DE4121900C2 - Reinigungsvorrichtung für eine Kalandrierwalze - Google Patents

Reinigungsvorrichtung für eine Kalandrierwalze

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Description

Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung für eine Kalandrierwalze, die bei einem Kalandrierverfahren zum Glät­ ten z. B. der Magnetschicht eines Magnetbandes beim Herstel­ len desselben verwendet wird.
An einem Magnetband mit Beschichtung wird nach Auftragen des Magnetanstrichs auf ein nichtmagnetisches Substrat ein Ka­ landrierverfahren ausgeübt, das zum Glätten der Oberfläche der Magnetschicht auf dem Band dient. Heim Kalandrieren wird das Magnetband zwischen einer elastischen Walze und einer Kalandrierwalze aus rostfreiem Stahl eingeklemmt, wobei letztere eine spiegelglatte Oberfläche aufweist und beim Kalandrieren auf höherer Temperatur gehalten wird. Bei erhöhtem Druck zwischen den Walzen werden diese gedreht, so daß sie das Band durchziehen und dabei die Oberfläche der Magnetschicht glätten. Bei einem Magnetband mit Beschichtung kann es jedoch vorkommen, daß der im Magnetanstrich vorhan­ dene Binder austritt und an der Oberfläche der Kalandrier­ walze anhaftet. Mit fortschreitender Zeit haftet der Binder immer stärker an der Walze, da diese auf höherer Temperatur gehalten wird und der Binder mit erhöhtem Druck gegen sie gedrückt wird. Es nimmt auch die Dicke des Binders zu. Wird das Kalandrieren ungeachtet dieses Vorganges fortgesetzt, wird die Oberfläche der Magnetschicht wegen Klumpen des Bin­ ders rauh. Infolgedessen treten Ausfälle bei der Magnetband­ herstellung auf, was dazu führt, daß keine zufriedenstellen­ den Aufzeichnungs/Wiedergabe-Ergebnisse erzielt werden.
Herkömmlicherweise werden Fremdsubstanzen, wie der genannte Binder, die an der Oberfläche der Kalandrierwalze anhaften, dadurch entfernt, daß ein Reinigungsband in leitendem Kon­ takt mit der Kalandrierwalze gehalten wird, um den Binder von der Walzenoberfläche zu entfernen.
Wenn jedoch lediglich das Reinigungsband in gleitendem Kon­ takt mit der Oberfläche der Kalandrierwalze gehalten wird, kann der Binder oder eine ähnliche Fremdsubstanz, die an der Walze anhaftet, nicht zuverlässig entfernt werden. Demgemäß war es erforderlich, das Kalandrieren im Abstand von etwa einer Stunde oder zweien zu unterbrechen, um Fremdsubstanzen von Hand von der Oberfläche der Kalandrierwalze abzuwischen.
Da demgemäß beim herkömmlichen Kalandrieren dieser Vorgang unterbrochen werden muß, um die Kalandrierwalze von Hand zu reinigen, läßt sich keine hohe Betriebsgeschwindigkeit er­ zielen, und das Magnetband weist keine gleichmäßig hohe Qua­ lität auf.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Reinigungs­ vorrichtung für eine Kalandrierwalze anzugeben, die dazu in der Lage ist, eine Fremdsubstanz, wie einen Binder, der an der Oberfläche der Walze anhaftet, zuverlässig abzuwischen.
Die erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung für eine Kalan­ drierwalze weist ein Reinigungsband zum Abwischen der Ober­ fläche der Kalandrierwalze und ein elastisches Band auf, wo­ bei das Reinigungsband von seiner Rückseite her durch das elastische Band gegen die Kalandrierwalze gedrückt wird.
Das Reinigungsband für eine erfindungsgemäße Reinigungsvor­ richtung für eine Kalandrierwalze weist ein faseriges Sub­ strat aus einem Hauptfasermaterial und einem Hilfsfaserma­ terial auf, mit einer Porosität von 10 bis 50 cc/cm2/sec, gemessen mit einem Luftdurchlässigkeitstest, und ein Schleifmaterial, das auf der Oberfläche des Substrats mit einem vorgegebenen Muster aufgebracht ist.
Der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung für eine Kalan­ drierwalze wird das Reinigungsband durch das elastische Hand gegen einen Oberflächenbereich der Kalandrierwalze gedrückt, der demjenigen Bereich gegenüberliegt, um den das magneti­ sche Aufzeichnungsmedium geschlungen ist, d. h. gegen die Rückseite der Walze, was zu verbessertem Abwischen durch das Reinigungsband und damit sehr erfolgreichem Abwischen führt. Infolgedessen kann der Kalandriervorgang für lange Zeit ohne Unterbrechung ausgeführt werden, was die Verfahrensgeschwin­ digkeit und damit die Produktivität erhöht. Außerdem erhöht sich die Gleichförmigkeit der Magnetbandqualität erheblich.
