DE4121900C2 - Reinigungsvorrichtung für eine Kalandrierwalze - Google Patents
Reinigungsvorrichtung für eine KalandrierwalzeInfo
- Publication number
- DE4121900C2 DE4121900C2 DE4121900A DE4121900A DE4121900C2 DE 4121900 C2 DE4121900 C2 DE 4121900C2 DE 4121900 A DE4121900 A DE 4121900A DE 4121900 A DE4121900 A DE 4121900A DE 4121900 C2 DE4121900 C2 DE 4121900C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- calendering
- cleaning
- roller
- cleaning device
- rollers
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C33/00—Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor
- B29C33/70—Maintenance
- B29C33/72—Cleaning
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C43/00—Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor
- B29C43/32—Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B23/00—Record carriers not specific to the method of recording or reproducing; Accessories, e.g. containers, specially adapted for co-operation with the recording or reproducing apparatus ; Intermediate mediums; Apparatus or processes specially adapted for their manufacture
- G11B23/50—Reconditioning of record carriers; Cleaning of record carriers ; Carrying-off electrostatic charges
- G11B23/502—Reconditioning of record carriers; Cleaning of record carriers ; Carrying-off electrostatic charges of tape carriers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Manufacturing Of Magnetic Record Carriers (AREA)
- Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung für eine
Kalandrierwalze, die bei einem Kalandrierverfahren zum Glät
ten z. B. der Magnetschicht eines Magnetbandes beim Herstel
len desselben verwendet wird.
An einem Magnetband mit Beschichtung wird nach Auftragen des
Magnetanstrichs auf ein nichtmagnetisches Substrat ein Ka
landrierverfahren ausgeübt, das zum Glätten der Oberfläche
der Magnetschicht auf dem Band dient. Heim Kalandrieren wird
das Magnetband zwischen einer elastischen Walze und einer
Kalandrierwalze aus rostfreiem Stahl eingeklemmt, wobei
letztere eine spiegelglatte Oberfläche aufweist und beim
Kalandrieren auf höherer Temperatur gehalten wird. Bei erhöhtem
Druck zwischen den Walzen werden diese gedreht, so
daß sie das Band durchziehen und dabei die Oberfläche der
Magnetschicht glätten. Bei einem Magnetband mit Beschichtung
kann es jedoch vorkommen, daß der im Magnetanstrich vorhan
dene Binder austritt und an der Oberfläche der Kalandrier
walze anhaftet. Mit fortschreitender Zeit haftet der Binder
immer stärker an der Walze, da diese auf höherer Temperatur
gehalten wird und der Binder mit erhöhtem Druck gegen sie
gedrückt wird. Es nimmt auch die Dicke des Binders zu. Wird
das Kalandrieren ungeachtet dieses Vorganges fortgesetzt,
wird die Oberfläche der Magnetschicht wegen Klumpen des Bin
ders rauh. Infolgedessen treten Ausfälle bei der Magnetband
herstellung auf, was dazu führt, daß keine zufriedenstellen
den Aufzeichnungs/Wiedergabe-Ergebnisse erzielt werden.
Herkömmlicherweise werden Fremdsubstanzen, wie der genannte
Binder, die an der Oberfläche der Kalandrierwalze anhaften,
dadurch entfernt, daß ein Reinigungsband in leitendem Kon
takt mit der Kalandrierwalze gehalten wird, um den Binder
von der Walzenoberfläche zu entfernen.
Wenn jedoch lediglich das Reinigungsband in gleitendem Kon
takt mit der Oberfläche der Kalandrierwalze gehalten wird,
kann der Binder oder eine ähnliche Fremdsubstanz, die an der
Walze anhaftet, nicht zuverlässig entfernt werden. Demgemäß
war es erforderlich, das Kalandrieren im Abstand von etwa
einer Stunde oder zweien zu unterbrechen, um Fremdsubstanzen
von Hand von der Oberfläche der Kalandrierwalze abzuwischen.
Da demgemäß beim herkömmlichen Kalandrieren dieser Vorgang
unterbrochen werden muß, um die Kalandrierwalze von Hand zu
reinigen, läßt sich keine hohe Betriebsgeschwindigkeit er
zielen, und das Magnetband weist keine gleichmäßig hohe Qua
lität auf.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Reinigungs
vorrichtung für eine Kalandrierwalze anzugeben, die dazu in
der Lage ist, eine Fremdsubstanz, wie einen Binder, der an
der Oberfläche der Walze anhaftet, zuverlässig abzuwischen.
Die erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung für eine Kalan
drierwalze weist ein Reinigungsband zum Abwischen der Ober
fläche der Kalandrierwalze und ein elastisches Band auf, wo
bei das Reinigungsband von seiner Rückseite her durch das
elastische Band gegen die Kalandrierwalze gedrückt wird.
Das Reinigungsband für eine erfindungsgemäße Reinigungsvor
richtung für eine Kalandrierwalze weist ein faseriges Sub
strat aus einem Hauptfasermaterial und einem Hilfsfaserma
terial auf, mit einer Porosität von 10 bis 50 cc/cm2/sec,
gemessen mit einem Luftdurchlässigkeitstest, und ein
Schleifmaterial, das auf der Oberfläche des Substrats mit
einem vorgegebenen Muster aufgebracht ist.
Der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung für eine Kalan
drierwalze wird das Reinigungsband durch das elastische Hand
gegen einen Oberflächenbereich der Kalandrierwalze gedrückt,
der demjenigen Bereich gegenüberliegt, um den das magneti
sche Aufzeichnungsmedium geschlungen ist, d. h. gegen die
Rückseite der Walze, was zu verbessertem Abwischen durch das
Reinigungsband und damit sehr erfolgreichem Abwischen führt.
