DE411774C - Schmiedemaschine - Google Patents

Schmiedemaschine

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DE411774C
DE411774C DEH94739D DEH0094739D DE411774C DE 411774 C DE411774 C DE 411774C DE H94739 D DEH94739 D DE H94739D DE H0094739 D DEH0094739 D DE H0094739D DE 411774 C DE411774 C DE 411774C
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DE
Germany
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ring
forging machine
circular groove
rollers
roller
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Expired
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DEH94739D
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HORVAT NIKOLAUS
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HORVAT NIKOLAUS
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Description

  • Schmiedemaschine. Gegenstand der Erfindung ist eine Schmiedemaschine mit umlaufenden Hämmern, deren Träger an der Drehwelle schwingbar gelagert sind. Die Erfindung besteht darin; daß der in Richtung der Drehwellenachse einstellbare Rollenring an der inneren Mantelfläche eine Kreisnut zur Änderung der Hubhöhe der Werkzeuge während der Bearbeitung besitzt. Ferner sind die kegelstumpfförmigen Daumenrollen in der ganzen Breite in der Kreisnut derart versenkt, daß die Erzeugende der Rollen die Endpunkte des Putenprofils miteinander verbindet.
  • Die den Gegenstand der Erfindung bildende Schmiedemaschine sichert günstige orbedingungen der Hämmerung oder Pressung, ermöglicht eine feine Einstellbarkeit und Änderung der Hämrrerungsstärke sowie der Hubhöhe während der Bearbeitungsdauer und gestattet außerdem die Festlegung des Arbeitsstückes zwischen den Werkzeugen.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar zeigen Abb. i die Schmiedemaschine in Vorderansicht, Abb.2 dieselbe in Seitenansicht und teilweise im senkrechten Schnitt nach der Linie 11-1I der Abb. i.
  • Abb.3 einen wagerechten Schnitt nach der Linie III-III der Abb. i, Abb..f, 5 und ti das mit auswechselbaren Formeinlagen versehene Schmiedewerkzeug in Seitenansicht, Oberansicht und Stirnansicht in vergrößertem Maßstabe, Abb. 7 den oberen Teil der Abb. 2 in vergrößertem Maßstabe.
  • Die im Lager i drehbar gelagerte Welle mit zentraler Bohrung oder Schmiedcgutzuleitung 2- ist mit die in das vordere Ende die-er Bohrung 2e, eingeschraubte, eine konische Bohrung besitzende Führungshülse reit ; und der die Drehwelle 2 zentral umgebende Ring mit i bezeichnet. Der schwalbenschwanzförmige Sockelteil des mit diesem Ring aus einem Stück bestehenden Trägers 4.,-kann in den Schlittenführungen 5a des Maschinengestells 5 vor und zurück bewegt und in der jeweilig eingestellten Lage festgestellt werden.
  • In die Stirnwand der Welle ? sind zwei Zapfen 6 eingeschraubt, um welche die Träger ; der auswechselbar festgelegten zusammenwirkenden Schmiede- oder Preßwerkzeuge 8 dadurch schwingbar gelagert sind, daß die Bohrung 71) des Trägers 7 über den Zapfen 6 geschoben ist. Auf der dem 'Werkzeug 8 entgegengesetzten, d. h. dem inneren Mantel des Ringes :1 zugekehrten Seite des Trägers 7 ist ein Rollenlager i o in den Schlittenfühgungen 7a, I ja einstellbar und in der jeweilig eingestellten Lage mittels der Schraube 12 feststellbar (Abb. 4) angeordnet. Die Schraube 12 kann abweichend von der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform auch das Rollenlager io durchsetzen. Im Rollenlager i o ist um den Zapfen 13 eine Rolle 9 drehbar gelagert. Die Schlittenführung i ia wird von der oberen Kante der Platte i i gebildet. Die Platte i i, die von drei Seiten U-förmig den über das Werkzeug 8 hervorstehenden Teil des Trägers 7 umgibt, ist mittels Schrauben 14, 1 4. am Träger 7 befestigt.