Da andererseits das erfindungsgemäße Reinigungsband im we­ sentlichen aus einem faserigen porösen Grundmaterial oder Substrat und einem auf der Oberfläche des Grundmaterials aufgebrachten Schleifmittel mit vorgegebenem Muster besteht, können Fremdsubstanzen, die an der Oberfläche der Kalan­ drierwalze anhaften, wie z. B. Binderrückstände, abgekratzt werden und in Poren oder Hohlräumen aufgenommen werden.
Da darüber hinaus ein erfindungsgemäßes Reinigungsband vor­ zugsweise aus einem faserigen Grundmaterial aus Zellulose­ fasern als Hauptfasermaterial und einer Kunstfaser (Rayon) als Hilfsfasermaterial besteht, weist es eine glatte Ober­ fläche und überragende Zugfestigkeit auf. Daher weist es dann, wenn es durch das elastische Band gegen die Oberfläche der Kalandrierwalze gedrückt wird, einen gleichförmigen und homogenen Kontakt mit der Kalandrierwalze auf, ohne daß er deren Oberfläche beschädigt.
Die Erfindung wird anhand von durch Figuren veranschaulichten Aus­ führungsbeispielen näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1: eine Seitenansicht einer gesamten Kalandriervorrich­ tung;
Fig. 2: eine perspektivische Ansicht einer Reinigungsvor­ richtung für eine Kalandrierwalze;
Fig. 3: eine Draufsicht auf ein Reinigungsband;
Fig. 4: eine schematische Teilansicht einer auf dem Reini­ gungsband ausgebildeten Schleifschicht in vergrößertem Maß­ stab;
Fig. 5: eine Ansicht entsprechend der von Fig. 4, jedoch mit weiterer Vergrößerung;
Fig. 6: die schematische Teilansicht einer Schleifschicht, die durch ein Alternativverfahren aufgebracht wurde, in ver­ größertem Maßstab;
Fig. 7: eine perspektivische Ansicht eines elastischen Ban­ des;
Fig. 8: ein vergrößerter Querschnitt durch das elastische Band;
Fig. 9: ein vergrößerter Querschnitt durch ein abgeändertes elastisches Hand;
Fig. 10: eine Seitenansicht eines in einer Kassette angeord­ neten Reinigungsbandes.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im einzelnen beschrieben.
Bevor eine Reinigungsvorrichtung für eine Kalandrierwalze erläutert wird, wird zunächst unter Bezugnahme auf Fig. 1 eine Kalandriervorrichtung beschrieben, innerhalb der eine solche Reinigungsvorrichtung verwendet wird.
Die Kalandriervorrichtung gemäß Fig. 1 verfügt über mehrere Kalandrierwalzen 4, 5, 6 und 7, die in der Mitte einer Transportpassage für ein magnetisches Aufzeichnungsmedium 3 angeordnet sind, das von einer Ausgaberolle 1 bis zu einer Aufnahmerolle 2 transportiert wird, und über mehrere elasti­ sche Walzen 8, 9 und 10, die zwischen jeweils benachbarten Kalandrierwalzen angeordnet sind. Die Kalandrierwalzen 4, 5, 6 und 7 sowie die elastischen Walzen 8, 9 und 10 sind abwechselnd paarweise angeordnet, wobei jede Oberfläche mit der benachbarten Walzenoberfläche in Berührung steht und die Mittenachsen 4a, 5a, 6a und 7a sowie 8a, 9a und 10a parallel zueinander stehen. Die elastischen Walzen 8, 9 und 10 sind also zwischen den Kalandrierwalzen 4, 5 und 6 paarweise mit einem vorgegebenen gegenseitigen Abstand angeordnet, so daß die Oberflächen der elastischen Walzen benachbart zu den Oberflächen der Kalandrierwalzen stehen.
