DE411948C - Zerstaeubungsduese - Google Patents
ZerstaeubungsdueseInfo
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- DE411948C DE411948C DEL57929D DEL0057929D DE411948C DE 411948 C DE411948 C DE 411948C DE L57929 D DEL57929 D DE L57929D DE L0057929 D DEL0057929 D DE L0057929D DE 411948 C DE411948 C DE 411948C
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- compressed air
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D1/00—Evaporating
- B01D1/16—Evaporating by spraying
- B01D1/20—Sprayers
Landscapes
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- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
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Description
- Zerstäubungsdüse.
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Zerstäubungsdüse, die insbesondere bei den verschiedenen Trockenverfahren mittels Zerstäubung von Flüssigkeiten und Suspensionen verwendet werden soll.
- Düsen mit tangential in einen Hohlraum einmündendem Einströmungskanal für Druckluft sind an sich bekannt, wie auch Zerstäuberdüsen zum Uberführen von Flussigkeiten in feinsten Flüssigkeitsstaub bekannt sind, bei denen die Druckilüssigkeit ebenso wie die Druckluft in Drehbewegung versetzt wird und beide Medien während ihrer gleichzeitigen Drehbewegung zusammengeführt werden.
- Gegenüber diesen bekannten Zerstäubungsdüsen wird bei der Zerstäubungsdüse gemäß der Erfindung die Torsionskraft ausgenutzt, die durch die Steigerung der Geschwindigkeit eines in an sich bekannter Weise in Drehung versetzten Luftstromes sich einstellt, wenn derselbe aus der Düse von ringförmiger Gestalt austritt. Zur Erzielung der Torsionskraft erhält der ZerstäubungskörperJ in welchen die Luft tangential eingeführt wird, die Gestalt eines Kegels mit seiner Spitze nach unten, so daß der aus demselben austretende, in sehr rasche Bewegung versetzte Luftkegel mit seiner Spitze außerhalb der Düse gleichzeitig die Zerstäubungskegelspitze bildet. Die in eimer zentralen Düse ober- und innerhalb dieses Zerstäubungskegels zugeführte zu zerstäubende Flüssigkeit bildet demnach mit dem Zerstäubungskegel einen als Streupunkt wirkenden Doppelkegel, und in diesem Streupunkt zerstäubt, da die Flüssigkeit möglichst nahe an ihn herantritt, die TorsionsNenergie das Gut in feinsten Nebel.
- Eine auf der vorstehend angeführten Grundlage angeordnete Zerstäub ungsvorrichtung hat gegenüber den bekannten Zerstäubungsvorrichtungen den großen Vorteil, daß die Energie im kleinsten Raume wirkt, der Luftbledarf nur sehr gering ist und je nach der Beschaffenh, eit des Stoffes das zu zerstäubende Gut von der Düse selbst angesaugt, mechanisch eingeführt oder unter Druck in der Düse zugepreßt wird, deren Verstopfen ausgeschlossen ist, und bei der wie oben schon angedeutet, die Zerstäubung außerhalb lerfolgt. Das Neue und Eigentümliche einer Zerstäubungsdüse zum Überführen von Flüssigkeiten und Suspensionen in feinsten Flüssigkeitsnebel gemäß der Erfindung besteht darin, daß das Düsengehäuse, in welches die Druckluft in bekannter Weise tangential zugeführt wird, als umgestülpter Kegel ausgZebildet und in der Mittelachse des letzteren eine Düsenspindel mit doppelkegelförmiger Innenwandung zur Zuleitung der zu zerstäubenden Flüssigkeit derart Eeingesetzt ist, daß die Durchfiußgeschwindigkeit der zu zerstäubenden Flüssigkeit nach Maßgabe der Gefällhöhe der letzteren nur wenig erhöht wird und die Flüssigkeit ohne Drehbewegung auf die Spitze des austretenden Druckluftkegels dann auftrifft.
- Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
- Abb. I zeigt die Düse nach der Erfindung im Längsschnitt und Abb. 2 dieselbe im wagerechten Schnitt.
- Das Gehäuse A der Düsle ist als umglestülpter Kegelstumpf mit seiner Grundfläche oben und mit seiner (ideellen) Spitze unten ausgebildet. Das besonders aufgesetzte Ob;erteil ist auf dem unteren Gehäuse A ; mittels Gewinde aufgeschraubt. Bei E mündet tangential der Stutzen zur Zuführung der Druckluft in das Innere des Kegels A ein. Von der Innenwand des Kegels steht eine unter der Eintrittsmündung der Druckluft liegende LeitflächeH ab, die die eingeleitete Druckluft in spiralförmigen Luftwirbeln nach der ringförmigen Austrittsöffnung überleitet.
