DE411435C - Maschine zum Entrippen von Tabakblaettern - Google Patents

Maschine zum Entrippen von Tabakblaettern

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DE411435C
DE411435C DEU6229D DEU0006229D DE411435C DE 411435 C DE411435 C DE 411435C DE U6229 D DEU6229 D DE U6229D DE U0006229 D DEU0006229 D DE U0006229D DE 411435 C DE411435 C DE 411435C
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DE
Germany
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knife
shaft
cutting
rib
arms
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DEU6229D
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English (en)
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UNIVERSAL TOBACCO MACHINE CO
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UNIVERSAL TOBACCO MACHINE CO
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B5/00Stripping tobacco; Treatment of stems or ribs
    • A24B5/04Stripping tobacco; Treatment of stems or ribs by cutting out the stem

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  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Entrippen von Tabakblättern. Derartige Maschinen sind bekannt, und zwar wurde bei den bekannten Maschinen die starke Mittelrippe des Tabakblattes dadurch herausgeschnitten, daß die Rippe zwischen zwei Messerscheiben eingedrückt wurde, so daß sie durch scherenden Schnitt zwischen den Messerscheiben einerseits und den die Rippen zwi-
to sehen sie drückenden Maschinenteilen anderseits entfernt wurde. Schneidvorrichtungen dieser Art können leicht zu Verletzungen des Tabakblattes führen.
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zum Entrippen von Tabakblättern, bei der die Rippe in regelbarer Länge sauber und ohne Verschwendung nützlicher Blatteile ausgelöst wird. Dies wird dadurch erreicht, daß zwei durch Reibung von einem mit einer Nut zur Aufnahme der Rippen versehenen Bund des Zylinders mitgenommene Schneidmesser die Rippe auf eine regelbare Länge ausschneiden und die Ouerschneidvorrichtung am Ende des Schnittes die Rippe durchschneidet.
Ouerschneidvorrichtungen zum genannten Zweck sind an sich bekannt. Ebenso ist es für sich allein bekannt, durch Reibung gebogene Schneidmesser zum Zerschneiden von Tabakblättern in Streifen zu verwenden.
Die neue Maschine besitzt noch eine Anzahl von neuen Einzelheiten, die in der nachstehendenBeschreihung'näher erläutert werden und ebenfalls den Gegenstand des Schutzes bilden.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt; es ist
Abb. ι eine Seitenansicht des rechtsseitigen Teiles der Maschine,
Abb. 2 eine Ansicht von der anderen Seite,
4114B5
Abb. 3 eine Vorderansicht mit der Vorrichtung zur Steuerung der Daumenwelle 37 im Schnitt,
Abb. 4 eine Rückansicht der Blattsammelvorrichtung,
Abb. 5 ein im vergrößerten Maßstab gezeichneter mittlerer Vertikalschnitt durch den vorderen Teil der Maschine,
Abb. 6 ein im verkleinerten Maßstab gezeichneter, der Abb. 5 ähnlicher Schnitt mit dem Messer in der Ruhestellung,
Abb. 7 ein Achsialschnitt durch das Messer J und den Zylinder C, wobei die Endteile des Zylinders C und seine Welle 47 weggebrochen sind,
Abb. 8 eine im vergrößerten Maßstab gezeichnete Darstellung des Getriebes zum Anheben der Vorschubwalze B3
Abb. 9 ein Längsschnitt durch die Kupplungsvorrichtung zum Verbinden der Welle ^y mit der hohlen Welle 36,
Abb. 10 ein Längsschnitt durch den Bund D und einen Teil des Zylinders C, aus dem die Lage des oberen Teiles des Messers mit Bezug auf den Flansch D und das Blatt während des Streckens und Ausschneidens der Rippe ersichtlich ist,
Abb. 11 eine schaubildliche Ansicht der oberen Vorschubwalze B3 der unteren Vorschubwalze A und des Zylinders C, wobei das Blatt veranschaulicht ist, wie es zwischen den um diese Rollen laufenden Riemen und dem Zylinder liegt.
Die das Blatt in die Maschine befördernden Vorschubwalzen A3 B sind übereinander angeordnet (Abb. 2). Die obere Walze B trägt die endlosen Riemen E3 F. (Abb. 3,5) und die untere Walze A zwei Sätze von endlosen Riemen G, G1 und G2 und H1 H\ H-. Alle Riemen laufen unterhalb des Entrippungszylinders C und halten das Blatt während des Entrippens gegen diesen. Während das Blatt sich in Berührung mit dem Zylinder befindet, wirkt auf dieses ein drehbares Messer / ein, welches zwei geschärfte, mit der Umfangsfläche eines den Zylinder C umgebenden Bundes D zusammenarbeitende Scheiben besitzt (Abb. 10), um an beiden Seiten der Rippe , zwei parallel zueinander verlaufende Schnitte auszuführen. Die entfernte Rippe wird von der Maschine ausgeworfen. Die Seitenteile des Blattes werden mit Hilfe der Riemen weiterbefördert und gelangen schließlich auf zwei Riemen K3 L (Abb. 1, 2, 4), vermöge welcher sie nach der Sammeltrommel M befördert werden.