Infolgedessen kann der Kalandriervorgang für lange Zeit ohne
Unterbrechung ausgeführt werden, was die Verfahrensgeschwin
digkeit und damit die Produktivität erhöht. Außerdem erhöht
sich die Gleichförmigkeit der Magnetbandqualität erheblich.
Da andererseits das erfindungsgemäße Reinigungsband im we
sentlichen aus einem faserigen porösen Grundmaterial oder
Substrat und einem auf der Oberfläche des Grundmaterials
aufgebrachten Schleifmittel mit vorgegebenem Muster besteht,
können Fremdsubstanzen, die an der Oberfläche der Kalan
drierwalze anhaften, wie z. B. Binderrückstände, abgekratzt
werden und in Poren oder Hohlräumen aufgenommen werden.
Da darüber hinaus ein erfindungsgemäßes Reinigungsband vor
zugsweise aus einem faserigen Grundmaterial aus Zellulose
fasern als Hauptfasermaterial und einer Kunstfaser (Rayon)
als Hilfsfasermaterial besteht, weist es eine glatte Ober
fläche und überragende Zugfestigkeit auf. Daher weist es
dann, wenn es durch das elastische Band gegen die Oberfläche
der Kalandrierwalze gedrückt wird, einen gleichförmigen und
homogenen Kontakt mit der Kalandrierwalze auf, ohne daß er
deren Oberfläche beschädigt.
Die Erfindung wird
anhand von durch Figuren veranschaulichten Aus
führungsbeispielen näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1: eine Seitenansicht einer gesamten Kalandriervorrich
tung;
Fig. 2: eine perspektivische Ansicht einer Reinigungsvor
richtung für eine Kalandrierwalze;
Fig. 3: eine Draufsicht auf ein Reinigungsband;
Fig. 4: eine schematische Teilansicht einer auf dem Reini
gungsband ausgebildeten Schleifschicht in vergrößertem Maß
stab;
Fig. 5: eine Ansicht entsprechend der von Fig. 4, jedoch mit
weiterer Vergrößerung;
Fig. 6: die schematische Teilansicht einer Schleifschicht,
die durch ein Alternativverfahren aufgebracht wurde, in ver
größertem Maßstab;
Fig. 7: eine perspektivische Ansicht eines elastischen Ban
des;
Fig. 8: ein vergrößerter Querschnitt durch das elastische
Band;
Fig. 9: ein vergrößerter Querschnitt durch ein abgeändertes
elastisches Hand;
Fig. 10: eine Seitenansicht eines in einer Kassette angeord
neten Reinigungsbandes.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ein
Ausführungsbeispiel der Erfindung im einzelnen beschrieben.
Bevor eine Reinigungsvorrichtung für eine Kalandrierwalze
erläutert wird, wird zunächst unter Bezugnahme auf Fig. 1
eine Kalandriervorrichtung beschrieben, innerhalb der eine
solche Reinigungsvorrichtung verwendet wird.
Die Kalandriervorrichtung gemäß Fig. 1 verfügt über mehrere
Kalandrierwalzen 4, 5, 6 und 7, die in der Mitte einer
Transportpassage für ein magnetisches Aufzeichnungsmedium 3
angeordnet sind, das von einer Ausgaberolle 1 bis zu einer
Aufnahmerolle 2 transportiert wird, und über mehrere elasti
sche Walzen 8, 9 und 10, die zwischen jeweils benachbarten
Kalandrierwalzen angeordnet sind. Die Kalandrierwalzen 4, 5,
6 und 7 sowie die elastischen Walzen 8, 9 und 10 sind abwechselnd
paarweise angeordnet, wobei jede Oberfläche mit
der benachbarten Walzenoberfläche in Berührung steht und die
Mittenachsen 4a, 5a, 6a und 7a sowie 8a, 9a und 10a parallel
zueinander stehen. Die elastischen Walzen 8, 9 und 10 sind
also zwischen den Kalandrierwalzen 4, 5 und 6 paarweise mit
einem vorgegebenen gegenseitigen Abstand angeordnet, so daß
die Oberflächen der elastischen Walzen benachbart zu den
Oberflächen der Kalandrierwalzen stehen.
Die Kalandrierwalzen 4, 5, 6 und 7 bestehen aus Zylindern
aus rostfreiem Stahl, wobei die Walzenoberflächen spiegel
glatt, frei von Störungen, geschliffen sind, um der Magnet
schicht des magnetischen Aufzeichnungsmediums eine glatte
Oberfläche zu verschaffen. Die elastischen Walzen 8, 9 und
10 sind als Zylinder mit geringfügig kleinerem Durchmesser
als die Kalandrierwalzen ausgebildet, und sie bestehen aus
einem elastischen Material. Die Walzenoberfläche dieser ela
stischen Walzen 8, 9 und 10 sind ebenfalls als sehr glatte
Oberflächen ausgebildet, die frei von Störungen sind. Die
Walzenoberflächen der Kalandrierwalzen werden auf höherer
Temperatur gehalten, um leicht eine glatte Oberfläche der
Magnetschicht herstellen zu können.
Die Kalandrierwalzen 4, 5, 6 und 7 sowie die elastischen
Walzen 8, 9 und 10 können um die Achsen 4a, 5a, 6a, 7a bzw.
8a, 9a und 10a in Richtung der in Fig. 1 eingezeichneten
Pfeile gedreht werden, wobei das magnetische Aufzeichnungs
medium zwischen diesen Walzen durchläuft, die aneinander
stoßend angeordnet sind. Eine Preßeinheit 11 wie ein hydrau
lischer Zylinder, der so ausgebildet ist, daß er Druck auf
eine Mittelachse in der Drehachse 4a der ersten Kalandrier
walze 4 in Richtung eines Pfeiles Y in Fig. 1 ausübt, ist so
angeordnet, daß sie einen vorgegebenen Druck auf das magne
tische Aufzeichnungsmedium 3 ausübt, das zwischen den Kalan
drierwalzen und den elastischen Walzen hindurchtransportiert
wird.
