DE411565C - Land-, Schlamm- und Wasserkraftwagen - Google Patents
Land-, Schlamm- und WasserkraftwagenInfo
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- DE411565C DE411565C DEL58513D DEL0058513D DE411565C DE 411565 C DE411565 C DE 411565C DE L58513 D DEL58513 D DE L58513D DE L0058513 D DEL0058513 D DE L0058513D DE 411565 C DE411565 C DE 411565C
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- land
- mud
- water vehicles
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60F—VEHICLES FOR USE BOTH ON RAIL AND ON ROAD; VEHICLES CAPABLE OF TRAVELLING IN OR ON DIFFERENT MEDIA, e.g. AMPHIBIOUS VEHICLES
- B60F3/00—Amphibious vehicles, i.e. vehicles capable of travelling both on land and on water; Land vehicles capable of travelling under water
- B60F3/0061—Amphibious vehicles specially adapted for particular purposes or of a particular type
- B60F3/0069—Recreational amphibious vehicles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60F—VEHICLES FOR USE BOTH ON RAIL AND ON ROAD; VEHICLES CAPABLE OF TRAVELLING IN OR ON DIFFERENT MEDIA, e.g. AMPHIBIOUS VEHICLES
- B60F3/00—Amphibious vehicles, i.e. vehicles capable of travelling both on land and on water; Land vehicles capable of travelling under water
- B60F3/003—Parts or details of the vehicle structure; vehicle arrangements not otherwise provided for
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60F—VEHICLES FOR USE BOTH ON RAIL AND ON ROAD; VEHICLES CAPABLE OF TRAVELLING IN OR ON DIFFERENT MEDIA, e.g. AMPHIBIOUS VEHICLES
- B60F2301/00—Retractable wheels
- B60F2301/04—Retractable wheels pivotally
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)
Description
- Land-, Schlamm- und Wasserkraftwagen. Die Erfindung bezieht eich auf Land-, Schlamm- und Wasserkraftwagen mit bootsförmigem Wagenkasten und bocklappbaren Rädern. Von bekannten Fahrzeugen dieser Art unterscheidet sich der Kraftwagen gemäß der Erfindung dadurch, daß die Vorder-und Hinterachse an den Enden von Auslegerfedern gelagert sind, die nach oben oder unten vom Führersitz aus unabhängig voneinander verstellt werden können. Die Auslegerfedern übernehmen bei Verwendung des Fahrzeuges auf dem Lande die Aufgabe der gewöhnlichen Tragfedern und bei Verwendung des Fahrzeuges als Wasserfahrzeug die Aufgabe der Schwenkhebel. Im ersten Falle ist die Federung ebensogut wie die eines Landfahrzeuges. Die Verstellbarkeit der Achsen unabhängig voneinander ermöglicht eine weitgehende Anpassung an die Geländeverhältnisse beim Übergang vom Land auf Wasser und umgekehrt. Das Fahrzeug erhält trotz seiner mehrfachen Verwendung eine äußerst einfache Bauart. Als Landfahrzeug unterscheidet es sich kaum. von einem Kraftwagen mit Torpedokarosserie.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Wagens gemäß der Erfindung dargestellt.
- Abb. i ist eine Ansicht des Wagens; Abb.2 ist ein Längsschnitt durch den Wagen; Abb. 3 zeigt die Anordnung der Hinterachse; Abb. 4. ist ein Schnitt nach Linie <1-B in Abb. 3.
- An dem bootsförmigen Wagenkasten i ist die Vorderachse 2 mit den Vorderrädern 3 und die Hinterachse d. mit den Rädern 5 mittels Auslegefedern d und 7 schwenkbar gelagert. Die Federn 6 und 7 sind auf geteilten Holil«-ellen 8 und 9 fest aufgekeilt, die vom `Varenimiern aus verdreht werden können. Die Einrichtung zum Verstellen der geteilten Hohlwellen 8 und 9 kann für Vorder- und Hinterachse die gleiche sein. In Abb.3 ist die Verstelivorrichtulig für die Hinterachse wiedergegeben. Danach sind die beiden Teile der Hochwellen 9 in der :Mittelebene des Wagens niit einem Hebel i-e -fest verblinden, der in der Längsrichtung des Wagens mittels einer Spindel i i verschoben «-erden kann. Die Spindelmutter 12 ist all einer Stange 1 3 geführt und tritt mit seitlichen Zapfen 1.1. in Schlitze 15 des Hebels io ein. Die Spindel i i und die Führungsstange 13 sind in Lagerl-öcken 16 des bootsförmigen Wagenkastens gelagert. Der Antrieb der Spindel i i erfolgt mittels Schneckengetriebe 17, 18, das vom Führersitz aus durch ein Kettengetriebe 19, 20, 21 mittels einer Kurbel 22 bewegt werden kann. Auf diese Weise wird es möglich, durch Drehen an den entsprechenden Handkurbeln die Vorder- oder Hinterachse zu liehen oder zu senken. Das Getriebe ist selbstsperrend, so daß die Achsen in jeder Lage festgestellt sind.