  • Nur der eine Teil der Schlittenführung des Form- oder Schmiede-,verkzeuges 8 ist in der Unterseite des Trägers 7 ausgebildet, während die linksseitige schwalbenschwanzförmige Grenzwand durch die untere Kante einer mittels Schrauben 16, 16 auf der vorstehenden Seitenwand des Trägers 7 befestigten Platte 15 gebildet wird (Abb. 2_i.
  • Die schwingbar gelagerten Träger 7 sind von der Stirnseite der Maschine her durch den Ring 17 gegen Herausfallen gesichert, wobei. dieser Ring 17 mittels Schrauben i 8 an der Stirnwand der Welle 2 befestigt ist (Abb. i). Der Zapfen 6 durchsetzt den an dieser Stelle stärker bemessenen Ring 17-Das freie Ende des Zapfens 6 wird vom Ring 17 abgestützt. Ein Teil des Rings i 7 und des weiter unten beschriebenen Ringes 21 ist in Abb. i zwecks leichterer Lbersicht entfernt. Der Ring 17 kann auch wegbleiben, und an seiner Stelle können an den Enden der Zapfen 6 besondere Feststellschraubenmuttern vorgesehen werden.
  • In .der Stirnwand des Ringes 4 sind zylindrische Bohrungen oder Rollensitze 4a ausgebildet. Die Rollensitze 4a stehen an ihrer dem inneren Mantel des Ringes 4 zugekehrten Seite offen. In den einzelnen Rollensitzen sind kegelstumpfförmige Rollen ig um Zapfen 2o drehbar gelagert.
  • Die Rollen i g werden gegen Herausfallen durch einen Verschlußring 21 gesichert, welcher mittels Schrauben 22 am Ring ,4 befestigt ist.
  • Die innere Mantelfläche des Ringes 4 ist erfindungsgemäß in Gestalt einer Kreisnut 4b ausgebildet (Abb. 7), d. h. der innere Mantel des Ringes ist an seinem der Breite der Rolle ig entsprechenden Teile rinnenartig ausgehöhlt, wobei die Rollen 19 in die Kreisnut 41) derart versenkt sind, daß die Erzeugende der Rollen ig die beiden Endpunkte des Nutenprofils nmiteinander verbindet. Das Profil der Kreisnut 41, ist derart gewählt, daß die Rolle 9, während der Gleitung des Ringes in den Schlittenführungen 5a aus ihrer linkseitigen Ruhelage g' in sanftem L`bergang Itoßfrei in Betrieb kommt. Offenbar wird die .einen Kreislauf ausführende Rolle 9, sobald sie die innere Mantelfläche des Ringes 2 1 verläßt, gegen die Rollen 19 stoßen. Die durch das Anstoßen bewirkte Bewegung i. Hämmerbewegung) ist eine um so größere, je näher die Rolle 9 in ihre mit g" bezeichnete Lage gelangt, in welcher der Anschlag der größte ist. Die Lage g" entspricht dem tiefsten Punkte des Kreisnutenprofils 4b. Von der Lage 9" gegen die Lage 9... hin wird die Größe bzw. Hubhöhe des Anschlages allmählich geringer. In der Lage 9"' hört das Schmieden (Hämmern) auf, die Werkzeuge 8 verbleiben in ihrer vollständig gegeneinanderg epreßten Lage und halten das zwischenlieende Arbeitsstück fest. Die Lage 9"' ist z. B. zur Ausgestaltung von Nagel- und Stecknadelköpfen geeignet. Die Rolle ig kann nicht nur kegelstumpfförmiy ausgebildet werden, sondern ihre Erzeugende kann auch eine konvex oder konkav gekrümmte Kurve sein, die die innere Mantelfläche des Ringes 21 mit dem an die Kreisnut 4b sich anschließenden vollen Teil der inneren Mantelfläche des Ringes 4. in sanftem fibergang verbindet.