Die Preßeinheit 11 ist, wie eben ausgeführt, so ausgebildet,
daß sie Druck auf die Achse 4a der Kalandrierwalze 4 in
Richtung des Pfeiles Y ausübt, wodurch Druck aufeinanderfol
gend auf die Kalandrierwalzen 4, 5, 6 und 7 sowie die ela
stischen Walzen 8, 9 und 10 wirkt, was dazu führt, daß die
Kalandrierwalzen mit den elastischen Walzen in engen Kontakt
kommen. Auf diese Weise wird ein vorgegebener Druck auf das
magnetische Aufzeichnungsmedium 3 ausgeübt, das zwischen den
Kalandrierwalzen und den elastischen Walzen hindurchläuft.
Es wird darauf hingewiesen, daß die elastischen Walzen 8, 9
und 10, die aus einem elastischen Material bestehen, unter
Druck mit einer gewissen Kontaktoberfläche mit der Oberflä
che der Kalandrierwalzen 4, 5, 6 bzw. 7 in Berührung stehen,
wodurch das magnetische Aufzeichnungsmedium 3 unter drücken
dem Kontakt mit den Kalandrierwalzen 4, 5, 6 bzw. 7 gehalten
wird.
Weiterhin verfügt die Kalandriervorrichtung über mehrere
Führungswalzen 12, 13, . . . 20, 21 zum Führen des magneti
schen Aufzeichnungsmediums zwischen den Kalandrierwalzen 4,
5, 6 und 7 sowie den elastischen Walzen 8, 9 und 10. Sie
dienen dazu, ein stabiles Durchlaufen des magnetischen Auf
zeichnungsmediums 3 zu gewährleisten.
In der vorstehend beschriebenen Kalandriervorrichtung wird
das magnetische Aufzeichnungsmedium von der Ausgaberolle 1
abgewickelt, und es umläuft einen Teil der Oberfläche der
obersten Kalandrierwalze 4 in Fig. 1 und läuft dann zwischen
dieser Walze und der benachbarten elastischen Walze 8 durch
und wird durch Führungsrollen 12 und 13 weitergeleitet. Dann
läuft es zwischen der elastischen Walze 8 und der darunter
angeordneten (in Fig. 1) Kalandrierwalze 5 durch und wird
durch die Führungsrollen 14 und 15 weitergeleitet. Es läuft
dann noch zwischen den Kalandrierwalzen 5, 6 und 7 sowie den
elastischen Walzen 9 und 10 durch, bevor es schließlich von
der Aufnahmerolle 2 abgewickelt wird.
Erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtungen 22, 23, 24 und 25
für Kalandrierwalzen sind neben den Kalandrierwalzen 4, 5,
6 und 7 gegenüberliegend zu derjenigen jeweiligen Seite an
geordnet, um die das magnetische Aufzeichnungsmedium 3 teil
weise geschlungen ist. Die Reinigungsvorrichtungen stehen
also dem teilweise um die Kalandrierwalzen geschlungenen
magnetischen Aufzeichnungsmedium 3 in bezug auf die Kalan
drierwalzen gegenüber. Da letztere alle denselben Aufbau
aufweisen, bezieht sich die folgende Beschreibung auf die
Reinigungsvorrichtung 22 für die oberste Kalandrierwalze 4.
Gemäß Fig. 2 verfügt die Reinigungsvorrichtung 22 über ein
Reinigungsband 26, das dazu dient, hauptsächlich Fremdsub
stanzen wie Staub oder Schmutz abzuwischen, die an der Ober
fläche 4b der Kalandrierwalze anhafteten, einen Reinigungs
bandantriebsmechanismus zum Antreiben des Reinigungsbandes
26 in gleitender Berührung mit der Oberfläche 4b der Kalan
drierwalze 4, und über ein elastisches Hand 27 zum Andrücken
des Reinigungsbandes 26 an die Oberfläche 4b der Kalandrier
walze 4 von der Rückseite des Reinigungsbandes 26, in bezug
auf die Kalandrierwalze, her.
Das Reinigungsband 26 ist so ausgebildet, daß es Staub und
Schmutz, wie z. B. Binder, entfernen kann, der aus dem mag
netischen Aufzeichnungsmedium 3 ausgetreten ist, das teil
weise um die Oberfläche 4b der Kalandrierwalze 4 geschlungen
ist, welcher Binder an der Oberfläche 4b der Kalandrierwalze
4 anhaftet. Es ist demgemäß wünschenswert, daß das Reini
gungsband 26 aus einem Material besteht, das den Staub und
den Schmutz von der Kalandrierwalze 4 wirksam abwischt, ohne
daß deren Oberfläche 4b beschädigt wird, wobei das Abwischen
des Staubs und des Schmutzes so wirksam erfolgt, daß diese
nicht mehr am magnetischen Aufzeichnungsmedium 3 anhaften.
Ein Reinigungsband 26, das diesen Bedingungen genügt, ist
als Beispiel in Fig. 3 dargestellt. Es besteht im wesentli
chen aus einem faserförmigen Substrat 28 und mehreren
Schleifschichten 29 aus einem Schleifmittel, das z. B. mit
einem Binder vermischt ist und das mit vorgegebenem Muster
auf der Oberfläche des Substrats 28 aufgebracht ist. Das fa
serförmige Substrat 28 ist durch Zellulosefasern als Haupt
fasermaterial und Kunstfasern (Rayon) als Hilfsfasermaterial
gebildet, und es weist eine Porosität auf, die 10 bis 50 cm3/cm2/sec
entspricht, gemessen mit einem Luftdurchlässig
keitstest (Typ Flajir, JIS L1004 und L1018).