Die Kalandrierwalzen 4, 5, 6 und 7 bestehen aus Zylindern aus rostfreiem Stahl, wobei die Walzenoberflächen spiegel­ glatt, frei von Störungen, geschliffen sind, um der Magnet­ schicht des magnetischen Aufzeichnungsmediums eine glatte Oberfläche zu verschaffen. Die elastischen Walzen 8, 9 und 10 sind als Zylinder mit geringfügig kleinerem Durchmesser als die Kalandrierwalzen ausgebildet, und sie bestehen aus einem elastischen Material. Die Walzenoberfläche dieser ela­ stischen Walzen 8, 9 und 10 sind ebenfalls als sehr glatte Oberflächen ausgebildet, die frei von Störungen sind. Die Walzenoberflächen der Kalandrierwalzen werden auf höherer Temperatur gehalten, um leicht eine glatte Oberfläche der Magnetschicht herstellen zu können.
Die Kalandrierwalzen 4, 5, 6 und 7 sowie die elastischen Walzen 8, 9 und 10 können um die Achsen 4a, 5a, 6a, 7a bzw. 8a, 9a und 10a in Richtung der in Fig. 1 eingezeichneten Pfeile gedreht werden, wobei das magnetische Aufzeichnungs­ medium zwischen diesen Walzen durchläuft, die aneinander­ stoßend angeordnet sind. Eine Preßeinheit 11 wie ein hydrau­ lischer Zylinder, der so ausgebildet ist, daß er Druck auf eine Mittelachse in der Drehachse 4a der ersten Kalandrier­ walze 4 in Richtung eines Pfeiles Y in Fig. 1 ausübt, ist so angeordnet, daß sie einen vorgegebenen Druck auf das magne­ tische Aufzeichnungsmedium 3 ausübt, das zwischen den Kalan­ drierwalzen und den elastischen Walzen hindurchtransportiert wird.
Die Preßeinheit 11 ist, wie eben ausgeführt, so ausgebildet, daß sie Druck auf die Achse 4a der Kalandrierwalze 4 in Richtung des Pfeiles Y ausübt, wodurch Druck aufeinanderfol­ gend auf die Kalandrierwalzen 4, 5, 6 und 7 sowie die ela­ stischen Walzen 8, 9 und 10 wirkt, was dazu führt, daß die Kalandrierwalzen mit den elastischen Walzen in engen Kontakt kommen. Auf diese Weise wird ein vorgegebener Druck auf das magnetische Aufzeichnungsmedium 3 ausgeübt, das zwischen den Kalandrierwalzen und den elastischen Walzen hindurchläuft. Es wird darauf hingewiesen, daß die elastischen Walzen 8, 9 und 10, die aus einem elastischen Material bestehen, unter Druck mit einer gewissen Kontaktoberfläche mit der Oberflä­ che der Kalandrierwalzen 4, 5, 6 bzw. 7 in Berührung stehen, wodurch das magnetische Aufzeichnungsmedium 3 unter drücken­ dem Kontakt mit den Kalandrierwalzen 4, 5, 6 bzw. 7 gehalten wird.
Weiterhin verfügt die Kalandriervorrichtung über mehrere Führungswalzen 12, 13, . . . 20, 21 zum Führen des magneti­ schen Aufzeichnungsmediums zwischen den Kalandrierwalzen 4, 5, 6 und 7 sowie den elastischen Walzen 8, 9 und 10. Sie dienen dazu, ein stabiles Durchlaufen des magnetischen Auf­ zeichnungsmediums 3 zu gewährleisten.
In der vorstehend beschriebenen Kalandriervorrichtung wird das magnetische Aufzeichnungsmedium von der Ausgaberolle 1 abgewickelt, und es umläuft einen Teil der Oberfläche der obersten Kalandrierwalze 4 in Fig. 1 und läuft dann zwischen dieser Walze und der benachbarten elastischen Walze 8 durch und wird durch Führungsrollen 12 und 13 weitergeleitet. Dann läuft es zwischen der elastischen Walze 8 und der darunter angeordneten (in Fig. 1) Kalandrierwalze 5 durch und wird durch die Führungsrollen 14 und 15 weitergeleitet. Es läuft dann noch zwischen den Kalandrierwalzen 5, 6 und 7 sowie den elastischen Walzen 9 und 10 durch, bevor es schließlich von der Aufnahmerolle 2 abgewickelt wird.
Erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtungen 22, 23, 24 und 25 für Kalandrierwalzen sind neben den Kalandrierwalzen 4, 5, 6 und 7 gegenüberliegend zu derjenigen jeweiligen Seite an­ geordnet, um die das magnetische Aufzeichnungsmedium 3 teil­ weise geschlungen ist. Die Reinigungsvorrichtungen stehen also dem teilweise um die Kalandrierwalzen geschlungenen magnetischen Aufzeichnungsmedium 3 in bezug auf die Kalan­ drierwalzen gegenüber. Da letztere alle denselben Aufbau aufweisen, bezieht sich die folgende Beschreibung auf die Reinigungsvorrichtung 22 für die oberste Kalandrierwalze 4.