- Durch die Hohlkegelstumpfform des Düsengehäuses wird die mit einer Geschwindigkeit von etwa 20 m pro Sekunde eintretende Druckluft derart verdichtet, daß sie mit etwa 500 bis 6oo m Geschwindigkeit austritt. Die von der Leitfiäche H gebildeten Luftwirbel treffen sich in einem nur wenige Millimeter vor der Düsenmündung liegenden Punkte und erweitern sich von der Kegelspitze aus kegelförmig wieder.
- In das Gehäuse A ist eine durch dessen Oberteil sich hindurch erstreckende DüszenspindelB eingesetzt, der die zu zerstäubende Flüssigkeit bei F zugeführt wird. Die Düsenspindel B ist unterhalb der geschlitzten'Zuführungsstelle für die Flüssigkeit an ihrer Innenfläche derart doppelkegelförmig gestaltet, daß eine Einschnürung für die Flüssigkeit stattfindet, die nach ihrem Austritt aus der Düsenspindel B durch die unter dem Gehäuse gelegene Spitze des wirbelnden Druckluftkegels hindurchtritt und von der Drehkraft des Luftstromes in feinste Flüssigkeitsstäubchen z, errisslen wird in Form eines NEeblelschleiers in Gestalt leine Klegelmantels.
- Ein unter der Wirkung reiner Schraublenfedert stehender RleinigungsstiftC ist durch eine e Mutter D abgedichtet und wird bei seinem auf das obere Ende derselben ausgeübten Druck nach abwärts gestoßen, um etwa in der Einschnürung der Düsenspindel B fest,-gesetzte Teilchen nach außen zu stoßen.
- Das DüsengehäuseS läßt sich um die Düsenspindel als Achse frei drehen, so daß dasselbe von der Spindel sich trennen und das Innere des Gehäuses bequem reinigen läßt.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH: ;Zerstäubungsdüse zum Überführen von Flüssigkeiten und Suspensionen in feinsten Flüssigkeitsnebel, insbesondere zum Eindampfen, dadurch gekennzeichnet, daß das Düsengehäuse, in welches die Druckluft in bekannter Weise zugeführt wird, als umgestülpter Kegel (A) ausgebildet und in der Mittelachse des letzteren aeine Düsenspindel (B) mit doppelkegeliormiger Innenwandung zur Zuleitung der zu zerstäubenden Flüssigkeit derart eingesetzt ist, daß die Durchflußgeschwindigkeit der zu zerstäubenden Flüssigkeit nach Maßgabe der Gefällhöhe der letzteren nur wenig erhöht wird und die Flüssigkeit ohne Drehbewegung auf die Spitze des austretenden Druckluftkegels auftrifft.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL57929D DE411948C (de) | 1923-05-17 | 1923-05-17 | Zerstaeubungsduese |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL57929D DE411948C (de) | 1923-05-17 | 1923-05-17 | Zerstaeubungsduese |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE411948C true DE411948C (de) | 1925-04-09 |
Family
ID=7278939
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL57929D Expired DE411948C (de) | 1923-05-17 | 1923-05-17 | Zerstaeubungsduese |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE411948C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1190436B (de) * | 1958-07-21 | 1965-04-08 | Renault | Vorrichtung zur Herstellung einer Gasatmosphaere |
| DE1263619B (de) * | 1966-05-06 | 1968-03-14 | Huels Chemische Werke Ag | Zweistoffduese zur Zerstaeubungstrocknung |
| DE2429291A1 (de) * | 1973-06-19 | 1975-01-23 | Rhone Progil | Verfahren und vorrichtung zum inberuehrungbringen von in verschiedenen phasen befindlichen stoffen |
-
1923
- 1923-05-17 DE DEL57929D patent/DE411948C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1190436B (de) * | 1958-07-21 | 1965-04-08 | Renault | Vorrichtung zur Herstellung einer Gasatmosphaere |
| DE1263619B (de) * | 1966-05-06 | 1968-03-14 | Huels Chemische Werke Ag | Zweistoffduese zur Zerstaeubungstrocknung |
| DE2429291A1 (de) * | 1973-06-19 | 1975-01-23 | Rhone Progil | Verfahren und vorrichtung zum inberuehrungbringen von in verschiedenen phasen befindlichen stoffen |
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