Da Hauptfasermaterial und das Hilfsfasermaterial sind Fasern
mit einer Dicke von 3 bis 70 µm, die gleichmäßig oder zufäl
lig angeordnet sind und mit einem Binder miteinander verbun
den sind, um die Haftstärke an Berührungsstellen mit benach
barten Fasern zu erhöhen. Die Zellulosefasern werden als
Hauptfasern verwendet, um zu verhindern, daß die Oberfläche
4b der Kalandrierwalze beschädigt wird. Sie dienen weiterhin
dazu, Staub und Schmutz aufzunehmen, der an der Oberfläche
4b der Kalandrierwalze anhaftet. Die als Hilfsfasermaterial
verwendeten Kunstfasern dienen dagegen dazu, zu verhindern,
daß das Reinigungsband 26 reißt, da sie nämlich die Zugfe
stigkeit des faserförmigen Grundmaterials 28 verbessern.
Dies erfolgt, weil das Reinigungsband 26 durch ein elasti
sches Band gegen die Kalandrierwalze 4 gedrückt wird, was im
folgenden beschrieben wird.
Heim Ausführungsbeispiel werden natürliche Zellstoffasern
mit einer Faserdicke von 20 bis 50 µm und einer Faserlänge
von 2 bis 5 mm als Hauptfasermaterial verwendet. Als Hilfs
fasermaterial werden Kunstfasern mit einer Faserdicke von
17 µm und einer Faserlänge von 5 mm verwendet. Diese Zell
stoffasern und Kunstfasern werden mit einem Binder (VPB 101)
in einer Menge von 5 bis 15 Gew.-% miteinander verbunden, um
so das faserförmige Grundmaterial oder Substrat 28 zu bil
den, das 0,01 bis 0,5 mm dick ist und eine Porosität auf
weist, die 10 bis 50 cm3/cm2/sec entspricht, gemessen mit
einem Luftdurchlässigkeitstest (Typ Flajir; JIS L1004 und
L1018). Das auf diese Weise erhaltene faserförmige Material
28 weist hohe Zugfestigkeit trotz seiner geringen Dicke auf,
weist nur geringen Faserverlust auf, verfügt über eine glat
te Oberfläche und ist thermisch bis etwa 120°C fest. Dar
über hinaus weist das faserförmige Material 28 eine hohe Po
rosität von 10 bis 50 cm3/cm2/sec auf, gemessen mit einem
Luftdurchlässigkeitstest, so daß es dazu in der Lage ist,
von der Oberfläche 4b der Kalandrierwalze 4 dort anhaftenden
Staub und Schmutz wirkungsvoll in Lücken zwischen benachbar
ten Fasern aufzunehmen und dadurch zu verhindern, daß dieser
Staub und Schmutz wieder an der Magnetschicht rückhaftet.
Die Schleifschicht 29 besteht aus einem Binder und einem
feinen Schleifmittel, das dazu in der Lage ist, Staub und
Schmutz, wie den Binder, die an der Oberfläche 4b der Kalan
drierwalze 4 anhaften, abzuschleifen, ohne daß diese Ober
fläche beschädigt wird. Es ist in einem regulären wieder
holten Grundmuster auf der Oberfläche des bandförmigen fase
rigen Grundmaterials z. B. durch Drucken aufgebracht, wie in
Fig. 3 dargestellt. Breite und/oder der Abstand des wieder
holten Grundmusters der Schleifschicht 29 kann so gewählt
werden, daß Staub und Schmutz, die an der Oberfläche 4b der
Kalandrierwalze 4 anhaften, zuverlässig entfernt werden kön
nen und in die Hohlräume oder Poren des faserigen Grundma
terials in den Bereichen zwischen benachbarten Schleif
schichten 29 aufgenommen werden können. Die Schleifschichten
29 können als einzelne wiederholte Grundmuster oder als re
guläre wiederholte Muster in der Form von Gittern oder dergleichen
ausgebildet sein.
Beim Ausführungsbeispiel ist die Schleifschicht 29 nicht als
durchgehende Schicht auf der Oberfläche des Substrates 28
ausgebildet, sondern sie ist in Form mehrerer einzelner
Blöcke oder Klumpen von Binder 30 aufgebracht, und ein
Schleifmittel 31 befindet sich in Form kleinerer Stückchen
auf jedem Binderklumpen 30, wie in Fig. 5 dargestellt. Da
die Zellulose- oder Kunstfasern in den anderen Bereichen der
Schichten 29, in denen keine Binderklumpen 30 vorhanden
sind, freiliegen, können Staub und Schmutz, der von der
Oberfläche 4b der Kalandrierwalze 4 abgeschliffen wird, von
den Poren oder Hohlräumen zwischen den Fasern wirkungsvoll
aufgenommen werden. Darüber hinaus kann das Schleifmittel an
das faserförmige Material 28 mit guter Haftfestigkeit ange
bracht werden, selbst wenn der Binder 30 etwas schlechtere
Haftfähigkeit aufweist.
Alternativ können das Schleifmaterial 31 und der Binder 30
in geringerer Dicke durch eine Musterbeschichtung auf die
Oberfläche des faserförmigen Grundmaterials 28 aufgebracht
werden, vorausgesetzt, daß der Binder, der das Schleifmittel
31 hält, eine höhere Affinität zu den Fasern aufweist. Bei
der so ausgebildeten Schleifschicht 29 ist das Schleifmate
rial 31 in Form von Teilchen mit der Faseroberfläche verbun
den, d. h. mit dem Außenumfang der einzelnen Fasern. Wenn
dann die Oberfläche 4b der Kalandrierwalze 4 durch das Rei
nigungsband 26 mit der Schleifschicht 29 abgewischt wird,
besteht kein lokal übermäßig hoher Kontaktdruck zum Schleif
material 31, wodurch ein weicher Kontakt hauptsächlich des
faserförmigen Grundmaterials 28 mit der Oberfläche des mag
netischen Aufzeichnungsbandes bewerkstelligt werden kann,
was zu verringerter Gefahr einer Beschädigung der Oberfläche
4b der Kalandrierwalze 4 führt. Das Schleifmaterial 31 kann
auch gleichmäßig auf das faserförmige Grundmaterial 28 aufgebracht
sein.