Antriebsvorrichtung.
Die Antriebsvorrichtung wird von den Seitenrahmen 25 getragen, welche durch die ' üblichen Stangen miteinander verbunden sind.
Die Antriebsscheibe 26 (Abb. 3) ist auf dner in den Rahmen 25 gelageiten und ein Zahnrad 27 (Abb. ι) tragenden Welle angeordnet. Zwischen der Antriebsscheibe und der Welle 65 ist, wie aus Abb. 3 hervorgeht, eine Kupplung eingeschaltet, die mittels des gewöhnlichen, drehbar gelagerten, bügeiförmigen Hebels 2y geschaltet wird. Der Hebel wird durch einen Fußtritt 30 bewegt, um die Kupplung ein- 70 und auszurücken. Der Fußtritt 30 ist durch einen Lenker 31 mit einem Kurbelarm an einer Welle 32 verbunden. An dem anderen Ende der Welle 32 befindet sich ebenfalls ein Kurbelarm, welcher, wie Abb. 3 zeigt, durch 75 einen Lenker 33 mit dem Hebel 29 verbunden . ist.
Das Zahnrad 27 auf der Antriebswelle steht mit einem Zahnrad 34 (Abb. 1) in Eingriff, dessen Nabe 35 auf einer hohlen Welle 36 (Abb. 3 und 9) aufgekeilt ist. Die Welle 36 ist in dem rechten Seitenrahmen 25 gelagert. Iu der Welle 36 befindet sich eine zweite hehle Welle 37. In der Welle 37 liegt eine mit einem Knopf 39 ausgerüstete Gleitstange 58 (Abb. 3), die durch den Knopf 39 in der Längsrichtung innerhalb der Welle 37 verschoben werden kann. Das eine Ende der Welle 37 ist, wie Abb. 9 zeigt, ausgespart, um einen Ziehkeil 40 aufzunehmen, welcher an go dem Ende der Stange 38 drehbar gelagert ist und welcher, wenn die einzelnen Teile die in Abb. 9 veranschaulichte Lage einnehmen, mit einer Nut in der Welle 36 durch eine Blattfeder 41 in Eingriff gehalten wird. Wird die Stange 38 nach links (Abb. 14) gezogen, so stößt die durch die Aussparung in der Welle 37 gebildete Schulter den Keil abwärts und bringt ihn auf diese Weise außer Eingriff mit seiner Keilnut in der Welle 36. Es erhellt daher, daß, wenn die Stange 38 sich in der einen Lage, nämlich in der in Abb. 9 veranschaulichten, befindet, die Bewegung von der Welle 36 auf die Welle 37 übertragen wird und, wenn sie zwecks Freigabe der Welle 36 verschoben wird, diese Bewegung nicht übertragen wird. Diese Bauart hat folgenden Zweck. Von dem Zahnrad 34 wird durch eine später beschriebene Vorrichtung sowohl die Entrippungsvorrichtung als auch die Sammel- no vorrichtung in Bewegung gesetzt, und zwar gleichgültig, ob die Welle 37 mit dem Zahnrad 34 gekuppelt ist oder nicht. Ist jedoch die Welle gekuppelt, so werden durch gewisse Daumen auf ihr Vorrichtungen zur Begreiizung des an jeder Seite der Rippe von ihrem stärkeren Ende ausgehenden Schnittes und zum Durchschneiden der Rippe am Schnittende angetrieben, wobei der Rest der Rippe in dem Blatt verbleibt. Mit anderen Worten wird, wenn die Rippe vollständig entfernt werden soll, das Getriebe 34 von der Welle
37 gelöst. Soll jedoch ein Teil der Rippe in tleni Blatt verbleiben, so wird das Rad 34 mit der Welle 37 verbunden.
Entrippungsvorrichtung.
Die Entrippungsvorrichtung soll zunächst in ihrer allgemeinen Wirkung und dann im Verein mit der Vorrichtung zum Entfernen nur eines Teiles der Rippe beschrieben werden.
