DE4126466C2 - Münzensortiervorrichtung - Google Patents
MünzensortiervorrichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Münzensortiervorrichtung
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Diese Münzensortiervorrich
tung dient zum Sortieren von Münzen durch Erfassen des Nennwer
tes der Münzen und durch Überprüfen der Echtheit der Münzen,
wobei diejenigen Münzen, die nicht zurückbehalten werden sollen,
veranlaßt werden, in eine Aussortieröffnung hineinzufallen.
Herkömmlicherweise finden vor allem zwei Arten von Münzensortier
vorrichtungen Anwendung. Eine dieser Vorrichtungen mißt die Außen
durchmesser der Münzen, um zu veranlassen, daß die unerwünschten
Münzen in Abhängigkeit von ihren Außendurchmessern in eine Öff
nung fallen und so nur die erwünschten Münzen zurückbehalten wer
den. Die andere Vorrichtung ermittelt die Nennwerte der Münzen
anhand zweckmäßiger Identifizierungsmittel, wie z. B. Mittel zum
Messen der Außendurchmesser der Münzen oder Mittel zum Erfassen
der Legierung der Münzen, und steuert dementsprechend eine Klap
pe einer Öffnung, damit die Münzen, die nicht zurückbehalten wer
den sollen, in diese Öffnung hineinfallen, um so die Münzen zu
sortieren (wie zum Beispiel in der japanischen Offenlegungs
schrift Nr. 59-172090 und der offengelegten Gebrauchsmusteranmel
dung Nr. 2-18182).
Bei einer Vorrichtung zum Sortieren von Münzen durch Messung
der Außendurchmesser der Münzen ist es schwierig, die Münzen
korrekt zu sortieren, wenn diese auch nur geringfügige Unter
schiede in ihren Außendurchmessern aufweisen. Außerdem werden
in dieser Vorrichtung die Münzen im Normalfall nachteiliger
weise in einer Reihenfolge ausgehend vom größeren bis zum
kleineren Münzendurchmesser oder umgekehrt sortiert.
Andererseits werden in der Vorrichtung zum Sortieren von Mün
zen durch Steuerung einer Klappe die Münzen solange korrekt
und zuverlässig sortiert, wie das Öffnen oder Schließen der
Klappe entsprechend gesteuert wird. Des weiteren kann diese
Vorrichtung die Münzen vorteilhafterweise in Abhängigkeit von
den Nennwerten der Münzen in jeder beliebigen Reihenfolge
sortieren, die von der Bedienperson gewünscht ist. Da diese
Vorrichtung jedoch eine Klappe zum Sortieren von Münzen steu
ert, ist eine exakte zeitliche Steuerung des Öffnens oder des
Schließens der Klappe erforderlich, um zu verhindern, daß sich
die Münzen stauen oder falsch sortiert werden. Dazu ist es
notwendig, die Münzen in einem vorbestimmten Abstand voneinan
der zu transportieren, um die Klappe richtig zu bedienen.
Demgemäß hat diese Vorrichtung den Nachteil, daß die Förderge
schwindigkeit nicht über eine spezifische Geschwindigkeit
hinaus erhöht werden kann.
In der in der japanischen Offenlegungsschrift Nr. 59-172090
und darin vor allem in den Fig. 7 und 8 offenbarten Klappenein
richtung zum Sortieren von Münzen ist in einer auf einer Münz
führungsbahn ausgebildeten Aussortieröffnung eine Klappe vorge
sehen. Diese Klappe ist so angeordnet, daß sie um eine Achse
hoch- und herunterschwenkbar gelagert ist, die sich am stromab
wärts in der Münzenförderrichtung befindlichen Ende der Aussor
tieröffnung befindet. Wenn sich die Klappe in der von der
Münzführungsbahn gebildeten Ebene befindet, wandern die zuge
führten Münzen über die obere Fläche der Klappe, wohingehend
zugeführte Münzen in die Aussortieröffnung fallen, wenn sich
die Klappe nach oben dreht und in dieser Position bleibt, da
sie durch die untere Fläche der Klappe nach unten geführt
werden. So werden die Münzen in Abhängigkeit von ihren Nennwer
ten in zwei Gruppen getrennt.
Dieses Klappensystem weist aber die im folgenden beschriebenen
Nachteile auf. Es sei zum Beispiel angenommen, die Münzen
würden kontinuierlich zugeführt und eine erste zugeführte
Münze soll die Oberfläche der Klappe passieren und eine nach
folgend zugeführte Münze soll entlang der unteren Fläche der
Klappe in die Aussortieröffnung geführt werden. Obwohl die
Klappe zur Führung der nachfolgend zugeführten Münzen in die
Aussortieröffnung nach oben verschwenkt werden soll, ist es in
diesem Fall nicht möglich, die Klappe nach oben zu verschwen
ken, da die erste zugeführte Münze entlang der Oberfläche der
Klappe transportiert und durch das Münzenförderband gegen
diese Oberfläche gedrückt wird. Folglich kann die nachfolgend
zugeführte Münze nicht in die Aussortieröffnung hineinfallen.
Dann sei angenommen, eine erste zugeführte Münze soll entlang
der unteren Fläche der Klappe in die Aussortieröffnung gelei
tet werden und eine nachfolgend zugeführte Münze soll die
Oberfläche der Klappe passieren. In diesem Fall wird die Klap
pe in einer nach oben gerichteten Position gehalten, um die
erste zugeführte Münze in die Aussortieröffnung zu führen.