Da das Reinigungsband 26 so ausgebildet ist, daß es parallel
zu der Walzenachse entlang der Oberfläche der Kalandrier
walze 4 hin- und herläuft, ist seine Breite so gewählt, daß
sie geringer ist als diejenige der zylindrischen Oberfläche
der Kalandrierwalze 4.
Der Bandantriebsmechanismus wird durch ein Paar drehbarer
Bandhaspeln 32 und 33 gebildet, um die das Reinigungsband 26
herumgeschlungen ist, sowie durch ein Paar Bandantriebswal
zen 34 und 35 zum Herausführen des Reinigungsbandes 26 aus
den Bandhaspeln 32 und 33 zur Kalandrierwalze 4 hin.
Die Bandhaspeln 32 und 33 sind beide mit einer Nabe ausge
bildet, um die das Reinigungsband 26 gewickelt ist, und sie
verfügen über ein Paar Flansche an den beiden Enden jeder
Nabe, um die Handkanten des Reinigungsbandes 26 zu führen.
Die Bandhaspeln 32 und 33 sind drehbar an den Enden von
nicht dargestellten Antriebswellen befestigt, die sich be
nachbart zu einer Längskante eines Grundblocks 36 befindet,
der in Form einer flachen Platte ausgebildet ist. Die Has
peln sind beabstandet voneinander angeordnet und drehen sich
mit den Antriebswellen.
Es wird darauf hingewiesen, daß das Ende des Reinigungsban
des 26, das auf eine der Bandhaspeln 32 und 33, hier die
Aufnahmewalze 32, gewickelt wird, mit einem nicht darge
stellten Bandmengendetektormechanismus versehen ist, um
festzustellen, wieviel Reinigungsband auf der Bandhaspel 32
aufgenommen wurde. Wenn das Reinigungsband 26 aufgebraucht
ist, wird der Bandmengendetektormechanismus aktiv und zeigt
dem Benutzer an, daß das Reinigungsband 26 ersetzt werden
muß.
Die Bandantriebswalzen 34 und 35 sind drehbar an den freien
Enden der nicht dargestellten Antriebswellen mit einigem
Abstand gegeneinander am Grundblock nahe einem Längsrand
desselben angebracht, d. h. benachbart zum Umfang der Kalan
drierwalze 4. Durch den aus den Bandhaspeln 32 und 33 und
die Bandantriebswalze 34 und 35 gebildeten Bandantriebsme
chanismus wird also das Reinigungsband von der Handhaspel 32
zur Bandantriebswalze 34 geführt und dann in gleitendem Kon
takt mit der Oberfläche 4b der Kalandrierwalze 4 gebracht,
woraufhin es über die andere Antriebswalze 35 läuft und
schließlich von der anderen Bandhaspel 33 aufgenommen wird.
Auf diese Weise wird die Kalandrierwalze 4 dauernd in glei
tendem Kontakt mit einer neuen Kontaktoberfläche des Reini
gungsbandes 26 gehalten.
Um die Bandantriebswalzen 34 und 35 erstreckt sich ein ela
stisches Band 27, das dazu dient, das Reinigungsband 26, das
zwischen den Bandantriebswalzen 34 und 35 durchläuft, gegen
die Oberfläche 4b der Kalandrierwalze 4 zu drücken. Das Hand
27 wird simultan mit der Drehung der Bandantriebswalzen 34
und 35 angetrieben. Da das elastische Band 27 dazu dient,
das Reinigungsband 26 gegen die Oberfläche 4b der Kalan
drierwalze 4 zu drücken, um zuverlässig Staub und Schmutz zu
entfernen, die an der Kalandrierwalze 4 anhaften, ist es aus
einem elastischen Material gebildet, wie aus Silikongummi-
Urethangummi auf NBR. Da die Kalandrierwalze 4 auf einer hö
heren Temperatur von etwa 60°C bis 120°C gehalten wird,
weist das elastische Band 27 vorzugsweise eine A-Härte von
40 bis 90°, gemessen mit einem Härtetest vom JIS Federtyp,
auf, so daß es zumindest bei diesen Temperaturen nicht weich
wird. Das Band 27 kann auch aus Urethangummi bestehen, wenn
die Kalandrierwalze 4 bei tieferen Temperaturen betrieben
wird.
Das elastische Band 27 ist mit einer aufgerauhten oder irregulären
Oberfläche versehen, wie in Fig. 7 dargestellt. Da
bei verfügt die Oberfläche des elastischen Bandes, die dem
Reinigungsband 26 gegenübersteht, über mehrere Rippen 27a,
die sicheren Andruck des Reinigungsbandes an die Kalandrier
walze 4 gewährleisten. Gemäß Fig. 8 sind diese Rippen ent
lang der Breite des Bandes 27 mit einem vorgegebenen Abstand
sowohl an der inneren wie auch der äußeren Oberfläche ange
bracht und sie weisen rechteckigen Querschnitt auf. Bei
einer Dicke T des elastischen Bandes 27 von 1,5 bis 3 mm
weist jede Rippe 27a eine Breite W von 0,5 bis 3,0 mm, eine
Höhe H1 von 0,5 bis zum Dreifachen der Breite W und einen
Abstand P von 3 bis 5 mm auf, wobei die Lücke S zwischen be
nachbarten Rippen 27a etwa 0,3 bis 3,0 mm beträgt. Die Rip
pen 27a können schräg zur Bandbreite geneigt sein oder zu
fällige Aussparungen aufweisen, wie in Fig. 9 dargestellt.