Das Zahnrad 34 steht mit einem Zahnrad 42 in Eingriff, welches, wie Abb. 1 zeigt, auf einem Bolzen an einem der Rahmen 25 angeordnet ist. Das Zahnrad 42 kämmt mit einem Zahnrad 43. Letzteres arbeitet mit einem Zahnrad 44 am Ende der Welle 45 zusanni<e:i, die, wie Abb. 2, 3 und 5 zeigen, die Vorschubwalze A trägt. Die obere Vorschubwalze B ist in von zwei Platten 46 sich nach vorwärts erstreckenden Armen gelagert. Die Platten 46 sitzen, wie aus Abb. 5 und 8 hervorgeht, lose auf der in den Seitenrahmen ruhenden Welle 47. Die Arme sind durch eine Oucrstange 48 verbunden. Auf der Welle 47 ist ein hohler Zylinder C befestigt, der, ',vie Abb. 7, 10 und 11 zeigen, in der Mitte einen Bund D besitzt. Im Umfang dieses Bundes ist eine Nut 4g vorgesehen, die zur Führung der Rippen der Blätter dient, um krumme Rippen auszurichten und an jeder .Seite der Rippe einen Anschlag zu bilden, zum Zwecke, der den Seitenteilen des Blattes zuerteilten seitlichen Streckung in der später näher beschriebenen Weise Widerstand zu bieten. Die Fläche des Bundes zu beiden Seiten der Nut:
ist glatt. Der Bund wird, wie aus Abb. 7 und 10 ersichtlich ist, zweckmäßig in einem auf der Welle 47 aufgekeilten Ring 50 vorgesehen. Der Zylinder C hat einen größeren Durchmesser als die Welle 47 und besteht zweckmäßig aus zwei Teilen 51, die an ihren inneren Enden, wie Abb. 15 zeigt, über den Ring 50 greifen und sich gegen die Rippe D legen. Die Außenenden der Hülsen sind auf der Welle 47 befestigt.
Wie die Abb. 1 und 3 zeigen, sitzt auf dein rechten Ende der Welle 47 ein mit dem Zahnrad 42 kämmendes Zahnrad 52, wodurch der Zylinder C zwangläufig gedreht wird. Das Zahnrad 52 kämmt, wie Abb. 1 zeigt, ferner mit Zahnrad 53. Letzteres steht mit einem Zahnrad 54 auf dem Ende einer Welle 55 in Eingriff, welche Riemenrollen 56 trägt. Es sind zwei Sätze von Vorschubriemen vorgesehen, ein oberer, um die obere Vorschubwalze B laufender Satz und ein unterer, um die untere Vorschubrolle A herumgeführter. Die oberen Riemen bestehen aus zwei breiten endlosen Riemen E, F (s. Abb. 2, 3 und in. Diese Riemen führen von der oberen Vorschubwalze B über in Abb. 5 veranschaulichte, lose auf einer feststehenden, zwischen den Rrhineii 25 sich erstreckenden Welle sitzende Rollen 57, über mit Flanschen versehene Spannrollen 5, 8, die von lose auf einer festen Quer welle 60 sitzenden Armen 59 getragen werden, um Rollen 56 herum, unter dem Zylinder C hindurch und zurück nach der Vorschubwalze/? (Abb. 5J.
Die unteren Vorschubriemen sind in zwei Gruppen angeordnet, und zwar liegt die Gruppe G1 G1, G" unterhalb des Riemens E und die Gruppe H, H1, H- unterhalb des Riemens F (s. Abb. 11). Die unteren Riemen laufen von der unteren Vorschubwalze A unterhalb des Zylinders C und der Riemen E und F, so daß die Riemen E und F zwischen die Zylinderfläche und die Riemen G, Gx, G- und H, H1 und H" zu liegen kommen, werden alsdann über lose Führungsrollen auf einer WeUeOi (Abb. 5), deren Bauart spät „τ '■ eschrieben werden soll, und unterhalb gemanschter Spannrollen hindurch, die von lose auf . einer feststehenden, in den Rahmen 25 gelagerten Welle angeordneten, durch Schraubenfedern 64 abwärtägezogenen Armen 63 getragen werden, um von hier zurück nach der Vorschubwalze A. geführt zu werden. .. Die oberen Flächen der unteren Vorschubriemen und die unteren Flächen der oberen Vorschubriemen stehen miteinander in Berührung.
Das in Abb. 3, 5, 7 und 10 dargestellte Messer / wird nicht zwangläufig getrieben. Es besteht, wie insbesondere aus Abb. 7 ersichtlich ist, aus zwei mit scharfen Kanten versehenen Scheiben 65 und 66, die an gegen - überliegenden Flächen von Naben 6y befestigt sind. Letztere drehen sich frei auf den abgesetzten Teilen von Bolzen 68. Die Bolzen sind durch Muttern in Gabeln an den Enden von Armen 69 befestigt fs. Abb. 5). Die Arme 69 bestehen, wie aus Abb. 3 und 5 hervorgeht, aus einem Stück mit Hülsen 70, die von einer zwischen den Seitenrahmen sich erstreckenden feststehenden Welle 71 getragen werden. An den Außenseiten der Hülsen 70 sind auf der Welle 71 Ringe 73 befestigt, die mit Klemmschrauben ausgerüstet sind. Durch Lösen dieser Schrauben können die Hülsen einander genähert oder voneinander entfernt werden, und auf diese Weise kann der A- stand no der Messerscheiben 65 und 66 eingestellt werden, um die Breite zwischen -Jen parallelen Schnitten in dem Blatt zu verändern. Das Messer / ist aus den zwei voneinander trennbaren Scheiben hergestellt, um jede von beiden zwecks Schleifens oder Ersetzens entfernen zu können.