Gemäß Fig. 2 verfügt die Reinigungsvorrichtung 22 über ein Reinigungsband 26, das dazu dient, hauptsächlich Fremdsub­ stanzen wie Staub oder Schmutz abzuwischen, die an der Ober­ fläche 4b der Kalandrierwalze anhafteten, einen Reinigungs­ bandantriebsmechanismus zum Antreiben des Reinigungsbandes 26 in gleitender Berührung mit der Oberfläche 4b der Kalan­ drierwalze 4, und über ein elastisches Hand 27 zum Andrücken des Reinigungsbandes 26 an die Oberfläche 4b der Kalandrier­ walze 4 von der Rückseite des Reinigungsbandes 26, in bezug auf die Kalandrierwalze, her.
Das Reinigungsband 26 ist so ausgebildet, daß es Staub und Schmutz, wie z. B. Binder, entfernen kann, der aus dem mag­ netischen Aufzeichnungsmedium 3 ausgetreten ist, das teil­ weise um die Oberfläche 4b der Kalandrierwalze 4 geschlungen ist, welcher Binder an der Oberfläche 4b der Kalandrierwalze 4 anhaftet. Es ist demgemäß wünschenswert, daß das Reini­ gungsband 26 aus einem Material besteht, das den Staub und den Schmutz von der Kalandrierwalze 4 wirksam abwischt, ohne daß deren Oberfläche 4b beschädigt wird, wobei das Abwischen des Staubs und des Schmutzes so wirksam erfolgt, daß diese nicht mehr am magnetischen Aufzeichnungsmedium 3 anhaften.
Ein Reinigungsband 26, das diesen Bedingungen genügt, ist als Beispiel in Fig. 3 dargestellt. Es besteht im wesentli­ chen aus einem faserförmigen Substrat 28 und mehreren Schleifschichten 29 aus einem Schleifmittel, das z. B. mit einem Binder vermischt ist und das mit vorgegebenem Muster auf der Oberfläche des Substrats 28 aufgebracht ist. Das fa­ serförmige Substrat 28 ist durch Zellulosefasern als Haupt­ fasermaterial und Kunstfasern (Rayon) als Hilfsfasermaterial gebildet, und es weist eine Porosität auf, die 10 bis 50 cm3/cm2/sec entspricht, gemessen mit einem Luftdurchlässig­ keitstest (Typ Flajir, JIS L1004 und L1018).
Da Hauptfasermaterial und das Hilfsfasermaterial sind Fasern mit einer Dicke von 3 bis 70 µm, die gleichmäßig oder zufäl­ lig angeordnet sind und mit einem Binder miteinander verbun­ den sind, um die Haftstärke an Berührungsstellen mit benach­ barten Fasern zu erhöhen. Die Zellulosefasern werden als Hauptfasern verwendet, um zu verhindern, daß die Oberfläche 4b der Kalandrierwalze beschädigt wird. Sie dienen weiterhin dazu, Staub und Schmutz aufzunehmen, der an der Oberfläche 4b der Kalandrierwalze anhaftet. Die als Hilfsfasermaterial verwendeten Kunstfasern dienen dagegen dazu, zu verhindern, daß das Reinigungsband 26 reißt, da sie nämlich die Zugfe­ stigkeit des faserförmigen Grundmaterials 28 verbessern. Dies erfolgt, weil das Reinigungsband 26 durch ein elasti­ sches Band gegen die Kalandrierwalze 4 gedrückt wird, was im folgenden beschrieben wird.
Heim Ausführungsbeispiel werden natürliche Zellstoffasern mit einer Faserdicke von 20 bis 50 µm und einer Faserlänge von 2 bis 5 mm als Hauptfasermaterial verwendet. Als Hilfs­ fasermaterial werden Kunstfasern mit einer Faserdicke von 17 µm und einer Faserlänge von 5 mm verwendet. Diese Zell­ stoffasern und Kunstfasern werden mit einem Binder (VPB 101) in einer Menge von 5 bis 15 Gew.-% miteinander verbunden, um so das faserförmige Grundmaterial oder Substrat 28 zu bil­ den, das 0,01 bis 0,5 mm dick ist und eine Porosität auf­ weist, die 10 bis 50 cm3/cm2/sec entspricht, gemessen mit einem Luftdurchlässigkeitstest (Typ Flajir; JIS L1004 und L1018). Das auf diese Weise erhaltene faserförmige Material 28 weist hohe Zugfestigkeit trotz seiner geringen Dicke auf, weist nur geringen Faserverlust auf, verfügt über eine glat­ te Oberfläche und ist thermisch bis etwa 120°C fest. Dar­ über hinaus weist das faserförmige Material 28 eine hohe Po­ rosität von 10 bis 50 cm3/cm2/sec auf, gemessen mit einem Luftdurchlässigkeitstest, so daß es dazu in der Lage ist, von der Oberfläche 4b der Kalandrierwalze 4 dort anhaftenden Staub und Schmutz wirkungsvoll in Lücken zwischen benachbar­ ten Fasern aufzunehmen und dadurch zu verhindern, daß dieser Staub und Schmutz wieder an der Magnetschicht rückhaftet.