Wenn dann die Klappe nach unten verschwenkt wird, damit die
nachfolgend zugeführte Münze über die Oberfläche der Klappe
hinwegwandert, kann das hintere Ende der ersten zugeführten
Münze zwischen dem Kopfende der Klappe und der Aussortieröff
nung zu liegen kommen, wenn der Zeitpunkt zum Verschwenken der
Klappe zu früh gewählt wird, da die zuerst zugeführte Münze
unter der unteren Fläche der Klappe transportiert wird. Dies
verursacht einen Münzenstau. Andererseits wird sowohl die
nachfolgend zugeführte Münze als auch die zuerst zugeführte
Münze in die Aussortieröffnung eingeführt, wenn der Zeitpunkt
für das Verschwenken der Klappe nach unten zu spät gewählt
wird. Dies verursacht ebenfalls einen Münzenstau, da der vorde
re Teil der nachfolgend zugeführten Münze zwischen dem Kopfen
de der Klappe und der Aussortieröffnung eingeklemmt werden
kann.
Solch ein Münzenstau wird dadurch hervorgerufen, daß die Klap
pe so verschwenkt wird, daß ein Stück der Klappe die Münzfüh
rungsbahn durchschneidet. Deshalb wird das Klappensystem, bei
dem die Münzführungsbahn beim Verschwenken der Klappe nicht
von einem Stück der Klappe durchschnitten wird, vorgeschlagen
(siehe zum Beispiel die offengelegte japanische Gebrauchs
musteranmeldung 2-18182, vor allem Fig. 12).
Bei diesem Klappensystem ist eine Aussortieröffnung auf einer
Münzführungsbahn sowie eine Klappe in der Aussortieröffnung
vorgesehen. Die Klappe ist nach unten und oben schwenkbar um
eine Achse gelagert, die sich am Ende der Aussortieröffnung
befindet, wobei sich dieses Ende stromauf in bezug auf die
Münzenförderrichtung befindet. Wenn sich die Klappe in ihrer
ersten Position befindet, in der die Klappe in einer von der
Münzführungsbahn begrenzten Ebene liegt, passieren die zuge
führten Münzen die Oberfläche der Klappe. Wenn sich die Klappe
in ihrer zweiten Position befindet, in der der stromabwärtige
Teil der Klappe unter der Münzführungsbahn abfällt, gleiten
die zugeführten Münzen entlang der Oberfläche der Klappe in
die Aussortieröffnung. So werden die zugeführten Münzen in
zwei Gruppen getrennt.
Dieses Klappensystem hat gegenüber dem zuvor genannten Klappen
system einige Vorteile, da das Klappenstück die Münzführungs
bahn nicht durchschneidet. Zum Beispiel sei angenommen, zwei
oder mehrere Münzen würden kontinuierlich zugeführt und eine
erste zugeführte Münze soll die Oberfläche der sich in ihrer
ersten Position befindenden Klappe passieren, und eine nachfol
gend zugeführte Münze soll entlang der Oberfläche der sich in
ihrer zweiten Position befindenden Klappe in eine Aussortier
öffnung fallen. Wenn die erste zugeführte Münze den größten
Teil der Aussortieröffnung passiert hat, kann zweckmäßigerwei
se veranlaßt werden, daß die nachfolgend zugeführte Münze
entlang der Oberfläche der Klappe in die Aussortieröffnung
fällt, ohne daß dabei die erste zugeführte Münze in die Aussor
tieröffnung fällt, auch wenn die Klappe in die zweite Position
bewegt wird, da die Münze mit einer bestimmten Kraft durch das
Münzenförderband gegen die Münzführungsbahn gedrückt wird.
Andererseits sei angenommen, die erste zugeführte Münze soll
in die Aussortieröffnung fallen und die nachfolgend zugeführte
Münze soll die Aussortieröffnung entlang der Oberfläche der
Klappe passieren. Wenn dann die Klappe so angetrieben wird,
daß sie nach oben schwenkt, damit die nachfolgend zugeführte
Münze die Aussortieröffnung über der Oberfläche der Klappe
passiert, gleitet in diesem Fall die erste zugeführte Münze
entlang der Oberfläche der Klappe nach unten. Deshalb wird der
hintere Teil der zuerst zugeführten Münze zwischen dem Kopfen
de der Klappe und der Aussortieröffnung eingeklemmt, wenn der
Zeitpunkt zum Verschwenken der Klappe nach oben zu früh ge
wählt wird. Dies verursacht einen Münzenstau.
Wenn auf der anderen Seite der Zeitpunkt zum Verschwenken der
Klappe nach oben zu spät gewählt wird, werden sowohl die nach
folgend zugeführte Münze als auch die zuerst zugeführte Münze
in die Aussortieröffnung hineingeleitet, so daß der vordere
Teil der nachfolgend zugeführten Münze zwischen dem Kopfende
der Klappe und der Aussortieröffnung eingeklemmt wird. Dies
verursacht ebenfalls einen Münzenstau.
Wie oben bereits erwähnt, ist es anhand des herkömmlichen
Klappensystems nicht immer möglich, die kontinuierlich zuge
führten Münzen korrekt zu sortieren, da der Betrieb der Klappe
eine exakte zeitliche Steuerung benötigt. Außerdem müssen die
Münzen in einem vorbestimmten Abstand voneinander zugeführt
werden, damit die Münzen korrekt sortiert werden.