Die Schneiden des Messers / arbeiten mit der glatten Fläche des Bundes D an dem Zylinder C zu beiden Seiten der Nut 49 zusarnmen (s. Abb. 10). Das Messer wird mittels in Abb. 5 veranschaulichter, abwärts sich
erstreckender, an den Hülsen "o befestigter Hebel 72, deren untere Enden mit Zugfedern 74 verbunden sind, mit seinen Schneiden an die Oberfläche des Bundes, D gepreßt und auf diese Weise das Tabakblatt, während es über den Bund hinweggebt, zerschnitten.
Wirkungsweise der Entrippungsvorrichtung beim Entfernen der ganzen Rippe.
Das Blatt wird mit der Spitze nach vorn zwischen die Vorschubwalzen A1 B so eingeführt, daß eine Rippe in eine in der Mitte der Walze B zwischen den Riemen E1 F vorgesehene Umfangsnut B''' zu liegen kommt (s. Abb. 11). Hierauf gelangt es zwischen die Riemen E1 F einerseits und die Riemen G1 G1 und G- und H1 H1, H- anderseits und wird so unter den Bund D des Zylinders C geführt und, wie Abb. 10 und 11 zeigen, quer über ao den Bund gebogen. Die zu beiden Seiten des Bundes D liegenden Riemen G, H strecken die elastischen Seitenteile des Tabakblattes beiderseits aus, wobei die Rippe des Blattes, wie Abb. ι ο zeigt, in der Nut 49 liegt. Hierdurch wird im wesentlichen das ganze Blatt außerhalb der durch die parallelen Scheiben 65, 66 ausgeführten Schnitte gezogen, und folglich bleibt nach dem Schnitt nur ein geringer Betrag des Blattes an der Rippe hängen. Der Streckungsgrad hängt hauptsächlich davon ab, wie nahe die Innenkanten der Riemen G und H an den Seiten des Bundes D liegen, und ist am größten, wenn diese Kanten den Bund seitlich berühren, und um so geringer, je weiter die Kanten von den Bundseiten abliegen. Der Streckungsgrad kann daher dadurch geregelt werden, daß die Riemen G, H der Beschaffenheit des Tabakblattes entsprechend zu den Bundseiten eingestellt werden. Auf ein zähes Blatt kann eine größere S trekkungsbeanspruchung ausgeübt werden als auf ein zartes Blatt. In Abb. 10 sind die Riemen G, H so gezeichnet, daß ihre Kanten mit den Seiten des Bundes D nicht in Berührung stehen, sondern dicht daneben liegen. Die Riemen müssen aus einem weichen, biegsamen Material, wie Gurtband, Gummi oder Kalb- ι leder, hergestellt sein, so daß ihre Innenkanten ■vie Abb. 10 zeigt, sich ein wenig aufbiegen können, um sich selbst dem Blatt anzupassen und auf diese Weise einen elastischen Druck ' auf das Blatt auszuüben, ohne es zu zerreißen 1 oder zu zerschneiden, wie dies der Fall sein würde, wenn die Riemen aus einem harten, j scharfen oder steifen Material hergestellt ; wären. Die übrigen Riemen G1, G2 und H1, Hr der beiden unteren Gruppen halten die ! Seitenteile des Blattes dicht gegen die beiden Riemen E1 F1 die ihrerseits gegen den Zylinder C" liegen. Die Riemen E, F bilden alsdann eine elastische Auflagefläche für das Blatt, welche im Verein mit den beiden Riemengruppen G, G1, G- und H1 H1, H- das Blatt sicher hält, und während die Blattrippe , in der im nachfolgenden beschriebenen Weise herausgeschnitten wird, jegliche Einwärtsziehung der Seitenteile gegen den Bund D hin verhindern.
Das Messer / wird zweckmäßig so eingestellt, daß, wie Abb. 8 zeigt, es etwas hinter der Achse des Zylinders C Hegt. Seine beiden Scheiben 65, 66 sind so weit voneinander getrennt, daß der breiteste Teil der Blattrippe, wie Abb. 10 zeigt, zwischen ihnen gepreßt wird. Die Schneiden arbeiten mit dem Bund D zusammen und schneiden, wenn das Blatt zwischen Rippe und Messer hindurchgeführt wird, die Blatteile von der in der Nut 49 liegenden Rippe ab.