  • Das Werkzeug 8 ist nicht unmittelbar unter der Rolle g, sondern im Verhältnis zu dieser gegen die Stirnwand der Presse veretzt angeordnet, zu dem Zwecke, um bei be--.onderen Bearbeitungen, z. B. bei Anköpfen von Nägeln, die Werkzeuge gut annähern zu können.
  • Die Zapfen 6 liegen im Verhältnis zu den Rollen g vorn in der Drehrichtung. Nach jedem einzelnen Schlag wird die Fliehkraft den gegen das Arbeitsstück verschwenkten Träger 7 mit der daran befestigten Rolle 9 und dem Werkzeug 8 in seine Umfangslage zurückdrehen, in welcher die Rolle 9 am Boden der Kreisnut 4b rollt.
  • Wie aus dem Vorstehenden ersichtlich, kann die Hubhöhe der Hämmerung oder der Schwingungsbogen des Trägers 7 durch die mittels der Schraube 12 bewirkte Einstellung des Rollenlagers i o in den Schlittenführungen 7a, 1 ja zwischen den engsten Grenzen geregelt, und die Schläge können währünd der Bearbeitung durch Verschiebung des Ringes 4 in der Schlittenführung 5a von der Ruhelage der Rolle 9 ausgehend allmählich bis zum Höchstmaß gesteigert und darauffolgend in dem Sinne verringert werden, daß die Werkzeuge 8 sich in der Grenzlage gegen das Arbeitsstück pressen und dieses festhalten.
  • Die einzelnen Teile, wie z. B. die Gestalt des Trägers 7, dessen Lagerung, die Schlittenführungen des Rollenlagers io, des Werkzeuges 8 und des Ringes 4, ferner die Einstellschraube 12 können, ohne das Wesen der Erfindung zu berühren, abgeändert oder durch andere Teile ersetzt werden. Der Ring 4. und die Drehwelle 2 können auch ihre Vorrichtungen vertauschen.
  • Gegebenenfalls kann ein Teil der Masse des Trägers 7 auf der Überseite des Drehpunktes 6 angeordnet werden, so daß die Hammerschläge durch die Fliehkraft erzeugt und die Werkzeuge 8 durch die Daumenrollen voneinander entfernt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schmiedemaschine mit umlaufenden Hämmern, deren Träger an der Drehwelle schwingbar gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß der in Richtung der Drehwellenachse einstellbare Rollenring (4) an der inneren Mantelfläche eine Kreisnut (4b) zur Änderung der Hubhöhe der Werkzeuge (8) während der Bearbeitung besitzt.
  2. 2. Schmiedemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die kegelstumpfförmigen Daumenrollen (ig) in der ganzen Breite der Kreisnut (4b) in dieser Nut derart versenkt sind, daß die Erzeugende der Rollen die Endpunkte des Nutenprofils miteinander verbindet.
DEH94739D Schmiedemaschine Expired DE411774C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE895556C (de) * 1943-09-21 1953-11-05 Schuler L Ag Verfahren zur Formung der Mantelflaeche von langgestreckten Werkstuecken und Presse zur Durchfuehrung dieses Verfahrens
DE967540C (de) * 1950-08-19 1958-03-20 Erich Schmidt Ringlaeufer-Streckmaschine mit mindestens zwei einander gegenueberliegenden, umlaufenden Schlagstempeln
DE1043758B (de) * 1957-04-15 1958-11-13 Miloslav Zak Rundschmiedemaschine
DE1300496B (de) * 1966-05-24 1969-08-07 Hallden Machine Company Rundknetpresse
WO1990000452A1 (en) * 1988-07-06 1990-01-25 Aldo Conti Rotary hammering machine

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DE1300496B (de) * 1966-05-24 1969-08-07 Hallden Machine Company Rundknetpresse
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