In letzterem Fall weist jede Rippe 27a vorzugsweise eine
Höhe von etwa 10 µm oder mehr auf.
Die Rippen 27b an der Innenfläche des elastischen Bandes 27,
die den Bandantriebswalzen 34 und 35 gegenübersteht, dienen
zum sicheren Antrieb des elastischen Bandes 27. Sie sind
ähnlich mit vorgegebenem Abstand entlang dem gesamten Band
umfang mit im wesentlichen rechteckigem Querschnitt ausge
bildet und erstrecken sich in Richtung der Breite des ela
stischen Bandes 27.
Die oben beschriebene Reinigungseinrichtung 22 für eine Ka
landrierwalze ist so ausgebildet, daß sie durch einen nicht
dargestellten hydraulischen Zylinder parallel zur Achse der
Kalandrierwalze 4 entlang der Oberfläche 4b der Walze hin-
und herbewegt wird, wie durch den Pfeil A in Fig. 2 darge
stellt. Dadurch wird die gesamte Außenfläche der Kalandrier
walze 4 durch die Reinigungseinrichtung 22 abgewischt.
Die Reinigungseinrichtung 22 kann auch in der durch einen
Pfeil B in Fig. 2 dargestellten Richtung bewegt werden,
d. h. rechtwinklig zur Achse der Kalandrierwalze 4. Hierzu
ist der Grundblock 26 der Reinigungseinrichtung 22, der die
Bandhaspeln 32 und 33 trägt, auf einer Verschiebeplatte 37
angebracht, die rechtwinklig zum Grundblock 36 ausgerichtet
ist, wodurch die Reinigungseinrichtung 22 rechtwinklig zur
Achse der Kalandrierwalze 4 durch einen hydraulischen Zylin
der 38 verschoben werden kann, der auf der Verschiebeplatte
37 angeordnet ist. Auf diese Weise kann der Andrückgrad des
Reinigungsbandes 26 gegen die Kalandrierwalze 4 während des
Transports des Reinigungsbandes 26 zwischen den Bandan
triebswalzen 34 und 35 frei durch Hin- und Herfahren des
Hydraulikzylinders 38 auf der Verschiebeplatte 37 einge
stellt werden. Das heißt, daß die (nicht dargestellte) Kol
benstange des Zylinders 38 in variablem Ausmaß ausgefahren
werden kann, um dafür zu sorgen, daß das Reinigungsband 26
mehr oder weniger stark mit der Walzenoberfläche in Berüh
rung kommt.
Das Kalandrieren durch die Kalandriervorrichtung mit der
vorstehend beschriebenen Reinigungsvorrichtung 22, 23, 24
und 25 kann wie folgt ausgeführt werden.
Ein magnetisches Aufzeichnungsmedium 3 mit magnetisierter
Magnetschicht wird um die Ausgabespule 1 gewickelt und so
abgespult, daß es um die Kalandrierwalzen 4 bis 7, die ela
stischen Walzen 8 bis 10 und ein Bandführungssystem läuft,
das durch die Führungswalzen 12 bis 21 gebildet wird. Es
wird dann fest auf die Aufnahmespule 2 aufgewickelt.
Das magnetische Aufzeichnungsmedium 3 läuft also von der
Ausgabespule 1 ab und wird von der Aufnahmespule 2 aufge
nommen.
Ein vorgegebener Anpreßdruck wird durch die Preßeinheit 11
auf das magnetische Aufzeichnungsmedium 3 ausgeübt, das zwi
schen den Kalandrierwalzen 4 bis 7 und den elastischen Wal
zen 8 bis 10 durchläuft.
Die Reinigungsbänder 26 der Reinigungsvorrichtungen 22 und
25 werden gegen die Oberflächen der Kalandrierwalzen 4 bis 7
gedrückt und laufen in gleitendem Kontakt an diesen vorbei.
Infolgedessen wird die Oberfläche der magnetischen Schicht
des magnetischen Aufzeichnungsmediums 3 unter dem von den
Kalandrierwalzen 4 bis 7 ausgeübten Druck geglättet. Staub
und Schmutz, wie Binder, die sich während des Kalandriervor
gangs vom Magnetband gelöst haben und an den Kalandrierwal
zen 4 bis 7 anhafteten, werden durch das Reinigungsband 26
abgewischt, wodurch für dauernd saubere Walzenoberflächen
gesorgt wird. Darüber hinaus wird das Reinigungsband 26
durch das elastische Band 27 in engen Kontakt gegen die
Oberflächen der Kalandrierwalzen 4 bis 7 gedrückt, wodurch
dort anhaftender Staub und Schmutz durch die Rippen 27a am
Hand 27 abgekratzt wird. Die von den Kalandrierwalzen 4 bis
7 abgewischten Fremdsubstanzen werden von den Hohlräumen im
Reinigungsband 26 aufgenommen, das im wesentlichen aus dem
faserförmigen Grundmaterial 28 besteht. Sie können dadurch
nicht wieder am magnetischen Aufzeichnungsmedium 3 anhaften.
Durch die Reinigungsvorrichtungen 22 bis 25 und die Reini
gungsbänder 26 gemäß dem zur Veranschaulichung dienenden
Ausführungsbeispiel kann also das Kalandrieren über lange
Zeit mit hoher Geschwindigkeit und erhöhter Produktivität
erfolgen. Das magnetische Aufzeichnungsmedium 3, das auf
diese Weise bearbeitet wird, ist frei von Störungen in sei
ner Magnetschicht, und es ist von extrem hoher Qualität.