Eine Münzensortiervorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1 ist aus der DE 34 25 030 A1 bekannt. Diese Münzensortiervor
richtung weist Trennabschnitte auf, die aus einer in einer Öff
nung (Trennschlitz) vorgesehenen, schwenkbaren Verzweigungsplat
te bestehen. Diese Verzweigungsplatte ist derart angeordnet, daß
sie normalerweise mit der Oberfläche des Förderweges fluchtet.
Wenn von einem ersten Sensor, der eine ankommende Münze erfaßt,
festgestellt wird, daß diese Münze abgelenkt werden soll, wird
eine Spule angesteuert, so daß ein Ende der Verzweigungsplatte
angehoben wird, nämlich dasjenige Ende, von welchem die Münzen
den Trennabschnitt erreichen. Dieses Ende der Verzweigungsplatte
wird über die Oberfläche des Förderweges angehoben, so daß sich
eine Öffnung bzw. ein Trennschlitz bildet, durch den die Münze
in einen Aufnahmezylinder, der sich unter der Verzweigungsplatte
befindet, geführt wird. Wenn eine Münze längs des Förderwegs ge
führt werden soll, wird die Verzweigungsplatte durch eine Kom
pressionsfeder wieder in ihre ursprüngliche Position zurückge
bracht. Dementsprechend handelt es sich bei der aus der DE 34 25 030 A1
vorbekannten Münzensortiervorrichtung ebenfalls um eine
solche, bei der die Münzen durch die Steuerung einer Klappe sor
tiert werden. Die Nachteile derartiger Münzensortiervorrichtun
gen sind eingangs bereits erläutert worden.
Aus der DE 36 27 387 C2 ist ebenfalls eine Münzensortiervor
richtung bekannt, bei der die Münzen durch schwenkbare Klappen
sortiert werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Münzensortiervorrichtung der
eingangs angegebenen Art vorzuschlagen, mit der Münzen auch dann
exakt und ohne Auftreten eines Münzenstaus sortiert werden kön
nen, wenn die Münzen kontinuierlich zugeführt werden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst. Wenn der Teil
des Rotors mit dem größeren Durchmesser auf die Münzenführungs
bahn ausgerichtet ist, werden die Münzen auf der Münzenführungs
bahn über den Teil des Rotors mit dem größeren Durchmesser
transportiert. Wenn der Teil des Rotors mit dem kleineren Durch
messer einen Spalt zwischen dem Rotor und der Münzenführungsbahn
bildet, gleiten Münzen entlang dieses Teils mit dem kleineren
Durchmesser in die Aussortieröffnung. Durch Steuerung der Dre
hung des Rotors in Übereinstimmung mit der Klassifizierung durch
die Münzenidentifizierungseinrichtung werden die Münzen in zwei
Gruppen getrennt. Die zur ersten Gruppe gehörenden Münzen wan
dern über die Aussortieröffnung hinweg, wogegen die zur zweiten
Gruppe gehörenden Münzen in die Aussortieröffnung fallen.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der vorliegenden Erfindung
werden im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht einer Münzensortiervorrichtung
nach der vorliegenden Erfindung.
Fig. 2 eine Seitenansicht der Münzensortiervorrichtung
nach Fig. 1.
Fig. 3 ein Beispiel einer Steuertafel, gemäß derer der
Rotor gesteuert wird.
Fig. 4A bis 4C Querschnittsansichten, die die Positionsverhält
nisse zwischen einem verschwenkenden Rotor und
einer transportierten Münze verdeutlichen.
Fig. 5 eine Seitenansicht eines Andruckmittelbei
spiels.
In Fig. 1 und 2 ist eine Münzensortiervorrichtung 1 gezeigt,
die einen Drehteller 2 umfaßt, der sich im Uhrzeigersinn dre
hen kann. Der Drehteller 2 nimmt eine Vielzahl von Münzen mit
verschiedenen Nennwerten auf. Wenn sich der Drehteller 2
dreht, wirkt die Zentrifugalkraft auf die auf dem Teller 2
befindlichen Münzen tangential zum Drehteller 2 ein. Die auf
dem Teller 2 befindlichen Münzen werden aufgrund der Zentrifu
galkraft einzeln nacheinander an eine Münzenführungsbahn 3 abge
geben, die sich tangential zum Drehteller 2 erstreckt. Ein
Band 4 zum Fördern der Münzen befindet sich über und parallel
zu der Münzenführungsbahn 3. Das Band 4 läuft über ein Paar von
Förderrollen 5a und 5b und wird in die durch einen Pfeil X in
Fig. 2 angezeigte Richtung angetrieben. Das Münzenförderband 4
drückt eine von dem Drehteller 2 abgegebene Münze gegen die
Münzenführungsbahn 3, um die Münze auf der Münzenführungsbahn in
der Richtung X zu transportieren.
Eine Münzenidentifizierungseinrichtung 6 ist in einer von dem Münzenför
derband 4 gebildeten Schleife vorgesehen. Die Münzenidentifi
zierungseinrichtung 6 erfaßt die Außendurchmesser und/oder die
Legierungen der von dem Förderband 4 transportierten Münzen,
um den Nennwert der Münzen zu bestimmen, und überträgt ein
Identifizierungssignal S1 an den Steuerkreis 7. Wie in Fig. 3
gezeigt, empfängt die Steuereinrichtung 7 die Identifizierungssi
gnale S1 und bildet eine erste Signalreihe, die die Identifi
zierungssignale S1 in der Reihenfolge umfaßt, in der die Si
gnale S1 erhalten worden sind. Diese Signalreihe wird in der
Steuereinrichtung 7 gespeichert.
Zwei Münzensortiereinheiten 8a und 8b sind hintereinander in
der Münzenförderrichtung stromabwärts der Münzenidentifizie
rungseinrichtung 6 vorgesehen. Da die zwei Einheiten 8a und 8b die
gleiche Struktur aufweisen, wird im folgenden nur die Einheit
8a genauer erklärt. Die Münzensortiereinheit 8a umfaßt eine
Aussortieröffnung 9a, einen Rotor 10a und einen drehbaren
Elektromagneten 11a. Die Aussortieröffnung 9a ist auf der
Oberfläche der Münzenführungsbahn ausgebildet und hat eine recht
eckige Form. Der Rotor 10a befindet sich unter der Aussortier
öffnung 9a, so daß ein Punkt auf der Achse, um die sich der
Rotor 10a drehen kann, im wesentlichen unterhalb des Mittel
punkts der Öffnung 9a liegt. Wie in Fig. 2 gezeigt, weist der
Rotor 10a die Form einer zylinderförmigen Rolle auf, die teil
weise abgeschnitten ist, um einen flachen Teil 10A zu bilden.
Dieser Rotor 10a ist so gelagert, daß er um eine Achse schwenk
bar ist, die parallel zu der Münzenführungsbahn 3 und senkrecht
zur Münzenförderrichtung ist. Der Rotor 10a ist an dem drehba
ren Elektromagneten 11a befestigt und wird durch den drehbaren
Elektromagneten 11a zum Verschwenken angetrieben. Der drehbare
Elektromagnet 11a kann um 60o drehen. Der Magnet 11a dreht
sich zum Beispiel um 60o im Uhrzeigersinn und hält dort bei
Erhalt eines positiven Signals an, und andererseits dreht er
sich um 60o im Gegenuhrzeigersinn und hält dort bei Erhalt
eines negativen Signals an. So kann der Rotor 10a zwei Positi
onen einnehmen, nämlich eine erste Position wie in Fig. 2
mittels einer durchgehenden Linie dargestellt und eine zweite
Position, die in Fig. 2 durch eine gestrichelte Linie darge
stellt ist. In der ersten Position ist der Umfang des Rotors
10a so angeordnet, daß er mit der oberen Fläche der Münzenfüh
rungsbahn 3 abschließt oder leicht darüber hinausragt. In der
zweiten Position bildet der flache Teil 10A des Rotors 10a
ausgehend von der Münzenführungsbahn 3 aus eine Neigung in bezug
auf die Münzenförderrichtung. Mit anderen Worten, in der zwei
ten Position des Rotors 10a erstreckt sich der flache Teil 10A
des Rotors 10a ausgehend von dem stromaufwärtigen Ende der
Aussortieröffnung 9a geradeaus in Richtung nach rechts unten.
Der drehbare Elektromagnet 11a wird von der Steuereinrichtung 7 so
gesteuert, daß er entweder im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhr
zeigersinn verschwenkt wird.
Erste und zweite Münzensammelbehälter 12 und 13 sind jeweils
unter den Rotoren 10a und 10b angeordnet, um die Münzen aufzu
nehmen, die nach unten entlang des eine Neigung bildenden
flachen Teils 10A dort hineingleiten. Zusätzlich ist unter
der Förderrolle 5b ein dritter Münzensammelbehälter 14 vorge
sehen, um die von dem Förderband 4 transportierten Münzen
aufzunehmen.
Andruckrollen 15a und 15b befinden sich jeweils über den Aus
sortieröffnungen 9a und 9b. Die Andruckrollen 15a und 15b
haben die gleiche Struktur. Sie sind
so angeordnet, daß sie um die Achsen 16a und 16b schwenkbar
sind, die parallel zu der Münzenführungsbahn 3 und senkrecht zu
der Münzenförderrichtung verlaufen. In der normalen Position
werden die Rollen 15a und 15b durch Federn nach unten vorge
spannt (nicht dargestellt), um das Münzenförderband 4 anzu
drücken.
Münzenerfassungssensoren 17a und 17b sind in der Münzenführungs
bahn 3 stromauf der Aussortieröffnungen 9a und 9b eingebettet.
Diese Sensoren 17a und 17b übertragen jedesmal dann ein Erfas
sungsignal S2 an die Steuereinrichtung 7, wenn eine von dem Förder
band 4 transportierte Münze die Sensoren 17a oder 17b abdeckt.
Die Steuereinrichtung 7 bildet eine zweite Signalreihe, die das
empfangene Erfassungssignal S2 umfaßt, und diese zweite Reihe
wird in der Steuereinrichtung 7 gespeichert.
Die Betriebsweise der oben genannten Münzensortiervorrichtung
1 wird im folgenden beschrieben.
Die Münzenidentifizierungseinrichtung 6 ermittelt die Nennwerte der
von dem Drehteller 2 ausgegebenen Münzen und überträgt das
Identifizierungssignal S1 an die Steuereinrichtung 7 in Übereinstim
mung mit dem Nennwert der Münze. Die Steuereinrichtung 7 bildet die
erste Signalreihe, die aus den Signalen S1 besteht, wie in
Fig. 3 gezeigt. Der Münzenerfassungssensor 17a überträgt das
Erfassungssignal S2 jedesmal dann an die Steuereinrichtung 7, wenn
eine Münze über den Sensor 17a transportiert wird. Die Steuer
einrichtung 7 bildet die zweite Signalreihe, die aus den Signalen S2
besteht.
In dieser Ausführungsform wird die Münzensortiereinheit 8a,
die stromauf der Münzensortiereinheit 8b in bezug auf die
Münzenförderrichtung angeordnet ist, zur Abtrennung von auslän
dischen und/oder gefälschten Münzen benutzt, wohingegen die
Einheit 8b zum Abtrennen von japanischen 100-Yen-Münzen verwen
det wird. (Es sei bemerkt, daß das japanische Hartgeld sechs
verschiedene Arten von Münzen kennt: die 1-Yen-Münze, die
5-Yen-Münze, die 10-Yen-Münze, die 50-Yen-Münze, die 100-Yen-
Münze und die 500-Yen-Münze.)
Es sei mit Bezug auf Fig. 3 angenommen, daß eine dritte zuge
führte Münze eine ausländische Münze ist. Zuerst vergleicht
die Steuereinrichtung 7 die bereits erstellte erste Signalreihe, die
aus den von der Münzenidentifizierungseinrichtung 6 gelieferten
Signalen S1 besteht, mit der zweiten Signalreihe. Wenn dann
ein drittes Münzenerfassungssignal in die zweite Signalreihe
aufgenommen wird, treibt die Steuereinrichtung 7 den drehbaren Elek
tromagneten 11a so an, daß der Rotor 10a der Münzensortierein
heit 8a in die zweite Position verschwenkt wird. Folglich
fällt die ausländische Münze dann in den ersten Münzensammelbe
hälter 12. Wenn japanische Münzen zugeführt werden, treibt die
Steuereinrichtung 7 den Rotor 10a der Einheit 8a dahingehend an, daß
dieser nicht verschwenkt wird, sondern in seiner ersten Positi
on verbleibt, damit die Münzen die Münzensortiereinheit 8a
passieren und zur zweiten Münzensortiereinheit 8b transpor
tiert werden.
Wenn die von dem Förderband 4 transportierten Münzen den Mün
zenerfassungssensor 17b passieren, gibt der Sensor 17b an die
Steuereinrichtung 7 das Erfassungssignal S2 ab. Die Steuereinrichtung 7
bildet die zweite Signalreihe, um diese mit der bereits er
stellten ersten Signalreihe zu vergleichen. Wenn die Steuer
einrichtung 7 durch den Vergleich feststellt, daß die zugeführte
Münze eine 100-Yen-Münze ist, treibt die Steuereinrichtung 7 den
drehbaren Elektromagneten 11b dahingehend an, daß der Rotor
10b in seine zweite Position verschwenkt wird. Wenn die Steuer
einrichtung 7 durch den Vergleich feststellt, daß die zugeführte
Münze eine andere als die 100-Yen-Münze ist, treibt sie
den drehbaren Elektromagneten so an, daß der Rotor 10b
in seine erste Position verschwenkt wird.
Die Münzensortiereinheiten 8a und 8b werden wie oben beschrie
ben betrieben, woraus sich ergibt, daß ausländische und/oder
gefälschte Münzen in den ersten Münzensammelbehälter 12, japa
nische 100-Yen-Münzen in den zweiten Sammelbehälter 13 und
alle anderen japanischen Münzen außer der 100-Yen-Münze in den
dritten Sammelbehälter 14 eingeführt werden. So kann die ge
wünschte Trennung der Münzen durchgeführt werden, d. h. es
werden nur die 100-Yen-Münzen aus Münzen verschiedener Nennwer
te aussortiert.
Mit Bezug auf Fig. 4A bis 4C wird im folgenden erklärt, wie
Münzen die Rotoren 10a und 10b passieren und wie Münzen veran
laßt werden, in den ersten und den zweiten Sammelbehälter 12
und 13 zu fallen. In Fig. 4A wird der Fall gezeigt, bei dem
zwei kontinuierlich zugeführte Münzen nicht in den Sammelbehäl
ter fallen, sondern über die Aussortieröffnung 9a hinwegwan
dern sollen. Wenn eine Münze den sich in seiner ersten Positi
on befindenden Rotor 10a passiert, überwindet die Andruck
kraft, die aufgrund des Druckes des Förderbandes 4 auf das
hintere Ende der Münze wirkt, die Schwerkraft, durch die die
Münzen in den Sammelbehälter fallen, bevor der Großteil der
Oberfläche der Münze die Aussortieröffnung 9a erreicht. Dement
sprechend wird die Münze stromabwärts in bezug auf die Münzen
förderrichtung auf der Münzenführungsbahn 3 transportiert, wobei
der vordere Teil der Münze im wesentlichen parallel zur Münzen
führungsbahn 3 gehalten wird.
Wenn ein Großteil der Oberfläche der Münze über der Aussortier
öffnung 9a liegt, überwindet die Schwerkraft, durch die die
Münzen verleitet sind, in den Sammelbehälter zu fallen, die
von dem Förderband 4 erzeugte Andruckkraft, die auf das hinte
re Ende der Münze einwirkt. Folglich würde der vordere Teil
der Münze hinunterfallen. Bevor dies jedoch geschieht, gelangt
der vordere Teil der Münze auf einen Teil 10B des Rotors 10a
mit einem größeren Durchmesser, so daß die Münze im wesentli
chen parallel zu der Münzenführungsbahn 3 gehalten wird und
stromabwärts in bezug auf die Münzenförderrichtung transpor
tiert werden kann.
Wenn die Münze die Münzenführungsbahn 3 verläßt und nur auf den
Teil 10B des Rotors 10a mit dem größeren Durchmesser gelangt,
wirkt die Andruckkraft gleichmäßig auf die obere Fläche der
Münze. Deshalb wird die Münze im wesentlichen parallel zur
Münzenführungsbahn 3 gehalten und wird weiter stromabwärts in
der Münzenförderrichtung transportiert.
Des weiteren wandert der vordere Teil der Münze über die Aussor
tieröffnung 9a und erreicht die Münzenführungsbahn 3, bevor die
Münze an ihrem hinteren Teil durch den Teil 10B des Rotors 10a
mit dem größeren Durchmesser abgestützt wird. So kann die
Münze auf der Münzenführungsbahn 3 über die Aussortieröffnung 9a
hinweg transportiert werden.
Zusätzlich erfolgt der Übergang der Münze auf den Teil 10B des
Rotors 10a mit dem größeren Durchmesser stetig, da der Teil
10B mit dem größeren Durchmesser bogenförmig ist.
Fig. 4B zeigt den Fall, bei dem von zwei Münzen, die kontinu
ierlich zugeführt werden, eine erste zugeführte Münze die
Aussortieröffnung 9a passieren soll, ohne in den ersten Münzen
sammelbehälter 12 zu fallen, und eine nachfolgend zugeführte
Münze in den Sammelbehälter 12 fallen soll. Nachdem die erste
zugeführte Münze den Teil 10B des Rotors 10a mit dem größeren
Durchmesser passiert hat und die Münzenführungsbahn 3 erreicht,
die sich stromab in der Münzförderrichtung befindet, überwin
det die durch das Förderband 4 bedingte Andruckkraft die auf
die Münze einwirkende Schwerkraft. Deshalb wird die zuerst
zugeführte Münze sogar dann weitertransportiert, ohne in die
Aussortieröffnung 9a zu fallen, wenn der Rotor 10a etwas zu
früh angesteuert wird, um mit der Schwenkbewegung im Gegenuhr
zeigersinn zu beginnen. Nur die nachfolgend zugeführte Münze
fällt in die Aussortieröffnung 9a.
Andererseits gleitet die nachfolgend zugeführte Münze sogar
dann sofort entlang der Oberfläche des flachen Teils 10A bei
Verschwenkung des Rotors 10a in die Aussortieröffnung 9a, wenn
der Rotor 10a etwas zu spät angesteuert wird, um von der er
sten in die zweite Position zu schwenken, da der größte Teil
der nachfolgend zugeführten Münze die Aussortieröffnung 9a
bereits erreicht hat. So verursachen weder die zuerst noch die
nachfolgend zugeführten Münzen einen Stau.
Fig. 4C zeigt den Fall, bei dem von zwei kontinuierlich zuge
führten Münzen eine erste zugeführte Münze in die Aussortier
öffnung 9a fallen soll und eine nachfolgend zugeführte Münze
die Aussortieröffnung 9a passieren soll, ohne in den ersten
Münzensammelbehälter 12 zu fallen. Angenommen, der Rotor 10a
würde so betrieben, daß er aus der zweiten Position in die
erste Position verschwenkt wird, damit die nachfolgend zuge
führte Münze den Teil 10B des Rotors 10a passiert. In diesem
Fall gleitet die erste zugeführte Münze weiterhin zwangsweise
entlang der Oberfläche des Teils 10B mit dem größeren Durchmes
ser hinab, da die Verschwenkbewegung des Rotors 10a im Uhrzei
gersinn die von dem Teil 10B mit dem größeren Durchmesser
gebildete Neigung vergrößert. So kann sogar dann, wenn der
Rotor 10a etwas zu früh zum Verschwenken angetrieben wird,
verhindert werden, daß der hintere Teil der zuerst zugeführten
Münze zwischen dem Teil 10B des Rotors 10a mit dem größeren
Durchmesser und der Aussortieröffnung 9a eingeklemmt wird.
Andererseits kann sogar dann, wenn der Rotor 10a etwas zu spät
betrieben wird, um aus der zweiten Position in die erste Posi
tion zu schwenken, die nachfolgend zugeführte Münze über die
Aussortieröffnung 9a hinwegwandern, ohne in die Öffnung 9a zu
fallen, und auf die Münzenführungsbahn 3 gelangen. Dies ist
dadurch bedingt, daß wenn der Teil 10B mit dem größeren Durch
messer mit dem vorderen oder mittleren Teil der nachfolgend
zugeführten Münze in Kontakt kommt, die zwei Kräfte, die beide
den vorderen Teil der nachfolgend zugeführten Münze hochrich
ten, einander überlagert werden, um die nachfolgend zugeführte
Münze zu stützen, wobei eine Kraft aufgrund der Schwenkbewe
gung des Rotors 10a erzeugt wird, und die andere Kraft auf dem
Hebelprinzip beruht, da der hintere Teil der nachfolgend zuge
führten Münze durch das Münzförderband 4 angedrückt wird.
Des weiteren werden, wenn sich die Rotoren 10a und 10b in ihrer
zweiten Position befinden, zugeführte Münzen von den Andruck
rollen 15a und 15b dazu gezwungen, früher nach unten zu schwen
ken, als dies die Münzen aufgrund der auf sie einwirkenden
Schwerkraft tun würden. So werden die Münzen zuverlässig in
die Aussortieröffnungen 9a und 9b eingeführt. Andererseits
wird, wenn sich die Rotoren 10a und 10b in ihrer ersten Positi
on befinden, der vordere Teil der zugeführten Münzen auf der
Basis des Hebelprinzips hochgedrückt, da das Förderband 4 und
die Andruckrollen 15a und 15b den hinteren Teil der Münze
andrücken. So kann die Münze entlang der Münzenführungsbahn 3
transportiert werden, ohne in die Aussortieröffnungen 9a und
9b zu fallen.
Ein in Fig. 5 gezeigter Hebel 18 wird anstelle der Andruck
rollen 15a und 15b benutzt. Der Hebel 18 ist senkrecht nach
unten durch eine Feder (nicht gezeigt) vorgespannt, um direkt
einen Druck an die transportierten Münzen abzugeben, um so die
Münzen in die Aussortieröffnung 9a einzuleiten. Alternativ
dazu kann der Hebel 18 anstelle der Kombination von Strei
fen und Feder eine Spiralfeder umfassen, die eine nach unten
wirkende Vorspannkraft vorsieht.
Wie in Fig. 5 gezeigt, kann die Münzenführungsbahn 3 an der
stromabwärtigen Kante der Aussortieröffnungen 9a und 9b mit
einer Abschrägung 19 versehen sein. Die Abschrägung 19 ermög
licht die stetige Beförderung der Münzen zwischen den Rotoren
10a und 10b und der Münzenführungsbahn 3.
Die Münzensortiervorrichtung 1 nach der vorliegenden Erfindung
ist für eine Vorrichtung zum Aussortieren einer jeden Art von
Münzen aus einer Vielzahl von Münzen, die verschiedene Arten
von Münzen umfaßt, dadurch verwendbar, daß eine Vielzahl von
Münzensortiervorrichtungen 1 hintereinander in der Münzenför
derrichtung angeordnet sind. Im allgemeinen werden (N-1) Vor
richtungen benötigt, um N Arten von Münzen in jede einzelne
Art zu sortieren. Um zum Beispiel das japanische Hartgeld, das
sechs Arten von Münzen umfaßt, nämlich 1-Yen-Münzen, 5-Yen-Mün
zen, 10-Yen-Münzen, 50-Yen-Münzen, 100-Yen-Münzen und 500-Yen-
Münzen, in jede einzelne Art zu sortieren, werden fünf Münzen
sortiervorrichtungen benötigt.
In dem oben genannten Ausführungsbeispiel wird die gleiche
Anzahl von Münzensortiervorrichtungen benötigt, wie es Arten
von einheimischen Münzen gibt, oder es werden sechs Münzensor
tiervorrichtungen benötigt, um ausländische und/oder gefälsch
te Münzen auszusortieren.
Bei dieser Anordnung wird die erste Münzensortiervorrichtung
vorzugsweise dazu verwendet, ausländische und/oder gefälschte
Münzen zu entfernen. Wenn ausländische und/oder gefälschte
Münzen über eine Aussortieröffnung der zweiten Vorrichtung
oder einer der nachfolgenden Vorrichtungen entfernt werden
sollen, kommt es dann zu einem inkorrekten Sortieren, wenn
einige der ausländischen und/oder gefälschten Münzen einen so
geringen Durchmesser haben, daß sie den Abstand zwischen dem
Rotor und der Münzenführungsbahn nicht überbrücken können.
Claims (7)
1. Münzensortiervorrichtung mit
einer Münzenabgabeeinrichtung zum Aufnehmen einer Vielzahl von Münzen verschiedener Arten und zum Abgeben der Münzen einzeln nacheinander an eine Münzenführungsbahn, die sich an die Münzenabgabeeinrichtung anschließt,
einem Förderband, durch welches die Münzen gegen die Münzen führungsbahn gedrückt und auf der Münzenführungsbahn geför dert werden,
eine Münzenidentifizierungseinrichtung zum Klassifizieren der durch das Förderband geführten Münzen in eine erste und eine zweite Gruppe,
einer Aussortieröffnung, die in der Münzenführungsbahn stromabwärts von der Münzenidentifizierungseinrichtung ausgebildet ist,
und einer Steuereinrichtung zum Steuern der Münzensortie rung in Übereinstimmung mit der Klassifizierung durch die Münzenidentifizierungseinrichtung,
dadurch gekennzeichnet,
daß unter der Aussortieröffnung (9a, 9b) ein Rotor (10a, 10b) angeordnet ist, der um eine Achse schwenkbar ist, die im wesentlichen unterhalb des Mittelpunkts der Aussortier öffnung (9a, 9b) liegt und die parallel zu der Münzenfüh rungsbahn (3) und senkrecht zu der Münzenförderrichtung (X) verläuft,
daß der Rotor (10a, 10b) einen Teil mit einem größeren Durchmesser hat, der mit der oberen Fläche der Münzenfüh rungsbahn (3) abschließt oder leicht darüber hinausragt, sowie einen Teil mit einem kleineren Durchmesser, der bis etwas unterhalb der oberen Fläche der Münzenführungsbahn (3) reicht,
und daß die Steuereinrichtung (7) die Rotation des Rotors (10a, 10b) derart steuert, daß in einer ersten Stellung der Teil des Rotors mit dem größeren Durchmesser auf die Münzenführungsbahn (3) ausgerichtet ist, wenn die Münzen der ersten Gruppe zu der Aussortieröffnung transportiert werden, und daß in einer zweiten Stellung der Teil des Rotors (10a, 10b) mit dem kleineren Durchmesser auf die Münzenführungsbahn (3) gerichtet ist und einen Spalt zwischen dem Rotor (10a, 10b) und der Münzenführungsbahn (3) bildet, wenn die Münzen der zweiten Gruppe der Aus sortieröffnung (9a, 9b) zugeführt werden, so daß diese durch die Aussortieröffnung (9a, 9b) fallen.