Die Schleifschicht 29 besteht aus einem Binder und einem feinen Schleifmittel, das dazu in der Lage ist, Staub und Schmutz, wie den Binder, die an der Oberfläche 4b der Kalan­ drierwalze 4 anhaften, abzuschleifen, ohne daß diese Ober­ fläche beschädigt wird. Es ist in einem regulären wieder­ holten Grundmuster auf der Oberfläche des bandförmigen fase­ rigen Grundmaterials z. B. durch Drucken aufgebracht, wie in Fig. 3 dargestellt. Breite und/oder der Abstand des wieder­ holten Grundmusters der Schleifschicht 29 kann so gewählt werden, daß Staub und Schmutz, die an der Oberfläche 4b der Kalandrierwalze 4 anhaften, zuverlässig entfernt werden kön­ nen und in die Hohlräume oder Poren des faserigen Grundma­ terials in den Bereichen zwischen benachbarten Schleif­ schichten 29 aufgenommen werden können. Die Schleifschichten 29 können als einzelne wiederholte Grundmuster oder als re­ guläre wiederholte Muster in der Form von Gittern oder dergleichen ausgebildet sein.
Beim Ausführungsbeispiel ist die Schleifschicht 29 nicht als durchgehende Schicht auf der Oberfläche des Substrates 28 ausgebildet, sondern sie ist in Form mehrerer einzelner Blöcke oder Klumpen von Binder 30 aufgebracht, und ein Schleifmittel 31 befindet sich in Form kleinerer Stückchen auf jedem Binderklumpen 30, wie in Fig. 5 dargestellt. Da die Zellulose- oder Kunstfasern in den anderen Bereichen der Schichten 29, in denen keine Binderklumpen 30 vorhanden sind, freiliegen, können Staub und Schmutz, der von der Oberfläche 4b der Kalandrierwalze 4 abgeschliffen wird, von den Poren oder Hohlräumen zwischen den Fasern wirkungsvoll aufgenommen werden. Darüber hinaus kann das Schleifmittel an das faserförmige Material 28 mit guter Haftfestigkeit ange­ bracht werden, selbst wenn der Binder 30 etwas schlechtere Haftfähigkeit aufweist.
Alternativ können das Schleifmaterial 31 und der Binder 30 in geringerer Dicke durch eine Musterbeschichtung auf die Oberfläche des faserförmigen Grundmaterials 28 aufgebracht werden, vorausgesetzt, daß der Binder, der das Schleifmittel 31 hält, eine höhere Affinität zu den Fasern aufweist. Bei der so ausgebildeten Schleifschicht 29 ist das Schleifmate­ rial 31 in Form von Teilchen mit der Faseroberfläche verbun­ den, d. h. mit dem Außenumfang der einzelnen Fasern. Wenn dann die Oberfläche 4b der Kalandrierwalze 4 durch das Rei­ nigungsband 26 mit der Schleifschicht 29 abgewischt wird, besteht kein lokal übermäßig hoher Kontaktdruck zum Schleif­ material 31, wodurch ein weicher Kontakt hauptsächlich des faserförmigen Grundmaterials 28 mit der Oberfläche des mag­ netischen Aufzeichnungsbandes bewerkstelligt werden kann, was zu verringerter Gefahr einer Beschädigung der Oberfläche 4b der Kalandrierwalze 4 führt. Das Schleifmaterial 31 kann auch gleichmäßig auf das faserförmige Grundmaterial 28 aufgebracht sein.
Da das Reinigungsband 26 so ausgebildet ist, daß es parallel zu der Walzenachse entlang der Oberfläche der Kalandrier­ walze 4 hin- und herläuft, ist seine Breite so gewählt, daß sie geringer ist als diejenige der zylindrischen Oberfläche der Kalandrierwalze 4.
