DE412839C - Mutterngewindeschneidmaschine - Google Patents

Mutterngewindeschneidmaschine

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DE412839C
DE412839C DEK83941D DEK0083941D DE412839C DE 412839 C DE412839 C DE 412839C DE K83941 D DEK83941 D DE K83941D DE K0083941 D DEK0083941 D DE K0083941D DE 412839 C DE412839 C DE 412839C
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DE
Germany
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nut
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drill
thread
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DEK83941D
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KARL KLUMP
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KARL KLUMP
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G1/00Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
    • B23G1/16Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor in holes of workpieces by taps
    • B23G1/18Machines with one working spindle
    • B23G1/185Machines with one working spindle specially adapted for making nuts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description

Die Erfiadung betrifft eine Mutterngewindeschneidmaschine mit Mutterhalter, der dem Gewindebohrer entgegenbewegt wird, dessen Lösen aus seinem Futter und Wiedereinsetzen in dieses nach dem Schneiden durch Erfassen an seinem Schaft mittels eines Halters erzielt wird.
Das Neue besteht in folgendem: Das Mutterfutter, das zum Einspannen der Mutter
ίο über Sechskant oder über Schlüsselweite an der Klemmseite gekerbte, auseinanderfedernde, durch Steuerstifte bewegte Backen besitzt, wirkt mit einem eine ebenfalls gekerbte Mutternauflage tragenden besonderen Bohrerhalter derart zusammen, daß nach deren gemeinsamer Vorwärtsbewegung unter Schneiden des Gewindes der Mutterhalter zwecks Öffnens der Klemmbacken nach beendetem Schneiden, des Gewindes in Ruhe bleibt, währenddessen der Bohrerhalter unter Mitnähme des Bohrers, gleichzeitigem 'Zurücknehmen der Mutternauflage und Abstreifen der geschnittenen Mutter sich nach rückwärts bewegt, sofort aber wieder umkehrt, den Bohrer zu seinem Futter zurückbringt und mit dem Mutterhalter zusammen zwecks Bearbeitung einer neuen, bereitHegenden Mutter in Anfangsstellung zurückschnellt. Hierdurch wird ein besonders genaues, störungsfreies Arbeiten der Maschine erreicht.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι einen senkrechten Längsschnitt,
Abb. 2 einen Grundriß,
Abb. 3 die Innenansicht des Mutterhalters mit dahinterliegendem Bohrerhalter in größerem Maßstabe.
Abb. 4 zeigt schematisch die verschiedenen Arbeitsstellungen der Teile.
Die aus dem Mutternzuführungskanal ι gefallene Mutter legt sich zunächst auf die Mutternauflage 2, von welcher sie nach Übereinstimmung des Kanals ι mit der Einfallsöffnung 3 des Mutterhalters 6 in diesen hineinfällt und auf die ihn durchgreifende Mutternauflage 8 gelangt. Dort wird sie in der to jeweiligen Lage von zwei mit Rollen 5 versehenen Druckstücken 9, die, wie auch die Mutternauflage 8, eingekerbt sind, erfaßt und sofort geschnitten. Die Druckstücke 9, die in bekannter Weise mittels Blattfedern 4 in dem Gehäuse des Werkstückhalters 6 dauernd auseinandergehalten werden, werden selbsttätig zusammengedrückt, sobald sich eine Mutter dazwischen befindet. Dies wird durch zwei keilförmige, rückwärtig am Gehäuse anliegende, Rollen 14 tragende Druckstücke 10 erreicht, die von mit je einem Anschlag 11 und einer Steuernut 12 versehenen, in runde Führungsstangen 13« endigenden Leisten 13 angehoben werden.