- Der Antrieb der Hinterräder erfolgt durch Kettengetriebe 23, 24, 25. Die treibenden Kettenräder 2,3 sitzen auf Wellen 26, die durch die Hohlwellen o hindurchgefiihrt und in der üblichen Weise durch ein Differentialgetriebe 27 miteinander gekuppelt sind. Die Bremstrommeln 28 sitzen zu beiden Seiten des Differentials. Die Lenkung des Wagens erfolgt in der üblichen Weise durch Verstellen der Achsschenkel der Vorderräder 3. Die Bewegung des Steuerrades 29 wird durch ein Zahngetriebe o. dgl. auf eine Welle 30 übertragen, die durch die Hohlwellen 8 hindurchtritt. Auf den Enden der Welle 30 sitzen Hebel 31, die unmittelbar an der Stoßstange 32 zur Verstellung der Achsschenkel angreifen.
- Die Wellen 8 und 9 sihd gegenüber dem Bootskörper und die Wellen 26 und 30 gegenüber den Hohlwellen 9 und 8 durch Stopfbüchsen gilt abgedichtet, um den Eintritt voll Wasser in :den bootsförmigen Wagenkasten zu verhindern.
- Kommt der Wagen auf der Fahrt vom Lande ins Wasser, so hebt der Führer vom Führersitz aus mittels der Kurbel 22 die Vorder- und Hinterachsen an (vgl. strichpunktierte Lage in Abb. 2). Zweckmäßig wird man die Form des bootsförmigen Wagenkastens und die Ahniessungen und die Lastverteilung so wählen, daß bei schwiniinendeinWagen die Räder 3 der Vorderachse gerade nur so weit eintauchen, als zum Steuern notwendig ist, während die Hinterräder etwas bis zur Hälfte unter die Wasserlinie a-b reichen. Diese Hinterräder können daher als Antriebsräder für das Fahrzeug auch im Wasser benutzt werden. Um ihre Wirkung zu erhöhen, kann man sie als Scheibenräder ausbilden und auf der Außenseite mit flossenförmig verbreiterten Schaufeln 33 ausrüsten, die noch durch drehbare Segmente verbreitert werden können.
- Kommt der Wagen auf der Fahrt in Sclilaniln oder Sumpf, in dem er bis an die Achsen versinkt, so werden die Vorder- und Hinterachsen ebenfalls vom Führer hochgehoben. Die Tauchtiefe der Vorderräder wird wieder so gewählt «-erden, als zum Steuern notwendig ist, und die der Hinterräder so, daß der Wagen, auf seinem fischförmigen Bauche gleitend und vor weiterem Versinken geschützt, gut vorwärts getrieben wird.
- Kommt das Fahrzeug nach einer Wasser-oder Sumpffahrt an ein Ufer oder auf festen Boden, so werden die Achsen nach unten geschwenkt, bis sie Grund fassen und den Wagen etwas heben. Der Wagen wird dann bei Einschaltung des ersten Ganges leicht imstande sein, die Uferböschung zu überwinden und das feste Land zu gewinnen.
Claims (2)
- PATEN T-AN SPRÜCHE: i. Land-, Schlamm- und Wasserkraftwagen mit bootsförmigem Wagenkasten und hochklappbaren Rädern, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen (2, q.) an Auslegerfedern (6, 7) aufgehängt sind, die am Fahrzeug schwenkbar gelagert sind und vorn Führersitz aus mittels eines selbstsperrenden Getriebes unabhängig voneinander verstellt werden können.
- 2. Land-, Schlamm- und Wasserkraftwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen (8, 9) der Auslegefedern hohl ausgebildet sind, um die Antriebswellen (3o bz-w. 26) für die Lenkung bzw. die Hinterräder aufzunehmen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL58513D DE411565C (de) | 1923-08-25 | 1923-08-25 | Land-, Schlamm- und Wasserkraftwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL58513D DE411565C (de) | 1923-08-25 | 1923-08-25 | Land-, Schlamm- und Wasserkraftwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE411565C true DE411565C (de) | 1925-04-01 |
Family
ID=7279374
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL58513D Expired DE411565C (de) | 1923-08-25 | 1923-08-25 | Land-, Schlamm- und Wasserkraftwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE411565C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1093688B (de) * | 1958-03-22 | 1960-11-24 | Carl Kaelble G M B H Motoren U | Vorrichtung an einem Fahrzeug fuer Land- und Wasserfahrt |
| FR2773533A1 (fr) * | 1998-01-15 | 1999-07-16 | Cofrera | Engin comprenant une coque et des roues escamotables |
-
1923
- 1923-08-25 DE DEL58513D patent/DE411565C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1093688B (de) * | 1958-03-22 | 1960-11-24 | Carl Kaelble G M B H Motoren U | Vorrichtung an einem Fahrzeug fuer Land- und Wasserfahrt |
| FR2773533A1 (fr) * | 1998-01-15 | 1999-07-16 | Cofrera | Engin comprenant une coque et des roues escamotables |
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