Die Erfindung ist nicht auf das obige Ausführungsbeispiel
einer Reinigungseinrichtung für eine Kalandrierwalze und auf
die beschriebenen Reinigungsbänder beschränkt, sondern kann
in verschiedener Weise abgeändert werden. Zum Beispiel kann
das Reinigungsband 26 eine Breite aufweisen, die mindestens
der Länge einer der Kalandrierwalzen 4 bis 7 entspricht, und
es kann zum Vereinfachen der Konstruktion der Reinigungsvor
richtung feststehen, muß also nicht wie beim vorstehend be
schriebenen Ausführungsbeispiel parallel zur Walzenachse der
Kalandrierwalzen hin- und hergeschoben werden, um die gesam
te Oberfläche einer Walze trotz seiner Breite zu reinigen,
die geringer ist als die Länge einer Walze.
Das Reinigungsband 26 kann in einer Kassette 41 mit einem
Paar Haspelwellen 39 und 40 untergebracht sein, wie in Fig.
10 dargestellt, wobei die Kassette 41 an den Basisblock 36
angesetzt wird, an dem die Bandhaspeln 32 und 33 vorhanden
sind. Dabei werden die Haspelwellen 39 und 40 mit den An
triebswellen in Eingriff gebracht, um die Bandhaspeln 32 und
33 anzutreiben. Dies erleichtert das Handhaben des Reini
gungsbandes 36 in beträchtlicher Weise.
Claims (7)
1. Reinigungsvorrichtung für eine Kalandrierwalze (4-7)
mit einem Reinigungsband (26) zum Abwischen der Walzenober
fläche der Kalandrierwalze und mit einem elastischen Band
(27), wobei das Reinigungsband von seiner Rückseite her
durch das elastische Band gegen die Kalandrierwalze gedrückt
wird.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß zumindest diejenige Oberfläche des elastischen
Bandes (27), die dem Reinigungsband (26) gegenübersteht,
aufgerauht ist.
3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das elastische Band (27) eine A-Härte
von 40° bis 90° aufweist, gemessen mit einem Härtetest vom
Federtyp.
4. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Band (27) aus
Silikongummi besteht.
5. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungsband (26) aus
einem faserförmigen Substrat (28) aus einem Hauptfasermate
rial und einem Hilfsfasermaterial mit einer Porosität von
10 bis 50 cm3/cm2/sec, gemessen mit einem Luftdurchlässig
keitstest, und einem Schleifmittel (31) besteht, das mit
vorgegebenem Muster auf die Oberfläche des Substrats aufge
bracht ist.
6. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Hauptfasermaterial aus Zellulosefasern und
das Hilfsfasermaterial aus Kunstfasern (Rayon) besteht.
7. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptfasermaterial und das
Hilfsfasermaterial Fasern mit einer Dicke von 3 bis 70 µm
aufweisen und das aus ihnen gebildete faserförmige Substrat
material (28) eine Dicke von 0,01 bis 0,5 mm aufweist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP17511590 | 1990-07-02 | ||
| JP11383091A JP3218617B2 (ja) | 1990-07-02 | 1991-04-19 | カレンダーロールクリーニング装置 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4121900A1 DE4121900A1 (de) | 1992-01-30 |
| DE4121900C2 true DE4121900C2 (de) | 2002-09-12 |
Family
ID=26452742
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4121900A Expired - Fee Related DE4121900C2 (de) | 1990-07-02 | 1991-07-02 | Reinigungsvorrichtung für eine Kalandrierwalze |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5198243A (de) |
| JP (1) | JP3218617B2 (de) |
| DE (1) | DE4121900C2 (de) |
| FR (1) | FR2667975B1 (de) |
Families Citing this family (18)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5375285A (en) * | 1991-12-26 | 1994-12-27 | Mitsui Toatsu Chemicals Inc. | Apparatus for cleaning cylindrical outer surface of a disk |
| GB9209466D0 (en) * | 1992-05-01 | 1992-06-17 | Teknek Electronics Ltd | Cleaning system |
| JP2769075B2 (ja) * | 1992-10-23 | 1998-06-25 | 日立金属株式会社 | 車両駆動用磁石ベルトの磁性粉除去装置 |
| US5363181A (en) * | 1992-12-14 | 1994-11-08 | Xerox Corporation | Multi-functional belt/blade cleaner |
| US5904418A (en) * | 1993-02-25 | 1999-05-18 | Nikkiso Company Limited | Automatic kneading apparatus and fallen material returning apparatus |
| JPH0973627A (ja) * | 1995-08-31 | 1997-03-18 | Tdk Corp | 磁気記録媒体の製造方法 |
| US5964007A (en) * | 1996-10-04 | 1999-10-12 | Xerox Corporation | Apparatus to clean ink and coating from contact cleaning rolls |
| US5930857A (en) * | 1997-10-14 | 1999-08-03 | Eastman Kodak Company | Apparatus for cleaning a surface of a moving web |
| DE19850410A1 (de) * | 1998-11-02 | 2000-05-04 | Koenig & Bauer Ag | Einrichtung zum Reinigen gekrümmter Flächen nach dem Tuchprinzip |
| JP2004300574A (ja) * | 2003-03-20 | 2004-10-28 | Canon Inc | 基板処理装置 |
| US7008588B2 (en) * | 2003-07-11 | 2006-03-07 | General Electric Company | Apparatus and method for forming panels from moldable material |
| JP2005319528A (ja) * | 2004-05-07 | 2005-11-17 | Three M Innovative Properties Co | 工作物の曲面の研磨方法 |
