Maschinen-Mittelli
nie 0 entfernt hat und mit den Andruckrollen und der Ein
rollmaschine in Eingriff ist, führen die Führungen 1 das
Band noch immer entlang der Maschinen-Mittellinie, so daß
der Streifen allmählich immer weiter von der Maschinen-
Mittellinie abweicht, was sich sowohl in der Ausbildung
des "Teleskops" als auch in Defekten des Bandes S und im
Verschleiß der Führungen 1 aufgrund der Zusammenstöße
auswirkt.
Wenn der Abstand zwischen den Führungen 1 aufgrund einer
Änderung der Breite des Bandes S verringert wird, entste
hen weitere Probleme. Wenn die verengten Führungen 1 noch
immer einen gegenseitigen Abstand besitzen, der größer
als die Breite des Bandes S ist, kann in Abhängigkeit vom
Zwischenraum zwischen dem Band und der Führung 1 ein grö
ßeres "Teleskop" ausgebildet werden, während dann, wenn
die verengten Führungen 1 einen gegenseitigen Abstand be
sitzen, der geringer als die Breite des Bandes S ist, das
Band S an seinen Seitenkanten beschädigt werden kann
und/oder über die Führungen 1 springen kann.
Bei einer Seitenführungseinrichtung vom Hydraulikzylin
dertyp werden die Führungen 1 in Seitenrichtung relativ
zur Maschinen-Mittellinie 0 in Abhängigkeit von den er
warteten Weiten W1 und W2 so bewegt, daß aufgrund von
Schwankungen der Breite des Bandes an gegenüberliegenden
Kanten des Bandrings 9 "Teleskope" ausgebildet werden
können. Wenn daher der Bandring 9 so transportiert wird,
daß seine Mittelachse vertikal orientiert ist, kann die
untere Kante des Bandrings 9 beschädigt werden (siehe
Fig. 2(e).
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein
Verfahren zur Steuerung einer Seitenführungseinrichtung
zu schaffen, mit dem die Beschädigungen der Kanten des
Bandrings verhindert werden.
Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der gattungsgemä
ßen Art erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale im
kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 bzw. 2.
Weitere Merkmale der Erfindung
sind im Unteranspruch, der sich auf eine be
sondere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung be
zieht, angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand bevorzugter Aus
führungsformen mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläu
tert; es zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht einer Einrichtung, mit
der das erfindungsgemäße Verfahren zur
Steuerung einer Seitenführungseinrichtung
ausgeführt werden kann;
Fig. 4(a)-4(c) Draufsichten zur Erläuterung des Steue
rungsprinzips des Verfahrens zur Steue
rung einer Seitenführungseinrichtung der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 5(a)-5(c) Draufsichten zur Erläuterung der erfin
dungsgemäßen Steuerung einer Seitenfüh
rungseinrichtung gemäß einer ersten Aus
führungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 6(a), 6(b) Draufsichten zur Erläuterung der erfin
dungsgemäßen Steuerung einer Seitenfüh
rungseinrichtung gemäß einer zweiten Aus
führungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 7(a)-7(f) Draufsichten zur Erläuterung der erfin
dungsgemäßen Steuerung einer Seitenfüh
rungseinrichtung, die eine Kombination
der Steuerungen der Fig. 5 und 6 dar
stellt;
Fig. 8 einen Querschnitt eines Bandrings, der
unter Verwendung des Verfahrens zur
Steuerung einer Seitenführungseinrichtung
gemäß der dritten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung hergestellt worden
ist;
Fig. 9 einen Querschnitt eines Bandrings, der
unter Verwendung des Verfahrens zur
Steuerung einer Seitenführungseinrichtung
gemäß der ersten oder der zweiten Ausfüh
rungsform der vorliegenden Erfindung her
gestellt worden ist; und
Fig. 10 einen Querschnitt eines weiteren Band
rings, der unter Verwendung des Verfah
rens zur Steuerung einer Seitenführungs
einrichtung gemäß der ersten oder der
zweiten Aus
führungsform der vorliegenden Erfindung
hergestellt worden ist.
In Fig. 1 ist eine erste Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung gezeigt; ferner wird die Darstellung von Fig. 1
zur Erläuterung des zugrundeliegenden Steuerungsprinzips
benutzt, wenn die Seitenführungseinrichtung vor einer
Einrollmaschine angeordnet ist.
In dieser Anlage ist die zu steuernde Seitenführungsein
richtung 10 an einer Warmwalz-Laufplatte 14 zwischen der
Auslaßseite der Fertigwalzstraße 11 und Andruckrollen 13
an der Einlaßseite einer Einrollmaschine 12 angeordnet.
Die Seitenführungseinrichtung 10 besitzt auf gegenüber
liegenden Seiten der Walzbahn L ein Paar von Führungen
15, derart, daß die Führungen 15 im wesentlichen parallel
oder schräg zur Walzbahn L auf diese zu oder von dieser
weg bewegt werden können. Für den Antrieb der Führungen
15 sind vier Hydraulikzylinder 16 vorgesehen, die jeweils
mit einem Sensor für die Erfassung des Hubes des entspre
chenden Zylinders 16 ausgerüstet sind und über Universal
gelenke oder dergleichen an den Führungen 15 befestigt
sind. Die Zylinderstange eines jeden Zylinders 16 wird in
jede gewünschte Position bewegt, indem dem Zylinder 16
über ein (nicht gezeigtes) Servoventil Hydrauliköl zuge
führt wird. An der Einlaßseite und/oder an der Auslaß
seite der Seitenführungseinrichtung 10 sind Bandanfangs
bzw. Bandendesensoren 17 bzw. 18 angeordnet. Aufgrund von
Ausgangssignalen von den obenerwähnten Sensoren gibt eine
Steuereinheit 19 an die Servoventile für die Hydraulikzy
linder 16 Steuersignale aus.
Die Seitenführungseinrichtung 10 mit dem obenbeschriebe
nen Aufbau wird von der Steuereinheit 19 gemäß einem der
folgenden Verfahren gesteuert:
Das Band S wird von der Fertigwalzstraße 11 über die
Laufplatte 14 zur Seitenführungseinrichtung 10 transpor
tiert. Der Sensor 17 erfaßt die Vorbeibewegung des vorde
ren Endes des Bandes S und gibt daher ein die Vorbeibewe
gung darstellendes Ausgangssignal an die Steuereinheit 19
aus, die auf der Grundlage der Geschwindigkeit des Bandes
S und des Abstandes des Sensors 17 von einem Einlaß der
Seitenführungseinrichtung 10 die Zeitpunkte berechnet, in
denen das vordere Ende des Bandes S in die Einrichtung 10
eintritt bzw. mit den Andruckrollen 13 in Eingriff ge
langt (Fig. 4(a)).
Wenn das vordere Ende des Bandes S in die Seitenführungs
einrichtung 10 eintritt, wie in Fig. 4(b) gezeigt, sendet
die Steuereinheit 19 an jeden der Hydraulikzylinder 16
ein kurzes Hubsignal erster Stufe, so daß der Abstand W +
2α (wobei W die Breite des Bandes und α der Zwischenraum
zwischen der Führung 15 und der entsprechenden Kante des
Bandes S ist, wobei dieser Zwischenraum beispielsweise
auf 50 mm festgesetzt wird, wenn sich das Band S im Ruhe
zustand befindet) auf W + 2β verengt wird. Dies hat zur
Folge, daß der Zwischenraum β zwischen der Führung 15 und
der entsprechenden Kante des Bandes S bei Eintritt des
letzteren in die Seitenführungseinrichtung 10 beispiels
weise 15 mm beträgt.
Danach, d. h. wenn oder nachdem das Band S mit den An
druckrollen 13 in Eingriff ist, wie in Fig. 4(c) gezeigt,
gibt die Steuereinheit 19 an jeden der Hydraulikzylinder
ein Kurzhubsignal zweiter (oder letzter) Stufe aus, so
daß der Abstand W + 2β, der aufgrund des ersten Hubsi
gnals bestimmt wurde, auf W + 2γ weiter verengt wird.
Dies hat zur Folge, daß der Zwischenraum γ zwischen der
Führung 15 und der entsprechenden Kante des Bandes S bei
spielsweise 0 bis 5 mm beträgt.
Obwohl eine solche Änderung des Abstandes in einem kurzen
Zeitintervall ausgeführt werden kann, wird vorzugsweise
eine zweistufige Abstandseinstellung kontinuierlich aus
geführt, derart, daß der Zwischenraum zwischen der Füh
rung 15 und der entsprechenden Kante des Bandes S vom
Wartezustand in die erste Stufe und von der ersten Stufe
in die zweite Stufe geändert wird, wenn das Band S hin
durchbewegt wird.
Wenn die Mitte der Breite des Bandes S bei Beginn des
Aufwickelns desselben in der Einrollmaschine 12 als Be
zugslinie für die Wicklung bestimmt wird, ist es gemäß
der ersten Ausführungsform der Erfindung nicht notwendig,
das Band S längs der Maschinen-Mittellinie 0
aufzuwickeln.
Wenn anschließend das vordere Ende des Bandes S mit dem
Andruckrollenpaar 13 in Eingriff gelangt, werden die ge
genüberliegenden Kanten des Bandes S vom Sensor 18 in ih
rer tatsächlichen Position erfaßt, wobei ein diese Posi
tion darstellendes Ausgangssignal an die Steuereinheit 19
geliefert wird, in der Rechenoperationen ausgeführt wer
den, um die tatsächliche Breiten-Mittellinie des Bandes S
zu erhalten.
Wenn die tatsächliche Breiten-Mittellinie des Bandes S
auf die obenbeschriebene Weise erhalten worden ist, gibt
die Steuereinheit 19 an jeden der Hydraulikzylinder 16
ein Steuersignal aus, um in Abhängigkeit von der erhalte
nen tatsächlichen Breiten-Mittellinie des Bandes S einen
Kurzhubprozeß zweiter (letzter) Stufe auszuführen, wie in
Fig. 5(c) gezeigt ist. Dies hat zur Folge, daß der Abstand
zwischen den Führungen 15 auf W + 2γ, verengt wird, was
den Abstand für den Normalbetrieb darstellt. Daher wird
die Mittellinie der Wicklung mit der tatsächlichen Brei
ten-Mittellinie des Bandes S zur Übereinstimmung ge
bracht, wobei der Zwischenraum γ zwischen der Führung 15
und der entsprechenden Kante des Bandes S beispielsweise
zwischen 0 und 5 mm liegt.
Die weitere Aufwicklung des Bandes S mittels der Einroll
maschine 12 wird mit Bezug auf die tatsächliche Breiten-
Mittellinie des Bandes S ausgeführt.
Daraus folgt, daß zwischen einer vorgegebenen Maschinen-
Mittellinie 0 und der Mittellinie der Wicklung der Ein
rollmaschine 12 ein Versatz e vorhanden sein kann.
Bei der auf die tatsächliche Breiten-Mittellinie des Ban
des S bezogenen Wicklung des Bandes S tritt keine Abwei
chung der Mittellinie der Seitenführungseinrichtung 10
von dieser tatsächlichen Breiten-Mittellinie des Bandes S
auf. Außerdem werden dadurch Beschädigungen der Seiten
kanten des Bandes S verhindert, die andernfalls aufgrund
einer Abweichung der Mittellinie der Seitenführungsein
richtung 10 von der Breiten-Mittellinie des Bandes S
entstehen könnten.
Gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung können
Schwankungen bei der Breite des Bandes S berücksichtigt
werden. Die Breite des Bandes S, auf die Bezug genommen
wird, braucht nicht nur durch die Breite des vorderen
Endes gegeben zu sein, sondern kann auch die Breite eines
Zwischenbereichs zwischen dem vorderen und hinteren Ende
umfassen. In der Beschreibung der gegenwärtigen zweiten
Ausführungsform wird die Steuerung mit Bezug auf eine
Veränderung der Breite eines solchen Zwischenbereichs des
Bandes S erläutert.
Die Breite des von der Seitenführungseinrichtung 10 ge
führten Bandes S wird vom Sensor 17 an der Eintrittsseite
oder vom Sensor 18 an der Austrittseite oder von beiden
Sensoren 17 und 18 erfaßt, wobei von einem dieser Senso
ren oder von beiden jeweils ein Ausgangssignal an die
Steuereinheit 19 geliefert wird.
Dann gibt die Steuereinheit 19 an jeden der Hydraulikzy
linder 16 ein Steuersignal aus, um den Abstand zwischen
den Führungen 15 auf einen Wert zu ändern, wobei der Wert
durch die Summe der gegenwärtig sich ändernden Bandbreite
W und des Abstandes 2γ (γ = 0 bis 5 mm), der den gefor
derten Zwischenraum zwischen den Führungen 15 und den
einander gegenüberliegenden Seitenkanten des Bandes S an
gibt, gegeben ist.
Dies hat zur Folge, daß die Seitenführungseinrichtung 10
selbst bei einer geringen Breite W1 des Bandes S eine ge
ringe Breite W1 + 2γ definiert. Wenn die Breite des Ban
des S groß ist, definiert die Seitenführungseinrichtung
10 eine große Breite W2 + 2γ.
Wenn der Abstand zwischen den Führungen geändert werden
soll, wird die Steuerung mit Bezug auf die Mittellinie
der Wicklung der Einrollmaschine 12 ausgeführt, derart,
daß die Mittellinie der Wicklung beibehalten wird, indem
nicht eine, sondern beide Führungen 15 bewegt werden.
Wie oben beschrieben, wird die Seitenführungseinrichtung
10 aufgrund von Veränderungen der Breite des Bandes S
hinsichtlich des Abstandes zwischen den beiden Führungen
15 dynamisch gesteuert, wodurch sowohl jegliche Ausdeh
nung und/oder Defekte des Bandes S aufgrund eines von der
Seitenführungseinrichtung 10 definierten zu engen Abstan
des als auch eine in seitlicher Richtung instabile Bewe
gung des Bandes S aufgrund eines zu großen Abstandes ver
mieden werden. Dadurch kann die Ausbildung eines
"Teleskops" vermieden werden.
In den Fig. 7(a) bis 7(f) sind Kombinationen der ersten
und der zweiten Ausführungsform gezeigt.
Der Abstand zwischen den Führungen 15 der Seitenführungseinrichtung
10 wird in der ersten Stufe, d. h. bis das
Band S in die Seitenführungseinrichtung 10 eingetreten
ist und der Abstand von der Breite W + 2α des Wartezu
standes zur Breite W + 2β verengt wird, im wesentlichen
auf die gleiche Weise wie in der ersten oder der zweiten
Ausführungsform gesteuert (siehe Fig. 7(a) und 7(b)).
Wenn das Band S weiter vorwärts bewegt wird, um mit dem
Andruckrollenpaar 13 in Eingriff zu gelangen, wie in den
Fig. 7(c) und 7(d) gezeigt ist, erfaßt der Sensor auf der
Auslaßseite der Seitenführungseinrichtung 10 die tatsäch
liche Breite des Bandes S und gibt ein diese Breite dar
stellendes Erfassungssignal an die Steuereinheit 19 aus.
Die Steuereinheit 19 errechnet die tatsächliche Breite W
und gibt entsprechend ein Steuersignal an die Hydraulik
zylinder 16, so daß die Breite der Seitenführungseinrich
tung 10 in Abhängigkeit von der tatsächlichen Breite der
vorderen Kante des Bandes S zu W + 2γ bestimmt wird.
Wenn die Breite des Band S nach der obenerwähnten Steue
rung zunimmt, gibt die Steuereinheit 19 an jeden der
Hydraulikzylinder 16 aufgrund der Ausgangssignale, die
die von den Sensoren 17 und 18 erfaßten momentanen Verän
derungen der Breite darstellen, ein Steuersignal aus,
derart, daß der geforderte Zwischenraum 2γ (γ = 0 bis 5
mm) zu der von der Seitenführungseinrichtung 10 bestimm
ten Breite addiert wird.
Wenn das Band S vom Kurzhub erster Stufe weiter vorwärts
bewegt wird und mit den Andruckrollen 13 in Eingriff ge
langt, wie in den Fig. 7(e) und 7(f) gezeigt ist, wird
die Vorbeibewegung des vorderen Endes des Bandes S am
Sensor 18 an der Auslaßseite der Seitenführungseinrich
tung 10 von diesem erfaßt, woraufhin das somit gewonnene
Ausgangssignal an die Steuereinheit 19 ausgegeben wird.
Dann berechnet die Steuereinheit 19 die Breite des Bandes
S und die Mittellinie der tatsächlichen Breite und gibt
auf der Grundlage dieser Werte an jeden der Hydraulikzy
linder 16 ein Steuersignal aus, derart, daß der durch die
Seitenführungseinrichtung 10 definierte Abstand in Abhän
gigkeit von der Breite W des vorderen Endes des Bandes S
den Wert W + 2γ erhält und die Mittellinie des Abstandes
mit der Breiten-Mittellinie des mit dem Andruckrollenpaar
(13) in Eingriff befindlichen Bandes S ausgerichtet wird.
Während des Aufwickelns des Bandes S nach der obenbe
schriebenen Operation werden Steuersignale ausgegeben,
derart, daß der Abstand für die Seitenführungseinrichtung
10 als Summe der entweder momentan oder von einem Zeit
punkt zum nächsten änderbaren Bandbreite W des Bandes S,
die aufgrund der Ausgangssignale von den Sensoren 17 und
18 berechnet wird, und eines geforderten Zwischenraums 2γ
(γ = 0 bis 5 mm) bestimmt wird, wobei die Mittellinie
dieses Abstandes mit der Breiten-Mittellinie des Bandes
S, die bei Beginn der Bandaufwicklung festgelegt wird,
ausgerichtet wird.
Wie oben beschrieben, kann der von der Seitenführungsein
richtung 10 definierte Abstand selbst dann auf einem vor
gegebenen Wert gehalten werden, wenn sich die Breite des
vorderen Endes des Bandes S verändert, so daß jegliche
Defekte und in seitlicher Richtung instabile Bewegungen
des Bandes verhindert werden können. Damit kann die Aus
bildung eines "Teleskops" beim Aufwickeln des Bandes in
Form eines Bandrings verhindert werden.
Nachdem der durch die Seitenführungseinrichtung 10 in der
ersten Stufe bestimmte Abstand während des Betriebs in
der zweiten Stufe auf einen vorgegebenen Abstand geändert
worden ist, wie in den Fig. 7(a) und 7(b) gezeigt ist,
gibt die Steuereinheit 19 aufgrund der momentan
änderbaren und von den Sensoren 17 und 18 erfaßten
Breiten W1 und W2 an die Seitenführungseinrichtung 10 ein
Steuersignal aus, derart, daß zu der erfaßten Breite W1
und W2 jeweils der geforderte Zwischenraum 2γ
hinzuaddiert wird, so daß die Abstände die Werte W1 + 2γ
bzw. W2 + 2γ annehmen (Fig. 7(e) und 7(f)). In diesem
Fall wird die Seitenführungseinrichtung in der folgenden
Betriebsart betrieben: Eine Führung 15 (in den Figuren
die untere Führung) wird in unbewegtem Zustand gehalten,
während nur die andere Seitenführung 15 (in den Figuren
die obere Führung) bewegt wird.
Dies hat zur Folge, daß das zu einem Bandring gewickelte
Band S (siehe Fig. 8) unabhängig von jeglicher Verände
rung der Breite des Bandes S nur auf einer der Seiten des
Bandrings 20 ein "Teleskop" aufweisen kann. Auf der Seite
der unbewegten Führung 15 besitzt das Band S kein
"Teleskop", so daß eine Handhabung des Bandrings 20 wie
etwa ein Transport sehr erleichtert wird, wenn der Band
ring 20 mit der kein "Teleskop" aufweisenden Seite nach
unten positioniert wird.
Wie oben beschrieben, wird vor der Aufwicklung mittels
der Einrollmaschine 13 der Abstand in der ersten Stufe
bestimmt und anschließend in der zweiten Stufe geändert.
Danach wird die Wicklung ausgeführt, wobei eine Seiten
führung 15 in unbewegtem Zustand gehalten wird, während
die andere Seitenführung 15 bewegt wird. Somit kann das
vordere Ende des Bandes richtig geführt werden, so daß
nur auf einer der Seiten des Bandrings 20 ein "Teleskop"
ausgebildet werden kann und folglich die Handhabung des
Bandrings 20 sehr erleichtert wird.
In den obenbeschriebenen Ausführungsformen ist eine
Seitenführungseinrichtung 10 beschrieben worden, die vor
der Einrollmaschine angeordnet ist; selbstverständlich
kann die vorliegende Erfindung jedoch auch auf eine
Seitenführungseinrichtung angewendet werden, die vor ei
ner Fertigwalzstraße angeordnet ist.
Ferner ist in den obigen Ausführungsformen die Bestimmung
des Abstandes der Seitenführungseinrichtung in der ersten
Stufe so beschrieben worden, daß sie in einem Schritt
ausgeführt wird; die Bestimmung des Abstandes in der
ersten Stufe kann jedoch auch in einer Mehrzahl von
Schritten ausgeführt werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren gemäß der ersten oder der
zweiten Ausführungsform betrifft im wesentlichen die
Änderung der Lage der Breiten-Mittellinie des Bandes S,
indem das Band S von den Führungen 15 der
Seitenführungseinrichtung 10 eingeklemmt wird, wodurch
Bandringe 30 und 40, wie sie in den Fig. 9 bzw. 10
gezeigt sind, ausgebildet werden.
Die Bildung des in Fig. 9 gezeigten Bandrings 30 dient
dazu, die Nachteile zu beseitigen, die entstehen, wenn
der Bandrings so angeordnet wird, daß eine seiner Seiten
kanten nach unten gerichtet ist. Ein flacher Wickelbe
reich 33 ist so beschaffen, daß er über die vom vorderen
Ende 30a bzw. vom hinteren Ende 30b des Bandes S gebilde
ten "Teleskope" 31 bzw. 32 vorsteht.
In Fig. 9 ist beim Bandring 30 der flache Wicklungsbe
reich 33 auf der Seite ausgebildet, die der die
"Teleskope" 31 und 32 aufweisenden Bandringkante gegen
überliegt. Selbstverständlich kann der flache Wicklungs
bereich 33 jedoch auch auf der Seite, die die "Teleskope"
31 und 32 aufweist, ausgebildet werden. In jedem Fall ist
es ausreichend, daß der flache Wicklungsbereich 33 über
die "Teleskope" 31 und 32 vorsteht.
Der Bandring 30, der wie oben beschrieben, gewickelt wor
den ist, kann bei nach unten gerichtetem flachen Wick
lungsbereich transportiert werden. Dadurch kann verhin
dert werden, daß Ecken der "Teleskope" 31 und 32 abbre
chen, insbesondere kann der Bandring, dessen hinteres
Ende 30b das "Teleskop" 32 aufweist, gut gehandhabt wer
den.
Der in Fig. 10 gezeigte Bandring 40 ist so beschaffen,
daß der Bandring unabhängig davon, welche seiner Kanten
nach unten weist, abgestellt werden kann. An einer Kante
des Bandrings ist ein über die "Teleskope" 41 und 42 vor
stehender flacher Wicklungsbereich 43 ausgebildet, wäh
rend an der gegenüberliegenden Kante des Bandrings zwei
getrennte, flache Wicklungsbereiche 44 ausgebildet sind.
Genauer ist eine der Kanten des Bandrings 40 zwischen den
"Teleskopen" 41 und 42 mit dem flachen Wicklungsbereich
43 versehen, dessen vorspringende Höhe d mit der Höhe d/2
über die "Teleskope" 41 und 42 vorsteht, während die an
dere Kante des Bandrings 40 mit zwei flachen Wicklungsbe
reichen 44 versehen ist, die außerhalb einer durch den
flachen Wicklungsbereich 43 gebildeten Rille ausgebildet
sind und deren auf den Boden der Rille bezogene Höhe um
d/2 über das "Teleskop" 42 vorsteht.
Der Bandring 40 weist an einer seiner Seitenkanten einen
flachen Wicklungsbereich 43 und an der gegenüberliegenden
Seitenkante in einem gegenseitigen Abstand zwei flache
Wicklungsbereiche 44 auf. Alternativ hierzu kann an einer
Seitenkante des Bandrings 40, die das vom vorderen Ende
40a des Bandes S gebildete "Teleskop" 41 aufweist, der
einzelne flache Wicklungsbereich 43 ausgebildet werden,
während an der anderen Seitenkante des Bandrings, der das
vom hinteren Ende 40d des Bandes S gebildete "Teleskop"
42 aufweist, ein einzelner flacher Wicklungsbereich 44
ausgebildet ist.
Der auf die obenbeschriebene Weise gewickelte Bandring 40
kann mit dem als Boden oder als Unterseite dienenden fla
chen Wicklungsbereich 43 transportiert werden, so daß
jegliche Defekte wie etwa ein Abbrechen von Ecken der
vorspringenden "Teleskope" 41 und 42 verhindert werden
können. Wenn andererseits die andere Seitenfläche beim
Transport als Boden verwendet wird, dienen die flachen
Wicklungsbereiche 44, die sich in einem gegenseitigen Ab
stand befinden, als Unterseiten, so daß ein Abbrechen von
Ecken der ausgesparten Bereiche der "Teleskope" 41 und 42
vermieden werden kann.
Wenn daher das Band oder der Bandstahl in Form des in den
Fig. 9 oder 10 gezeigten Bandrings gewickelt werden soll,
kann der Abstand für die Seitenführungseinrichtung und
die Position ihrer Mittellinie in Abhängigkeit von der
gewünschten Bandringform, der Bandbreite und der Länge
und der Position des vorderen Endes des zu wickelnden
Bandes berechnet werden. Das über die Servoventile an die
Hydraulikzylinder 16 gelieferte Hydrauliköl wird mittels
der Steuersignale von der Steuereinheit 19 gesteuert, wo
durch einerseits die Mittelposition der Führungen 15 und
andererseits der Abstand zwischen ihnen gesteuert wird.
In diesem Fall wird die Breiten-Mittellinie des Bandes S
geändert, wenn das Band S von den Führungen 15 der Sei
tenführungseinrichtung 10 festgeklemmt wird. Eine Ver
schiebung der Führung oder der Führungen 15 der Seiten
führungseinrichtung 10 wird durch zwei Hydraulikzylinder
16 und entsprechende Servoventile aufgrund der Ausgangs
signale zweier Positionssensoren ausgeführt, so daß die
Mittelposition und der Abstand leicht bestimmt werden
kann. Bei der Bestimmung der Position kann eine Rückkopp
lung der tatsächlichen Mittellinie und der Bandbreite un
ter Verwendung der an der Einlaßseite und an der Auslaß
seite der Seitenführungseinrichtung 10 angeordneten Sen
soren 17 bzw. 18 zur Anwendung kommen.
Oben ist beschrieben worden, daß eine Seitenkante des
Bandrings mit einem oder mit zwei flachen
Wicklungsbereichen ausgebildet wird. Selbstverständlich
können jedoch in Abhängigkeit von der Größe des Bandrings
eine Mehrzahl von flachen Wicklungsbereichen auf beiden
Seitenkanten des Bandrings geschaffen werden.
Wie oben beschrieben, werden erfindungsgemäß ein oder
mehr flache Wicklungsbereiche ausgebildet, die über die
Höhen der von der vorderen und der hinteren Kante des
Bandes gebildeten "Teleskope" vorstehen, derart, daß nur
eine Seitenkante mit einem oder mehreren flachen Wick
lungsbereichen versehen wird. Diese Kante kann als Boden
verwendet werden, wenn der Bandring aufrecht abgestellt
wird. Statt dessen kann jedoch auch eine der Seitenkanten
des Bandrings mit einer Mehrzahl von flachen Wicklungsbe
reichen, die sich in einem gegenseitigen Abstand befin
den, ausgebildet werden, wobei dann an der anderen Sei
tenkantenfläche in Bereichen, die den Zwischenbereichen
der Mehrzahl der flachen Wicklungsbereiche entsprechen,
ein oder mehr flache Wicklungsbereiche ausgebildet wer
den, so daß jede der seitenkantenflächen des Bandrings
als Unterseite oder Boden verwendet werden kann, wenn die
Spule aufrecht abgestellt wird.
Daher kann der Bandring selbst dann ohne Defekte wie etwa
einem Abbrechen von Ecken transportiert werden, wenn an
einer Seitenfläche des Bandrings ein oder mehr
"Teleskope" ausgebildet werden.
Um das Band in Form eines Bandrings wie er in den Fig. 9
oder 10 gezeigt ist, aufzuwickeln, kann anstatt der Sei
tenführungseinrichtung auch der Wickeldorn der Einrollma
schine verschoben werden.
Claims (3)
1. Verfahren zum Steuern der seitlichen Lage eines aus einem Warmwalzwerk auslaufenden und aufzurollenden Bandes (S) mittels einer Seitenführungsein
richtung (10) mit wenigstens zwei Führungen (15) zum
Führen des Bandes (S), mit den Schritten
des Verengens eines Abstandes in der Seitenfüh rungseinrichtung (10) in wenigstens einem Schritt in ei ner ersten Stufe, in der das vordere Ende des Bandes (S) aus einem Wartezustand in die Seitenführungseinrichtung (10) eintritt; und
des weiteren Verengens des Abstandes in der Sei tenführungseinrichtung (10) auf einen vorgegebenen Wert während einer zweiten Stufe, in der das Band (S) mit An druckrollen (13) in Eingriff gelangt,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Lage der Breiten-Mittellinie des Bandes (S) ermittelt wird, nachdem das Band (S) mit den Andruckrollen (13) in Eingriff gelangt ist;
die Verengung des Abstandes in der Seitenfüh rungseinrichtung (10) in der zweiten Stufe derart erfolgt, daß die Breiten-Mittellinie des Bandes (S) als Mittellinie der Wicklung verwendet wird; und
daraufhin durch Verschieben beider Führungen (15) in derselben Richtung die Breiten-Mittellinie des Bandes (S) verschoben wird, derart, daß an wenigstens einer Seitenkante eines zu wickelnden Bandrings (30; 40) wenig stens ein flacher Wicklungsbereich (33; 43, 44) ausgebil det werden kann, der über die am radial inneren Ende (30a; 40a) und am radial äußeren Ende (30b; 40b) des Bandrings (30; 40) ausgebildeten "Teleskope" vorsteht.