Der Bandantriebsmechanismus wird durch ein Paar drehbarer Bandhaspeln 32 und 33 gebildet, um die das Reinigungsband 26 herumgeschlungen ist, sowie durch ein Paar Bandantriebswal­ zen 34 und 35 zum Herausführen des Reinigungsbandes 26 aus den Bandhaspeln 32 und 33 zur Kalandrierwalze 4 hin.
Die Bandhaspeln 32 und 33 sind beide mit einer Nabe ausge­ bildet, um die das Reinigungsband 26 gewickelt ist, und sie verfügen über ein Paar Flansche an den beiden Enden jeder Nabe, um die Handkanten des Reinigungsbandes 26 zu führen. Die Bandhaspeln 32 und 33 sind drehbar an den Enden von nicht dargestellten Antriebswellen befestigt, die sich be­ nachbart zu einer Längskante eines Grundblocks 36 befindet, der in Form einer flachen Platte ausgebildet ist. Die Has­ peln sind beabstandet voneinander angeordnet und drehen sich mit den Antriebswellen.
Es wird darauf hingewiesen, daß das Ende des Reinigungsban­ des 26, das auf eine der Bandhaspeln 32 und 33, hier die Aufnahmewalze 32, gewickelt wird, mit einem nicht darge­ stellten Bandmengendetektormechanismus versehen ist, um festzustellen, wieviel Reinigungsband auf der Bandhaspel 32 aufgenommen wurde. Wenn das Reinigungsband 26 aufgebraucht ist, wird der Bandmengendetektormechanismus aktiv und zeigt dem Benutzer an, daß das Reinigungsband 26 ersetzt werden muß.
Die Bandantriebswalzen 34 und 35 sind drehbar an den freien Enden der nicht dargestellten Antriebswellen mit einigem Abstand gegeneinander am Grundblock nahe einem Längsrand desselben angebracht, d. h. benachbart zum Umfang der Kalan­ drierwalze 4. Durch den aus den Bandhaspeln 32 und 33 und die Bandantriebswalze 34 und 35 gebildeten Bandantriebsme­ chanismus wird also das Reinigungsband von der Handhaspel 32 zur Bandantriebswalze 34 geführt und dann in gleitendem Kon­ takt mit der Oberfläche 4b der Kalandrierwalze 4 gebracht, woraufhin es über die andere Antriebswalze 35 läuft und schließlich von der anderen Bandhaspel 33 aufgenommen wird. Auf diese Weise wird die Kalandrierwalze 4 dauernd in glei­ tendem Kontakt mit einer neuen Kontaktoberfläche des Reini­ gungsbandes 26 gehalten.
Um die Bandantriebswalzen 34 und 35 erstreckt sich ein ela­ stisches Band 27, das dazu dient, das Reinigungsband 26, das zwischen den Bandantriebswalzen 34 und 35 durchläuft, gegen die Oberfläche 4b der Kalandrierwalze 4 zu drücken. Das Hand 27 wird simultan mit der Drehung der Bandantriebswalzen 34 und 35 angetrieben. Da das elastische Band 27 dazu dient, das Reinigungsband 26 gegen die Oberfläche 4b der Kalan­ drierwalze 4 zu drücken, um zuverlässig Staub und Schmutz zu entfernen, die an der Kalandrierwalze 4 anhaften, ist es aus einem elastischen Material gebildet, wie aus Silikongummi- Urethangummi auf NBR. Da die Kalandrierwalze 4 auf einer hö­ heren Temperatur von etwa 60°C bis 120°C gehalten wird, weist das elastische Band 27 vorzugsweise eine A-Härte von 40 bis 90°, gemessen mit einem Härtetest vom JIS Federtyp, auf, so daß es zumindest bei diesen Temperaturen nicht weich wird. Das Band 27 kann auch aus Urethangummi bestehen, wenn die Kalandrierwalze 4 bei tieferen Temperaturen betrieben wird.