| JP2006127606A (ja) * | 2004-10-27 | 2006-05-18 | Hitachi Global Storage Technologies Netherlands Bv | 磁気ディスクの製造方法 |
| US20070023560A1 (en) * | 2005-07-26 | 2007-02-01 | Mipox International Corporation | Apparatus for and method of producing buff tapes |
| US20080156346A1 (en) * | 2006-12-28 | 2008-07-03 | Taiwan Semiconductor Manufacturing Company, Ltd. | Method and apparatus for cleaning a substrate |
| FR2924041B1 (fr) * | 2007-11-26 | 2010-04-30 | Arjowiggins Licensing Sas | Procede de fabrication d'un produit abrasif applique renforce et produit obtenu |
| CN104384153A (zh) * | 2014-11-19 | 2015-03-04 | 苏州赛腾精密电子有限公司 | 流水线式滚压清洁机 |
| CN113942159B (zh) * | 2021-10-08 | 2023-09-05 | 浙江钜成新材料股份有限公司 | 一种pvc膜生产用压延系统 |
Family Cites Families (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2728103A (en) * | 1950-07-22 | 1955-12-27 | Congoleum Nairn Inc | Wiper for calender rolls |
| DE1179223B (de) * | 1961-09-29 | 1964-10-08 | Agfa Ag | Vorrichtung zum Reinigen farbfuehrender Walzen oder Zylinder in Druckmaschinen |
| US3526457A (en) * | 1967-06-20 | 1970-09-01 | Xerox Corp | Cleaning apparatus for electrostatic copying machines |
| US3510903A (en) * | 1968-05-01 | 1970-05-12 | Eastman Kodak Co | Endless cleaning web |
| US3598488A (en) * | 1969-03-13 | 1971-08-10 | Eastman Kodak Co | Cleaning web |
| US3781107A (en) * | 1972-08-09 | 1973-12-25 | Xerox Corp | Cleaning apparatus |
| JPS5245450U (de) * | 1975-09-29 | 1977-03-31 | ||
| US4757763A (en) * | 1979-04-19 | 1988-07-19 | Baldwin Technology Corporation | Automatic blanket cylinder cleaner |
| JPS6416657A (en) * | 1987-07-10 | 1989-01-20 | Baldwin Nippon Kk | Pressure pad in cylinder cleaner for press |
| JPH07103519B2 (ja) * | 1988-09-22 | 1995-11-08 | 富士写真フイルム株式会社 | ロール表面クリーニング装置 |
-
1991
- 1991-04-19 JP JP11383091A patent/JP3218617B2/ja not_active Expired - Fee Related
- 1991-07-01 US US07/723,602 patent/US5198243A/en not_active Expired - Fee Related
- 1991-07-02 FR FR9108245A patent/FR2667975B1/fr not_active Expired - Fee Related
- 1991-07-02 DE DE4121900A patent/DE4121900C2/de not_active Expired - Fee Related
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| NICHTS ERMITTELT * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2667975A1 (fr) | 1992-04-17 |
| FR2667975B1 (fr) | 1996-01-26 |
| JP3218617B2 (ja) | 2001-10-15 |
| US5198243A (en) | 1993-03-30 |
| DE4121900A1 (de) | 1992-01-30 |
| JPH04228111A (ja) | 1992-08-18 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4121900C2 (de) | Reinigungsvorrichtung für eine Kalandrierwalze | |
| DE3438643C2 (de) | ||
| DE4402226C2 (de) | Rakelvorrichtung | |
| DE2029044B2 (de) | Fotografische entwicklungsvorrichtung | |
| EP0215392A2 (de) | Doppelbandpresse zur kontinuierlichen Herstellung kupferkaschierter Laminate | |
| DE2840069B2 (de) | Bandführungseinrichtung für ein Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät, sowie Herstellverfahren dafür | |
| DE60308970T2 (de) | Band für eine Papiermaschine | |
| DE3405814C2 (de) | Vorrichtung zur Entfernung von Fremdmaterial von einem flexiblen Träger | |
| DE3935569A1 (de) | Endlosband und verfahren zu dessen herstellung | |
| DE69706880T2 (de) | Beschichtungsklinge | |
| DE3830270A1 (de) | Reinigungsvorrichtung fuer ein magnetband | |
| DE69024737T2 (de) | Beschichtungsvorrichtung | |
| DE2165450C3 (de) | Vorrichtung für die elektrophotographische Flüssigentwicklung | |
| DE3639027C2 (de) | Verfahren zum Auftragen einer Flüssigkeit auf ein bewegtes Band | |
| DE2931478A1 (de) | Aufzeichnungseinrichtung | |
| EP0325134B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von dehnungsstabilen, flüssigkeitsundurchlässigen, biegsamen Pressbändern, insbesondere für Nasspressen von Papiermaschinen | |
| AT400336B (de) | Verfahren und vorrichtung zur lokalen aufbringung von druck auf eine fibröse schichte um deren abnahme von einer filteroberfläche zu erleichtern | |
| DE3926943A1 (de) | Auftragsvorrichtung | |
| DE2914585C2 (de) | Verfahren zum Glätten einer magnetischen Beschichtung | |
| DE3942044A1 (de) | Vorrichtung zum aufwickeln eines multifilaments mit flacher form und grosser breite | |
| DE9301653U1 (de) | Andruckeinrichtung für bandförmige Aufzeichnungsträger und Kassette damit | |
| DE4115816A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum herstellen von pressbaendern, insbesondere fuer papiermaschinen sowie hiermit hergestellte pressbaender | |
| DE2424314A1 (de) | Vorrichtung zum gleichzeitigen spannen und reinigen von bandfoermigen aufzeichnungstraegern | |
| DE2746749C2 (de) | ||
| EP0059837A1 (de) | Abstreif- oder Quetschwalze zum Entfernen von auf bzw. in Körpern, insbesondere Warenbahnen befindlicher Flüssigkeit |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: PATENTANWAELTE MUELLER & HOFFMANN, 81667 MUENCHEN |
|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |