DE412641C - Drehgelenk mit zwischen den Gelenkkappen vorgesehenem Stuetzgliede, besonders fuer Wagentueren - Google Patents
Drehgelenk mit zwischen den Gelenkkappen vorgesehenem Stuetzgliede, besonders fuer WagentuerenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
- E05D3/00—Hinges with pins
- E05D3/02—Hinges with pins with one pin
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Drehgelenk mit zwischen den Gelenkkappen vorgesehenem Stützgliede, besonders für Wagentüren. Die Erfindung betrifft ein besonders für Wagentüren, aber auch für andere Verwendungszwecke geeignetes Drehgelenk mit einem zwischen :den Gelenkkappen vorgesehenen Stützgliede.
- Bei den bisherigen Drehgelenken wurden die Teile durch ineinandergreifende Angelbänder und eine diese durchdringende, geineinsame Achse zusammengehalten. Wenn bei derartigen Drehgelenken eine Abnutzung der aufeinander reibenden Teile stattfindet, die meistens durch die Reibung von Eisen auf Eisen begünstigt wird, so ergibt sich daraus ein für das Festhalten der Wagentür und deren gute, Aussehen schädliches Spiel. Es ist deshalb schon vorgeschlagen worden, zwischen zwei Gelenkkappen ein besonderes Stützglied einzuschalten oder auch in den Gelenkkappen Kugeln zu lagern, «-elche die Drehachse des Gelenks bilden sollen. Aber auch Anordnungen dieser Art beseitigen die hcitn Gebrauch der Tür mit der Zeit für den guten Gang und Schluß des bewegten Türflügels entstehenden Nachteile nicht, weil die Stützglieder einer meist einseitigen Abnutzung unterworfen sind, deren Folge für das Gelenk wiederum ein Spiel ist, das sich nicht anders als durch Auswechseln des Stützliedes beseitigen läßt.
- Nach der Erfindung sollen diese Nachteile dadurch vermieden «-erden, daß das zwischen rIen Gelenkkappen vorgesehene Stützglied von kugeliger Form ist und die beiden Gelenkglieder durch eine an sich bekannte feste, aber vorzugsweise nachgiebige Achse, gegel;enenfalls unter Zwischenlagerung einer Feder, miteinander verbunden sind. Ein bei dem Drehgelenk nach der Erfindung etwa auftretendes Spiel wird durch die nach-C, ge, federnd gelagerte Achse aufgenommen und damit eine unveränderlich bleibende Auflagefläche des Gelenks gesichert.
- In der Zeichnung sind mehrere Ausfiihrungsformen des nach der Erfindung gebauten Drehgelenks dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i eine teilweise in senkrechtem Schnitt gezeichnete Ansicht eines vollständigen Gelenks, während Abb. 2 bis 4 Abänderungsformen der Gelenkkappen darstellen.
- Bei dem neuen Drehgelenk ruhen die an den Flügeln des Gelenks befestigten Kappen i, 2 nicht unmittelbar aufeinander, sondern finden ihr Auflager auf einem zwischengeschalteten Stützgliede 3 von beispielsweise kugeliger Form, das mit den Gelenkkappen i, 2 durch eine Achse 4 verbunden ist, die beispielsweise als Schraubenbolzen ausgeführt sein kann.
- Die Gelenkkappen i, 2 werden zweckmäßig aus Eisen, Stahl oder anderem Metall von hoher Widerstandsfähigkeit gegen Zug und Zerreißen hergestellt. Die Kappen i, 2 sind innen mit halbkugeligen Lagerflächen zur Aufnahme des zweckmäßig kugelförmigen Stützgliedes 3 versehen, .das beispielsweise aus Bronze, Bronzelegierung o. dgl. hergestellt ist. Der Bolzen 4 durchdringt entweder beide oder nur eine der Gelenkkappen i, 2 mit gewissem Spiel, auch wird zweckmäßig zwischen dem Bolzen .t und dem Stützgliede 3 ein gewisses Spiel gelassen, wie Abb. 2 zeigt, wo zwischen dem äußeren Ende des Bolzens 4 und der mit einer entsprechenden Aussparung versehenen Kappe 2 eine Feder 5 eingeschalter ist, die eine nachgiebige Verbindung der Teile bewirkt und das durch etwaige Abnutzung eintretende Spiel zwischen den Teilen ausgleicht.