des Verengens eines Abstandes in der Seitenfüh rungseinrichtung (10) in wenigstens einem Schritt in ei ner ersten Stufe, in der das vordere Ende des Bandes (S) aus einem Wartezustand in die Seitenführungseinrichtung (10) eintritt; und
des weiteren Verengens des Abstandes in der Sei tenführungseinrichtung (10) auf einen vorgegebenen Wert während einer zweiten Stufe, in der das Band (S) mit An druckrollen (13) in Eingriff gelangt,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Lage der Breiten-Mittellinie des Bandes (S) ermittelt wird, nachdem das Band (S) mit den Andruckrollen (13) in Eingriff gelangt ist;
die Verengung des Abstandes in der Seitenfüh rungseinrichtung (10) in der zweiten Stufe derart erfolgt, daß die Breiten-Mittellinie des Bandes (S) als Mittellinie der Wicklung verwendet wird; und
daraufhin durch Verschieben beider Führungen (15) in derselben Richtung die Breiten-Mittellinie des Bandes (S) verschoben wird, derart, daß an wenigstens einer Seitenkante eines zu wickelnden Bandrings (30; 40) wenig stens ein flacher Wicklungsbereich (33; 43, 44) ausgebil det werden kann, der über die am radial inneren Ende (30a; 40a) und am radial äußeren Ende (30b; 40b) des Bandrings (30; 40) ausgebildeten "Teleskope" vorsteht.
2. Verfahren zum Steuern der seitlichen Lage eines aus einem Warmwalzwerk
auslaufenden und aufzurollenden Bandes (S) mittels einer Seitenführungsein
richtung (10) zum Führen des Bandes (S), mit den Schritten
des Verengens eines Abstandes in der Seitenfüh rungseinrichtung (10) in wenigstens einem Schritt in ei ner ersten Stufe, in der das vordere Ende des Bandes (S) aus einem Wartezustand in die Seitenführungseinrichtung (10) eintritt; und
des weiteren Verengens des Abstandes in der Sei tenführungseinrichtung (10) auf einen vorgegebenen Wert während einer zweiten Stufe, in der das Band (S) mit An druckrollen (13) in Eingriff gelangt,
dadurch gekennzeichnet, daß
nach der Verengung des Abstandes in der Seiten führungseinrichtung (10) vom Abstand der ersten Stufe zum Abstand der zweiten Stufe zur Einstellung des relativen Abstandes der Führungen (15) der Seitenführungseinrich tung (10) nur eine der Führungen (15) bewegt wird, während die andere der Führungen (15) unbeweglich gehal ten wird, wodurch höchstens an einer Seitenkante eines zu wickelnden Bandrings (20) ein "Teleskop" ausgebildet wird.
des Verengens eines Abstandes in der Seitenfüh rungseinrichtung (10) in wenigstens einem Schritt in ei ner ersten Stufe, in der das vordere Ende des Bandes (S) aus einem Wartezustand in die Seitenführungseinrichtung (10) eintritt; und
des weiteren Verengens des Abstandes in der Sei tenführungseinrichtung (10) auf einen vorgegebenen Wert während einer zweiten Stufe, in der das Band (S) mit An druckrollen (13) in Eingriff gelangt,
dadurch gekennzeichnet, daß
nach der Verengung des Abstandes in der Seiten führungseinrichtung (10) vom Abstand der ersten Stufe zum Abstand der zweiten Stufe zur Einstellung des relativen Abstandes der Führungen (15) der Seitenführungseinrich tung (10) nur eine der Führungen (15) bewegt wird, während die andere der Führungen (15) unbeweglich gehal ten wird, wodurch höchstens an einer Seitenkante eines zu wickelnden Bandrings (20) ein "Teleskop" ausgebildet wird.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet
durch den Schritt des Ermittelns der Breite des Bandes
(S) wenigstens an der Bandeintrittsseite oder an der
Bandaustrittsseite der Seitenführungseinrichtung (10),
wobei der Abstand in der Seitenführungseinrichtung (10)
in Abhängigkeit von der tatsächlich ermittelten Breite
des Bandes (S) bestimmt wird.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: B21B 39/14 |
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