Das Messer wird deshalb etwas hinter dem Zylinder C angeordnet, damit das oben beschriebene Strecken des Blattes vor dem Zerschneiden stattfinden kann. Es sei jedoch hier besonders darauf hingewiesen, daß durch Einstellung des Messers in verschiedenen Abständen von der Achse 71 der Beginn der Schneidwirkung geregelt werden kann, so daß diese entweder während des Streckens oder , nachher beginnt. Auf diese Weise kann z. B. das Messer beinahe unmittelbar, nachdem die Riemen G1 H beginnen das Blatt zu strecken, in Wirkung treten, oder aber der Beginn des Schneidens kann durch Verstellen des Messers nach hinten verzögert werden, bis die Riemen G und H eine gewünschte Streckung oder selbst die größtmöglichste Streckung bewirkt haben. Es leuchtet mithin ein, daß durch diese Bauart die Streckung des Blattes auf zwei Arten geregelt werden kann, und zwar erstens mittels der Riemen G1 H1 die in größerem oder kleinerem Abstand von dem Bund D eingestellt werden können und so die gewünschte maximale Streckung bewirken können, und zweitens durch die beschriebene Einstellung • des Messers /, wodurch der Beginn der Schneidwirkung in irgendeinem Zeitpunkte während des Streckens oder nach Beendigung des Streckens erfolgen kann. Der in Wirklichkeit auf das Blatt ausgeübte Betrag der Streckung kann somit innerhalb der bereits durch die Einstellung der Riemen festgelegten Maximalgrenze noch weiter geregelt werden. Es ist oben bereits angedeutet worden, daß die Riemen irgendeiner für eine besondere Art von Tabakblättern bestimmten Maschine ein für allemal mit Bezug auf den Bund D eingestellt werden können. In ähnlicher W'eise kann der Mittelpunkt des Messers J ein für allemal eingestellt werden. Dies kann dadurch erfolgen, daß die das Messer tragenden Arme eine bestimmte Länge erhalten, oder aber die Messerwellen können verstellbar in Längs-
schlitzen in den Armen 69 befestigt werden (Abb. 5). Schließlich kann die auf das Blatt ausgeübte Streckung auch noch dadurch geregelt werden, daß die Spannung der Riemen G, H verändert wird. Letzteres kann beispielsweise durch Veränderung des Zuges der in Abb. 5 veranschaulichten Schraubenfedern 64 auf die Arme 63 erfolgen, welche die .Spannrollen 62 tragen, über die die Riemen G, H geführt sind. Irgendeine bekannte Vorrichtung zur Einstellung der Federwirkung kann vorgesehen werden, oder aber es kann eine Feder mit bestimmter Spannung ein für allemal benutzt werden. Zusammen-
'5 fassend kann daher gesagt werden, daß die Streckung des Blattes über den Bund durch Regeln der Spannung der Riemen G, H, durch Einstellung der Federn 64, durch Anordnung der Innenkanten der Riemen in kleinerem oder größerem Abstand von der Rippe D und durch Einstellen des Mittelpunktes des Messers einstellbar ist, so daß, nachdem die größtmöglichste Streckung durch die eine oder andere oder durch beide der vorher erwähnten Vorrichtungen bestimmt worden ist, das Schneiden erfolgt, sobald ein vorher bestimmter Streckungsgrad erreicht worden ist.
Nachdem das Blatt an dem Messer vorbeigegangen ist, werden seine Seitenteile durch die Riemen nach der Vorrichtung geleitet, welche sie nach der Sammeltrommel befördert, und die Rippen fallen aus der Maschine heraus. Hierdurch ist das Entrippen des Blattes völlig beendigt. Nunmehr soll die Vorrichtung beschrieben werden, die es ermöglicht, nur einen Teil der Rippe, von ihrem unteren dicken Ende aus gemessen, auszuschneiden.
Vorrichtung zum teilweisen Entfernen der Rippe.
Es gibt eine gewisse Art von Tabakblättern, bei denen die Rippe, von der Spitze aus gemessen, für eine beträchtliche Länge dünn und fadenähnlich und tatsächlich nicht viel dicker ist als die das Gerippe des Blattes bildenden seitlichen Adern. Werden diese Blätter als Einlage für Zigarren verarbeitet, so wird gewöhnlich nicht die ganze Rippe ent fernt, vielmehr nur ihr dickerer Teil, der bei einigen Blättern etwa zwei Drittel bis drei Viertel der ganzen Länge beträgt, obgleich bei anderen Blättern nur ein beträchtlich kleinerer Teil des dicken Rippenendes fortgenommen zu werden braucht. Um diese teilweise Entrippung des Blattes vorzunehmen, muß das Messer außer Eingriff mit dem Bund D gebracht werden, sobald die vorher bestimmte Schrittlänge erreicht ist. Weiter muß dafür gesorgt werden, daß die Spitze, des Blattes zwischen die Vorschub walzen A, B im richtigen \ Augenblick in bezug auf den Beginn des Schnittes der Messer eingeführt wird.
Das Messer wird durch folgende Vorrichtung in die Arbeitslage bewegt und aus ihr entfernt. An den beiden in Abb. 5 veranschaulichten, abwärts sich erstreckenden Hebeln 72 sind Rollen 75 angeordnet. Auf der Welle 37 sind, wie Abb. 3, 5 und 9 zeigen, ' zwei Nockenscheiben 76 befestigt, deren Nok-. ken, wenn die Welle durch den Keil 40 mit der Nabe 35 des Antriebsrades 34 gekuppelt wird, die Hebel 72 nach auswärts oder nach links (Abb. 5) drücken. Das Messer / wird daher aus der in Abb. 5 veranschaulichten ' Lage abwärts bewegt und arbeitet nicht mehr mit dem Bund D zusammen. Der Zeitpunkt, in welchem die Nocken 76 in Wirkung treten, ; kann geändert werden, indem man die Nocken ■ ι auf der Welle 37 im Winkel verstellt.
Der Vorschub wird mit Bezug auf die Bewegung des Messers durch folgende Vorrichtung geregelt. Wie bereits erwähnt, ist die obere Vorschubwalze B in den Armen zweier miteinander verbundener Platten 46 (Ab. 8) gelagert, welche lose auf der Welle 47 sitzen. Eine dieser Platten besitzt, wie Abb. 1 und S zeigen, einen nach rückwärts sich erstreckenden Arm 77, der durch einen Lenker 78 mit dem einen Arm eines bei 80 an dem Rahmen drehbar gelagerten Winkelhebels 79 verbunden ist. Der andere Arm des Winkelhebels 79 besitzt eine mit einem Daumen 82 auf der : Welle 36 zusammenarbeitende Rolle Si. Es : erhellt, daß, wenn der Daumen 82 gedreht wird, um die Rolle 81 nach links (Abb. 8) zu schieben, die obere Vorschubwalze B angehoben wird, so daß die Riemen der Walzen A und B voneinander getrennt werden. Hierdurch wird dem die Maschine Bedienenden der Augenblick angegeben, in welchem die Spitze des Blattes zwischen die Walzen A und B eingeführt werden muß. Verläßt die Rolle 81 den Nocken der Scheibe 82, so senkt sich die Vorschubwalze B, und das Blatt wird erfaßt und einwärts gezogen. Zunächst wird das Messer durch die Daumen 76 außer Berührung mit dem Bund D gehalten, bis die von der Spitze aus gemessene gewünschte Länge des in dem Blatt verbleibenden Rippenteiles über das Messer hinaus vorgeschoben worden ist. Hierauf werden die Hebel 72 ; von ihren Daumen 76 freigegeben und durch j ihre Federn 74 geschwenkt, um das Messer in die Arbeitsstellung zu bringen. Der Schnitt erstreckt sich dann von dem Punkte, in welchem das Messer auf das Blatt trifft, bis zum Ende der Rippe. Der Daumen 82 ist mittels einer Stellschraube 82* auf seiner Welle 36 befestigt. Nach Lösen der Stellschraube kann der Daumen 82 im Winkel eingestellt werden, um den Zeitpunkt zu bestimmen, in welchem ■
die Yorschubwalzen miteinander in Berührung kommen, zum Zwecke, das Blatt zu erfassen und in die Maschine hineinzuziehen. Auf diese Weise kann auch die Länge des in dem Blatt verbleibenden Rippenteiles bestimmt werden, da die Einstellung des Daumens 82 den Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Vorschubwalzen in bezug auf das des Messers ändert. D. h., wird der Daumen 82 so eingestellt, daß er früher in Wirkung tritt, so wird ein größerer Teil der Rippe in die Maschine eingeführt, bevor das Messer in Wirkung tritt, während, wenn die Wirkung : des Daumens verzögert wird, ein geringerer Betrag der Rippe vorher eingeführt wird.
Der das Öffnen und Schließen der Vorschubwalzen A und B kontrollierende Daumen - ist so ausgebildet und eingestellt, daß er während einer Umdrehung der Aufgabetrommel M- eine Umdrehung ausführt. Auf diese Weise werden die Blätter übereinander auf der Trommel abgelegt. Es ist selbstverständlich, daß durch irgendein geeignetes Getriebe der Daumen 82 während einer Umdrehung der Trommel M zwei, drei oder mehr Umdrehungen ausführen kann, und hierdurch kann die Maschine so ausgebildet werden, daß sie kurzen Blättern angepaßt wird, um zwei oder drei Schichten hintereinander um den Trommelumfang herum zu erzielen.
Nimmt man nun an, daß bei oben beschriebener \7orrichtung das Messer in gewissem Abstand von der Spitze des Blattes zu schneiden beginnt, so wird die Rippe des Blattes, obgleich sie von seinen Seitenteilen abgetrennt worden ist, selbst nicht zerschnitten, und es ist deshalb erforderlich, die Kippe dort, wo die Schneidwirkung des Messers be ginnt oder in der Nähe dieses Punktes, in der Querrichtung zu zerschneiden, um sie von dem Blatt zu lösen. Letzteres erfolgt durch : die in den Abb. 5, 6 dargestellte Vorrichtung. ' Auf der Welle 37 ist noch eine weitere Dau- : menscheibe 83 befestigt, deren Nocken unter einer Rolle 84 an dem einen Arm eines bei 85 am Maschinenrahmen drehbar gelagerten Winkelhebels 86 sich vorbeibewegt. Dur andere Arm des Winkelhebels 86 ist drehbar mit einem Lenker 87 verbunden. Das andere Ende des Lenkers 87 ist drehbar an einem fest auf einer Welle 89 angeordneten Arm 88 befestigt. Die Welle 89 trägt eine Platte 90, ; mit welcher ein Block 91 aus einem Stück hergestellt ist. Letzterer besitzt, wie Abb. 5 zeigt, eine Aussparung zur Aufnahme des Messers 92. Oberhalb des Messers 92 befindet sich ein Block 93 fest auf einer Welle , 60, welche, wie bereits oben erwähnt, den ' Arm 59 der Spannrolle 58 trägt. Der Block 93 ist, wie Abb. 5 zeigt, zur Ebene des Messers 92 geneigt auf der Welle 60 befestigt.
Die Neigung kann zwecks Ausgleichs bei Abnutzung durch eine mehr oder weniger starke j Drehung der Welle 60 in ihren Lagern in dem j Rahmen und darauffolgendes Festklemmen durch an ihren Enden außerhalb des Rahmens vorgesehene Schrauben geändert werden. Es erhellt, daß beim Drehen des Daumens 83 die Welle 89 in Schwingungen versetzt wird, um das Messer 92 gegen den Block 93 und wieder 7« von diesem fort zu bewegen. Die Blattrippe wird, wie später beschrieben werden soll, zwischen dem Messer 92 und dem Block 93 zerschnitten, und um dies schnell ausführen zu können, so daß die Vorwärtsbewegung der Rippe nicht beeinträchtigt wird, ist folgende in den Abb. 5 und 6 dargestellte Einrichtung vorgesehen. An der einen Seite des Nockens 83 befindet sich eine Platte 94. Die Außenoder Arbeitskante dieser Platte erstreckt sich ein wenig über die Außen- oder Arbeitskante des Nockens 83, wie dies in Abb. 5 dargestellt ist. Mit dem die Rolle 84 tragenden Hebel-' arm ist ein Vorsprung aus einem Stück hergestellt, der einen abwärts sich erstreckenden Finger 95 trägt. Das untere Ende des Fingers ist entsprechend der Krümmung der Arbeitskante der Platte 94 gebogen. Kurze Zeit nachdem die Rolle 84 auf den Nocken der Scheibe aufgelaufen ist, tritt der Finger 95 über die Platte 94. Die relativen Abmessungen der einzelnen Teile sind so gewählt, daß der Finger 95 noch kurze Zeit auf der Platte 94 verbleibt, nachdem der Nocken 83 unter der Rolle 84 hindurchgegangen ist, worauf, sobald das scharfe hintere Ende der Platte 94 unterhalb des Fingers 95 durchläuft, letzterer plötzlich unter Wirkung einer Schraubenfeder 96 abwärts gezogen wird, deren eines Ende mit dem Hebelarm 86, und deren anderes ion Ende mit einem an dem Rahmen befestigten Bolzen verbunden ist. Hierdurch wird das Messer sehr rasch emporgeschnellt, um die Blattrippe zwischen der Messerkante und dem Block 93 in der Querrichtung zu zerschneiden.
Entfernung der abgetrennten Rippe.
Die abgeschnittene Rippe muß nun außerhalb des Bereiches der sich bewegenden Teile gebracht und aus der Maschine ausgeworfen werden, was durch folgende Vorrichtungen bewirkt wird. An der unteren geneigten Kante der Messertragplatte 90 befindet sich eine Führüngsrinne 97, deren oberes Ende direkt unterhalb des Schnittpunktes zwischen dem Messer 92 und dem Block 93 liegt, so daß die abgeschnittene Rippe in die offene Rinne hineinfällt. Um das Hineinfallen der Rippe in die Führung 97 zu gewährleisten, ist ein Finger 98 fest auf einer in dem Rahmen drehbaren Welle 99 angeordnet. Die Welle 99 wird durch folgende A'Orrichtung
in Schwingung versetzt. Die Welle 99 trägt einen Kurbelarm 100, an dessen freiem Ende ein Lenker 101 drehbar befestigt ist. Das Ende des Lenkers 101 ist mit einem Schlitz ausgerüstet, in den ein Bolzen an dem auf der Welle 89 sitzenden Hebelarm Sy eingreift. Zwischen dem Bolzen an dem Arm 87 und dem Drehzapfen zwischen Arm 100 und Lenker 101 befindet sich eine Schraubenfeder 102, die bestrebt ist, diese Teile zusammenzuziehen. Befindet sich das Messer 92, wie Abb. 6 zeigt, außer Eingriff mit dem Block 93, so ist die Feder 102 ausgezogen und hebt daher den Finger 98 in Berührung mit der Cnteriiäche des Blockes 93. so -laß die Rippe bei ihrer Vorwärtsbewegung unterhalb des Fingers 98 gelangt. Schwingt nunmehr der Arm 86 aus, um das Messer 92 in die Schneidstellung zu bringen, so bewegt sich der Bolzen an dem Hebel Sy in dem Schlitz des Lenkers 101 und bewegt mithin den Lenker nicht eher, bis er, wie Abb. 5 zeigt, das linksseitige Ende des Schlitzes erreicht. Nfun erst wird der Lenker 101 mitgenommen, weshalb auch der Finger 98 zwangläufig abwärts bewegt wird. Dies erfolgt praktisch gleichzeitig mit dem Schnitt des Messers. Der Finger 98 drückt alsdann die abgeschnittene Rippe mit ihrem losen Ende in die Führungsrinne 97 hinein, so daß die Rippe in ihr abwärts geführt wird, wodurch das Herausfallen der ganzen Rippe aus der Maschine ermöglicht und die oberhalb der Rippe liegenden Teile der Maschine gegen ein Hineinziehen der gelösten Rippe geschützt werden.

Claims (7)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zum Entrippen von Tabakblättern, die mit einer OuerschneidvOrriehtung versehen ist und bei der das /.ti beiden Seiten des Stengels gestreckte Blatt, durch ein Paar von umlaufenden Schneidscheiben entrippt wird, dadurch gekennzeichnet, claß zwei durch Reibung von einem mit einer Nut (49) zur Aufnahme der Rippe versehenen Bund (D) des Zylinders (C) mitgenommene Schneidmesser (65, 66) die Rippe auf eine regelbare Länge ausschneiden und die Querschneidvorrichtung am Ende dieses Schnittes die Rippe durchschneidet.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufenden Sclreidscheiben von den Armen (69) eines Paares von Winkelhebeln getragen werden, deren andere Arme (72) mit zweckmäßig einstellbaren Daumenscheiben (76) einer umlaufenden Welle zusammenarbeiten, um den Augenblick des Eingriffes der Schneidscheiben mit dem umlau- J0 fenden Zylinder ι C) zu regeln, und jede umlaufende Schneidscheibe zweckmäßig auf ihrer eigenen, von einem der Arme (69) getragenen Welle (68) befestigt ist.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufenden Schneidscheiben (65, 66) einstellbar von den Armen (69) getragen werden, so daß der Berührungspunkt der Schneidscheiben mit der Walze (C) durch radiale Einstellung der Messer mit Bezug auf die Drehachse (71) der Arme (69) geändert werden kann.
4. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschneidvorrichtung aus einem feststehenden Schneidblock (93) und einem mit diesem zusammenarbeitenden Messer (92) besteht und das Messer beweglich ist, so daß es an vorher bestimmten Punkten bei der Bewegung des Blattes durch die Maschine mit dem Schneidblock in Berührung gebracht werden kann.
5.- Maschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Querschneidmesser (92) von einem Winkelhebel (86) beeinflußt wird, der unter Wirkung einer auf einer drehbaren Welle befestigten Daumenscheibe (83) steht, um das Messer von dem Block (93) fortzubewegen und das Messer durch eine an dem Winkelhebel (86) befestigte Feder (96) gegen den Block zu bewegen.
6. Maschine nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattvor-Schubvorrichtung aus zwei selbsttätig, in vorher bestimmten, zweckmäßig veränderbaren Zeitzwischenräumen voneinander getrennten Walzen besteht und die Vorschubwalzen mit getrennten Führungsriemen für die zu bearbeitenden Blätter ausgerüstet sind.
7. Maschine nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Vorschubwalze von Armen getragen wird, die um die Welle des mit den kreisförmigen Schneidscheiben zusammenarbeitenden Zylinders schwingbar sind, und die Arme durch Daumenscheiben bewegt werden. jl0
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DEU6229D 1915-02-01 1917-03-04 Maschine zum Entrippen von Tabakblaettern Expired DE411435C (de)

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