einer Münzenabgabeeinrichtung zum Aufnehmen einer Vielzahl von Münzen verschiedener Arten und zum Abgeben der Münzen einzeln nacheinander an eine Münzenführungsbahn, die sich an die Münzenabgabeeinrichtung anschließt,
einem Förderband, durch welches die Münzen gegen die Münzen führungsbahn gedrückt und auf der Münzenführungsbahn geför dert werden,
eine Münzenidentifizierungseinrichtung zum Klassifizieren der durch das Förderband geführten Münzen in eine erste und eine zweite Gruppe,
einer Aussortieröffnung, die in der Münzenführungsbahn stromabwärts von der Münzenidentifizierungseinrichtung ausgebildet ist,
und einer Steuereinrichtung zum Steuern der Münzensortie rung in Übereinstimmung mit der Klassifizierung durch die Münzenidentifizierungseinrichtung,
dadurch gekennzeichnet,
daß unter der Aussortieröffnung (9a, 9b) ein Rotor (10a, 10b) angeordnet ist, der um eine Achse schwenkbar ist, die im wesentlichen unterhalb des Mittelpunkts der Aussortier öffnung (9a, 9b) liegt und die parallel zu der Münzenfüh rungsbahn (3) und senkrecht zu der Münzenförderrichtung (X) verläuft,
daß der Rotor (10a, 10b) einen Teil mit einem größeren Durchmesser hat, der mit der oberen Fläche der Münzenfüh rungsbahn (3) abschließt oder leicht darüber hinausragt, sowie einen Teil mit einem kleineren Durchmesser, der bis etwas unterhalb der oberen Fläche der Münzenführungsbahn (3) reicht,
und daß die Steuereinrichtung (7) die Rotation des Rotors (10a, 10b) derart steuert, daß in einer ersten Stellung der Teil des Rotors mit dem größeren Durchmesser auf die Münzenführungsbahn (3) ausgerichtet ist, wenn die Münzen der ersten Gruppe zu der Aussortieröffnung transportiert werden, und daß in einer zweiten Stellung der Teil des Rotors (10a, 10b) mit dem kleineren Durchmesser auf die Münzenführungsbahn (3) gerichtet ist und einen Spalt zwischen dem Rotor (10a, 10b) und der Münzenführungsbahn (3) bildet, wenn die Münzen der zweiten Gruppe der Aus sortieröffnung (9a, 9b) zugeführt werden, so daß diese durch die Aussortieröffnung (9a, 9b) fallen.
2. Münzensortiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Rotor (10a, 10b) als eine zylinderförmige
Rolle ausgebildet ist, die parallel zu der Achse einen
flachen Teil (10A) aufweist, der durch teilweises Abschnei
den der zylindrischen Oberfläche der Rolle gebildet ist,
daß die Steuereinrichtung (7) den Rotor (10a, 10b) derart
steuert, daß in der ersten Stellung der bogenförmige Teil
(10B) des Rotors auf die Münzenführungsbahn (3) ausgerich
tet ist, und daß in der zweiten Stellung der flache
Teil (10A) des Rotors schräg nach unten ausgehend von dem
stromaufwärtigen Ende der Aussortieröffnung (9a, 9b) in die
stromabwärtige Richtung erstreckt.
3. Münzensortiervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Abschrägung (19) auf einer Ober
kante der Aussortieröffnung (9a, 9b) vorgesehen ist, wobei
sich diese Kante (19) stromabwärts in Münzenförderrichtung
(X) befindet.
4. Münzensortiervorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Münzenandruck
einrichtung zum Andrücken der von dem Münzenförderband (4)
transportierten Münzen gegen die Aussortieröffnung (9a, 9b)
stromaufwärts der Rotorachse vorgesehen sind.
5. Münzensortiervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Münzenandruckeinrichtung einen oberhalb
der Münzenführungsbahn (3) befindlichen, um eine Achse nach
oben und unten verschwenkbaren Hebel (18) umfassen, wobei
sich die Achse in einer Ebene parallel zur Münzenführungs
bahn (3) und senkrecht zur Münzenförderrichtung (X) befin
det, und daß die Münzenandruckeinrichtung eine Vorspannein
richtung zum Vorspannen des Hebels (18) nach unten auf
weist.
6. Münzensortiervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Münzenandruckeinrichtung eine oberhalb
der Münzenführungsbahn (3) befindliche, um eine Achse (16a,
16b) nach oben und unten verschwenkbare Rolle (15a, 15b)
umfaßt, wobei sich die Achse in einer Ebene parallel zur
Münzenführungsbahn (3) und senkrecht zur Münzenförderrich
tung (X) befindet, und daß die Münzenandruckeinrichtung
eine Vorspanneinrichtung zum Vorspannen der Rolle nach
unten gegen das Münzenförderband (4) aufweisen.
7. Münzensortiervorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von
Münzensortiereinheiten hintereinander entlang der Münzen
förderrichtung (X) angeordnet sind, wobei jede Münzensor
tiereinheit aus einer Aussortieröffnung (9a, 9b) und einem
Rotor (10a, 10b) besteht.
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