- Bei der beschriebenen Einrichtung zentrieren sich die Kappen i, 2 selbsttätig auf dem Stützgliede 3, indem die Drehachse des Gelenks nicht mehr durch den die Kappen i, 2 verbindenden Bolzen gebildet wird. Infolgedessen wird die genaue Drehbewegung der Gelenkkappen trotz etwaiger Abnutzung der einzelnen Teile nicht beeinträchtigt.
- Bei N"erwendung des beschriebenen Drehgelenks braucht das Anschlagen der Gelenke an den Wagentüren und besonders an Kraftwagentüren nicht mehr mit großer Genauigkeit ausgeführt zu werden, da sich die beiden Gelenkkappen des Gelenks von selbst @so einstellen, daß ihre Drehachse mit der Drehachse der Tür zusammenfällt.
- Das Stützglied 3 wird zweckmäßig kugelförrnig gestaltet, um das Anschlagen des Gelenks zu erleichtern. Jedoch kann (las Stützglied, wie in Abb.3 gezeigt ist, auch mit festen Zapfen 6, 7 unter Zwischen-Schaltung von Federn 8, 9 verbunden sein, oder, wie Abb. 4 zeigt, mit der einen Gelenkkappe i ein Ganzes bilden.
- Das beschriebene Drehgelenk kann jede gewünschte Form und Abmessung je nach seinem Bestimmungszweck erhalten. Durch die Anordnung der die beiden Gelenkkappen miteinander verbindenden Achse 4 wird das Anschlagen und Abnehmen des Gelenks bei Ausbesserungen, Nachprüfungen usw. erleichtert.
- Das beschriebene Gelenk ist für Wagentüren, besonders Kraftwagentüren sowie für Türen jeder Art und überall da verwendbar, wo es sich um die drehbare Verbindung zweier Teile handelt.
Claims (5)
- PATEN T-AxSPRÜcHR: i. Drehgelenk mit zwischen den Gelenkkappen vorgesehenem Stützgliede, besonders für Wagentüren, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützglied (3) von kugeliger Form ist und die beiden Gelenkglieder (i, 2) durch eine an sich bekannte feste, aber vorzugsweise nachgiebige Achse (4), gegebenenfalls unter Zwischenlagerung einer Feder (5), miteinander verbunden sind.
- 2. Drehgelenk nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Kugel (3), die in halbkugelförmigen Lagerflächen der Gelenkkappen (1,:2) ruht und ohne Spiel von einer Achse (4) durchdrungen wird, die frei mit einem geeignet bemessenen Spiel in die Gelenkkappen übergeht.
- 3. Drehgelenk nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (4) die Gelenkkugel (3) und eine der Gelenkkappen-beispielsweise (2) -ohne Spiel durchdringt und nur die andere Gelenkkappe (i) mit Spiel durchläuft.
- Drehgelenk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an die Lagerkugel (3) zwei in einer Geraden gelegene Halbachsen (6, 7) angedreht sind, die mit einem geeignet bemessenen Spiel durch die entsprechenden Gelenkkappen (i, 2) hindurchgehen.
- 5. Drehgelenk nach Anspruch i und .I, dadurch gekenzeichnet, daß die Kugel (3) ein Ganzes mit einer Gelenkkappe (i) und einer Halbachse (7) bildet, die mit einem geeignet bemessenen Spiel durch die andere Gelenkkappe (2) hindurchgeht, wobei eine Feder (9) zur selbsttätigen Aufnahme des durch Abnutzung entstehenden Spiels vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR412641X | 1924-04-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE412641C true DE412641C (de) | 1925-04-24 |
Family
ID=8897798
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED45557D Expired DE412641C (de) | 1924-04-15 | 1924-05-29 | Drehgelenk mit zwischen den Gelenkkappen vorgesehenem Stuetzgliede, besonders fuer Wagentueren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE412641C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1559991B1 (de) * | 1965-08-27 | 1971-01-07 | Stanley Works | Scharnier |
| DE29619219U1 (de) * | 1996-11-06 | 1998-03-12 | Breuer & Schmitz, 42719 Solingen | Scharniergelenk oder -band, insbesondere Objektband |
-
1924
- 1924-05-29 DE DED45557D patent/DE412641C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1559991B1 (de) * | 1965-08-27 | 1971-01-07 | Stanley Works | Scharnier |
| DE29619219U1 (de) * | 1996-11-06 | 1998-03-12 | Breuer & Schmitz, 42719 Solingen | Scharniergelenk oder -band, insbesondere Objektband |
| DE19745291C2 (de) * | 1996-11-06 | 2002-12-12 | Breuer & Schmitz Gmbh & Co Kg | Scharniergelenk oder -band |
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