DE41006C - Nadelaufsteck-Apparat für Stickmaschinen - Google Patents
Nadelaufsteck-Apparat für StickmaschinenInfo
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- DE41006C DE41006C DENDAT41006D DE41006DA DE41006C DE 41006 C DE41006 C DE 41006C DE NDAT41006 D DENDAT41006 D DE NDAT41006D DE 41006D A DE41006D A DE 41006DA DE 41006 C DE41006 C DE 41006C
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Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05C—EMBROIDERING; TUFTING
- D05C11/00—Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor
- D05C11/02—Machine needles
- D05C11/04—Arrangements for fastening or inserting in bars or carriers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE B2: Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. März 1887 ab.
Das Neuartige der vorliegenden Erfindung besteht in der Anwendung von Linealen, auf
denen Röhrchen, deren lichte Weite der Nadelstärke genau entspricht, in den dem Rapport
der betreffenden Stickmaschine entsprechenden« Entfernungen angebracht sind und in welche
die mit frischem Faden versehenen Nadeln eingesteckt werden, um beim Wechseln der Nadeln
die frisch eingefädelten möglichst schnell und gleichmäfsig in sämmtliche leeren Kluppen der
Stickmaschine, und zwar eine Anzahl dieser Nadeln gleichzeitig, einschieben zu können.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht es, während der Zeit des Stickens die Röhrchen
der verschiedenen für die zugehörige Kluppenreihe bestimmten Lineale mit frisch eingefädelten
Nadeln zu versehen und dann, sobald an der Stickmaschine das Wechseln der Nadeln vorgenommen
werden soll, in sämmtliche Kluppen, welche durch eine geeignete Handhabe gleichzeitig
geöffnet und demnächst von den leeren Nadeln befreit werden, möglichst schnell und
gleichmäfsig eine Anzahl frisch eingefädelter Nadeln gleichzeitig einzuschieben.
Auf beiliegender Zeichnung zeigen:
Fig. ι den Querschnitt des Nadelaufsteck-· Apparates,
Fig. 2 die Vorderansicht desselben,
Fig. 3 die Seitenansicht eines vereinfachten Apparates von Holz,
Fig. 4 die Vorderansicht desselben;
Fig. 5 und 6 zeigen Ansichten der praktischen Anwendung des Apparates.
Wie aus der Zeichnung, Fig. 1 und 2, ersichtlich ist, sind auf der von Metall oder
sonstigem brauchbaren Material angefertigten Winkelschiene e kleine metallene Röhrchen r,
deren lichte Weite der Nadelstärke genau entsprechen mufs, in bestimmten, dem Rapport
der betreffenden Stickmaschine entsprechenden Entfernungen angelöthet oder in irgend geeigneter
Weise befestigt.
In der Mitte der Röhrchen r, welche als Halter für die in die Kluppen der Stickmaschine
einzusetzenden, frisch eingefädelten Nadeln α dienen, sind Einkerbungen c, welche
nicht tiefer als die halbe Stärke der Nadel sein dürfen, angebracht.
In diese Einkerbungen c wird ein Draht d in der Längsrichtung des Lineals e gelegt;
derselbe wird durch in in die Holzbekleidung b eingefräste Nuthen f angebrachte Stifte f1 beständig
in die Einkerbungen c eingedrückt, so dafs ein Herausfallen der Nadeln α aus den
Röhrchen r hierdurch verhindert wird.
Der in den Fig. 1 und 2 dargestellte Apparat kann in wesentlich vereinfachter Form auch
aus Latten, in welchen Löcher mit federnden Hülsen als Halter für die Nadeln α angebracht
sind, Fig. 3 und 4, hergestellt werden, doch sind diese Apparate nur da, wo es sich um
billige Herstellung und geringe Dauerhaftigkeit handelt, anzuwenden.
Die Apparate werden in solchen Längen hergestellt, dafs sie eine bequeme Handhabung
gestatten.
Die Fig. 5 und 6 veranschaulichen die praktische Anwendung des Nadelaufsteck-Apparates.
Sollen die Nadeln in der Stickmaschine, weil die Fäden verarbeitet sind oder aus sonst
welchem Grunde, durch frisch eingefädelte
Nadeln ersetzt werden, so werden sämmtliche Kluppen k der Maschine durch eine hierzu
angebrachte Handhabe gleichzeitig geöffnet, die Nadeln herausgenommen und die mit den eingefädelten
Nadeln versehenen ■ Apparate der Reihe nach so angelegt, dafs die Nadelspitzen,
der ersten und letzten Nadeln genau in die Richtung der eingefrästen Spuren s der zugehörigen
Kluppen k, Fig. 6, zu liegen kommen, worauf durch einfaches Verschieben des Lineals
bezw. der Schiene e sämmtliche zu einer Kluppenreihe gehörigen Nadeln leicht und
gleichmäfsig in die Kluppen k eingeführt bezw. aufgesteckt werden.
Wenn alle zur Stickmaschine gehörigen Kluppen k auf diese Weise mit Nadeln versehen
sind, werden dieselben wieder geschlossen, worauf, da die Nadeln α nunmehr in den
Kluppen festsitzen, der Apparat zurückgezogen und demnächst von neuem mit Nadeln
gefüllt werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Nadelaufsteck - Apparat für Stickmaschinen, mit welchem eine Anzahl frisch eingefädelter Nadeln in die Kluppen der Stickmaschine mittelst eines mit Nadelhaltern versehenen Lineals e gleichzeitig eingeschoben werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE41006C true DE41006C (de) |
Family
ID=316516
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT41006D Expired - Lifetime DE41006C (de) | Nadelaufsteck-Apparat für Stickmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE41006C (de) |
-
0
- DE DENDAT41006D patent/DE41006C/de not_active Expired - Lifetime
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