Der Mutterhalter 6 arbeitet mit einem an sich bekannten Halter 17 für den Bohrer auf folgende Weise mit diesem und dem Bohrer selbst zusammen: Der Mutterhalter 6 und der Bohrerhalter 17 befinden sich aneinanderliegend in der in Abb. 4 I gezeichneten Stellung, in welcher die erste Mutter in den : Mutterhalter hinabfällt. Der Bohrer 15, der in einem Futter 16 bekannter Bauart einge,- : spannt ist und nur Rechtsdrehung macht, : tritt in Tätigkeit, sobald die Mutter in ihrem Halter eingespannt ist. Dieser gleitet mit dem Bohrerhalter 17 zusammen gegen den Bohrer (Abb. 4 II), wobei die Mutter geschnitten ; wird. Während die Mutter vom Mutterhalter vorgebracht wird, rückt er selbst so weit vor, bis sein Halter 17 in Tätigkeit tritt, dem die Leisten 13 entgegenrücken, die durch Auseinanderdrücken der mit Rollen 22 versehenen Arme 23 mittels des Anschlages 11 die Backen 24 zusammenbewegen. Letztere erfassen den Bohrer 15 am Schaft. Gleichzeitig rückt eine an sich bekannte Kupplung aus, die bis dahin die Rechtsdrehung des Bohrers vermittelte, und gibt ihn frei. Er ist jetzt im Halter 17 eingespannt, wird durch ; dessen Zurückgehen samt den Steuerleisten 13 in die in Abb. 4III bzw. in Abb. 1 gezeich- i nete Stellung aus dem Futter 16 herausgenommen und durch die Mutter hindurchge- j zogen, so 'daß diese gleichzeitig abgestreift I wird. Der Bohrer wird aber sofort wieder , zu seinem Futter 16 zurückgebracht, indem I Halter 17 und Leisten 13 zunächst zusammen und bei der Vereinigung von Halter 17 und Mutterhalter 6 die Steuerleisten 13 allein bis in ihre Anfangsstellung vorgehen (Abb. 4 IVj. Das Futter 16 erfaßt nun den Bohrer wieder und dreht ihn rechts herum. Mutterhalter und Bohrerhalter sind inzwischen mit einem Ruck in die Anfangsstellung Abb. 4 V bzw. 41 zurückgegangen, um die auf der Mutternauflage 2 bereitliegende Mutter aufzunehmen. Das Spiel beginnt von neuem.
Die in der Abb. 4 I bis V schematisch gezeichneten -Stellungen des Mutterhalters 6, des Bohrerhalters 17 und der Steuerleisten 13 werden der Reihe nach durch auf einer gemeinsamen Welle 18 sitzende Kurvenscheiben ig, 20, 21 bewirkt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Mutterngewindeschneidmaschine mit Mutter'halter, der dem Gewindebohrer entgegenbewegt wird, dessen Lösen aus seinem Futter und Wiedereinsetzen in dieses nach dem Schneiden durch Erfassen an seinem Schaft mittels eines Halters erzielt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Mutter halter (6), der zum Einspannen der Mutter über Sechskant oder über Schlüsselweite an der Klemmseite gekerbte, auseinanderfedernde, durch Steuerleisten (13) bewegte Backen (9; besitzt, mit einem eine ebenfalls geberbte Mutternauflage (8) tragenden, besonderen Boh- go rerhalter (17 j derart zusammenwirkt, daß nach gemeinsamer Vorwärtsbewegung von Mutter- und Bohrerhalter unter Schneiden des Gewindes der Mutterhalter (6j zwecks Öffnens der Klemmbacken (9) nach beendetem Schneiden des Gewindes in Ruhe bleibt, währenddessen der Bohrerhalter (17) unter Mitnahme des Bohrers, gleichzeitigem Zurücknehmen der Mutternauflage (8j und Abstreifen der geschnittenen Mutter, sich nach rückwärts bewegt, sofort aber wieder umkehrt, den Bohrer zu seinem Futter (16) zurückbringt und mit dem Mutternalter (6) zusammen zwecks Bearbeitung einer neuen, bereitliegenden Mutter in Anfangsstellung zurückschnellt.
  2. 2. Mutterngewindeschneidmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerleisten (13) mittels eines An-Schlages (11) auf den Bohrerhalter (17) und mittels Steuernuten (12) auf die: Spannvorrichtung des Mutterhalters (6) einwirken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK83941D 1922-11-10 1922-11-10 Mutterngewindeschneidmaschine Expired DE412839C (de)

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