Das elastische Band 27 ist mit einer aufgerauhten oder irregulären Oberfläche versehen, wie in Fig. 7 dargestellt. Da­ bei verfügt die Oberfläche des elastischen Bandes, die dem Reinigungsband 26 gegenübersteht, über mehrere Rippen 27a, die sicheren Andruck des Reinigungsbandes an die Kalandrier­ walze 4 gewährleisten. Gemäß Fig. 8 sind diese Rippen ent­ lang der Breite des Bandes 27 mit einem vorgegebenen Abstand sowohl an der inneren wie auch der äußeren Oberfläche ange­ bracht und sie weisen rechteckigen Querschnitt auf. Bei einer Dicke T des elastischen Bandes 27 von 1,5 bis 3 mm weist jede Rippe 27a eine Breite W von 0,5 bis 3,0 mm, eine Höhe H1 von 0,5 bis zum Dreifachen der Breite W und einen Abstand P von 3 bis 5 mm auf, wobei die Lücke S zwischen be­ nachbarten Rippen 27a etwa 0,3 bis 3,0 mm beträgt. Die Rip­ pen 27a können schräg zur Bandbreite geneigt sein oder zu­ fällige Aussparungen aufweisen, wie in Fig. 9 dargestellt. In letzterem Fall weist jede Rippe 27a vorzugsweise eine Höhe von etwa 10 µm oder mehr auf.
Die Rippen 27b an der Innenfläche des elastischen Bandes 27, die den Bandantriebswalzen 34 und 35 gegenübersteht, dienen zum sicheren Antrieb des elastischen Bandes 27. Sie sind ähnlich mit vorgegebenem Abstand entlang dem gesamten Band­ umfang mit im wesentlichen rechteckigem Querschnitt ausge­ bildet und erstrecken sich in Richtung der Breite des ela­ stischen Bandes 27.
Die oben beschriebene Reinigungseinrichtung 22 für eine Ka­ landrierwalze ist so ausgebildet, daß sie durch einen nicht dargestellten hydraulischen Zylinder parallel zur Achse der Kalandrierwalze 4 entlang der Oberfläche 4b der Walze hin- und herbewegt wird, wie durch den Pfeil A in Fig. 2 darge­ stellt. Dadurch wird die gesamte Außenfläche der Kalandrier­ walze 4 durch die Reinigungseinrichtung 22 abgewischt.
Die Reinigungseinrichtung 22 kann auch in der durch einen Pfeil B in Fig. 2 dargestellten Richtung bewegt werden, d. h. rechtwinklig zur Achse der Kalandrierwalze 4. Hierzu ist der Grundblock 26 der Reinigungseinrichtung 22, der die Bandhaspeln 32 und 33 trägt, auf einer Verschiebeplatte 37 angebracht, die rechtwinklig zum Grundblock 36 ausgerichtet ist, wodurch die Reinigungseinrichtung 22 rechtwinklig zur Achse der Kalandrierwalze 4 durch einen hydraulischen Zylin­ der 38 verschoben werden kann, der auf der Verschiebeplatte 37 angeordnet ist. Auf diese Weise kann der Andrückgrad des Reinigungsbandes 26 gegen die Kalandrierwalze 4 während des Transports des Reinigungsbandes 26 zwischen den Bandan­ triebswalzen 34 und 35 frei durch Hin- und Herfahren des Hydraulikzylinders 38 auf der Verschiebeplatte 37 einge­ stellt werden. Das heißt, daß die (nicht dargestellte) Kol­ benstange des Zylinders 38 in variablem Ausmaß ausgefahren werden kann, um dafür zu sorgen, daß das Reinigungsband 26 mehr oder weniger stark mit der Walzenoberfläche in Berüh­ rung kommt.
Das Kalandrieren durch die Kalandriervorrichtung mit der vorstehend beschriebenen Reinigungsvorrichtung 22, 23, 24 und 25 kann wie folgt ausgeführt werden.
Ein magnetisches Aufzeichnungsmedium 3 mit magnetisierter Magnetschicht wird um die Ausgabespule 1 gewickelt und so abgespult, daß es um die Kalandrierwalzen 4 bis 7, die ela­ stischen Walzen 8 bis 10 und ein Bandführungssystem läuft, das durch die Führungswalzen 12 bis 21 gebildet wird. Es wird dann fest auf die Aufnahmespule 2 aufgewickelt.
Das magnetische Aufzeichnungsmedium 3 läuft also von der Ausgabespule 1 ab und wird von der Aufnahmespule 2 aufge­ nommen.
Ein vorgegebener Anpreßdruck wird durch die Preßeinheit 11 auf das magnetische Aufzeichnungsmedium 3 ausgeübt, das zwi­ schen den Kalandrierwalzen 4 bis 7 und den elastischen Wal­ zen 8 bis 10 durchläuft.
Die Reinigungsbänder 26 der Reinigungsvorrichtungen 22 und 25 werden gegen die Oberflächen der Kalandrierwalzen 4 bis 7 gedrückt und laufen in gleitendem Kontakt an diesen vorbei.
Infolgedessen wird die Oberfläche der magnetischen Schicht des magnetischen Aufzeichnungsmediums 3 unter dem von den Kalandrierwalzen 4 bis 7 ausgeübten Druck geglättet. Staub und Schmutz, wie Binder, die sich während des Kalandriervor­ gangs vom Magnetband gelöst haben und an den Kalandrierwal­ zen 4 bis 7 anhafteten, werden durch das Reinigungsband 26 abgewischt, wodurch für dauernd saubere Walzenoberflächen gesorgt wird. Darüber hinaus wird das Reinigungsband 26 durch das elastische Band 27 in engen Kontakt gegen die Oberflächen der Kalandrierwalzen 4 bis 7 gedrückt, wodurch dort anhaftender Staub und Schmutz durch die Rippen 27a am Hand 27 abgekratzt wird. Die von den Kalandrierwalzen 4 bis 7 abgewischten Fremdsubstanzen werden von den Hohlräumen im Reinigungsband 26 aufgenommen, das im wesentlichen aus dem faserförmigen Grundmaterial 28 besteht. Sie können dadurch nicht wieder am magnetischen Aufzeichnungsmedium 3 anhaften.
Durch die Reinigungsvorrichtungen 22 bis 25 und die Reini­ gungsbänder 26 gemäß dem zur Veranschaulichung dienenden Ausführungsbeispiel kann also das Kalandrieren über lange Zeit mit hoher Geschwindigkeit und erhöhter Produktivität erfolgen. Das magnetische Aufzeichnungsmedium 3, das auf diese Weise bearbeitet wird, ist frei von Störungen in sei­ ner Magnetschicht, und es ist von extrem hoher Qualität.
Die Erfindung ist nicht auf das obige Ausführungsbeispiel einer Reinigungseinrichtung für eine Kalandrierwalze und auf die beschriebenen Reinigungsbänder beschränkt, sondern kann in verschiedener Weise abgeändert werden. Zum Beispiel kann das Reinigungsband 26 eine Breite aufweisen, die mindestens der Länge einer der Kalandrierwalzen 4 bis 7 entspricht, und es kann zum Vereinfachen der Konstruktion der Reinigungsvor­ richtung feststehen, muß also nicht wie beim vorstehend be­ schriebenen Ausführungsbeispiel parallel zur Walzenachse der Kalandrierwalzen hin- und hergeschoben werden, um die gesam­ te Oberfläche einer Walze trotz seiner Breite zu reinigen, die geringer ist als die Länge einer Walze.
Das Reinigungsband 26 kann in einer Kassette 41 mit einem Paar Haspelwellen 39 und 40 untergebracht sein, wie in Fig. 10 dargestellt, wobei die Kassette 41 an den Basisblock 36 angesetzt wird, an dem die Bandhaspeln 32 und 33 vorhanden sind. Dabei werden die Haspelwellen 39 und 40 mit den An­ triebswellen in Eingriff gebracht, um die Bandhaspeln 32 und 33 anzutreiben. Dies erleichtert das Handhaben des Reini­ gungsbandes 36 in beträchtlicher Weise.

Claims (7)

1. Reinigungsvorrichtung für eine Kalandrierwalze (4-7) mit einem Reinigungsband (26) zum Abwischen der Walzenober­ fläche der Kalandrierwalze und mit einem elastischen Band (27), wobei das Reinigungsband von seiner Rückseite her durch das elastische Band gegen die Kalandrierwalze gedrückt wird.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zumindest diejenige Oberfläche des elastischen Bandes (27), die dem Reinigungsband (26) gegenübersteht, aufgerauht ist.
3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Band (27) eine A-Härte von 40° bis 90° aufweist, gemessen mit einem Härtetest vom Federtyp.
4. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Band (27) aus Silikongummi besteht.
5. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungsband (26) aus einem faserförmigen Substrat (28) aus einem Hauptfasermate­ rial und einem Hilfsfasermaterial mit einer Porosität von 10 bis 50 cm3/cm2/sec, gemessen mit einem Luftdurchlässig­ keitstest, und einem Schleifmittel (31) besteht, das mit vorgegebenem Muster auf die Oberfläche des Substrats aufge­ bracht ist.
6. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Hauptfasermaterial aus Zellulosefasern und das Hilfsfasermaterial aus Kunstfasern (Rayon) besteht.
7. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptfasermaterial und das Hilfsfasermaterial Fasern mit einer Dicke von 3 bis 70 µm aufweisen und das aus ihnen gebildete faserförmige Substrat­ material (28) eine Dicke von 0,01 bis 0,5 mm aufweist.
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