DE41134C - Neuerung an Wagenrädern - Google Patents

Neuerung an Wagenrädern

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Publication number
DE41134C
DE41134C DENDAT41134D DE41134DA DE41134C DE 41134 C DE41134 C DE 41134C DE NDAT41134 D DENDAT41134 D DE NDAT41134D DE 41134D A DE41134D A DE 41134DA DE 41134 C DE41134 C DE 41134C
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DE
Germany
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hub
spoke
rim
spokes
shoes
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT41134D
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English (en)
Original Assignee
R. A. TOWNSEND in Sibi Beloochistan, Britisch Indien
Publication of DE41134C publication Critical patent/DE41134C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B37/00Wheel-axle combinations, e.g. wheel sets
    • B60B37/10Wheel-axle combinations, e.g. wheel sets the wheels being individually rotatable around the axles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
g PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
(Britisch - Indien).
Neuerung an Wagenrädern.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 30. März 1887 ab.
Ein grofser Nachtheil der hölzernen Wagenräder mit an einander stofsenden Radreifenkränzen ist das Schrumpfen des Radkranzes, besonders wenn frisches Holz zu dem Kranz verarbeitet wurde. Dieser Nachtheil des Schrumpfens wird gewöhnlich dadurch aufgehoben, dafs man aus dem Radkranze ein Stück herausschneidet, dann den Kranz zusammenbiegt; durch nachfolgendes Erwärmen wird dann der Kranz ausgedehnt und so auf den Felgenstern gesetzt, dafs mit dem Abkühlen die Felgen sich in den Kranz einlegen.
Der Zweck der nachstehend beschriebenen Erfindung ist, diese schwierige und theuere Methode des Zusammenpassens des Radkranzes zu vermeiden und den Speichenstern mit dem Radkranze in der Weise zu verbinden, dafs die Speichen in radialer Richtung von der Nabe aus gegen den Radkranz geprefst werden, dafs beim Schrumpfen des Radkranzes die Speichen nachgestellt werden und das Rad an Festigkeit nichts verliert.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt ein nach der neuen Erfindung hergestelltes Rad in Vorderansicht; Fig. 2 stellt einen Theil des Radkranzes und die Verbindung desselben mit der Speiche im Schnitt dar. Fig. 3 ist eine Ansicht der Verbindung Fig. 2, von innen gesehen, nachdem die Speiche herausgenommen ist. Fig. 4 zeigt in vergröfsertem Mafsstabe einen Längenschnitt durch die Nabe des Rades und die Verbindung derselben mit den Speichen. Fig. 5 ist die Endansicht zu Fig. 4. Fig. 6 zeigt die Muffe H, welche auf das Ende der Nabe geschraubt wird. Fig. 7 stellt die Nabe allein im Schnitt dar. Fig. 8 ist ein Querschnitt der letzteren nach der Linie x-x, Fig. 7. Fig. 9 endlich zeigt einen Speichenschuh, welcher auf die Nabe gesetzt wird.
A bezeichnet die Nabe, welche auf der konisch zulaufenden Achse B sitzt und mittelst Gewinde und Mutter C auf derselben drehbar gehalten ist. // sind Staubbä'nder auf der Nabe A. Die Nabe hat einen konischen Rücken D, welcher mit Rippen E versehen ist. Zwischen den Rippen E und dem konischen Rücken D sind die Speichenschuhe F angeordnet, welche entsprechend der Konizität des Rückens D auf ihrer Auflagefläche abgeschrägt sind und eine Vertiefung F1 zur Aufnahme der Speiche enthalten.
H ist eine Muffe, welche auf das vordere schwächere Ende der Nabe aufgeschraubt wird und sich gegen die Speichenschuhe F legt, so dafs diese durch Weiterdrehen der Muffe H nach aufsen getrieben werden.
J ist der Radkranz, welcher von den einzelnen Felgen gebildet wird und mittelst Einlegestücke gespannt wird. Diese Einlegestücke bestehen aus zwei Theilen L L, welche den an den Seiten keilförmig zugespitzten Enden der Speichen entsprechend konisch geformt sind, und an den Seiten mit Lappen versehen sind. Diese Einlegestucke sind in Fig. 2 und 3 dargestellt. Die Enden der Speichen G, soweit sie in den Einlegestücken stecken, sind
mit Metall armirt, um die Tragfähigkeit der Speichenspitzen zu erhöhen. Durch das Auseinanderpressen der Speichen mittels Anziehens der Muffe H werden die Speichenenden in die Einlegestücke getrieben und dadurch veranlafst, dafs diese die Felgen zu einem ringsum geschlossenen Kranz zusammenpressen.
Die seitlichen Lappen an den Anlegestücken dienen zum Halten der einzelnen Felgentheile gegen seitliche Verschiebung.
Beim Zusammenbauen eines solchen Rades werden die Schuhe F, in deren Aushöhlung jP1 die Speichen getrieben werden, in solcher Weise auf den konischen Rücken D der Nabe A gesetzt, dafs bei einem neuen Rad, wenn die Speichen in den Felgenkranz gesteckt sind, die Speichenschuhe selbst bis auf den Gewindetheil A1 der Nabe A hervortreten. Sodann wird die mit Gewinde versehene Muffe H aufgesetzt und aufgeschraubt, bis die Muffe sich gegen die Speichenschuhe F legt. Schliefslich wird mittels eines Schraubenschlüssels die Muffe festgezogen, wobei die Speichenschuhe fest gegen den Felgenkranz geprefst werden und den letzteren aufserordentlich festhalten.
Die Reibung der Speichenschuhe auf dem konischen Theil D der Nabe A wird durch Aussparungen R wesentlich vermindert. Die Neigung der Speichen nach aufsen kann durch entsprechende Neigung der Schuhe F erzielt werden. In die Aushöhlung F1 des Schuhes F kann eine Gummiplatte T eingelegt werden, welche einerseits als Ausgleichungsmittel bei nicht vollkommen gleich langen Speichen dient, andererseits das Geräusch beseitigt und die Stöfse vermindert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Wagenrädern die metallene Nabe A, welche konisch zuläuft und mit Rippen E versehen ist, auf welchem konischen Theil die Speichenschuhe F zu sitzen kommen, wobei zum Nachspannen des Rades die Schuhe durch Aufschrauben der auf der Nabe sitzenden Muffe H nach aufsen und die Speichen G mit ihren konischen Enden in das Einsatzstück L am Felgenkranze eingetrieben werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT41134D Neuerung an Wagenrädern Expired - Lifetime DE41134C (de)

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